Überliefert von 'Amr bin Dinar: Ich saß mit Jabir bin Zaid und 'Amr bin Aus, und Bjalla überlieferte ihnen im Jahr 70 n. H., dem Jahr, in dem Mus'ab bin Az-Zubair der Anführer der Pilger von Basra war. Wir saßen an den Stufen des Zamzam-Brunnens, und Bajala sagte: "Ich war der Schreiber von Juz bin Muawiya, dem Onkel väterlicherseits von Al-Ahnaf. Ein Brief kam von 'Umar bin Al-Khattab ein Jahr vor seinem Tod; und es wurde verlesen:-- 'Annulliert jede Ehe, die unter den Magiern zwischen Verwandten naher Blutsverwandtschaft geschlossen wurde (Ehen, die im Islam als illegal angesehen werden: ein solcher Verwandter wird Dhu-Mahram genannt).' 'Umar nahm die Jizya nicht von den magischen Ungläubigen, bis 'Abdur-Rahman bin 'Auf bezeugte, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) die Jizya von den Magiern von Hajar genommen hatte.
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ حَدَّثَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ، عَنِ الْمِسْوَرِ بْنِ مَخْرَمَةَ، أَنَّهُ أَخْبَرَهُ أَنَّ عَمْرَو بْنَ عَوْفٍ الأَنْصَارِيَّ وَهْوَ حَلِيفٌ لِبَنِي عَامِرِ بْنِ لُؤَىٍّ وَكَانَ شَهِدَ بَدْرًا أَخْبَرَهُ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَعَثَ أَبَا عُبَيْدَةَ بْنَ الْجَرَّاحِ إِلَى الْبَحْرَيْنِ يَأْتِي بِجِزْيَتِهَا، وَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم هُوَ صَالَحَ أَهْلَ الْبَحْرَيْنِ وَأَمَّرَ عَلَيْهِمُ الْعَلاَءَ بْنَ الْحَضْرَمِيِّ، فَقَدِمَ أَبُو عُبَيْدَةَ بِمَالٍ مِنَ الْبَحْرَيْنِ، فَسَمِعَتِ الأَنْصَارُ بِقُدُومِ أَبِي عُبَيْدَةَ فَوَافَتْ صَلاَةَ الصُّبْحِ مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم، فَلَمَّا صَلَّى بِهِمِ الْفَجْرَ انْصَرَفَ، فَتَعَرَّضُوا لَهُ، فَتَبَسَّمَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حِينَ رَآهُمْ وَقَالَ «أَظُنُّكُمْ قَدْ سَمِعْتُمْ أَنَّ أَبَا عُبَيْدَةَ قَدْ جَاءَ بِشَىْءٍ». قَالُوا أَجَلْ يَا رَسُولَ اللَّهِ. قَالَ «فَأَبْشِرُوا وَأَمِّلُوا مَا يَسُرُّكُمْ، فَوَاللَّهِ لاَ الْفَقْرَ أَخْشَى عَلَيْكُمْ، وَلَكِنْ أَخْشَى عَلَيْكُمْ أَنْ تُبْسَطَ عَلَيْكُمُ الدُّنْيَا كَمَا بُسِطَتْ عَلَى مَنْ كَانَ قَبْلَكُمْ، فَتَنَافَسُوهَا كَمَا تَنَافَسُوهَا وَتُهْلِكَكُمْ كَمَا أَهْلَكَتْهُمْ».
Überliefert von 'Amr bin 'Auf Al-Ansari: (der ein Verbündeter von Bam 'Amr bin Lu'ai und einer derjenigen war, die am (Feldzug von) Badr teilgenommen hatten): Der Gesandte Allahs (ﷺ) sandte Abu 'Ubaida bin Al-Jarreh nach Bahrain, um die Jizya einzusammeln. Der Gesandte Allahs (ﷺ) hatte Frieden mit den Leuten von Bahrain geschlossen und Al-'Ala' bin Al-Hadrami als ihren Gouverneur eingesetzt. Als Abu 'Ubaida mit dem Geld aus Bahrain kam, hörten die Ansar von der Ankunft Abu 'Ubaidas, was mit der Zeit des Morgengebets mit dem Propheten zusammenfiel. Als der Gesandte Allahs (ﷺ) sie im Morgengebet anführte und beendete, näherten sich ihm die Ansar, und er sah sie an und lächelte, als er sie sah, und sagte: "Ich habe das Gefühl, dass ihr gehört habt, dass Abu 'Ubaida etwas gebracht hat?" Sie sagten: "Ja, O Gesandter Allahs (ﷺ)." Er sagte: "Freut euch und hofft auf das, was euch erfreuen wird! Bei Allah, ich fürchte nicht eure Armut, sondern ich fürchte, dass ihr ein Leben in Luxus führen werdet wie vergangene Völker, woraufhin ihr miteinander darum wetteifern werdet, wie sie darum wetteiferten, und es wird euch zerstören, wie es sie zerstörte."
