Buch 55
كتاب الوصايا

Die Vermächtnisse

44 Überlieferungen · Nr. 2738 – 2781

حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنْ نَافِعٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «مَا حَقُّ امْرِئٍ مُسْلِمٍ لَهُ شَىْءٌ، يُوصِي فِيهِ يَبِيتُ لَيْلَتَيْنِ، إِلاَّ وَوَصِيَّتُهُ مَكْتُوبَةٌ عِنْدَهُ». تَابَعَهُ مُحَمَّدُ بْنُ مُسْلِمٍ عَنْ عَمْرٍو عَنِ ابْنِ عُمَرَ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.

Überliefert von 'Abdullah bin 'Umar: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Es ist keinem Muslim erlaubt, der etwas zu vererben hat, zwei Nächte zu bleiben, ohne dass sein letzter Wille und Testament niedergeschrieben und bei ihm bereitgehalten wird.“

حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ الْحَارِثِ، حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ أَبِي بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا زُهَيْرُ بْنُ مُعَاوِيَةَ الْجُعْفِيُّ، حَدَّثَنَا أَبُو إِسْحَاقَ، عَنْ عَمْرِو بْنِ الْحَارِثِ، خَتَنِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَخِي جُوَيْرِيَةَ بِنْتِ الْحَارِثِ قَالَ مَا تَرَكَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عِنْدَ مَوْتِهِ دِرْهَمًا وَلاَ دِينَارًا وَلاَ عَبْدًا وَلاَ أَمَةً وَلاَ شَيْئًا، إِلاَّ بَغْلَتَهُ الْبَيْضَاءَ وَسِلاَحَهُ وَأَرْضًا جَعَلَهَا صَدَقَةً.

Überliefert von 'Amr bin Al-Harith: (Der Bruder der Ehefrau des Gesandten Allahs (ﷺ), Juwaira bint Al-Harith) Als der Gesandte Allahs (ﷺ) starb, hinterließ er weder einen Dirham noch einen Dinar (d. h. Geld), noch einen Sklaven oder eine Sklavin oder irgendetwas anderes außer seinem weißen Maultier, seinen Waffen und einem Stück Land, das er als Almosen gegeben hatte.

حَدَّثَنَا خَلاَّدُ بْنُ يَحْيَى، حَدَّثَنَا مَالِكٌ، حَدَّثَنَا طَلْحَةُ بْنُ مُصَرِّفٍ، قَالَ سَأَلْتُ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ أَبِي أَوْفَى ـ رضى الله عنهما ـ هَلْ كَانَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَوْصَى فَقَالَ لاَ. فَقُلْتُ كَيْفَ كُتِبَ عَلَى النَّاسِ الْوَصِيَّةُ أَوْ أُمِرُوا بِالْوَصِيَّةِ قَالَ أَوْصَى بِكِتَابِ اللَّهِ.

Überliefert von Talha bin Musarrif: Ich fragte 'Abdullah bin Abu 'Aufa: „Hat der Prophet (ﷺ) ein Testament gemacht?“ Er antwortete: „Nein.“ Ich fragte ihn: „Wie kommt es dann, dass die Menschen dazu verpflichtet wurden, ein Testament zu machen (oder dass ihnen befohlen wurde, ein Testament zu machen)?“ Er antwortete: „Der Prophet (ﷺ) vermachte das Buch Allahs (d. h. den Qur'an).“

حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ زُرَارَةَ، أَخْبَرَنَا إِسْمَاعِيلُ، عَنِ ابْنِ عَوْنٍ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ، عَنِ الأَسْوَدِ، قَالَ ذَكَرُوا عِنْدَ عَائِشَةَ أَنَّ عَلِيًّا ـ رضى الله عنهما ـ كَانَ وَصِيًّا. فَقَالَتْ مَتَى أَوْصَى إِلَيْهِ وَقَدْ كُنْتُ مُسْنِدَتَهُ إِلَى صَدْرِي ـ أَوْ قَالَتْ حَجْرِي ـ فَدَعَا بِالطَّسْتِ، فَلَقَدِ انْخَنَثَ فِي حَجْرِي، فَمَا شَعَرْتُ أَنَّهُ قَدْ مَاتَ، فَمَتَى أَوْصَى إِلَيْهِ

