Buch 85
كتاب الفرائض

Die Erbanteile

47 Überlieferungen · Nr. 6723 – 6771

حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ كَانَ عُتْبَةُ عَهِدَ إِلَى أَخِيهِ سَعْدٍ أَنَّ ابْنَ وَلِيدَةِ زَمْعَةَ مِنِّي، فَاقْبِضْهُ إِلَيْكَ. فَلَمَّا كَانَ عَامَ الْفَتْحِ أَخَذَهُ سَعْدٌ فَقَالَ ابْنُ أَخِي عَهِدَ إِلَىَّ فِيهِ. فَقَامَ عَبْدُ بْنُ زَمْعَةَ فَقَالَ أَخِي وَابْنُ وَلِيدَةِ أَبِي، وُلِدَ عَلَى فِرَاشِهِ. فَتَسَاوَقَا إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ سَعْدٌ يَا رَسُولَ اللَّهِ ابْنُ أَخِي قَدْ كَانَ عَهِدَ إِلَىَّ فِيهِ. فَقَالَ عَبْدُ بْنُ زَمْعَةَ أَخِي وَابْنُ وَلِيدَةِ أَبِي، وُلِدَ عَلَى فِرَاشِهِ. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «هُوَ لَكَ يَا عَبْدُ بْنَ زَمْعَةَ، الْوَلَدُ لِلْفِرَاشِ وَلِلْعَاهِرِ الْحَجَرُ». ثُمَّ قَالَ لِسَوْدَةَ بِنْتِ زَمْعَةَ «احْتَجِبِي مِنْهُ». لِمَا رَأَى مِنْ شَبَهِهِ بِعُتْبَةَ، فَمَا رَآهَا حَتَّى لَقِيَ اللَّهَ.

Überliefert von 'Aisha: 'Utba (bin Abi Waqqas) sagte zu seinem Bruder Sa'd: „Der Sohn der Sklavin von Zam'a ist mein Sohn, so sei sein Vormund.“ Als dann das Jahr der Eroberung von Mekka kam, nahm Sa'd jenes Kind und sagte: „Er ist mein Neffe, und mein Bruder hat mir gesagt, ich solle sein Vormund sein.“ Darauf stand 'Abu bin Zam'a auf und sagte: „Aber das Kind ist mein Bruder, und der Sohn der Sklavin meines Vaters, da er auf seinem Bett geboren wurde.“ So gingen beide zum Propheten. Sa'd sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! (Dies ist) der Sohn meines Bruders, und er hat mir gesagt, ich solle sein Vormund sein.“ Dann sagte 'Abu bin Zam'a: „(Aber er ist) mein Bruder und der Sohn der Sklavin meines Vaters, geboren auf seinem Bett.“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Dieses Kind gehört dir, o 'Abu bin Zam'a, denn das Kind gehört dem Besitzer des Bettes, und der Ehebrecher erhält die Steine.“ Er befahl dann (seiner Frau) Sauda bint Zam'a, sich vor jenem Jungen zu bedecken, da er die Ähnlichkeit des Jungen mit 'Utba bemerkte. Seitdem hatte der Junge Sauda nie gesehen, bis er starb.

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، عَنْ يَحْيَى، عَنْ شُعْبَةَ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ زِيَادٍ، أَنَّهُ سَمِعَ أَبَا هُرَيْرَةَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «الْوَلَدُ لِصَاحِبِ الْفِرَاشِ».

Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Der Junge gehört dem Besitzer des Bettes.“

حَدَّثَنَا حَفْصُ بْنُ عُمَرَ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنِ الْحَكَمِ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ، عَنِ الأَسْوَدِ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتِ اشْتَرَيْتُ بَرِيرَةَ فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «اشْتَرِيهَا، فَإِنَّ الْوَلاَءَ لِمَنْ أَعْتَقَ». وَأُهْدِيَ لَهَا شَاةٌ فَقَالَ «هُوَ لَهَا صَدَقَةٌ، وَلَنَا هَدِيَّةٌ». قَالَ الْحَكَمُ وَكَانَ زَوْجُهَا حُرًّا، وَقَوْلُ الْحَكَمِ مُرْسَلٌ. وَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ رَأَيْتُهُ عَبْدًا.