Überliefert von Jubair bin Haiya: 'Umar sandte die Muslime in die großen Länder, um gegen die Heiden zu kämpfen. Als Al-Hurmuzan den Islam annahm, sagte 'Umar zu ihm: "Ich möchte dich bezüglich dieser Länder konsultieren, die ich zu erobern beabsichtige." Al-Hurmuzan sagte: "Ja, das Beispiel dieser Länder und ihrer Bewohner, die die Feinde der Muslime sind, ist wie ein Vogel mit einem Kopf, zwei Flügeln und zwei Beinen; wenn einer seiner Flügel gebrochen wird, würde er sich auf seinen zwei Beinen, mit einem Flügel und dem Kopf erheben; und wenn der andere Flügel gebrochen wird, würde er sich mit zwei Beinen und einem Kopf erheben, aber wenn sein Kopf zerstört wird, dann würden die zwei Beine, zwei Flügel und der Kopf nutzlos werden. Der Kopf steht für Khosrau, und ein Flügel steht für Caesar und der andere Flügel steht für Faris. So befiehl den Muslimen, sich in Richtung Khosrau zu begeben." So sandte 'Umar uns (zu Khosrau) und ernannte An-Nu'man bin Muqrin als unseren Befehlshaber. Als wir das Land des Feindes erreichten, kam der Vertreter von Khosrau mit vierzigtausend Kriegern heraus, und ein Übersetzer erhob sich und sagte: "Lasst einen von euch mit mir sprechen!" Al-Mughira antwortete: "Frage, was du wünschst." Der andere fragte: "Wer seid ihr?" Al-Mughira antwortete: "Wir sind einige Leute von den Arabern; wir führten ein hartes, elendes, katastrophales Leben: Wir pflegten vor Hunger die Häute und die Dattelkerne zu saugen; wir pflegten Kleidung aus Kamelhaar und Ziegenhaar zu tragen und Bäume und Steine anzubeten. Während wir in diesem Zustand waren, sandte der Herr der Himmel und der Erden, Erhaben ist Sein Gedenken und Majestätisch ist Seine Hoheit, zu uns aus unserer Mitte einen Propheten, dessen Vater und Mutter uns bekannt sind. Unser Prophet, der Gesandte unseres Herrn, hat uns befohlen, gegen euch zu kämpfen, bis ihr Allah allein anbetet oder die Jizya (d. h. Tribut) gebt; und unser Prophet hat uns informiert, dass unser Herr sagt:-- 'Wer von uns getötet wird (d. h. als Märtyrer stirbt), wird ins Paradies gehen, um ein so luxuriöses Leben zu führen, wie er es nie gesehen hat, und wer von uns am Leben bleibt, wird euer Herr werden.' (Al-Mughira tadelte dann An-Nu'man für die Verzögerung des Angriffs und) An-Nu'man sagte zu Al-Mughira: "Wenn du an einer ähnlichen Schlacht in der Gesellschaft des Gesandten Allahs (ﷺ) teilgenommen hättest, hätte er dich nicht für das Warten getadelt, noch hätte er dich entehrt. Aber ich begleitete den Gesandten Allahs in vielen Schlachten, und es war seine Gewohnheit, dass er, wenn er nicht früh am Tag kämpfte, wartete, bis der Wind zu wehen begann und die Zeit für das Gebet gekommen war (d. h. nach Mittag)."
حَدَّثَنَا سَهْلُ بْنُ بَكَّارٍ، حَدَّثَنَا وُهَيْبٌ، عَنْ عَمْرِو بْنِ يَحْيَى، عَنْ عَبَّاسٍ السَّاعِدِيِّ، عَنْ أَبِي حُمَيْدٍ السَّاعِدِيِّ، قَالَ غَزَوْنَا مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم تَبُوكَ، وَأَهْدَى مَلِكُ أَيْلَةَ لِلنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم بَغْلَةً بَيْضَاءَ، وَكَسَاهُ بُرْدًا، وَكَتَبَ لَهُ بِبَحْرِهِمْ.
Überliefert von Abu Humaid As-Saidi: Wir begleiteten den Propheten (ﷺ) im Feldzug von Tabuk, und der König von 'Aila überreichte dem Propheten ein weißes Maultier und einen Umhang als Geschenk. Und der Prophet (ﷺ) schrieb ihm einen Friedensvertrag, der ihm erlaubte, die Autorität über sein Land zu behalten.
حَدَّثَنَا آدَمُ بْنُ أَبِي إِيَاسٍ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا أَبُو جَمْرَةَ، قَالَ سَمِعْتُ جُوَيْرِيَةَ بْنَ قُدَامَةَ التَّمِيمِيَّ، قَالَ سَمِعْتُ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ ـ رضى الله عنه ـ قُلْنَا أَوْصِنَا يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ. قَالَ أُوصِيكُمْ بِذِمَّةِ اللَّهِ، فَإِنَّهُ ذِمَّةُ نَبِيِّكُمْ، وَرِزْقُ عِيَالِكُمْ.
Überliefert von Juwairiya bin Qudama at-Tamimi: Wir sagten zu 'Umar bin Al-Khattab: „O Oberhaupt der Gläubigen! Berate uns.“ Er sagte: „Ich rate euch, Allahs Vertrag (mit den Dhimmis) zu erfüllen, denn er ist der Vertrag eures Propheten und die Quelle des Lebensunterhalts eurer Angehörigen (d. h. die Steuern von den Dhimmis).“
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ يُونُسَ، حَدَّثَنَا زُهَيْرٌ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، قَالَ سَمِعْتُ أَنَسًا ـ رضى الله عنه ـ قَالَ دَعَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم الأَنْصَارَ لِيَكْتُبَ لَهُمْ بِالْبَحْرَيْنِ فَقَالُوا لاَ وَاللَّهِ حَتَّى تَكْتُبَ لإِخْوَانِنَا مِنْ قُرَيْشٍ بِمِثْلِهَا. فَقَالَ ذَاكَ لَهُمْ مَا شَاءَ اللَّهُ عَلَى ذَلِكَ يَقُولُونَ لَهُ قَالَ «فَإِنَّكُمْ سَتَرَوْنَ بَعْدِي أُثْرَةً، فَاصْبِرُوا حَتَّى تَلْقَوْنِي عَلَى الْحَوْضِ».
