Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei auf ihm) sagte: Der Arme (Miskin) ist nicht derjenige, der (von den Leuten) mit einer oder zwei Datteln oder mit einem oder zwei Bissen abgespeist wird, sondern derjenige, der nichts von seinem Volk erbittet und der nicht beachtet wird, damit ihm Almosen gegeben werden.
Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte etwas Ähnliches wie in der vorhergehenden Überlieferung erwähnt. Diese Version fügt hinzu: Aber der Arme (Miskin), der davon Abstand nimmt, von den Menschen zu betteln, ist derjenige (gemäß der Version von Musaddad, der nicht genug bekommt, sodass er nicht von den Menschen betteln muss, noch ist sein Bedarf den Menschen bekannt, damit ihm Almosen gegeben werden. Dies ist derjenige, der benachteiligt wurde. Musaddad erwähnte nicht die Worte "derjenige, der davon Abstand nimmt, von den Menschen zu betteln." Abu Dawud sagte: Diese Überlieferung wurde von Muhammad bin Thawr und 'Abd al-Razzaq auf Autorität von Ma'mar überliefert. Sie erwähnten, dass das Wort "benachteiligt" die Aussage von al-Zuhri ist, und dies ist stichhaltiger.
Überliefert von Ubaydullah ibn Adl ibn al-Khiyar: Zwei Männer informierten mich, dass sie zum Propheten (ﷺ) gingen, als er bei der Abschiedspilgerfahrt war, während er die freiwillige Spende (Sadaqah) verteilte, und ihn um etwas davon baten. Er musterte uns von oben bis unten, und als er sah, dass wir kräftig waren, sagte er: Wenn ihr wollt, werde ich euch etwas geben, aber es ist nichts Übriggebliebenes darin für einen reichen Mann oder für einen, der stark und fähig ist, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Überliefert von Abdullah ibn Amr: Der Prophet (ﷺ) sagte: Die freiwillige Spende (Sadaqah) darf nicht einem reichen Mann gegeben werden oder einem, der Kraft hat und gesund an Gliedern ist. Abu Dawud sagte: Diese Überlieferung wurde von Sufyan von Sa'd bin Ibrahim überliefert wie die Überlieferung, die von Ibrahim erzählt wurde. Die Version von Shu'bah von Sa'd hat: "für einen Mann, der Kraft hat und kräftig ist." Die andere Version dieser Überlieferung vom Propheten (ﷺ) enthält die Worte "für einen Mann, der Kraft hat und kräftig ist." Andere haben "für einen Mann, der Kraft hat und gesund an Gliedern ist." 'Ata bin Zuhair sagte, dass er 'Abd Allah bin 'Amr getroffen hatte, der sagte: "Die freiwillige Spende (Sadaqah) ist nicht erlaubt für einen starken Mann noch für einen Mann, der Kraft hat und gesund an Gliedern ist."
Überliefert von Ata ibn Yasar: Der Prophet (ﷺ) sagte: Die freiwillige Spende (Sadaqah) darf keinem Reichen gegeben werden, mit Ausnahme von fünf Gruppen: einem, der auf dem Wege Allahs kämpft, oder einem, der sie einsammelt, oder einem Schuldner, oder einem Mann, der sie mit seinem Geld kauft, oder einem Mann, der einen armen Nachbarn hat, dem eine freiwillige Spende (Sadaqah) gegeben wurde und der dem Reichen ein Geschenk macht.
حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ عَلِيٍّ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنْ زَيْدِ بْنِ أَسْلَمَ، عَنْ عَطَاءِ بْنِ يَسَارٍ، عَنْ أَبِي سَعِيدٍ الْخُدْرِيِّ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بِمَعْنَاهُ. قَالَ أَبُو دَاوُدَ وَرَوَاهُ ابْنُ عُيَيْنَةَ عَنْ زَيْدٍ كَمَا قَالَ مَالِكٌ وَرَوَاهُ الثَّوْرِيُّ عَنْ زَيْدٍ قَالَ حَدَّثَنِي الثَّبْتُ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Die vorgenannte Überlieferung wurde auch von Abu-Said al-Khudri mit derselben Bedeutung über eine andere Überliefererkette überliefert, wobei er sie dem Gesandten Allahs (Friede sei auf ihm) zuschrieb. Abu-Dawud sagte: Ibn 'Uyainah berichtete von Zaid, von dem Malik überlieferte, und Thawri überlieferte von Zaid, dass ein zuverlässiger Überlieferer vom Gesandten Allahs (Friede sei auf ihm) berichtete.
