Überliefert von Jabir bin `Abdullah: "Der Gesandte Allahs (ﷺ) sandte eine Armee zur Ostküste und ernannte Abu 'Ubaida bin Al-Jarrah zu ihrem Anführer, und die Armee bestand aus dreihundert Männern, einschließlich mir. Wir marschierten, bis wir einen Ort erreichten, wo unsere Nahrung fast aufgebraucht war. Abu 'Ubaida befahl uns, alle Reisevorräte zu sammeln, und sie wurden gesammelt. Unsere Reisevorräte waren Datteln. Abu 'Ubaida gab uns weiterhin unsere tägliche Ration in kleinen Mengen davon, bis sie erschöpft war. Der Anteil eines jeden von uns war nur eine Dattel." Ich sagte: "Wie konnte eine Dattel euch nützen?" Jabir antwortete: "Wir erkannten ihren Wert, als auch diese aufgebraucht war." Jabir fügte hinzu: "Als wir die Meeresküste erreichten, sahen wir einen riesigen Fisch, der wie ein kleiner Berg war. Die Armee aß achtzehn Tage lang davon. Dann befahl Abu 'Ubaida, dass zwei seiner Rippen aufgerichtet werden, und sie wurden in den Boden gesteckt. Dann befahl er, dass eine Kamelstute geritten werde, und sie ging unter den beiden Rippen (einen Bogen bildend) hindurch, ohne sie zu berühren."
حَدَّثَنَا بِشْرُ بْنُ مَرْحُومٍ، حَدَّثَنَا حَاتِمُ بْنُ إِسْمَاعِيلَ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي عُبَيْدٍ، عَنْ سَلَمَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ خَفَّتْ أَزْوَادُ الْقَوْمِ وَأَمْلَقُوا، فَأَتَوُا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فِي نَحْرِ إِبِلِهِمْ فَأَذِنَ لَهُمْ، فَلَقِيَهُمْ عُمَرُ فَأَخْبَرُوهُ فَقَالَ مَا بَقَاؤُكُمْ بَعْدَ إِبِلِكُمْ، فَدَخَلَ عَلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ مَا بَقَاؤُهُمْ بَعْدَ إِبِلِهِمْ. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «نَادِ فِي النَّاسِ فَيَأْتُونَ بِفَضْلِ أَزْوَادِهِمْ». فَبُسِطَ لِذَلِكَ نِطَعٌ، وَجَعَلُوهُ عَلَى النِّطَعِ. فَقَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَدَعَا وَبَرَّكَ عَلَيْهِ ثُمَّ دَعَاهُمْ بِأَوْعِيَتِهِمْ فَاحْتَثَى النَّاسُ حَتَّى فَرَغُوا، ثُمَّ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «أَشْهَدُ أَنْ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ وَأَنِّي رَسُولُ اللَّهِ».
Überliefert von Salama: Einmal (auf einer Reise) schrumpften unsere Vorräte und die Leute verarmten. Sie gingen zum Propheten (ﷺ) und baten um seine Erlaubnis, ihre Kamele zu schlachten, und er stimmte zu. `Umar traf sie und sie erzählten ihm davon, und er sagte: "Wie würdet ihr überleben, nachdem ihr eure Kamele geschlachtet habt?" Dann ging er zum Propheten und sagte: "O Gesandter Allahs (ﷺ)! Wie würden sie überleben, nachdem sie ihre Kamele geschlachtet haben?" Der Gesandte Allahs (ﷺ) befahl `Umar: "Rufe die Leute auf, das zu bringen, was von ihrer Nahrung übrig geblieben ist." Ein Lederlaken wurde ausgebreitet und alle Nahrung wurde gesammelt und darauf gehäuft. Der Gesandte Allahs (ﷺ) stand auf und bat Allah, sie zu segnen, und wies dann alle Leute an, mit ihren Gefäßen zu kommen, und sie begannen davon zu nehmen, bis alle genug für sich hatten. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte dann: "Ich bezeuge, dass niemand das Recht hat, angebetet zu werden, außer Allah, und ich bin Sein Gesandter."