Überliefert von Yahya bin Sa'id: Einst rief der Prophet (ﷺ) die Ansar zusammen, um ihnen einen Teil des Landes von Bahrain zu gewähren. Daraufhin sagten sie: „Nein! Bei Allah, wir werden es nicht annehmen, es sei denn, du gewährst unseren Brüdern von den Quraisch etwas Ähnliches.“ Er sagte: „Das wird ihnen gehören, wenn Allah will.“ Als die Ansar jedoch auf ihrer Bitte beharrten, sagte er: „Nach mir werdet ihr andere sehen, die in dieser Hinsicht bevorzugt werden; in diesem Fall sollt ihr geduldig sein, bis ihr mich am Teich (von Al-Kauthar) trefft.“
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، قَالَ أَخْبَرَنِي رَوْحُ بْنُ الْقَاسِمِ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ الْمُنْكَدِرِ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ لِي «لَوْ قَدْ جَاءَنَا مَالُ الْبَحْرَيْنِ قَدْ أَعْطَيْتُكَ هَكَذَا وَهَكَذَا وَهَكَذَا». فَلَمَّا قُبِضَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَجَاءَ مَالُ الْبَحْرَيْنِ قَالَ أَبُو بَكْرٍ مَنْ كَانَتْ لَهُ عِنْدَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عِدَةٌ فَلْيَأْتِنِي. فَأَتَيْتُهُ فَقُلْتُ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَدْ كَانَ قَالَ لِي «لَوْ قَدْ جَاءَنَا مَالُ الْبَحْرَيْنِ لأَعْطَيْتُكَ هَكَذَا وَهَكَذَا وَهَكَذَا». فَقَالَ لِي احْثُهْ. فَحَثَوْتُ حَثْيَةً فَقَالَ لِي عُدَّهَا. فَعَدَدْتُهَا فَإِذَا هِيَ خَمْسُمِائَةٍ، فَأَعْطَانِي أَلْفًا وَخَمْسَمِائَةٍ. وَقَالَ إِبْرَاهِيمُ بْنُ طَهْمَانَ عَنْ عَبْدِ الْعَزِيزِ بْنِ صُهَيْبٍ، عَنْ أَنَسٍ، أُتِيَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بِمَالٍ مِنَ الْبَحْرَيْنِ فَقَالَ «انْثُرُوهُ فِي الْمَسْجِدِ» فَكَانَ أَكْثَرَ مَالٍ أُتِيَ بِهِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِذْ جَاءَهُ الْعَبَّاسُ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ، أَعْطِنِي إِنِّي فَادَيْتُ نَفْسِي وَفَادَيْتُ عَقِيلاً. قَالَ «خُذْ». فَحَثَا فِي ثَوْبِهِ، ثُمَّ ذَهَبَ يُقِلُّهُ، فَلَمْ يَسْتَطِعْ. فَقَالَ أْمُرْ بَعْضَهُمْ يَرْفَعْهُ إِلَىَّ. قَالَ «لاَ». قَالَ فَارْفَعْهُ أَنْتَ عَلَىَّ. قَالَ «لاَ». فَنَثَرَ مِنْهُ، ثُمَّ ذَهَبَ يُقِلُّهُ فَلَمْ يَرْفَعْهُ. فَقَالَ أْمُرْ بَعْضَهُمْ يَرْفَعْهُ عَلَىَّ. قَالَ «لاَ». قَالَ فَارْفَعْهُ أَنْتَ عَلَىَّ. قَالَ «لاَ». فَنَثَرَ ثُمَّ احْتَمَلَهُ عَلَى كَاهِلِهِ ثُمَّ انْطَلَقَ، فَمَا زَالَ يُتْبِعُهُ بَصَرَهُ حَتَّى خَفِيَ عَلَيْنَا عَجَبًا مِنْ حِرْصِهِ، فَمَا قَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَثَمَّ مِنْهَا دِرْهَمٌ.
Überliefert von Jabir bin 'Abdullah: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte einst zu mir: „Wenn die Einnahmen von Bahrain kommen, würde ich dir so viel und so viel geben.“ Als der Gesandte Allahs (ﷺ) gestorben war, kamen die Einnahmen von Bahrain, und Abu Bakr verkündete: „Wer auch immer vom Gesandten Allahs (ﷺ) etwas versprochen bekommen hat, soll zu mir kommen.“ So ging ich zu Abu Bakr und sagte: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte zu mir: ‚Wenn die Einnahmen von Bahrain kommen, würde ich dir so viel und so viel geben.‘“ Daraufhin sagte Abu Bakr zu mir: „Schöpfe (Geld) mit beiden Händen.“ Ich schöpfte Geld mit beiden Händen, und Abu Bakr bat mich, es zu zählen. Ich zählte es und es waren fünfhundert (Goldstücke). Der Gesamtbetrag, den er mir gab, war eintausendfünfhundert (Goldstücke). Überliefert von Anas: Geld aus Bahrain wurde zum Propheten (ﷺ) gebracht. Er sagte: „Verteilt es in der Moschee.“ Es war der größte Betrag, der jemals zum Gesandten Allahs (ﷺ) gebracht worden war. In der Zwischenzeit kam Al-'Abbas zu ihm und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Gib mir, denn ich habe das Lösegeld für mich und 'Aqil gezahlt.“ Der Prophet sagte (zu ihm): „Nimm.“ Er schöpfte Geld mit beiden Händen und schüttete es in sein Gewand und versuchte es hochzuheben, aber er konnte es nicht und bat den Propheten: „Wirst du jemanden befehlen, mir beim Hochheben zu helfen?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Nein.“ Dann sagte Al-'Abbas: „Dann wirst du selbst mir helfen, es zu tragen?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Nein.“ Dann warf Al-'Abbas etwas von dem Geld weg, aber selbst dann konnte er es nicht hochheben, und so bat er den Propheten (ﷺ) erneut: „Wirst du jemanden befehlen, mir beim Tragen zu helfen?“ Der Prophet sagte: „Nein.“ Dann sagte Al-'Abbas: „Dann wirst du selbst mir helfen, es zu tragen?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Nein.“ So warf Al-'Abbas noch mehr Geld weg und hob es auf seine Schulter und ging weg. Der Prophet (ﷺ) schaute ihm weiterhin mit Erstaunen über seine Gier nach, bis er aus unserem Blickfeld verschwand. Der Gesandte Allahs (ﷺ) erhob sich nicht von dort, bis kein einziger Dirham von diesem Geld übrig blieb.