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَوْفٍ الطَّائِيُّ، حَدَّثَنَا الْفِرْيَابِيُّ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ عِمْرَانَ الْبَارِقِيِّ، عَنْ عَطِيَّةَ، عَنْ أَبِي سَعِيدٍ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «لاَ تَحِلُّ الصَّدَقَةُ لِغَنِيٍّ إِلاَّ فِي سَبِيلِ اللَّهِ أَوِ ابْنِ السَّبِيلِ أَوْ جَارٍ فَقِيرٍ يُتَصَدَّقُ عَلَيْهِ فَيُهْدِي لَكَ أَوْ يَدْعُوكَ». قَالَ أَبُو دَاوُدَ وَرَوَاهُ فِرَاسٌ وَابْنُ أَبِي لَيْلَى عَنْ عَطِيَّةَ عَنْ أَبِي سَعِيدٍ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم مِثْلَهُ.
Abu-Said berichtete: Der Gesandte Allahs (Friede sei auf ihm) sagte: Die freiwillige Spende (Sadaqah) ist für einen Reichen nicht erlaubt, außer dem, was als Ergebnis des Dschihad kommt, oder dem, was ein armer Nachbar dir von der ihm gegebenen freiwilligen Spende (Sadaqah) schenkt, oder womit er dich bei einem Festmahl bewirtet. Abu-Dawud sagte: Dies wurde von Abu-Said über eine andere Überliefererkette in ähnlicher Weise überliefert.
Baschir b. Yasar sagte, dass ein Mann von den Ansar namens Sahi b. Abu-Hatmah ihm erzählte, dass der Gesandte Allahs (Friede sei auf ihm) ihm hundert Kamele als Blutgeld von den Kamelen der freiwilligen Spende (Sadaqah) gab, d. h. ein Blutgeld für den Ansari, der bei Khaibar getötet wurde.
Überliefert von Samurah ibn Jundub: Der Prophet (ﷺ) sagte: Das Betteln sind Wunden, mit denen ein Mann sein Gesicht entstellt; wer will, der bewahre seine Selbstachtung, und wer will, der lasse sie; aber dies gilt nicht für einen, der von einem Herrscher erbittet, oder in einer Situation, die es notwendig macht.
Qabisah b. Mukhiriq al-Hilali sagte: Ich wurde Bürge für eine Zahlung, und ich kam zum Gesandten Allahs (Friede sei auf ihm). Er sagte: Warte, bis ich die freiwillige Spende (Sadaqah) erhalte, und ich werde anordnen, dass sie dir gegeben wird. Dann sagte er: Das Betteln, Qabisah, ist nur für eine von drei Gruppen erlaubt: ein Mann, der Bürge für eine Zahlung geworden ist, dem das Betteln erlaubt ist, bis er sie erhält, wonach er (mit dem Betteln) aufhören muss; ein Mann, der von einem Unglück getroffen wurde und es sein Vermögen zerstört hat, dem das Betteln erlaubt ist, bis er erhält, was den Lebensunterhalt unterstützt (oder er sagte, was einen angemessenen Unterhalt bietet); und ein Mann, der von Armut betroffen wurde, über den drei verständige Mitglieder seines Volkes bestätigen, indem sie sagen: Der und der wurde von Armut betroffen, einer solchen Person ist das Betteln erlaubt, bis er erhält, was den Lebensunterhalt unterstützt (oder er sagte, was einen angemessenen Unterhalt bietet), wonach er (mit dem Betteln) aufhören muss. Jeder andere Grund zum Betteln, Qabisah, ist verboten, und wer sich damit befasst, verzehrt es als eine verbotene Sache.