Überliefert von 'Aisha: Ich kaufte Barira (eine Sklavin). Der Prophet (ﷺ) sagte (zu mir): „Kaufe sie, denn die Wala' gehört dem Freigelassenen.“ Als ihr einmal ein Schaf (als Almosen) gegeben wurde, sagte der Prophet (ﷺ): „Es (das Schaf) ist eine freiwillige Spende für sie (Barira) und ein Geschenk für uns.“ Al-Hakam sagte: „Barriras Ehemann war ein freier Mann.“ Ibn 'Abbas sagte: „Als ich ihn sah, war er ein Sklave.“

حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ حَدَّثَنِي مَالِكٌ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «إِنَّمَا الْوَلاَءُ لِمَنْ أَعْتَقَ».

Überliefert von Ibn 'Umar: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Die Wala' gehört dem Freigelassenen (des Sklaven).“

حَدَّثَنَا قَبِيصَةُ بْنُ عُقْبَةَ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ أَبِي قَيْسٍ، عَنْ هُزَيْلٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ إِنَّ أَهْلَ الإِسْلاَمِ لا يُسَيِّبُونَ، وَإِنَّ أَهْلَ الْجَاهِلِيَّةِ كَانُوا يُسَيِّبُونَ.

Überliefert von 'Abdullah: Die Muslime befreiten Sklaven nicht als Sa'iba, aber die Menschen der vorislamischen Zeit der Unwissenheit pflegten dies zu tun.

حَدَّثَنَا مُوسَى، حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ مَنْصُورٍ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ، عَنِ الأَسْوَدِ، أَنَّ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ اشْتَرَتْ بَرِيرَةَ، لِتُعْتِقَهَا، وَاشْتَرَطَ أَهْلُهَا وَلاَءَهَا فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنِّي اشْتَرَيْتُ بَرِيرَةَ لأُعْتِقَهَا، وَإِنَّ أَهْلَهَا يَشْتَرِطُونَ وَلاَءَهَا. فَقَالَ «أَعْتِقِيهَا فَإِنَّمَا الْوَلاَءُ لِمَنْ أَعْتَقَ». أَوْ قَالَ «أَعْطَى الثَّمَنَ». قَالَ فَاشْتَرَتْهَا فَأَعْتَقَتْهَا. قَالَ وَخُيِّرَتْ فَاخْتَارَتْ نَفْسَهَا وَقَالَتْ لَوْ أُعْطِيتُ كَذَا وَكَذَا مَا كُنْتُ مَعَهُ. قَالَ الأَسْوَدُ وَكَانَ زَوْجُهَا حُرًّا. قَوْلُ الأَسْوَدِ مُنْقَطِعٌ، وَقَوْلُ ابْنِ عَبَّاسٍ رَأَيْتُهُ عَبْدًا. أَصَحُّ.

Überliefert von Al-Aswad: 'Aisha kaufte Barira, um sie freizulassen, aber ihre Herren bedangen sich aus, dass ihre Wala' (nach ihrem Tod) ihnen gehören würde. 'Aisha sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich habe Barira gekauft, um sie freizulassen, aber ihre Herren bedangen sich aus, dass ihre Wala' ihnen gehören wird.“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Lass sie frei, denn die Wala' gehört dem, der (den Sklaven) freilässt“, oder er sagte: „Dem, der ihren Preis bezahlt.“ Dann kaufte und befreite 'Aisha sie. Danach wurde Barira (vom Propheten) die Wahl gegeben (bei ihrem Ehemann zu bleiben oder ihn zu verlassen). Sie sagte: „Wenn er mir so und so viel (Geld) gäbe, würde ich nicht bei ihm bleiben.“ (Al-Aswad fügte hinzu: Ihr Ehemann war ein freier Mann.) Der Unterüberlieferer fügte hinzu: Die Überliefererkette von Al-Aswads Aussage ist unvollständig. Die Aussage von Ibn 'Abbas, d. h. als ich ihn sah, war er ein Sklave, ist authentischer.