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ يُوسُفَ، حَدَّثَنَا الأَوْزَاعِيُّ، حَدَّثَنَا أَبُو النَّجَاشِيِّ، قَالَ سَمِعْتُ رَافِعَ بْنَ خَدِيجٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ كُنَّا نُصَلِّي مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم الْعَصْرَ فَنَنْحَرُ جَزُورًا، فَتُقْسَمُ عَشْرَ قِسَمٍ، فَنَأْكُلُ لَحْمًا نَضِيجًا قَبْلَ أَنْ تَغْرُبَ الشَّمْسُ.
Überliefert von Rafi` bin Khadij: Wir verrichteten das `Asr-Gebet mit dem Propheten (ﷺ) und schlachteten ein Kamel, dessen Fleisch in zehn Teile geteilt wurde. Wir aßen das gekochte Fleisch vor Sonnenuntergang.
Überliefert von Abu Musa: Der Prophet (ﷺ) sagte: "Wenn die Leute des Stammes Ash`ari während der heiligen Schlachten knapp an Nahrung waren oder die Nahrung ihrer Familien in Medina knapp wurde, sammelten sie alle ihre verbleibende Nahrung in einem Laken und verteilten sie dann gleichmäßig unter sich, indem sie sie mit einer Schüssel maßen. So sind diese Leute von mir, und ich bin von ihnen."
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الْمُثَنَّى، قَالَ حَدَّثَنِي أَبِي قَالَ، حَدَّثَنِي ثُمَامَةُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَنَسٍ، أَنَّ أَنَسًا، حَدَّثَهُ أَنَّ أَبَا بَكْرٍ ـ رضى الله عنه ـ كَتَبَ لَهُ فَرِيضَةَ الصَّدَقَةِ الَّتِي فَرَضَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «وَمَا كَانَ مِنْ خَلِيطَيْنِ فَإِنَّهُمَا يَتَرَاجَعَانِ بَيْنَهُمَا بِالسَّوِيَّةِ».
Überliefert von Anas: dass Abu Bakr As-Siddiq ihm das Gesetz der Zakat schrieb, die vom Gesandten Allahs (ﷺ) zur Pflicht gemacht wurde. Er schrieb: 'Partner, die gemeinsames Eigentum (Schafe) besitzen, müssen dessen Zakat zu gleichen Teilen entrichten.'
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ الْحَكَمِ الأَنْصَارِيُّ، حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ مَسْرُوقٍ، عَنْ عَبَايَةَ بْنِ رِفَاعَةَ بْنِ رَافِعِ بْنِ خَدِيجٍ، عَنْ جَدِّهِ، قَالَ كُنَّا مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم بِذِي الْحُلَيْفَةِ فَأَصَابَ النَّاسَ جُوعٌ فَأَصَابُوا إِبِلاً وَغَنَمًا. قَالَ وَكَانَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فِي أُخْرَيَاتِ الْقَوْمِ فَعَجِلُوا وَذَبَحُوا وَنَصَبُوا الْقُدُورَ، فَأَمَرَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بِالْقُدُورِ فَأُكْفِئَتْ، ثُمَّ قَسَمَ فَعَدَلَ عَشْرَةً مِنَ الْغَنَمِ بِبَعِيرٍ فَنَدَّ مِنْهَا بَعِيرٌ، فَطَلَبُوهُ فَأَعْيَاهُمْ، وَكَانَ فِي الْقَوْمِ خَيْلٌ يَسِيرَةٌ فَأَهْوَى رَجُلٌ مِنْهُمْ بِسَهْمٍ فَحَبَسَهُ اللَّهُ ثُمَّ قَالَ «إِنَّ لِهَذِهِ الْبَهَائِمِ أَوَابِدَ كَأَوَابِدِ الْوَحْشِ فَمَا غَلَبَكُمْ مِنْهَا فَاصْنَعُوا بِهِ هَكَذَا». فَقَالَ جَدِّي إِنَّا نَرْجُو ـ أَوْ نَخَافُ ـ الْعَدُوَّ غَدًا، وَلَيْسَتْ مَعَنَا مُدًى أَفَنَذْبَحُ بِالْقَصَبِ. قَالَ «مَا أَنْهَرَ الدَّمَ وَذُكِرَ اسْمُ اللَّهِ عَلَيْهِ، فَكُلُوهُ، لَيْسَ السِّنَّ وَالظُّفُرَ، وَسَأُحَدِّثُكُمْ عَنْ ذَلِكَ، أَمَّا السِّنُّ فَعَظْمٌ وَأَمَّا الظُّفُرُ فَمُدَى الْحَبَشَةِ».