Überliefert von Anas ibn Malik: Ein Mann von den Ansar kam zum Propheten (ﷺ) und bettelte bei ihm. Er (der Prophet) fragte: Hast du nichts in deinem Haus? Er antwortete: Ja, ein Stück Stoff, einen Teil davon tragen wir und einen Teil davon breiten wir (auf dem Boden) aus, und eine hölzerne Schüssel, aus der wir Wasser trinken. Er sagte: Bring sie mir. Er brachte dann diese Gegenstände zu ihm und er (der Prophet) nahm sie in seine Hände und fragte: Wer wird diese kaufen? Ein Mann sagte: Ich werde sie für einen Dirham kaufen. Er sagte zweimal oder dreimal: Wer wird mehr als einen Dirham bieten? Ein Mann sagte: Ich werde sie für zwei Dirham kaufen. Er gab diese ihm und nahm die zwei Dirham und, indem er sie dem Ansari gab, sagte er: Kaufe Nahrung mit einem von ihnen und übergib es deiner Familie, und kaufe eine Axt und bring sie mir. Er brachte sie ihm dann. Der Gesandte Allahs (ﷺ) befestigte einen Griff daran mit seinen eigenen Händen und sagte: Geh, sammle Brennholz und verkaufe es, und lass mich dich zwei Wochen lang nicht sehen. Der Mann ging weg und sammelte Brennholz und verkaufte es. Als er zehn Dirham verdient hatte, kam er zu ihm und kaufte ein Gewand mit einem Teil davon und Nahrung mit dem anderen. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte dann: Dies ist besser für dich, als dass das Betteln als ein Fleck auf deinem Gesicht am Tag des Gerichts erscheint. Betteln ist nur für drei Menschen richtig: einen, der in drückender Armut ist, einen, der ernsthaft verschuldet ist, oder einen, der für eine Entschädigung verantwortlich ist und es schwierig findet zu zahlen.
Awf b. Malik sagte: Wir waren mit dem Gesandten Allahs (Friede sei auf ihm), sieben oder acht oder neun. Er sagte: Wollt ihr dem Gesandten Allahs (Friede sei auf ihm) den Treueid leisten, und wir leisteten kurz darauf den Treueid. Wir sagten: Wir haben dir bereits den Treueid geleistet. Er wiederholte dieselben Worte dreimal. Wir streckten dann unsere Hände aus und leisteten ihm den Treueid. Ein Mann (oder wir) sagte: Wir haben dir den Treueid geleistet; worauf sollen wir nun den Treueid leisten, Gesandter Allahs? Er antwortete: Dass ihr Allah anbetet, nichts mit Ihm assoziiert, fünfmal das Gebet (Salah) verrichtet, zuhört und gehorcht. Er äußerte ein Wort leise: Und bettelt nicht bei den Menschen. Als die Peitsche auf den Boden fiel, bat keiner aus dieser Gruppe jemanden, die Peitsche für ihn aufzuheben. Abu Dawud sagte: Die Version von Hisham wurde von niemandem außer Sa'id überliefert.
حَدَّثَنَا عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ مُعَاذٍ، حَدَّثَنَا أَبِي، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ عَاصِمٍ، عَنْ أَبِي الْعَالِيَةِ، عَنْ ثَوْبَانَ، قَالَ وَكَانَ ثَوْبَانُ مَوْلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «مَنْ تَكَفَّلَ لِي أَنْ لاَ يَسْأَلَ النَّاسَ شَيْئًا وَأَتَكَفَّلَ لَهُ بِالْجَنَّةِ». فَقَالَ ثَوْبَانُ أَنَا. فَكَانَ لاَ يَسْأَلُ أَحَدًا شَيْئًا.
Thawban, der Klient des Gesandten Allahs (Friede sei auf ihm), berichtete von ihm, dass er sagte: Wenn jemand mir garantiert, dass er nicht bei Menschen betteln wird, werde ich ihm das Paradies (Dschannah) garantieren. Thawban sagte: Ich (werde nicht betteln). Er bat nie jemanden um etwas.
Abu Said al-Khudri sagte: Einige der Ansar bettelten beim Gesandten Allahs (Friede sei auf ihm) und er gab ihnen etwas. Sie bettelten später erneut bei ihm und er gab ihnen etwas, sodass das, was er hatte, erschöpft war. Er sagte dann: Was ich habe, werde ich niemals vor euch zurückhalten, aber Allah wird die Enthaltsamkeit dessen stärken, der sich enthält, wird dem Zufriedenheit geben, der zufrieden sein will, und wird die Ausdauer dessen stärken, der Ausdauer zeigt. Niemandem wurde eine reichlichere Gabe als Ausdauer gegeben.
Überliefert von Abdullah ibn Mas'ud: Der Prophet (ﷺ) sagte: Wenn jemand, der von Armut betroffen ist, sich damit an mich wendet, wird seine Armut nicht beendet werden; aber wenn er sich damit an Allah wendet, wird Er ihm bald Genüge geben, entweder durch einen schnellen Tod oder durch eine Genüge, die später kommt.