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ التَّيْمِيِّ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ قَالَ عَلِيٌّ ـ رضى الله عنه مَا عِنْدَنَا كِتَابٌ نَقْرَؤُهُ إِلاَّ كِتَابُ اللَّهِ، غَيْرَ هَذِهِ الصَّحِيفَةِ. قَالَ فَأَخْرَجَهَا فَإِذَا فِيهَا أَشْيَاءُ مِنَ الْجِرَاحَاتِ وَأَسْنَانِ الإِبِلِ. قَالَ وَفِيهَا الْمَدِينَةُ حَرَمٌ مَا بَيْنَ عَيْرٍ إِلَى ثَوْرٍ، فَمَنْ أَحْدَثَ فِيهَا حَدَثًا، أَوْ آوَى مُحْدِثًا، فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ وَالْمَلاَئِكَةِ وَالنَّاسِ أَجْمَعِينَ، لاَ يُقْبَلُ مِنْهُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ صَرْفٌ وَلاَ عَدْلٌ، وَمَنْ وَالَى قَوْمًا بِغَيْرِ إِذْنِ مَوَالِيهِ، فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ وَالْمَلاَئِكَةِ وَالنَّاسِ أَجْمَعِينَ، لاَ يُقْبَلُ مِنْهُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ صَرْفٌ وَلاَ عَدْلٌ، وَذِمَّةُ الْمُسْلِمِينَ وَاحِدَةٌ، يَسْعَى بِهَا أَدْنَاهُمْ فَمَنْ أَخْفَرَ مُسْلِمًا فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ وَالْمَلاَئِكَةِ وَالنَّاسِ أَجْمَعِينَ، لاَ يُقْبَلُ مِنْهُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ صَرْفٌ وَلاَ عَدْلٌ.

Überliefert von 'Ali: Wir haben kein Buch zu rezitieren außer dem Buch Allahs (dem Qur'an) und diesem Papier. Dann nahm 'Ali das Papier heraus, und siehe da! Darin war geschrieben: Rechtsurteile über die Vergeltung für Wunden, die Altersstufen der Kamele (die als Zakat oder als Blutgeld zu zahlen sind). Darin war auch geschrieben: ‚Medina ist ein Schutzgebiet von Air (Berg) bis Thaur (Berg). Wer also darin eine Ketzerei (etwas Neues in der Religion) einführt oder darin ein Verbrechen begeht oder einem solchen Neuerer Zuflucht gewährt, wird den Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen auf sich laden, und keine seiner pflichtgemäßen oder freiwilligen guten Taten werden am Tag der Auferstehung angenommen. Und wer (ein freigelassener Sklave) sich andere Menschen als seine wahren Herren zu Herren nimmt (d. h. sich mit ihnen befreundet), ohne die Erlaubnis seiner wahren Herren, wird den Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen auf sich laden, und keine seiner pflichtgemäßen oder freiwilligen guten Taten werden am Tag der Auferstehung angenommen. Und das Asyl, das ein Muslim gewährt, ist von allen Muslimen zu sichern, selbst wenn es von einem der niedrigsten sozialen Stellung unter ihnen gewährt wird; und wer einen Muslim in dieser Hinsicht betrügt, wird den Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen auf sich laden, und keine seiner pflichtgemäßen oder freiwilligen guten Taten werden am Tag der Auferstehung angenommen.‘

حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ دِينَارٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ نَهَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم عَنْ بَيْعِ الْوَلاَءِ وَعَنْ هِبَتِهِ.