Überliefert von Al-Aswad: In Anwesenheit von 'Aisha erwähnten einige Leute, dass der Prophet (ﷺ) 'Ali durch Testament als seinen Nachfolger eingesetzt habe. 'Aisha sagte: „Wann hat er ihn durch Testament eingesetzt? Wahrlich, als er starb, lehnte er an meiner Brust (oder sagte: in meinem Schoß), und er bat um ein Waschbecken und sank dann in diesem Zustand zusammen, und ich konnte nicht einmal wahrnehmen, dass er gestorben war. Also wann hat er ihn durch Testament eingesetzt?“

حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ سَعْدِ بْنِ إِبْرَاهِيمَ، عَنْ عَامِرِ بْنِ سَعْدٍ، عَنْ سَعْدِ بْنِ أَبِي وَقَّاصٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ جَاءَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم يَعُودُنِي وَأَنَا بِمَكَّةَ، وَهْوَ يَكْرَهُ أَنْ يَمُوتَ بِالأَرْضِ الَّتِي هَاجَرَ مِنْهَا قَالَ «يَرْحَمُ اللَّهُ ابْنَ عَفْرَاءَ». قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ، أُوصِي بِمَالِي كُلِّهِ قَالَ «لاَ». قُلْتُ فَالشَّطْرُ قَالَ «لاَ». قُلْتُ الثُّلُثُ. قَالَ «فَالثُّلُثُ، وَالثُّلُثُ كَثِيرٌ، إِنَّكَ أَنْ تَدَعَ وَرَثَتَكَ أَغْنِيَاءَ خَيْرٌ مِنْ أَنْ تَدَعَهُمْ عَالَةً يَتَكَفَّفُونَ النَّاسَ فِي أَيْدِيهِمْ، وَإِنَّكَ مَهْمَا أَنْفَقْتَ مِنْ نَفَقَةٍ فَإِنَّهَا صَدَقَةٌ، حَتَّى اللُّقْمَةُ الَّتِي تَرْفَعُهَا إِلَى فِي امْرَأَتِكَ، وَعَسَى اللَّهُ أَنْ يَرْفَعَكَ فَيَنْتَفِعَ بِكَ نَاسٌ وَيُضَرَّ بِكَ آخَرُونَ». وَلَمْ يَكُنْ لَهُ يَوْمَئِذٍ إِلاَّ ابْنَةٌ.

Überliefert von Sa'd bin Abu Waqqas: Der Prophet (ﷺ) kam mich besuchen, während ich (krank) in Mekka war, ('Amir, der Unterüberlieferer, sagte: und er wollte nicht in dem Land sterben, aus dem er bereits ausgewandert war). Er (d. h. der Prophet) sagte: „Möge Allah Ibn Afra (Sa'd bin Khaula) Seine Barmherzigkeit erweisen.“ Ich sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Darf ich mein gesamtes Vermögen (als Almosen) vermachen?“ Er sagte: „Nein.“ Ich sagte: „Dann darf ich die Hälfte davon vermachen?“ Er sagte: „Nein.“ Ich sagte: „Ein Drittel?“ Er sagte: „Ja, ein Drittel, doch selbst ein Drittel ist zu viel. Es ist besser für dich, deine Erben wohlhabend zu hinterlassen, als sie arm zurückzulassen, bettelnd bei anderen. Und was immer du um Allahs willen ausgibst, wird als wohltätige Tat betrachtet, sogar die Handvoll Nahrung, die du in den Mund deiner Frau legst. Allah möge dein Alter verlängern, damit einige Menschen von dir profitieren und andere durch dich Schaden erleiden.“ Zu jener Zeit hatte Sa'd nur eine Tochter.