Überliefert von 'Abaya bin Rafa'a bin Raft' bin Khadij: Mein Großvater sagte: "Wir waren in der Gesellschaft des Propheten (ﷺ) in Dhul-Hulaifa. Die Leute verspürten Hunger und erbeuteten einige Kamele und Schafe (als Beute). Der Prophet (ﷺ) war hinter den Leuten. Sie beeilten sich, schlachteten die Tiere, taten ihr Fleisch in Töpfe und begannen, es zu kochen. (Als der Prophet kam) befahl er, die Töpfe umzustürzen, und dann verteilte er die Tiere (der Beute), wobei zehn Schafe einem Kamel gleichgesetzt wurden. Eines der Kamele floh, und die Leute rannten ihm nach, bis sie erschöpft waren. Zu jener Zeit gab es wenige Pferde. Ein Mann warf einen Pfeil auf das Kamel, und Allah stoppte das Kamel damit. Der Prophet (ﷺ) sagte: "Einige dieser Tiere sind wie wilde Tiere, wenn ihr also die Kontrolle über eines dieser Tiere verliert, behandelt es auf diese Weise (d. h. schießt es mit einem Pfeil)." Bevor er sie unter den Soldaten verteilte, sagte mein Großvater: "Wir könnten in Zukunft auf die Feinde treffen und keine Messer haben; können wir die Tiere mit Schilf schlachten?" Der Prophet (ﷺ) sagte: "Verwendet, was auch immer Blut fließen lässt, und esst die Tiere, wenn der Name Allahs beim Schlachten erwähnt wurde. Schlachtet nicht mit Zähnen oder Fingernägeln, und ich werde euch sagen, warum: Es ist, weil Zähne Knochen sind (d. h. nicht richtig schneiden können) und Fingernägel die Werkzeuge sind, die von den Äthiopiern verwendet werden (denen wir nicht nachahmen sollten, denn sie sind Ungläubige)."
حَدَّثَنَا خَلاَّدُ بْنُ يَحْيَى، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا جَبَلَةُ بْنُ سُحَيْمٍ، قَالَ سَمِعْتُ ابْنَ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ يَقُولُ نَهَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَنْ يَقْرُنَ الرَّجُلُ بَيْنَ التَّمْرَتَيْنِ جَمِيعًا، حَتَّى يَسْتَأْذِنَ أَصْحَابَهُ.
Überliefert von Ibn `Umar: Der Prophet (ﷺ) verordnete, dass man nicht zwei Datteln auf einmal essen soll, es sei denn, man erhält die Erlaubnis von seinen Gefährten (die mit ihm das Mahl teilen).
حَدَّثَنَا أَبُو الْوَلِيدِ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ جَبَلَةَ، قَالَ كُنَّا بِالْمَدِينَةِ فَأَصَابَتْنَا سَنَةٌ، فَكَانَ ابْنُ الزُّبَيْرِ يَرْزُقُنَا التَّمْرَ، وَكَانَ ابْنُ عُمَرَ يَمُرُّ بِنَا فَيَقُولُ لاَ تَقْرُنُوا فَإِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم نَهَى عَنِ الإِقْرَانِ، إِلاَّ أَنْ يَسْتَأْذِنَ الرَّجُلُ مِنْكُمْ أَخَاهُ.
Überliefert von Jabala: "Während wir in Medina waren, wurden wir von einer Hungersnot heimgesucht. Ibn Az-Zubair pflegte uns Datteln als unsere Nahrung zu geben. Ibn `Umar pflegte an uns vorbeizugehen und zu sagen: 'Esst nicht zwei Datteln auf einmal, denn der Prophet (ﷺ) hat verboten, zwei Datteln auf einmal zu essen (in einer Versammlung), es sei denn, man erhält die Erlaubnis seines Gefährten, des Bruders.'"