Überliefert von Ibn 'Umar: Der Prophet (ﷺ) verbot den Verkauf der Wala' (von Sklaven) oder sie als Geschenk zu geben.

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ، أَنَّ عَائِشَةَ أُمَّ الْمُؤْمِنِينَ، أَرَادَتْ أَنْ تَشْتَرِيَ جَارِيَةً تُعْتِقُهَا فَقَالَ أَهْلُهَا نَبِيعُكِهَا عَلَى أَنَّ وَلاَءَهَا لَنَا. فَذَكَرَتْ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ «لاَ يَمْنَعُكِ ذَلِكِ، فَإِنَّمَا الْوَلاَءُ لِمَنْ أَعْتَقَ».

Überliefert von Ibn 'Umar: Dass Aisha, die Mutter der Gläubigen, beabsichtigte, eine Sklavin zu kaufen, um sie freizulassen. Der Herr der Sklavin sagte: „Wir sind bereit, sie dir unter der Bedingung zu verkaufen, dass ihre Wala für uns ist.“ Aisha erwähnte dies dem Gesandten Allahs (ﷺ), der sagte: „Diese (Bedingung) sollte dich nicht davon abhalten, sie zu kaufen, denn die Wala gehört dem, der (den Sklaven) freilässt.“

حَدَّثَنَا مُحَمَّدٌ، أَخْبَرَنَا جَرِيرٌ، عَنْ مَنْصُورٍ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ، عَنِ الأَسْوَدِ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتِ اشْتَرَيْتُ بَرِيرَةَ فَاشْتَرَطَ أَهْلُهَا وَلاَءَهَا، فَذَكَرَتْ ذَلِكَ لِلنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ «أَعْتِقِيهَا فَإِنَّ الْوَلاَءَ لِمَنْ أَعْطَى الْوَرِقَ». قَالَتْ فَأَعْتَقْتُهَا ـ قَالَتْ ـ فَدَعَاهَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَخَيَّرَهَا مِنْ زَوْجِهَا فَقَالَتْ لَوْ أَعْطَانِي كَذَا وَكَذَا مَا بِتُّ عِنْدَهُ. فَاخْتَارَتْ نَفْسَهَا.

Überliefert von Al-Aswad: Aisha sagte: „Ich kaufte Barira, und ihre Herren legten fest, dass die Wala für sie sein würde.“ Aisha erwähnte dies dem Propheten (ﷺ), und er sagte: „Lass sie frei, denn die Wala gehört dem, der das Silber gibt (d. h. den Preis für die Freilassung des Sklaven zahlt).“ Aisha fügte hinzu: „Also ließ ich sie frei. Danach rief der Prophet sie (Barira) und gab ihr die Wahl, zu ihrem Ehemann zurückzukehren oder nicht. Sie sagte: ‚Wenn er mir so und so viel (Geld) gäbe, würde ich nicht bei ihm bleiben.‘ So wählte sie sich selbst (d. h. weigerte sich, zu ihrem Ehemann zurückzukehren).“

حَدَّثَنَا حَفْصُ بْنُ عُمَرَ، حَدَّثَنَا هَمَّامٌ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ أَرَادَتْ عَائِشَةُ أَنْ تَشْتَرِيَ بَرِيرَةَ فَقَالَتْ لِلنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم إِنَّهُمْ يَشْتَرِطُونَ الْوَلاَءَ. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «اشْتَرِيهَا، فَإِنَّمَا الْوَلاَءُ لِمَنْ أَعْتَقَ».

Überliefert von Ibn 'Umar: Als Aisha beabsichtigte, Barira zu kaufen, sagte sie zum Propheten: „Die Herren von Barira legten fest, dass sie die Wala haben werden.“ Der Prophet (ﷺ) sagte (zu Aisha): „Kaufe sie, denn die Wala gehört dem, der freilässt.“

حَدَّثَنَا ابْنُ سَلاَمٍ، أَخْبَرَنَا وَكِيعٌ، عَنْ سُفْيَانَ، عَنْ مَنْصُورٍ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ، عَنِ الأَسْوَدِ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتْ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «الْوَلاَءُ لِمَنْ أَعْطَى الْوَرِقَ، وَوَلِيَ النِّعْمَةَ».