حَدَّثَنَا قَيْسُ بْنُ حَفْصٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَاحِدِ، حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ عَمْرٍو، حَدَّثَنَا مُجَاهِدٌ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍو ـ رضى الله عنهما ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «مَنْ قَتَلَ مُعَاهَدًا لَمْ يَرَحْ رَائِحَةَ الْجَنَّةِ، وَإِنَّ رِيحَهَا تُوجَدُ مِنْ مَسِيرَةِ أَرْبَعِينَ عَامًا».
Überliefert von 'Abdullah bin 'Amr: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wer eine Person tötet, die einen Vertrag mit den Muslimen hat, wird den Duft des Paradieses (Dschannah) nicht riechen, obwohl sein Duft aus einer Entfernung von vierzig Jahren wahrgenommen wird.“
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، قَالَ حَدَّثَنِي سَعِيدٌ الْمَقْبُرِيُّ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ بَيْنَمَا نَحْنُ فِي الْمَسْجِدِ خَرَجَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ «انْطَلِقُوا إِلَى يَهُودَ». فَخَرَجْنَا حَتَّى جِئْنَا بَيْتَ الْمِدْرَاسِ فَقَالَ «أَسْلِمُوا تَسْلَمُوا، وَاعْلَمُوا أَنَّ الأَرْضَ لِلَّهِ وَرَسُولِهِ، وَإِنِّي أُرِيدُ أَنْ أُجْلِيَكُمْ مِنْ هَذِهِ الأَرْضِ، فَمَنْ يَجِدْ مِنْكُمْ بِمَالِهِ شَيْئًا فَلْيَبِعْهُ، وَإِلاَّ فَاعْلَمُوا أَنَّ الأَرْضَ لِلَّهِ وَرَسُولِهِ».
Überliefert von Abu Huraira: Während wir in der Moschee waren, kam der Prophet (ﷺ) heraus und sagte: „Lasst uns zu den Juden gehen.“ Wir gingen hinaus, bis wir Bait-ul-Midras erreichten. Er sagte zu ihnen: „Wenn ihr den Islam annehmt, werdet ihr sicher sein. Ihr solltet wissen, dass die Erde Allah und Seinem Gesandten gehört, und ich möchte euch aus diesem Land vertreiben. Wenn also jemand von euch Eigentum besitzt, ist es ihm erlaubt, es zu verkaufen; andernfalls sollt ihr wissen, dass die Erde Allah und Seinem Gesandten gehört.“
Überliefert von Sa'id bin Jubair: dass er Ibn 'Abbas sagen hörte: „Donnerstag! Und ihr wisst nicht, was der Donnerstag ist?“ Danach weinte Ibn 'Abbas, bis die Steine auf dem Boden von seinen Tränen durchnässt waren. Daraufhin fragte ich Ibn 'Abbas: „Was ist (mit) dem Donnerstag?“ Er sagte: „Als sich der Zustand (d. h. die Gesundheit) des Gesandten Allahs (ﷺ) verschlechterte, sagte er: ‚Bringt mir ein Schulterblatt, damit ich etwas für euch schreibe, wonach ihr niemals irregehen werdet.‘ Die Leute waren unterschiedlicher Meinung, obwohl es unangebracht war, vor einem Propheten uneinig zu sein. Sie sagten: ‚Was ist mit ihm los? Denkt ihr, er ist verwirrt? Fragt ihn (um es zu verstehen).‘ Der Prophet (ﷺ) erwiderte: ‚Lasst mich, wie ich bin; ich bin in einem besseren Zustand als das, wozu ihr mich auffordert.‘ Dann befahl der Prophet (ﷺ) ihnen drei Dinge und sagte: ‚Vertreibt alle Heiden von der Arabischen Halbinsel, erweist allen ausländischen Delegationen Respekt, indem ihr ihnen Geschenke gebt, wie ich es zu tun pflegte.‘“ Der Unterüberlieferer fügte hinzu: „Der dritte Befehl war etwas Nützliches, das Ibn 'Abbas entweder nicht erwähnte oder er erwähnte es, aber ich vergaß es.“