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ لَوْ غَضَّ النَّاسُ إِلَى الرُّبْعِ، لأَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «الثُّلُثُ، وَالثُّلُثُ كَثِيرٌ أَوْ كَبِيرٌ».

Überliefert von Ibn 'Abbas: Ich empfehle den Menschen, den Anteil dessen, was sie durch Testament vermachen, auf ein Viertel (des gesamten Nachlasses) zu reduzieren, denn der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Ein Drittel, doch selbst ein Drittel ist zu viel.“

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ الرَّحِيمِ، حَدَّثَنَا زَكَرِيَّاءُ بْنُ عَدِيٍّ، حَدَّثَنَا مَرْوَانُ، عَنْ هَاشِمِ بْنِ هَاشِمٍ، عَنْ عَامِرِ بْنِ سَعْدٍ، عَنْ أَبِيهِ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ مَرِضْتُ فَعَادَنِي النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ ادْعُ اللَّهَ أَنْ لاَ يَرُدَّنِي عَلَى عَقِبِي. قَالَ «لَعَلَّ اللَّهَ يَرْفَعُكَ وَيَنْفَعُ بِكَ نَاسًا». قُلْتُ أُرِيدُ أَنْ أُوصِيَ، وَإِنَّمَا لِي ابْنَةٌ ـ قُلْتُ ـ أُوصِي بِالنِّصْفِ قَالَ «النِّصْفُ كَثِيرٌ». قُلْتُ فَالثُّلُثِ. قَالَ «الثُّلُثُ، وَالثُّلُثُ كَثِيرٌ أَوْ كَبِيرٌ». قَالَ فَأَوْصَى النَّاسُ بِالثُّلُثِ، وَجَازَ ذَلِكَ لَهُمْ.

Überliefert von Sa'd: Ich wurde krank und der Prophet (ﷺ) stattete mir einen Besuch ab. Ich sagte zu ihm: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich flehe Allah an, dass Er mich nicht in dem Land sterben lässt, aus dem ich ausgewandert bin (d. h. Mekka).“ Er sagte: „Möge Allah dir Gesundheit geben und die Menschen von dir profitieren lassen.“ Ich sagte: „Ich möchte über mein Vermögen verfügen, und ich habe nur eine Tochter, und ich möchte die Hälfte meines Vermögens (als Almosen) vermachen.“ Er sagte: „Die Hälfte ist zu viel.“ Ich sagte: „Dann ein Drittel.“ Er sagte: „Ein Drittel, doch selbst ein Drittel ist zu viel.“ (Der Überlieferer fügte hinzu: „So begannen die Menschen, ein Drittel ihres Vermögens zu vermachen, und das wurde ihnen erlaubt.“)

حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أَنَّهَا قَالَتْ كَانَ عُتْبَةُ بْنُ أَبِي وَقَّاصٍ عَهِدَ إِلَى أَخِيهِ سَعْدِ بْنِ أَبِي وَقَّاصٍ أَنَّ ابْنَ وَلِيدَةِ زَمْعَةَ مِنِّي، فَاقْبِضْهُ إِلَيْكَ. فَلَمَّا كَانَ عَامُ الْفَتْحِ أَخَذَهُ سَعْدٌ فَقَالَ ابْنُ أَخِي، قَدْ كَانَ عَهِدَ إِلَىَّ فِيهِ. فَقَامَ عَبْدُ بْنُ زَمْعَةَ فَقَالَ أَخِي، وَابْنُ أَمَةِ أَبِي، وُلِدَ عَلَى فِرَاشِهِ. فَتَسَاوَقَا إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. فَقَالَ سَعْدٌ يَا رَسُولَ اللَّهِ، ابْنُ أَخِي، كَانَ عَهِدَ إِلَىَّ فِيهِ. فَقَالَ عَبْدُ بْنُ زَمْعَةَ أَخِي وَابْنُ وَلِيدَةِ أَبِي. وَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «هُوَ لَكَ يَا عَبْدُ ابْنَ زَمْعَةَ، الْوَلَدُ لِلْفِرَاشِ، وَلِلْعَاهِرِ الْحَجَرُ». ثُمَّ قَالَ لِسَوْدَةَ بِنْتِ زَمْعَةَ «احْتَجِبِي مِنْهُ». لِمَا رَأَى مِنْ شَبَهِهِ بِعُتْبَةَ، فَمَا رَآهَا حَتَّى لَقِيَ اللَّهَ.