Überliefert von Aisha: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Die Wala gehört dem, der das Silber gibt (den Preis zahlt) und die Gunst (der Freilassung nach Zahlung des Preises) erweist.“

حَدَّثَنَا آدَمُ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا مُعَاوِيَةُ بْنُ قُرَّةَ، وَقَتَادَةُ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «مَوْلَى الْقَوْمِ مِنْ أَنْفُسِهِمْ». أَوْ كَمَا قَالَ.

Überliefert von Anas bin Malik: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Der freigelassene Sklave gehört zu den Menschen, die ihn freigelassen haben“, oder er sagte etwas Ähnliches.

حَدَّثَنَا أَبُو الْوَلِيدِ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «ابْنُ أُخْتِ الْقَوْمِ مِنْهُمْ». أَوْ «مِنْ أَنْفُسِهِمْ».

Überliefert von Anas bin Malik: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Der Sohn der Schwester eines Volkes gehört zu ihnen oder zu ihnen selbst.“

حَدَّثَنَا أَبُو الْوَلِيدِ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ عَدِيٍّ، عَنْ أَبِي حَازِمٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «مَنْ تَرَكَ مَالاً فَلِوَرَثَتِهِ، وَمَنْ تَرَكَ كَلاًّ فَإِلَيْنَا».

Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wenn jemand (unter den Muslimen) stirbt und Vermögen hinterlässt, geht das Vermögen an seine Erben; und wenn er Schulden oder Hinterbliebene hinterlässt, kümmern wir uns um sie.“

حَدَّثَنَا أَبُو عَاصِمٍ، عَنِ ابْنِ جُرَيْجٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ، عَنْ عَمْرِو بْنِ عُثْمَانَ، عَنْ أُسَامَةَ بْنِ زَيْدٍ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «لاَ يَرِثُ الْمُسْلِمُ الْكَافِرَ، وَلاَ الْكَافِرُ الْمُسْلِمَ».

Überliefert von Usama bin Zaid: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Ein Muslim kann nicht der Erbe eines Ungläubigen sein, noch kann ein Ungläubiger der Erbe eines Muslims sein.“

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ أَنَّهَا قَالَتِ اخْتَصَمَ سَعْدُ بْنُ أَبِي وَقَّاصٍ وَعَبْدُ بْنُ زَمْعَةَ فِي غُلاَمٍ فَقَالَ سَعْدٌ هَذَا يَا رَسُولَ اللَّهِ ابْنُ أَخِي عُتْبَةَ بْنِ أَبِي وَقَّاصٍ عَهِدَ إِلَىَّ أَنَّهُ ابْنُهُ، انْظُرْ إِلَى شَبَهِهِ. وَقَالَ عَبْدُ بْنُ زَمْعَةَ هَذَا أَخِي يَا رَسُولَ اللَّهِ، وُلِدَ عَلَى فِرَاشِ أَبِي مِنْ وَلِيدَتِهِ. فَنَظَرَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِلَى شَبَهِهِ فَرَأَى شَبَهًا بَيِّنًا بِعُتْبَةَ فَقَالَ «هُوَ لَكَ يَا عَبْدُ، الْوَلَدُ لِلْفِرَاشِ وَلِلْعَاهِرِ الْحَجَرُ، وَاحْتَجِبِي مِنْهُ يَا سَوْدَةُ بِنْتَ زَمْعَةَ». قَالَتْ فَلَمْ يَرَ سَوْدَةَ قَطُّ.