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، قَالَ حَدَّثَنِي سَعِيدٌ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ لَمَّا فُتِحَتْ خَيْبَرُ أُهْدِيَتْ لِلنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم شَاةٌ فِيهَا سُمٌّ فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «اجْمَعُوا إِلَىَّ مَنْ كَانَ هَا هُنَا مِنْ يَهُودَ». فَجُمِعُوا لَهُ فَقَالَ «إِنِّي سَائِلُكُمْ عَنْ شَىْءٍ فَهَلْ أَنْتُمْ صَادِقِيَّ عَنْهُ». فَقَالُوا نَعَمْ. قَالَ لَهُمُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «مَنْ أَبُوكُمْ». قَالُوا فُلاَنٌ. فَقَالَ «كَذَبْتُمْ، بَلْ أَبُوكُمْ فُلاَنٌ». قَالُوا صَدَقْتَ. قَالَ «فَهَلْ أَنْتُمْ صَادِقِيَّ عَنْ شَىْءٍ إِنْ سَأَلْتُ عَنْهُ» فَقَالُوا نَعَمْ يَا أَبَا الْقَاسِمِ، وَإِنْ كَذَبْنَا عَرَفْتَ كَذِبَنَا كَمَا عَرَفْتَهُ فِي أَبِينَا. فَقَالَ لَهُمْ «مَنْ أَهْلُ النَّارِ». قَالُوا نَكُونُ فِيهَا يَسِيرًا ثُمَّ تَخْلُفُونَا فِيهَا. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «اخْسَئُوا فِيهَا، وَاللَّهِ لاَ نَخْلُفُكُمْ فِيهَا أَبَدًا ـ ثُمَّ قَالَ ـ هَلْ أَنْتُمْ صَادِقِيَّ عَنْ شَىْءٍ إِنْ سَأَلْتُكُمْ عَنْهُ». فَقَالُوا نَعَمْ يَا أَبَا الْقَاسِمِ. قَالَ «هَلْ جَعَلْتُمْ فِي هَذِهِ الشَّاةِ سُمًّا». قَالُوا نَعَمْ. قَالَ «مَا حَمَلَكُمْ عَلَى ذَلِكَ». قَالُوا أَرَدْنَا إِنْ كُنْتَ كَاذِبًا نَسْتَرِيحُ، وَإِنْ كُنْتَ نَبِيًّا لَمْ يَضُرَّكَ.
Überliefert von Abu Huraira: Als Khaibar erobert wurde, wurde dem Propheten (ﷺ) ein gebratenes, vergiftetes Schaf als Geschenk (von den Juden) präsentiert. Der Prophet (ﷺ) befahl: „Lasst alle Juden, die hier waren, sich vor mir versammeln.“ Die Juden wurden versammelt und der Prophet (ﷺ) sagte (zu ihnen): „Ich werde euch eine Frage stellen. Werdet ihr die Wahrheit sagen?“ Sie sagten: „Ja.“ Der Prophet (ﷺ) fragte: „Wer ist euer Vater?“ Sie antworteten: „Der und der.“ Er sagte: „Ihr habt gelogen; euer Vater ist der und der.“ Sie sagten: „Du hast recht.“ Er sagte: „Werdet ihr mir nun die Wahrheit sagen, wenn ich euch über etwas frage?“ Sie antworteten: „Ja, o Abu Al-Qasim; und wenn wir lügen sollten, kannst du unsere Lüge erkennen, wie du es bezüglich unseres Vaters getan hast.“ Daraufhin fragte er: „Wer sind die Leute des (Höllen)Feuers?“ Sie sagten: „Wir werden nur kurze Zeit im (Höllen)Feuer bleiben, und danach wirst du uns ersetzen.“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Möget ihr darin verflucht und gedemütigt werden! Bei Allah, wir werden euch darin niemals ersetzen.“ Dann fragte er: „Werdet ihr mir nun die Wahrheit sagen, wenn ich euch eine Frage stelle?“ Sie sagten: „Ja, o Abu Al-Qasim.“ Er fragte: „Habt ihr dieses Schaf vergiftet?“ Sie sagten: „Ja.“ Er fragte: „Was hat euch dazu veranlasst?“ Sie sagten: „Wir wollten wissen, ob du ein Lügner bist; in diesem Fall würden wir dich loswerden, und wenn du ein Prophet bist, dann würde das Gift dir nicht schaden.“
حَدَّثَنَا أَبُو النُّعْمَانِ، حَدَّثَنَا ثَابِتُ بْنُ يَزِيدَ، حَدَّثَنَا عَاصِمٌ، قَالَ سَأَلْتُ أَنَسًا ـ رضى الله عنه ـ عَنِ الْقُنُوتِ. قَالَ قَبْلَ الرُّكُوعِ. فَقُلْتُ إِنَّ فُلاَنًا يَزْعُمُ أَنَّكَ قُلْتَ بَعْدَ الرُّكُوعِ، فَقَالَ كَذَبَ. ثُمَّ حَدَّثَنَا عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أَنَّهُ قَنَتَ شَهْرًا بَعْدَ الرُّكُوعِ يَدْعُو عَلَى أَحْيَاءٍ مِنْ بَنِي سُلَيْمٍ ـ قَالَ ـ بَعَثَ أَرْبَعِينَ أَوْ سَبْعِينَ ـ يَشُكُّ فِيهِ ـ مِنَ الْقُرَّاءِ إِلَى أُنَاسٍ مِنَ الْمُشْرِكِينَ، فَعَرَضَ لَهُمْ هَؤُلاَءِ فَقَتَلُوهُمْ، وَكَانَ بَيْنَهُمْ وَبَيْنَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم عَهْدٌ، فَمَا رَأَيْتُهُ وَجَدَ عَلَى أَحَدٍ مَا وَجَدَ عَلَيْهِمْ.