Überliefert von 'Aisha (der Frau des Propheten): 'Utba bin Abi Waqqas vertraute (seinen Sohn) seinem Bruder Sa'd bin Abi Waqqas an mit den Worten: „Der Sohn der Sklavin von Zam'a ist mein (illegitimer) Sohn, nimm ihn in deine Obhut.“ So nahm Sa'd während des Jahres der Eroberung (von Mekka) den Jungen und sagte: „Dies ist der Sohn meines Bruders, den mein Bruder mir anvertraut hat.“ 'Abu bin Zam'a stand auf und sagte: „Er ist mein Bruder und der Sohn der Sklavin meines Vaters und wurde auf dem Bett meines Vaters geboren.“ Dann kamen beide zum Gesandten Allahs, und Sa'd sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Dies ist der Sohn meines Bruders, den mein Bruder mir anvertraut hat.“ Dann stand 'Abu bin Zam'a auf und sagte: „Dies ist mein Bruder und der Sohn der Sklavin meines Vaters.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „O Abu bin Zam'a! Dieser Junge gehört dir, denn der Junge gehört dem Bett (auf dem er geboren wurde), und für den Ehebrecher ist der Stein (d. h. die Enterbung).“ Dann sagte der Prophet (ﷺ) zu seiner Frau Sauda bint Zam'a: „Schirme dich vor diesem Jungen ab“, als er die Ähnlichkeit des Jungen mit 'Utba sah. Seitdem sah der Junge Sauda bis zu seinem Tod nicht mehr.

حَدَّثَنَا حَسَّانُ بْنُ أَبِي عَبَّادٍ، حَدَّثَنَا هَمَّامٌ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ يَهُوِدِيًّا، رَضَّ رَأْسَ جَارِيَةٍ بَيْنَ حَجَرَيْنِ، فَقِيلَ لَهَا مَنْ فَعَلَ بِكِ، أَفُلاَنٌ أَوْ فُلاَنٌ حَتَّى سُمِّيَ الْيَهُودِيُّ، فَأَوْمَأَتْ بِرَأْسِهَا، فَجِيءَ بِهِ، فَلَمْ يَزَلْ حَتَّى اعْتَرَفَ، فَأَمَرَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَرُضَّ رَأْسُهُ بِالْحِجَارَةِ.

Überliefert von Anas: Ein Jude zerschmetterte den Kopf eines Mädchens zwischen zwei Steinen. Sie wurde gefragt: „Wer hat dir das angetan, der und der? Der und der?“ Bis der Name des Juden erwähnt wurde, woraufhin sie (zustimmend) nickte. So wurde der Jude gebracht und befragt, bis er gestand. Der Prophet (ﷺ) befahl dann, dass sein Kopf mit Steinen zerschmettert werde.

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ يُوسُفَ، عَنْ وَرْقَاءَ، عَنِ ابْنِ أَبِي نَجِيحٍ، عَنْ عَطَاءٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ كَانَ الْمَالُ لِلْوَلَدِ، وَكَانَتِ الْوَصِيَّةُ لِلْوَالِدَيْنِ، فَنَسَخَ اللَّهُ مِنْ ذَلِكَ مَا أَحَبَّ، فَجَعَلَ لِلذَّكَرِ مِثْلَ حَظِّ الأُنْثَيَيْنِ، وَجَعَلَ لِلأَبَوَيْنِ لِكُلِّ وَاحِدٍ مِنْهُمَا السُّدُسَ، وَجَعَلَ لِلْمَرْأَةِ الثُّمُنَ وَالرُّبْعَ، وَلِلزَّوْجِ الشَّطْرَ وَالرُّبُعَ.

