Buch 48
كتاب الرهن

Das Pfand

8 Überlieferungen · Nr. 2508 – 2515

حَدَّثَنَا مُسْلِمُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا هِشَامٌ، حَدَّثَنَا قَتَادَةُ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ وَلَقَدْ رَهَنَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم دِرْعَهُ بِشَعِيرٍ، وَمَشَيْتُ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم بِخُبْزِ شَعِيرٍ وَإِهَالَةٍ سَنِخَةٍ، وَلَقَدْ سَمِعْتُهُ يَقُولُ «مَا أَصْبَحَ لآلِ مُحَمَّدٍ صلى الله عليه وسلم إِلاَّ صَاعٌ، وَلاَ أَمْسَى». وَإِنَّهُمْ لَتِسْعَةُ أَبْيَاتٍ.

Überliefert von Anas: Zweifellos verpfändete der Prophet (ﷺ) seine Rüstung für Gerstenkörner. Einmal brachte ich dem Propheten (ﷺ) Gerstenbrot mit etwas aufgelöstem Fett darauf und ich hörte ihn sagen: „Der Haushalt Muhammads besaß außer einem Sa (von Nahrungsgetreide, Gerste usw.) für sowohl das Morgen- als auch das Abendessen, obwohl sie neun Häuser waren.“

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَاحِدِ، حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ، قَالَ تَذَاكَرْنَا عِنْدَ إِبْرَاهِيمَ الرَّهْنَ، وَالْقَبِيلَ فِي السَّلَفِ، فَقَالَ إِبْرَاهِيمُ حَدَّثَنَا الأَسْوَدُ عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم اشْتَرَى مِنْ يَهُودِيٍّ طَعَامًا إِلَى أَجَلٍ وَرَهَنَهُ دِرْعَهُ.

Überliefert von 'Aisha: Der Prophet (ﷺ) kaufte einige Lebensmittel auf Kredit für einen begrenzten Zeitraum und verpfändete dafür seine Rüstung.

حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، قَالَ عَمْرٌو سَمِعْتُ جَابِرَ بْنَ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ يَقُولُ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «مَنْ لِكَعْبِ بْنِ الأَشْرَفِ فَإِنَّهُ آذَى اللَّهَ وَرَسُولَهُ صلى الله عليه وسلم». فَقَالَ مُحَمَّدُ بْنُ مَسْلَمَةَ أَنَا. فَأَتَاهُ فَقَالَ أَرَدْنَا أَنْ تُسْلِفَنَا وَسْقًا أَوْ وَسْقَيْنِ. فَقَالَ ارْهَنُونِي نِسَاءَكُمْ. قَالُوا كَيْفَ نَرْهَنُكَ نِسَاءَنَا، وَأَنْتَ أَجْمَلُ الْعَرَبِ قَالَ فَارْهَنُونِي أَبْنَاءَكُمْ. قَالُوا كَيْفَ نَرْهَنُ أَبْنَاءَنَا فَيُسَبُّ أَحَدُهُمْ، فَيُقَالُ رُهِنَ بِوَسْقٍ أَوْ وَسْقَيْنِ هَذَا عَارٌ عَلَيْنَا وَلَكِنَّا نَرْهَنُكَ اللأْمَةَ ـ قَالَ سُفْيَانُ يَعْنِي السِّلاَحَ ـ فَوَعَدَهُ أَنْ يَأْتِيَهُ فَقَتَلُوهُ، ثُمَّ أَتَوُا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَأَخْبَرُوهُ.

Überliefert von Jabir bin 'Abdullah: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Wer würde Ka'b bin Al-Ashraf töten, da er Allah und Seinem Gesandten Schaden zugefügt hat?“ Muhammad bin Maslama (erhob sich und) sagte: „Ich werde ihn töten.“ So ging Muhammad bin Maslama zu Ka'b und sagte: „Ich möchte ein Darlehen von ein oder zwei Wasq Nahrungsgetreide.“ Ka'b sagte: „Verpfände mir deine Frauen.“ Muhammad bin Maslama sagte: „Wie können wir unsere Frauen verpfänden, wo du doch der schönste unter den Arabern bist?“ Er sagte: „Dann verpfände mir deine Söhne.“ Muhammad sagte: „Wie können wir unsere Söhne verpfänden, wo die Leute sie beschimpfen würden, weil sie für ein oder zwei Wasq Nahrungsgetreide verpfändet wurden? Das ist beschämend für uns. Aber wir werden dir unsere Waffen verpfänden.“ So versprach ihm Muhammad bin Maslama, dass er das nächste Mal zu ihm kommen würde. Sie (Muhammad bin Maslama und seine Gefährten) kamen wie versprochen zu ihm und ermordeten ihn. Dann gingen sie zum Propheten (ﷺ) und berichteten ihm davon.

حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، حَدَّثَنَا زَكَرِيَّاءُ، عَنْ عَامِرٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أَنَّهُ كَانَ يَقُولُ «الرَّهْنُ يُرْكَبُ بِنَفَقَتِهِ، وَيُشْرَبُ لَبَنُ الدَّرِّ إِذَا كَانَ مَرْهُونًا».

Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Man kann das verpfändete Tier reiten wegen dessen, was man für es ausgibt, und man kann die Milch eines Milchtiers trinken, solange es verpfändet ist.“

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ مُقَاتِلٍ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ، أَخْبَرَنَا زَكَرِيَّاءُ، عَنِ الشَّعْبِيِّ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. «الرَّهْنُ يُرْكَبُ بِنَفَقَتِهِ إِذَا كَانَ مَرْهُونًا، وَلَبَنُ الدَّرِّ يُشْرَبُ بِنَفَقَتِهِ إِذَا كَانَ مَرْهُونًا، وَعَلَى الَّذِي يَرْكَبُ وَيَشْرَبُ النَّفَقَةُ».

Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Das verpfändete Tier kann zum Reiten genutzt werden, solange es gefüttert wird, und die Milch des Milchtiers kann getrunken werden entsprechend dessen, was man für es ausgibt. Derjenige, der das Tier reitet oder seine Milch trinkt, sollte die Ausgaben tragen.“

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ، عَنِ الأَسْوَدِ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتِ اشْتَرَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْ يَهُودِيٍّ طَعَامًا وَرَهَنَهُ دِرْعَهُ.

Überliefert von 'Aisha: Der Gesandte Allahs (ﷺ) kaufte einige Nahrungsmittel von einem Juden und verpfändete ihm seine Rüstung.

حَدَّثَنَا خَلاَّدُ بْنُ يَحْيَى، حَدَّثَنَا نَافِعُ بْنُ عُمَرَ، عَنِ ابْنِ أَبِي مُلَيْكَةَ، قَالَ كَتَبْتُ إِلَى ابْنِ عَبَّاسٍ فَكَتَبَ إِلَىَّ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَضَى أَنَّ الْيَمِينَ عَلَى الْمُدَّعَى عَلَيْهِ.

Überliefert von Ibn Abu Mulaika: Ich schrieb einen Brief an Ibn 'Abbas, und er schrieb mir, dass der Prophet (ﷺ) das Urteil gefällt hatte, dass der Beklagte einen Eid leisten musste.

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنْ مَنْصُورٍ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، قَالَ قَالَ عَبْدُ اللَّهِ ـ رضى الله عنه مَنْ حَلَفَ عَلَى يَمِينٍ، يَسْتَحِقُّ بِهَا مَالاً وَهْوَ فِيهَا فَاجِرٌ، لَقِيَ اللَّهَ وَهْوَ عَلَيْهِ غَضْبَانُ، فَأَنْزَلَ اللَّهُ تَصْدِيقَ ذَلِكَ {إِنَّ الَّذِينَ يَشْتَرُونَ بِعَهْدِ اللَّهِ وَأَيْمَانِهِمْ ثَمَنًا قَلِيلاً} فَقَرَأَ إِلَى {عَذَابٌ أَلِيمٌ}.ثُمَّ إِنَّ الأَشْعَثَ بْنَ قَيْسٍ خَرَجَ إِلَيْنَا فَقَالَ مَا يُحَدِّثُكُمْ أَبُو عَبْدِ الرَّحْمَنِ قَالَ فَحَدَّثْنَاهُ قَالَ فَقَالَ صَدَقَ لَفِيَّ وَاللَّهِ أُنْزِلَتْ، كَانَتْ بَيْنِي وَبَيْنَ رَجُلٍ خُصُومَةٌ فِي بِئْرٍ فَاخْتَصَمْنَا إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «شَاهِدُكَ أَوْ يَمِينُهُ». قُلْتُ إِنَّهُ إِذًا يَحْلِفُ وَلاَ يُبَالِي. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «مَنْ حَلَفَ عَلَى يَمِينٍ يَسْتَحِقُّ بِهَا مَالاً هُوَ فِيهَا فَاجِرٌ، لَقِيَ اللَّهَ وَهْوَ عَلَيْهِ غَضْبَانُ». فَأَنْزَلَ اللَّهُ تَصْدِيقَ ذَلِكَ، ثُمَّ اقْتَرَأَ هَذِهِ الآيَةَ {إِنَّ الَّذِينَ يَشْتَرُونَ بِعَهْدِ اللَّهِ وَأَيْمَانِهِمْ ثَمَنًا قَلِيلاً} إِلَى {وَلَهُمْ عَذَابٌ أَلِيمٌ}.

Überliefert von Abu Wail: Abdullah (bin Mas'ud) sagte: „Wer einen falschen Eid schwört, um das Eigentum eines anderen zu erlangen, wird Allah begegnen, während Allah zornig auf ihn ist.“ Allah offenbarte den folgenden Vers, um dies zu bestätigen: „Wahrlich! Diejenigen, die einen geringen Gewinn um den Preis von Allahs Bund und ihren Eiden kaufen ... eine schmerzhafte Strafe.“ (3:77) Al-Ash'ath bin Qais kam zu uns und fragte, was Abu Abdur-Rehman (d. h. Ibn Mas'ud) euch erzählte. Wir erzählten ihm die Geschichte. Darauf sagte er: „Er hat die Wahrheit gesagt. Dieser Vers wurde über mich offenbart. Ich hatte einen Streit mit einem anderen Mann wegen eines Brunnens, und wir brachten den Fall vor den Gesandten Allahs (ﷺ). Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte (zu mir): ‚Bringe zwei Zeugen (zur Unterstützung deiner Behauptung); andernfalls hat der Beklagte das Recht, einen Eid zu leisten (um deine Behauptung zu widerlegen).‘ Ich sagte: ‚Der Beklagte würde es nicht scheuen, einen falschen Eid zu schwören.‘ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte dann: ‚Wer einen falschen Eid schwört, um das Eigentum eines anderen zu erlangen, wird Allah begegnen, und Allah wird zornig auf ihn sein.‘ Allah offenbarte dann, was dies bestätigte.“ Al-Ash'ath rezitierte dann den folgenden Vers: „Wahrlich! Diejenigen, die einen geringen Gewinn um den Preis von Allahs Bund und ihren Eiden kaufen ... (bis) ... ihnen wird eine schmerzhafte Strafe zuteil sein!“ (3:77) (Siehe Hadith Nr. 546)