حَدَّثَنَا عِمْرَانُ بْنُ مَيْسَرَةَ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَارِثِ، حَدَّثَنَا أَيُّوبُ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «مَنْ أَعْتَقَ شِقْصًا لَهُ مِنْ عَبْدٍ ـ أَوْ شِرْكًا أَوْ قَالَ نَصِيبًا ـ وَكَانَ لَهُ مَا يَبْلُغُ ثَمَنَهُ بِقِيمَةِ الْعَدْلِ، فَهْوَ عَتِيقٌ، وَإِلاَّ فَقَدْ عَتَقَ مِنْهُ مَا عَتَقَ». قَالَ لاَ أَدْرِي قَوْلُهُ عَتَقَ مِنْهُ مَا عَتَقَ. قَوْلٌ مِنْ نَافِعٍ أَوْ فِي الْحَدِيثِ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Überliefert von Nafi`: Ibn `Umar sagte: "Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: 'Wenn ein Mann seinen Anteil an einem gemeinsam besessenen Sklaven freilässt und den Preis der anderen Anteile gemäß dem angemessenen Preis des Sklaven aufbringen kann, wird der Sklave vollständig freigelassen; andernfalls wird er teilweise freigelassen.'" (Aiyub, ein Unterüberlieferer, ist sich nicht sicher, ob der Ausspruch "... andernfalls wird er teilweise freigelassen" von Nafi` oder dem Propheten stammte.)
حَدَّثَنَا بِشْرُ بْنُ مُحَمَّدٍ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ، أَخْبَرَنَا سَعِيدُ بْنُ أَبِي عَرُوبَةَ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنِ النَّضْرِ بْنِ أَنَسٍ، عَنْ بَشِيرِ بْنِ نَهِيكٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «مَنْ أَعْتَقَ شَقِيصًا مِنْ مَمْلُوكِهِ فَعَلَيْهِ خَلاَصُهُ فِي مَالِهِ، فَإِنْ لَمْ يَكُنْ لَهُ مَالٌ قُوِّمَ الْمَمْلُوكُ، قِيمَةَ عَدْلٍ ثُمَّ اسْتُسْعِيَ غَيْرَ مَشْقُوقٍ عَلَيْهِ».
Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wer seinen Anteil an einem gemeinsam besessenen Sklaven freilässt, für den ist es verpflichtend, diesen Sklaven vollständig freizulassen, indem er den restlichen Preis bezahlt. Und wenn er nicht genügend Geld hat, um ihn freizulassen, dann soll der Preis des Sklaven gerecht geschätzt werden, und es soll ihm erlaubt werden, zu arbeiten und den Betrag zu verdienen, der ihn freilassen wird (ohne ihn übermäßig zu belasten).“
Überliefert von An-Nu'man bin Bashir: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Das Gleichnis der Person, die Allahs Gebote und Verbote einhält, im Vergleich zu denen, die sie verletzen, ist wie das Gleichnis jener Personen, die um ihre Plätze in einem Boot losten. Einige von ihnen bekamen Plätze im oberen Teil und die anderen im unteren. Als die Letzteren Wasser brauchten, mussten sie nach oben gehen, um Wasser zu holen (und das störte die anderen), so sagten sie: ‚Lasst uns ein Loch in unseren Anteil des Schiffes machen (und Wasser holen), um diejenigen über uns davor zu bewahren, gestört zu werden.‘ Wenn nun die Leute im oberen Teil die anderen tun ließen, was sie vorgeschlagen hatten, würden alle Leute des Schiffes zerstört werden, aber wenn sie sie daran hinderten, wären beide Parteien sicher.“
Überliefert von 'Urwa bin Az-Zubair: Dass er 'Aisha nach der Bedeutung der Aussage Allahs fragte: „Und wenn ihr fürchtet, dass ihr den Waisenmädchen nicht gerecht handeln könnt, dann heiratet (andere) Frauen, die euch gefallen, zwei oder drei oder vier.“ (4,3) Sie sagte: „O mein Neffe! Dies betrifft das Waisenmädchen, das bei ihrem Vormund lebt und sein Vermögen teilt. Ihr Reichtum und ihre Schönheit könnten ihn dazu verleiten, sie zu heiraten, ohne ihr eine angemessene Mahr (Brautgabe) zu geben, die ein anderer Bewerber gegeben hätte. So wurde solchen Vormündern verboten, solche Waisenmädchen zu heiraten, es sei denn, sie behandelten sie gerecht und gaben ihnen die angemessenste Mahr; andernfalls wurden sie angewiesen, jede andere Frau zu heiraten.