Überliefert von 'Asim: Ich fragte Anas über das Qunut (d. h. Bittgebet im Gebet). Anas sagte: „Es sollte vor der Verbeugung rezitiert werden.“ Ich sagte: „Der und der behauptet, dass du sagst, es sollte nach der Verbeugung rezitiert werden.“ Er erwiderte: „Er irrt sich.“ Dann erzählte uns Anas, dass der Prophet (ﷺ) nach der Verbeugung einen Monat lang Böses über den Stamm der Bani Sulaim herabflehte. Anas sagte weiter: „Der Prophet (ﷺ) hatte 40 oder 70 Qur'an-Rezitatoren zu einigen Heiden geschickt, aber diese kämpften gegen sie und töteten sie als Märtyrer, obwohl zwischen ihnen und dem Propheten (ﷺ) ein Friedensabkommen bestand. Ich habe den Propheten nie so betrübt und besorgt über jemanden gesehen wie über sie (d. h. die Rezitatoren).“
Überliefert von Um Hani, der Tochter von Abu Talib: Ich ging am Tag der Eroberung Mekkas zum Gesandten Allahs (ﷺ) und fand ihn beim Vollziehen der Ganzkörperwaschung (Ghusl), während seine Tochter Fatima ihn abschirmte. Ich grüßte ihn und er fragte: „Wer ist das?“ Ich sagte: „Ich, Um Hani bint Abi Talib.“ Er sagte: „Willkommen, o Um Hani.“ Als er seine Ganzkörperwaschung (Ghusl) beendet hatte, stand er auf und verrichtete acht Rak'at, während er in ein einziges Gewand gekleidet war. Ich sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Mein Bruder 'Ali hat erklärt, dass er einen Mann töten wird, dem ich Asyl gewährt habe. Der Mann ist der und der bin Hubaira.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „O Um Hani! Wir gewähren dem Asyl, dem du Asyl gewährt hast.“ (Um Hani sagte: „Dieser (Besuch) fand am Duha (d. h. Vormittag) statt.“)
Überliefert vom Vater von Ibrahim at-Tamimi: 'Ali hielt eine Predigt und sagte: „Wir haben kein Buch zu lesen außer dem Buch Allahs und dem, was auf diesem Papier geschrieben steht, das Urteile enthält bezüglich (Vergeltung für) Wunden, das Alter der Kamele (die als Zakat oder als Blutgeld gegeben werden) und die Tatsache, dass Medina ein Schutzgebiet ist zwischen dem Berg Air und dem und dem (Berg). Wer also darin eine Neuerung einführt oder eine Sünde begeht oder darin einem solchen Neuerer Zuflucht gewährt, auf den lastet der Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen, und keine seiner pflichtgemäßen oder freiwilligen guten Werke der Anbetung werden angenommen. Und wer (ein freigelassener Sklave) einen anderen als seinen wahren Herren als seinen Herrn annimmt (d. h. sich mit ihm befreundet), auf den lastet dasselbe (Fluch). Und das Asyl, das ein Muslim gewährt, ist von allen anderen Muslimen zu sichern, und wer einen Muslim in dieser Hinsicht betrügt, auf den lastet dasselbe (Fluch).“
Überliefert von Sahl bin Abi Hathma: 'Abdullah bin Sahl und Muhaiyisa bin Mas'ud bin Zaid brachen nach Khaibar auf, dessen Bewohner zu jener Zeit einen Friedensvertrag mit den Muslimen hatten. Sie trennten sich, und später stieß Muhaiyisa auf 'Abdullah bin Sahl und fand ihn ermordet, in seinem Blut zuckend. Er begrub ihn und kehrte nach Medina zurück. 'Abdur Rahman bin Sahl, Muhaiyisa und Huwaiuisa, die Söhne von Mas'ud, kamen zum Propheten (ﷺ), und 'Abdur Rahman beabsichtigte zu sprechen, aber der Prophet (ﷺ) sagte (zu ihm): „Lass den Ältesten von euch sprechen“, da 'Abdur-Rahman der Jüngste war. 'Abdur-Rahman schwieg, und die anderen beiden sprachen. Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wenn ihr schwört, wer den Mord begangen hat, habt ihr das Recht, euer Recht vom Mörder zu nehmen.“ Sie sagten: „Wie sollen wir schwören, wenn wir den Mord nicht miterlebt oder den Mörder nicht gesehen haben?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Dann können die Juden sich von der Anklage durch Ablegung des Al-Qasama-Eides reinigen (ein Eid, den Männer leisten, dass sie es nicht waren, die den Mord begangen haben).“ Sie sagten: „Wie sollen wir den Eiden von Ungläubigen glauben?“ So zahlte der Prophet (ﷺ) selbst das Blutgeld (für 'Abdullah). (Siehe Hadith Nr. 36, Bd. 9.)
Überliefert von 'Abdullah bin 'Abbas: Dass Abu Sufyan bin Harb ihm mitteilte, dass Heraklius ihn und die Mitglieder einer Karawane aus Quraish, die als Händler nach Sham gegangen waren, während des Waffenstillstands, den der Gesandte Allahs (ﷺ) mit Abu Sufyan und den ungläubigen Quraish geschlossen hatte, zu sich rief.
حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ الْمُثَنَّى، حَدَّثَنَا يَحْيَى، حَدَّثَنَا هِشَامٌ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبِي، عَنْ عَائِشَةَ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم سُحِرَ حَتَّى كَانَ يُخَيَّلُ إِلَيْهِ أَنَّهُ صَنَعَ شَيْئًا وَلَمْ يَصْنَعْهُ.
Überliefert von Aisha: Einst wurde der Prophet (ﷺ) verzaubert, sodass er sich einzubilden begann, er habe etwas getan, was er in Wirklichkeit nicht getan hatte.