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ رَبِيعَةَ، عَنْ بَكْرِ بْنِ سَوَادَةَ، عَنْ مُسْلِمِ بْنِ مَخْشِيٍّ، عَنِ ابْنِ الْفِرَاسِيِّ، أَنَّ الْفِرَاسِيَّ، قَالَ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَسْأَلُ يَا رَسُولَ اللَّهِ فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «لاَ وَإِنْ كُنْتَ سَائِلاً لاَ بُدَّ فَاسْأَلِ الصَّالِحِينَ».
Überliefert von Ibn al-Firasi: Al-Firasi fragte den Gesandten Allahs (ﷺ): Darf ich betteln, Gesandter Allahs? Der Prophet (ﷺ) sagte: Nein, aber wenn es keinen Ausweg gibt, bettle bei den Rechtschaffenen.
حَدَّثَنَا أَبُو الْوَلِيدِ الطَّيَالِسِيُّ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ بُكَيْرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الأَشَجِّ، عَنْ بُسْرِ بْنِ سَعِيدٍ، عَنِ ابْنِ السَّاعِدِيِّ، قَالَ اسْتَعْمَلَنِي عُمَرُ - رضى الله عنه - عَلَى الصَّدَقَةِ فَلَمَّا فَرَغْتُ مِنْهَا وَأَدَّيْتُهَا إِلَيْهِ أَمَرَ لِي بِعُمَالَةٍ فَقُلْتُ إِنَّمَا عَمِلْتُ لِلَّهِ وَأَجْرِي عَلَى اللَّهِ. قَالَ خُذْ مَا أُعْطِيتَ فَإِنِّي قَدْ عَمِلْتُ عَلَى عَهْدِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَعَمَّلَنِي فَقُلْتُ مِثْلَ قَوْلِكَ فَقَالَ لِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «إِذَا أُعْطِيتَ شَيْئًا مِنْ غَيْرِ أَنْ تَسْأَلَهُ فَكُلْ وَتَصَدَّقْ».
Ibn al-Saidi sagte: Umar stellte mich ein, um die freiwillige Spende (Sadaqah) einzusammeln. Als ich damit fertig war und sie ihm gab, befahl er, mir eine Zahlung zu geben. Ich sagte: Ich tat es nur um Allahs willen, und mein Lohn wird von Allah kommen. Er sagte: Nimm, was dir gegeben wird, denn ich handelte (als Sammler) zur Zeit des Gesandten Allahs (Friede sei auf ihm) und er wies mir eine Zahlung zu. Daraufhin sagte ich dasselbe wie du gesagt hast, worauf der Gesandte Allahs (Friede sei auf ihm) sagte: Wenn dir etwas gegeben wird, ohne dass du darum bittest, solltest du es für deine eigenen Zwecke und als freiwillige Spende (Sadaqah) verwenden.
Abd Allah b. 'Umar berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei auf ihm) sagte, als er auf der Kanzel stand und über die freiwillige Spende (Sadaqah), das Enthalten davon und das Betteln sprach: Die obere Hand ist besser als die untere, wobei die obere die ist, die gibt, und die untere die ist, die bettelt. Abu Dawud sagte: Die Version dieser Überlieferung, die von Ayyub von Nafi überliefert wurde, ist umstritten. Der Überlieferer 'Abd al-Warith sagte in seiner Version: 'Die obere Hand ist die, die sich vom Betteln enthält'; aber die meisten Überlieferer haben von Hammad b. Zaid von Ayyub die Worte überliefert: 'Die obere Hand ist die, die gibt.' Ein Überlieferer von Hammad sagte in seiner Version: 'die, die sich vom Betteln enthält.'
Überliefert von Malik ibn Nadlah: Der Prophet (ﷺ) sagte: Hände sind von drei Arten: Allahs Hand ist die obere; die Hand des Gebers ist die, die ihr nahe ist; die Hand des Bettlers ist die untere. So gib, was überschüssig ist, und unterwirf dich nicht der Forderung deiner Seele.