“ 'Aisha sagte weiter: „Nach diesem Vers fragten die Leute den Propheten erneut (über die Heirat mit Waisenmädchen), so offenbarte Allah die folgenden Verse: ‚Sie fragen dich um Belehrung über die Frauen. Sag: Allah belehrt euch über sie und über das, was euch im Buch verlesen wird, betreffs der Waisenmädchen, denen ihr nicht die vorgeschriebenen Anteile gebt und die ihr zu heiraten begehrt...‘ (4,127) Was mit Allahs Aussage gemeint ist: ‚Und über das, was euch verlesen wird‘, ist der frühere Vers, der lautet: ‚Und wenn ihr fürchtet, dass ihr den Waisenmädchen nicht gerecht handeln könnt, dann heiratet (andere) Frauen, die euch gefallen.‘ (4,3) 'Aisha sagte: „Allahs Aussage im anderen Vers: ‚Die ihr zu heiraten begehrt‘ (4,127) bedeutet das Verlangen des Vormunds, ein Waisenmädchen unter seiner Aufsicht zu heiraten, wenn sie nicht viel Vermögen oder Schönheit hat (in diesem Fall soll er sie gerecht behandeln). Den Vormündern wurde verboten, ihre Waisenmädchen, die Vermögen und Schönheit besitzen, zu heiraten, ohne ihnen gerecht zu sein, da sie es im Allgemeinen unterlassen, sie zu heiraten (wenn sie weder schön noch wohlhabend sind).“
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مُحَمَّدٍ، حَدَّثَنَا هِشَامٌ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ إِنَّمَا جَعَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم الشُّفْعَةَ فِي كُلِّ مَا لَمْ يُقْسَمْ، فَإِذَا وَقَعَتِ الْحُدُودُ وَصُرِّفَتِ الطُّرُقُ فَلاَ شُفْعَةَ.
Überliefert von Jabir bin 'Abdullah: Der Prophet (ﷺ) etablierte das Recht der Shu'fa (d. h. Vorkaufsrecht) bei gemeinsamen Besitztümern; aber wenn das Land aufgeteilt und die Wege abgegrenzt sind, dann gibt es kein Vorkaufsrecht.
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَاحِدِ، حَدَّثَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ قَضَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بِالشُّفْعَةِ فِي كُلِّ مَا لَمْ يُقْسَمْ، فَإِذَا وَقَعَتِ الْحُدُودُ وَصُرِّفَتِ الطُّرُقُ فَلاَ شُفْعَةَ.
Überliefert von Jabir bin 'Abdullah: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Das Vorkaufsrecht ist gültig bei jedem gemeinsamen Besitz, aber wenn das Land aufgeteilt und der Weg abgegrenzt ist, dann gibt es kein Vorkaufsrecht.“
Überliefert von Sulaiman bin Abu Muslim: Ich fragte Abu Minhal über den Geldwechsel von Hand zu Hand. Er sagte: „Ich und ein Partner von mir kauften etwas teils gegen Bargeld und teils auf Kredit.“ Al-Bara' bin 'Azib kam an uns vorbei und wir fragten ihn danach. Er antwortete: „Ich und mein Partner Zaid bin Al-Arqam taten dasselbe und gingen dann zum Propheten (ﷺ) und fragten ihn danach. Er sagte: ‚Nehmt, was von Hand zu Hand war, und lasst, was auf Kredit war.‘“
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، حَدَّثَنَا جُوَيْرِيَةُ بْنُ أَسْمَاءَ، عَنْ نَافِعٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ أَعْطَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم خَيْبَرَ الْيَهُودَ أَنْ يَعْمَلُوهَا وَيَزْرَعُوهَا وَلَهُمْ شَطْرُ مَا يَخْرُجُ مِنْهَا.
Überliefert von 'Abdullah: Der Gesandte Allahs (ﷺ) verpachtete das Land von Khaibar an die Juden unter der Bedingung, dass sie darauf arbeiten und es bebauen und die Hälfte seines Ertrags nehmen.
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي حَبِيبٍ، عَنْ أَبِي الْخَيْرِ، عَنْ عُقْبَةَ بْنِ عَامِرٍ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَعْطَاهُ غَنَمًا يَقْسِمُهَا عَلَى صَحَابَتِهِ ضَحَايَا، فَبَقِيَ عَتُودٌ فَذَكَرَهُ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ «ضَحِّ بِهِ أَنْتَ».