Überliefert von 'Auf bin Malik: Ich ging zum Propheten (ﷺ) während des Feldzugs von Tabuk, während er in einem Lederzelt saß. Er sagte: „Zählt sechs Zeichen, die die Nähe der Stunde anzeigen: mein Tod, die Eroberung Jerusalems, eine Pest, die euch befallen wird (und euch in großer Zahl töten wird) wie die Pest, die Schafe befällt, die Zunahme des Reichtums in einem solchen Ausmaß, dass selbst wenn einem hundert Dinare gegeben werden, er nicht zufrieden sein wird; dann eine Heimsuchung, der kein arabisches Haus entgehen wird, und dann ein Waffenstillstand zwischen euch und Bani Al-Asfar (d. h. den Byzantinern), die euch verraten und euch unter achtzig Fahnen angreifen werden. Unter jeder Fahne werden zwölftausend Soldaten sein.“
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، أَخْبَرَنَا حُمَيْدُ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، أَنَّ أَبَا هُرَيْرَةَ، قَالَ بَعَثَنِي أَبُو بَكْرٍ ـ رضى الله عنه ـ فِيمَنْ يُؤَذِّنُ يَوْمَ النَّحْرِ بِمِنًى لاَ يَحُجُّ بَعْدَ الْعَامِ مُشْرِكٌ، وَلاَ يَطُوفُ بِالْبَيْتِ عُرْيَانٌ. وَيَوْمُ الْحَجِّ الأَكْبَرِ يَوْمُ النَّحْرِ، وَإِنَّمَا قِيلَ الأَكْبَرُ مِنْ أَجْلِ قَوْلِ النَّاسِ الْحَجُّ الأَصْغَرُ. فَنَبَذَ أَبُو بَكْرٍ إِلَى النَّاسِ فِي ذَلِكَ الْعَامِ، فَلَمْ يَحُجَّ عَامَ حَجَّةِ الْوَدَاعِ الَّذِي حَجَّ فِيهِ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم مُشْرِكٌ.
Überliefert von Abu Huraira: Abu Bakr sandte mich am Tag des Nahr (d. h. dem Schlachten der Opfertiere) in Begleitung anderer aus, um diese Ankündigung zu machen: „Nach diesem Jahr wird kein Heide mehr die Pilgerfahrt (Haddsch) vollziehen dürfen, und niemand wird den Tawaf der Ka'ba unbekleidet vollziehen dürfen.“ Und der Tag von Al-Hajj-ul-Akbar ist der Tag des Nahr, und er wird Al-Akbar genannt, weil die Menschen die 'Umrah Al-Hajj-ul-Asghar (d. h. die kleine Pilgerfahrt) nennen. Abu Bakr wies in jenem Jahr den Bund der Heiden zurück, und daher vollzog kein Heide die Pilgerfahrt im Jahr des Hajj-ul-Wada' des Propheten.
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ مُرَّةَ، عَنْ مَسْرُوقٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍو ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «أَرْبَعُ خِلاَلٍ مَنْ كُنَّ فِيهِ كَانَ مُنَافِقًا خَالِصًا مَنْ إِذَا حَدَّثَ كَذَبَ، وَإِذَا وَعَدَ أَخْلَفَ، وَإِذَا عَاهَدَ غَدَرَ وَإِذَا خَاصَمَ فَجَرَ، وَمَنْ كَانَتْ فِيهِ خَصْلَةٌ مِنْهُنَّ كَانَتْ فِيهِ خَصْلَةٌ مِنَ النِّفَاقِ حَتَّى يَدَعَهَا».
Überliefert von `Abdullah bin `Amr: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Wer die folgenden vier Eigenschaften besitzt, ist ein reiner Heuchler: Wenn er spricht, lügt er; wenn er ein Versprechen gibt, bricht er es; wenn er einen Vertrag schließt, erweist er sich als treulos; und wenn er streitet, verhält er sich in sehr unbesonnener, böser, beleidigender Weise (ungerecht). Und wer eine dieser Eigenschaften besitzt, hat eine Eigenschaft eines Heuchlers, es sei denn, er gibt sie auf.“
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ كَثِيرٍ، أَخْبَرَنَا سُفْيَانُ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ التَّيْمِيِّ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَلِيٍّ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ مَا كَتَبْنَا عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم إِلاَّ الْقُرْآنَ، وَمَا فِي هَذِهِ الصَّحِيفَةِ، قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «الْمَدِينَةُ حَرَامٌ مَا بَيْنَ عَائِرٍ إِلَى كَذَا، فَمَنْ أَحْدَثَ حَدَثًا، أَوْ آوَى مُحْدِثًا، فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ وَالْمَلاَئِكَةِ وَالنَّاسِ أَجْمَعِينَ، لاَ يُقْبَلُ مِنْهُ عَدْلٌ وَلاَ صَرْفٌ، وَذِمَّةُ الْمُسْلِمِينَ وَاحِدَةٌ يَسْعَى بِهَا أَدْنَاهُمْ. فَمَنْ أَخْفَرَ مُسْلِمًا فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ وَالْمَلاَئِكَةِ وَالنَّاسِ أَجْمَعِينَ، لاَ يُقْبَلُ مِنْهُ صَرْفٌ وَلاَ عَدْلٌ، وَمَنْ وَالَى قَوْمًا بِغَيْرِ إِذْنِ مَوَالِيهِ فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ وَالْمَلاَئِكَةِ وَالنَّاسِ أَجْمَعِينَ، لاَ يُقْبَلُ مِنْهُ صَرْفٌ وَلاَ عَدْلٌ».