Überliefert von 'Aisha: Sa'd bin Abi Waqqas und 'Abu bin Zam'a hatten einen Streit über einen Jungen. Sa'd sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Dieser (Junge) ist der Sohn meines Bruders, 'Utba bin Abi Waqqas, der mir sagte, ich solle sein Vormund sein, da er sein Sohn sei. Bitte beachte, wem er ähnlich sieht.“ Und 'Abu bin Zam'a sagte: „Dies ist mein Bruder, o Gesandter Allahs (ﷺ)! Er wurde im Bett meines Vaters von seiner Sklavin geboren.“ Dann sah der Prophet (ﷺ) den Jungen an und bemerkte eine offensichtliche Ähnlichkeit zwischen ihm und 'Utba, und so sagte er: „Er (der Junge) gehört dir, o 'Abu bin Zam'a, denn der Junge gehört dem Besitzer des Bettes, und der Stein ist für den Ehebrecher. Verhülle dich vor dem Jungen, o Sauda bint Zam'a.“ 'Aisha fügte hinzu: Seitdem hatte er Sauda nie gesehen.

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا خَالِدٌ ـ هُوَ ابْنُ عَبْدِ اللَّهِ ـ حَدَّثَنَا خَالِدٌ، عَنْ أَبِي عُثْمَانَ، عَنْ سَعْدٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ سَمِعْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ «مَنِ ادَّعَى إِلَى غَيْرِ أَبِيهِ، وَهْوَ يَعْلَمُ أَنَّهُ غَيْرُ أَبِيهِ، فَالْجَنَّةُ عَلَيْهِ حَرَامٌ». فَذَكَرْتُهُ لأَبِي بَكْرَةَ فَقَالَ وَأَنَا سَمِعَتْهُ أُذُنَاىَ، وَوَعَاهُ، قَلْبِي مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم.

Überliefert von Sa'd: Ich hörte den Propheten (ﷺ) sagen: „Wer behauptet, der Sohn einer anderen Person als seines Vaters zu sein, und er weiß, dass diese Person nicht sein Vater ist, für den wird das Paradies (Dschannah) verboten sein.“ Ich erwähnte das gegenüber Abu Bakra, und er sagte: „Meine Ohren hörten das und mein Herz prägte es sich vom Gesandten Allahs (ﷺ) ein.“

حَدَّثَنَا أَصْبَغُ بْنُ الْفَرَجِ، حَدَّثَنَا ابْنُ وَهْبٍ، أَخْبَرَنِي عَمْرٌو، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ رَبِيعَةَ، عَنْ عِرَاكٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «لاَ تَرْغَبُوا عَنْ آبَائِكُمْ، فَمَنْ رَغِبَ عَنْ أَبِيهِ فَهُوَ كُفْرٌ».

Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Leugnet nicht eure Väter (d. h. behauptet nicht, die Söhne anderer Personen als eurer Väter zu sein), und wer seinen Vater leugnet, dem wird der Unglaube (Kufr) zugeschrieben.“

حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، قَالَ حَدَّثَنَا أَبُو الزِّنَادِ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «كَانَتِ امْرَأَتَانِ مَعَهُمَا ابْنَاهُمَا، جَاءَ الذِّئْبُ فَذَهَبَ بِابْنِ إِحْدَاهُمَا فَقَالَتْ لِصَاحِبَتِهَا إِنَّمَا ذَهَبَ بِابْنِكِ. وَقَالَتِ الأُخْرَى إِنَّمَا ذَهَبَ بِابْنِكِ. فَتَحَاكَمَتَا إِلَى دَاوُدَ ـ عَلَيْهِ السَّلاَمُ ـ فَقَضَى بِهِ لِلْكُبْرَى، فَخَرَجَتَا عَلَى سُلَيْمَانَ بْنِ دَاوُدَ ـ عَلَيْهِمَا السَّلاَمُ ـ فَأَخْبَرَتَاهُ فَقَالَ ائْتُونِي بِالسِّكِّينِ أَشُقُّهُ بَيْنَهُمَا. فَقَالَتِ الصُّغْرَى لاَ تَفْعَلْ يَرْحَمُكَ اللَّهُ. هُوَ ابْنُهَا. فَقَضَى بِهِ لِلصُّغْرَى». قَالَ أَبُو هُرَيْرَةَ وَاللَّهِ إِنْ سَمِعْتُ بِالسِّكِّينِ قَطُّ إِلاَّ يَوْمَئِذٍ، وَمَا كُنَّا نَقُولُ إِلاَّ الْمُدْيَةَ.

Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Es gab zwei Frauen, bei denen ihre beiden Söhne waren. Ein Wolf kam und nahm den Sohn der einen von ihnen mit. Diese Frau sagte zu ihrer Gefährtin: ‚Der Wolf hat deinen Sohn genommen.‘ Die andere sagte: ‚Aber er hat deinen Sohn genommen.‘ So suchten beide das Urteil von (dem Propheten) David, der urteilte, dass der Junge der älteren Frau gegeben werden sollte. Dann gingen beide zu (dem Propheten) Salomo, dem Sohn Davids, und informierten ihn über den Fall. Salomo sagte: ‚Gebt mir ein Messer, damit ich das Kind in zwei Teile schneide und jeder von euch die Hälfte gebe.‘ Die jüngere Frau sagte: ‚Tu das nicht; möge Allah dich segnen! Er ist ihr Kind.‘ Daraufhin gab er das Kind der jüngeren Frau.“ Abu Huraira fügte hinzu: Bei Allah! Ich hatte das Wort ‚Sakkin‘ als Bezeichnung für Messer nie gehört, außer an jenem Tag, denn wir nannten es ‚Mudya‘.

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم دَخَلَ عَلَىَّ مَسْرُورًا تَبْرُقُ أَسَارِيرُ وَجْهِهِ فَقَالَ «أَلَمْ تَرَىْ أَنَّ مُجَزِّزًا نَظَرَ آنِفًا إِلَى زَيْدِ بْنِ حَارِثَةَ وَأُسَامَةَ بْنِ زَيْدٍ، فَقَالَ إِنَّ هَذِهِ الأَقْدَامَ بَعْضُهَا مِنْ بَعْضٍ».

Überliefert von 'Aisha: Der Gesandte Allahs (ﷺ) trat einmal bei mir ein in sehr fröhlicher Stimmung, wobei seine Gesichtszüge vor Freude glänzten, und sagte: „O 'Aisha! Siehst du nicht, dass Mujazziz (ein Qa'if) gerade eben Zaid bin Haritha und Usama bin Zaid betrachtet hat und sagte: ‚Diese Füße (von Usama und seinem Vater) gehören zueinander.‘“ (Siehe Hadith Nr. 755, Bd. 4)

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتْ دَخَلَ عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ذَاتَ يَوْمٍ وَهْوَ مَسْرُورٌ فَقَالَ «يَا عَائِشَةُ أَلَمْ تَرَىْ أَنَّ مُجَزِّزًا الْمُدْلِجِيَّ دَخَلَ فَرَأَى أُسَامَةَ وَزَيْدًا وَعَلَيْهِمَا قَطِيفَةٌ، قَدْ غَطَّيَا رُءُوسَهُمَا وَبَدَتْ أَقْدَامُهُمَا، فَقَالَ إِنَّ هَذِهِ الأَقْدَامَ بَعْضُهَا مِنْ بَعْضٍ».

Überliefert von 'Aisha: Einmal trat der Gesandte Allahs (ﷺ) bei mir ein und er war in sehr fröhlicher Stimmung und sagte: „O 'Aisha: Weißt du nicht, dass Mujazziz Al-Mudliji eingetreten ist und Usama und Zaid sah, mit einer Samtdecke auf ihnen, wobei ihre Köpfe bedeckt waren, während ihre Füße unbedeckt waren. Er sagte: ‚Diese Füße gehören zueinander.‘“