Überliefert von 'Uqba bin 'Amir: dass der Gesandte Allahs (ﷺ) ihm einige Schafe gab, um sie unter seinen Gefährten zu verteilen, damit sie sie opfern, und ein Zicklein übrig blieb. Er erzählte es dem Propheten (ﷺ) und der Prophet (ﷺ) sagte zu ihm: „Opfere es für dich.“
حَدَّثَنَا أَصْبَغُ بْنُ الْفَرَجِ، قَالَ أَخْبَرَنِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ وَهْبٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي سَعِيدٌ، عَنْ زُهْرَةَ بْنِ مَعْبَدٍ، عَنْ جَدِّهِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ هِشَامٍ ـ وَكَانَ قَدْ أَدْرَكَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ـ وَذَهَبَتْ بِهِ أُمُّهُ زَيْنَبُ بِنْتُ حُمَيْدٍ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ بَايِعْهُ. فَقَالَ «هُوَ صَغِيرٌ». فَمَسَحَ رَأْسَهُ وَدَعَا لَهُ. وَعَنْ زُهْرَةَ بْنِ مَعْبَدٍ، أَنَّهُ كَانَ يَخْرُجُ بِهِ جَدُّهُ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ هِشَامٍ إِلَى السُّوقِ فَيَشْتَرِي الطَّعَامَ فَيَلْقَاهُ ابْنُ عُمَرَ وَابْنُ الزُّبَيْرِ ـ رضى الله عنهم ـ فَيَقُولاَنِ لَهُ أَشْرِكْنَا، فَإِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَدْ دَعَا لَكَ بِالْبَرَكَةِ فَيَشْرَكُهُمْ، فَرُبَّمَا أَصَابَ الرَّاحِلَةَ كَمَا هِيَ، فَيَبْعَثُ بِهَا إِلَى الْمَنْزِلِ.
Überliefert von 'Abdullah bin Hisham: dass seine Mutter Zainab bint Humaid ihn zum Propheten (ﷺ) brachte und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Nimm ihm den Treueid ab.“ Aber er sagte: „Er ist noch zu jung für den Treueid“, und strich mit seiner Hand über seinen (d. h. 'Abdullahs) Kopf und bat für ihn um Allahs Segen. Zuhra bin Ma'bad berichtete, dass er mit seinem Großvater 'Abdullah bin Hisham zum Markt ging, um Lebensmittel zu kaufen. Ibn 'Umar und Ibn Az-Zubair trafen ihn und sagten zu ihm: „Sei unser Partner, denn der Prophet (ﷺ) hat Allah gebeten, dich zu segnen.“ So wurde er ihr Partner, und sehr oft gewann er eine Kamelladung und schickte sie nach Hause.
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا جُوَيْرِيَةُ بْنُ أَسْمَاءَ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «مَنْ أَعْتَقَ شِرْكًا لَهُ فِي مَمْلُوكٍ وَجَبَ عَلَيْهِ أَنْ يُعْتِقَ كُلَّهُ، إِنْ كَانَ لَهُ مَالٌ قَدْرَ ثَمَنِهِ يُقَامُ قِيمَةَ عَدْلٍ وَيُعْطَى شُرَكَاؤُهُ حِصَّتَهُمْ وَيُخَلَّى سَبِيلُ الْمُعْتَقِ».
Überliefert von Ibn 'Umar: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wer seinen Anteil an einem gemeinsam besessenen Sklaven freilässt, ist verpflichtet, den Sklaven vollständig freizulassen, wenn er genügend Geld hat, um den Rest seines Preises zu bezahlen, der gerecht geschätzt werden soll. Er soll seinen Partnern ihre Anteile bezahlen und ihn (den Freigelassenen) freilassen.“
حَدَّثَنَا أَبُو النُّعْمَانِ، حَدَّثَنَا جَرِيرُ بْنُ حَازِمٍ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنِ النَّضْرِ بْنِ أَنَسٍ، عَنْ بَشِيرِ بْنِ نَهِيكٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «مَنْ أَعْتَقَ شِقْصًا لَهُ فِي عَبْدٍ، أُعْتِقَ كُلُّهُ إِنْ كَانَ لَهُ مَالٌ، وَإِلاَّ يُسْتَسْعَ غَيْرَ مَشْقُوقٍ عَلَيْهِ».
Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wer seinen Anteil an einem gemeinsam besessenen Sklaven freilässt, für den ist es unerlässlich, den Sklaven vollständig freizulassen, wenn er über ausreichend Geld verfügt. Andernfalls soll er für den Sklaven eine Arbeit suchen (damit dieser verdienen kann, was ihm ermöglicht, sich selbst zu befreien), ohne ihn mit Arbeit zu überlasten.“
حَدَّثَنَا أَبُو النُّعْمَانِ، حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ زَيْدٍ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ الْمَلِكِ بْنُ جُرَيْجٍ، عَنْ عَطَاءٍ، عَنْ جَابِرٍ.وَعَنْ طَاوُسٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهم ـ قَالَ قَدِمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم صُبْحَ رَابِعَةٍ مِنْ ذِي الْحَجَّةِ مُهِلِّينَ بِالْحَجِّ، لاَ يَخْلِطُهُمْ شَىْءٌ، فَلَمَّا قَدِمْنَا أَمَرَنَا فَجَعَلْنَاهَا عُمْرَةً، وَأَنْ نَحِلَّ إِلَى نِسَائِنَا، فَفَشَتْ فِي ذَلِكَ الْقَالَةُ. قَالَ عَطَاءٌ فَقَالَ جَابِرٌ فَيَرُوحُ أَحَدُنَا إِلَى مِنًى وَذَكَرُهُ يَقْطُرُ مَنِيًّا. فَقَالَ جَابِرٌ بِكَفِّهِ، فَبَلَغَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَقَامَ خَطِيبًا فَقَالَ «بَلَغَنِي أَنَّ أَقْوَامًا يَقُولُونَ كَذَا وَكَذَا، وَاللَّهِ لأَنَا أَبَرُّ وَأَتْقَى لِلَّهِ مِنْهُمْ، وَلَوْ أَنِّي اسْتَقْبَلْتُ مِنْ أَمْرِي مَا اسْتَدْبَرْتُ مَا أَهْدَيْتُ، وَلَوْلاَ أَنَّ مَعِي الْهَدْىَ لأَحْلَلْتُ». فَقَامَ سُرَاقَةُ بْنُ مَالِكِ بْنِ جُعْشُمٍ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ هِيَ لَنَا أَوْ لِلأَبَدِ فَقَالَ «لاَ بَلْ لِلأَبَدِ». قَالَ وَجَاءَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ ـ فَقَالَ أَحَدُهُمَا يَقُولُ لَبَّيْكَ بِمَا أَهَلَّ بِهِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. وَقَالَ وَقَالَ الآخَرُ لَبَّيْكَ بِحَجَّةِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ـ فَأَمَرَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَنْ يُقِيمَ عَلَى إِحْرَامِهِ، وَأَشْرَكَهُ فِي الْهَدْىِ.
Überliefert von Ibn 'Abbas: Der Prophet (ﷺ) (zusammen mit seinen Gefährten) erreichte Mekka am Morgen des vierten Dhul-Hiddscha, wobei sie den Ihram nur für die Pilgerfahrt (Haddsch) annahmen. Als wir also in Mekka ankamen, befahl uns der Prophet (ﷺ), unsere Absichten des Ihram für die 'Umrah (kleine Pilgerfahrt) zu ändern, und dass wir unseren Ihram nach der Durchführung der 'Umrah beenden und zu unseren Frauen (zum Geschlechtsverkehr) gehen könnten. Die Leute begannen darüber zu reden. Dschabir sagte überrascht: „Sollen wir nach Mina gehen, während Samen aus unseren männlichen Organen tropft?“ Dschabir bewegte dabei seine Hand. Als diese Nachricht den Propheten (ﷺ) erreichte, hielt er eine Predigt und sagte: „Mir wurde mitgeteilt, dass einige Leute dies und das sagen; Bei Allah, ich fürchte Allah mehr als ihr, und bin ihm gehorsamer als ihr. Hätte ich gewusst, was ich jetzt weiß, hätte ich das Hadi (Opfertier) nicht mitgebracht, und wäre das Hadi nicht bei mir gewesen, hätte ich den Ihram beendet.“ Da stand Suraqa bin Malik auf und fragte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ist dies eine Erlaubnis nur für uns oder für immer?“ Der Prophet (ﷺ) antwortete: „Es ist für immer.“ In der Zwischenzeit kam 'Ali bin Abu Talib aus dem Jemen und sprach die Labbaik für das, was der Prophet (ﷺ) beabsichtigt hatte. (Nach einem anderen Mann sprach 'Ali die Labbaik für die Pilgerfahrt (Haddsch) ähnlich wie der Gesandte Allahs (ﷺ)). Der Prophet (ﷺ) sagte ihm, er solle den Ihram beibehalten und ihn am Hadi teilhaben lassen.