Überliefert von `Ali: Wir schrieben nichts vom Propheten (ﷺ) auf außer dem Qur'an und dem, was auf diesem Papier geschrieben steht, (worin) der Prophet (ﷺ) sagte: „Medina ist ein Schutzgebiet vom (Berg) Air bis soundso, daher wird jeder, der darin eine Ketzerei einführt oder eine Sünde begeht oder einem solchen Neuerer Zuflucht gewährt, den Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen auf sich ziehen; und keine seiner pflichtgemäßen oder freiwilligen guten Taten des Gottesdienstes wird angenommen. Und der Asylschutz, der von einem Muslim gewährt wird, ist von allen Muslimen zu sichern, selbst wenn er von einem der niedrigsten sozialen Ranges unter ihnen gewährt wird. Und wer einen Muslim in dieser Hinsicht betrügt, wird den Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen auf sich ziehen, und seine pflichtgemäßen und freiwilligen guten Taten des Gottesdienstes werden nicht angenommen. Und jeder freigelassene Sklave, der sich andere Personen als seine eigenen wahren Herren, die ihn freigelassen haben, zu Herren (Freunden) nimmt, ohne die Erlaubnis des Letzteren einzuholen, wird den Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen auf sich ziehen, und seine pflichtgemäßen und freiwilligen guten Taten des Gottesdienstes werden nicht angenommen.“
Überliefert von Sa`id: Abu Huraira sagte einst (zu den Leuten): „Wie wird euer Zustand sein, wenn ihr weder Dinar noch Dirham (d. h. Steuern von den Dhimmis) erhalten könnt?“ Daraufhin fragte ihn jemand: „Woher weißt du, dass dieser Zustand eintreten wird, o Abu Huraira?“ Er sagte: „Bei Dem, in Dessen Hand das Leben Abu Hurairas ist, ich weiß es durch die Aussage des Wahrhaftigen und wahrhaft Inspirierten (d. h. des Propheten).“ Die Leute fragten: „Was besagt die Aussage?“ Er antwortete: „Der Asylschutz, den Allah und Sein Gesandter den Dhimmis (d. h. Nicht-Muslimen, die in einem muslimischen Gebiet leben) gewährt haben, wird verletzt werden, und so wird Allah die Herzen dieser Dhimmis so kühn machen, dass sie sich weigern werden, die Dschizya zu zahlen, die sie zahlen sollen.“
Überliefert von Al-A`mash: Ich fragte Abu Wail: „Hast du an der Schlacht von Siffin teilgenommen?“ Er sagte: „Ja, und ich hörte Sahl bin Hunaif (als er wegen mangelnden Eifers für den Kampf getadelt wurde) sagen: ‚Ihr solltet besser eure falschen Meinungen tadeln. Ich wünschte, ihr hättet mich am Tag von Abu Jandal gesehen. Wenn ich den Mut gehabt hätte, den Befehlen des Propheten zuwiderzuhandeln, hätte ich es getan. Wir hatten unsere Schwerter auf unseren Nacken und Schultern gelegt, für eine Sache, die uns erschreckte. Und wir taten es, wir fanden es leichter für uns, außer im Fall der obigen Schlacht (von uns).‘“
Überliefert von Abu Wail: Wir waren in Siffin und Sahl bin Hunaif stand auf und sagte: „O Leute! Tadelt euch selbst! Wir waren mit dem Propheten (ﷺ) am Tag von Hudaibiya, und wenn wir zum Kampf aufgerufen worden wären, hätten wir gekämpft. Aber `Umar bin Al-Khattab kam und sagte: ‚O Gesandter Allahs (ﷺ)! Sind wir nicht im Recht und unsere Gegner im Unrecht?‘ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Ja.‘ `Umar sagte: ‚Sind unsere Getöteten nicht im Paradies und ihre in der Hölle?‘ Er sagte: ‚Ja.‘ `Umar sagte: ‚Warum sollten wir dann harte Bedingungen in Angelegenheiten unserer Religion akzeptieren? Sollen wir zurückkehren, bevor Allah zwischen uns und ihnen richtet?‘ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚O Ibn Al-Khattab! Ich bin der Gesandte Allahs und Allah wird mich niemals erniedrigen.‘ Dann ging `Umar zu Abu Bakr und erzählte ihm dasselbe, was er dem Propheten erzählt hatte. Darauf sagte Abu Bakr (zu `Umar): ‚Er ist der Gesandte Allahs und Allah wird ihn niemals erniedrigen.‘ Dann wurde Surat-al-Fath (d. h. der Sieg) offenbart und der Gesandte Allahs (ﷺ) rezitierte sie bis zum Ende vor `Umar. Darauf fragte `Umar: ‚O Gesandter Allahs (ﷺ)! War es (d. h. der Vertrag von Hudaibiya) ein Sieg?‘ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Ja.‘“
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا حَاتِمٌ، عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَسْمَاءَ ابْنَةِ أَبِي بَكْرٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَتْ قَدِمَتْ عَلَىَّ أُمِّي وَهْىَ مُشْرِكَةٌ فِي عَهْدِ قُرَيْشٍ، إِذْ عَاهَدُوا رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَمُدَّتِهِمْ، مَعَ أَبِيهَا، فَاسْتَفْتَتْ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ، إِنَّ أُمِّي قَدِمَتْ عَلَىَّ، وَهْىَ رَاغِبَةٌ، أَفَأَصِلُهَا قَالَ «نَعَمْ، صِلِيهَا».
Überliefert von Asma bint Abi Bakr: Während der Zeit des Friedensvertrags der Quraisch mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) kam meine Mutter, begleitet von ihrem Vater, zu mir, um mich zu besuchen, und sie war eine Heidin. Ich befragte den Gesandten Allahs (ﷺ): „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Meine Mutter ist zu mir gekommen und sie wünscht, eine Belohnung von mir zu erhalten; soll ich gute Beziehungen zu ihr pflegen?“ Er sagte: „Ja, pflege gute Beziehungen zu ihr.“