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ كَثِيرٍ، أَخْبَرَنَا شُعْبَةُ، عَنِ الْحَكَمِ، عَنِ ابْنِ أَبِي رَافِعٍ، عَنْ أَبِي رَافِعٍ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم بَعَثَ رَجُلاً عَلَى الصَّدَقَةِ مِنْ بَنِي مَخْزُومٍ فَقَالَ لأَبِي رَافِعٍ اصْحَبْنِي فَإِنَّكَ تُصِيبُ مِنْهَا. قَالَ حَتَّى آتِيَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَأَسْأَلَهُ فَأَتَاهُ فَسَأَلَهُ فَقَالَ «مَوْلَى الْقَوْمِ مِنْ أَنْفُسِهِمْ وَإِنَّا لاَ تَحِلُّ لَنَا الصَّدَقَةُ».
Überliefert von AbuRafi': Der Prophet (ﷺ) sandte einen Mann von den Banu Makhzum, um die freiwillige Spende (Sadaqah) einzusammeln. Er sagte zu AbuRafi': Begleite mich, damit du etwas davon erhalten mögest. Er sagte: (Ich kann es nicht nehmen), bis ich zum Propheten (ﷺ) gehe und ihn frage. Dann ging er zu ihm und fragte ihn. Er sagte: Die freiwillige Spende (Sadaqah) ist für uns nicht erlaubt, und der Klient eines Volkes wird als einer von ihnen behandelt.
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، وَمُسْلِمُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، - الْمَعْنَى - قَالاَ حَدَّثَنَا حَمَّادٌ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم كَانَ يَمُرُّ بِالتَّمْرَةِ الْعَائِرَةِ فَمَا يَمْنَعُهُ مِنْ أَخْذِهَا إِلاَّ مَخَافَةُ أَنْ تَكُونَ صَدَقَةً.
Anas sagte: Der Gesandte Allahs (Friede sei auf ihm) stieß auf der Straße auf eine Dattel; er nahm sie nicht aus Furcht, dass sie ein Teil der freiwilligen Spende (Sadaqah) sein könnte.
حَدَّثَنَا نَصْرُ بْنُ عَلِيٍّ، أَخْبَرَنَا أَبِي، عَنْ خَالِدِ بْنِ قَيْسٍ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم وَجَدَ تَمْرَةً فَقَالَ «لَوْلاَ أَنِّي أَخَافُ أَنْ تَكُونَ صَدَقَةً لأَكَلْتُهَا». قَالَ أَبُو دَاوُدَ رَوَاهُ هِشَامٌ عَنْ قَتَادَةَ هَكَذَا.
Anas sagte: Der Gesandte Allahs (Friede sei auf ihm) fand eine Dattel und sagte: Wäre es nicht, dass ich fürchte, sie könnte ein Teil der freiwilligen Spende (Sadaqah) sein, würde ich sie essen.
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عُبَيْدٍ الْمُحَارِبِيُّ، حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ فُضَيْلٍ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ حَبِيبِ بْنِ أَبِي ثَابِتٍ، عَنْ كُرَيْبٍ، مَوْلَى ابْنِ عَبَّاسٍ عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، قَالَ بَعَثَنِي أَبِي إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي إِبِلٍ أَعْطَاهَا إِيَّاهُ مِنَ الصَّدَقَةِ.
Überliefert von Abdullah ibn Abbas: Mein Vater sandte mich zum Propheten (ﷺ), um die Kamele zu holen, die er ihm von denen der freiwilligen Spende (Sadaqah) gegeben hatte.
Die vorgenannte Überlieferung wurde auch von Ibn Abbas durch eine andere Überliefererkette in ähnlicher Weise überliefert. Diese Version fügt hinzu: "Mein Vater tauschte sie für ihn ein".
حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ مَرْزُوقٍ، قَالَ أَخْبَرَنَا شُعْبَةُ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم أُتِيَ بِلَحْمٍ قَالَ «مَا هَذَا». قَالُوا شَىْءٌ تُصُدِّقَ بِهِ عَلَى بَرِيرَةَ فَقَالَ «هُوَ لَهَا صَدَقَةٌ وَلَنَا هَدِيَّةٌ».
Anas sagte: Als etwas Fleisch zum Propheten (ﷺ) gebracht wurde, fragte er: „Was ist das?“ Ihm wurde gesagt: „Dies ist eine Sache (Fleisch), die Barirah als freiwillige Spende (Sadaqah) gegeben wurde.“ Daraufhin sagte er: „Es ist eine freiwillige Spende (Sadaqah) für sie und ein Geschenk für uns.“