حَدَّثَنَا مُحَمَّدٌ، أَخْبَرَنَا وَكِيعٌ، عَنْ سُفْيَانَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَبَايَةَ بْنِ رِفَاعَةَ، عَنْ جَدِّهِ، رَافِعِ بْنِ خَدِيجٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ كُنَّا مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم بِذِي الْحُلَيْفَةِ مِنْ تِهَامَةَ، فَأَصَبْنَا غَنَمًا وَإِبِلاً، فَعَجِلَ الْقَوْمُ، فَأَغْلَوْا بِهَا الْقُدُورَ، فَجَاءَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَمَرَ بِهَا فَأُكْفِئَتْ، ثُمَّ عَدَلَ عَشْرًا مِنَ الْغَنَمِ بِجَزُورٍ، ثُمَّ إِنَّ بَعِيرًا نَدَّ وَلَيْسَ فِي الْقَوْمِ إِلاَّ خَيْلٌ يَسِيرَةٌ فَرَمَاهُ رَجُلٌ فَحَبَسَهُ بِسَهْمٍ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «إِنَّ لِهَذِهِ الْبَهَائِمِ أَوَابِدَ كَأَوَابِدِ الْوَحْشِ، فَمَا غَلَبَكُمْ مِنْهَا فَاصْنَعُوا بِهِ هَكَذَا». قَالَ قَالَ جَدِّي يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّا نَرْجُو ـ أَوْ نَخَافُ ـ أَنْ نَلْقَى الْعَدُوَّ غَدًا وَلَيْسَ مَعَنَا مُدًى، فَنَذْبَحُ بِالْقَصَبِ فَقَالَ «اعْجَلْ أَوْ أَرْنِي، مَا أَنْهَرَ الدَّمَ وَذُكِرَ اسْمُ اللَّهِ عَلَيْهِ فَكُلُوا، لَيْسَ السِّنَّ وَالظُّفُرَ، وَسَأُحَدِّثُكُمْ عَنْ ذَلِكَ، أَمَّا السِّنُّ فَعَظْمٌ، وَأَمَّا الظُّفُرُ فَمُدَى الْحَبَشَةِ».
Überliefert von Abaya bin Rifaa: Mein Großvater, Rafi' bin Khadij, sagte: „Wir waren im Tal von Dhul-Hulaifa von Tuhama in der Gesellschaft des Propheten (ﷺ) und hatten einige Kamele und Schafe (von der Beute). Die Leute beeilten sich (mit dem Schlachten der Tiere) und legten ihr Fleisch in die Töpfe und begannen zu kochen. Der Gesandte Allahs (ﷺ) kam und befahl ihnen, die Töpfe umzustürzen, und verteilte die Beute, wobei er ein Kamel als gleich zehn Schafen betrachtete. Eines der Kamele entlief und die Leute hatten nur wenige Pferde, so dass sie besorgt wurden. (Das Kamel wurde verfolgt und) ein Mann brachte das Kamel zum Stolpern, indem er einen Pfeil auf es warf. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Einige dieser Tiere sind ungezähmt wie wilde Tiere, wenn also eines von ihnen außer Kontrolle gerät, dann sollt ihr es so behandeln, wie ihr es jetzt getan habt.‘“ Mein Großvater sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Wir fürchten, dass wir morgen unseren Feind treffen und wir keine Messer haben; könnten wir die Tiere mit Schilfrohr schlachten?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Ja, oder ihr könnt verwenden, was Blut fließen lässt (schlachten), und ihr könnt essen, was geschlachtet wurde und der Name Allahs beim Schlachten erwähnt wird. Aber verwendet keine Zähne oder Fingernägel (beim Schlachten). Ich werde euch sagen, warum: Was die Zähne betrifft, sie sind Knochen, und Fingernägel werden von den Äthiopiern zum Schlachten verwendet. (Siehe Hadith 668)“