Überliefert von Ibn 'Abbas: Der Brauch (in alten Zeiten) war, dass das Vermögen des Verstorbenen von seinen Nachkommen geerbt wurde; was die Eltern (des Verstorbenen) betraf, so erbten sie durch das Testament des Verstorbenen. Dann hob Allah von diesem Brauch auf, was Er wollte, und legte für den Mann das Doppelte dessen fest, was die Frau erbt, und für jeden Elternteil ein Sechstel (des gesamten Nachlasses) und für die Ehefrau ein Achtel oder ein Viertel und für den Ehemann die Hälfte oder ein Viertel.

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْعَلاَءِ، حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ، عَنْ سُفْيَانَ، عَنْ عُمَارَةَ، عَنْ أَبِي زُرْعَةَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ رَجُلٌ لِلنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم يَا رَسُولَ اللَّهِ، أَىُّ الصَّدَقَةِ أَفْضَلُ قَالَ «أَنْ تَصَدَّقَ وَأَنْتَ صَحِيحٌ حَرِيصٌ. تَأْمُلُ الْغِنَى، وَتَخْشَى الْفَقْرَ، وَلاَ تُمْهِلْ حَتَّى إِذَا بَلَغَتِ الْحُلْقُومَ قُلْتَ لِفُلاَنٍ كَذَا وَلِفُلاَنٍ كَذَا، وَقَدْ كَانَ لِفُلاَنٍ».

Überliefert von Abu Huraira: Ein Mann fragte den Propheten (ﷺ): „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Welche Art von Wohltätigkeit ist die beste?“ Er antwortete: „Dass du in Wohltätigkeit gibst, während du gesund und geizig bist, auf Reichtum hoffst und Armut fürchtest. Zögere nicht, in Wohltätigkeit zu geben, bis zu dem Zeitpunkt, an dem du auf dem Sterbebett liegst und sagst: ‚Gebt soundso viel dem und dem und soundso viel dem und dem‘, und zu jenem Zeitpunkt gehört das Vermögen nicht dir, sondern es gehört dem und dem (d. h. deinen Erben).“

حَدَّثَنَا سُلَيْمَانُ بْنُ دَاوُدَ أَبُو الرَّبِيعِ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ جَعْفَرٍ، حَدَّثَنَا نَافِعُ بْنُ مَالِكِ بْنِ أَبِي عَامِرٍ أَبُو سُهَيْلٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «آيَةُ الْمُنَافِقِ ثَلاَثٌ، إِذَا حَدَّثَ كَذَبَ، وَإِذَا اؤْتُمِنَ خَانَ، وَإِذَا وَعَدَ أَخْلَفَ».

Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Die Zeichen eines Heuchlers (Munafiq) sind drei: Wann immer er spricht, lügt er; wann immer ihm etwas anvertraut wird, erweist er sich als unzuverlässig; wann immer er ein Versprechen gibt, bricht er sein Versprechen.“

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ يُوسُفَ، حَدَّثَنَا الأَوْزَاعِيُّ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ الْمُسَيَّبِ، وَعُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ، أَنَّ حَكِيمَ بْنَ حِزَامٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ سَأَلْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَعْطَانِي، ثُمَّ سَأَلْتُهُ فَأَعْطَانِي ثُمَّ قَالَ لِي «يَا حَكِيمُ، إِنَّ هَذَا الْمَالَ خَضِرٌ حُلْوٌ، فَمَنْ أَخَذَهُ بِسَخَاوَةِ نَفْسٍ بُورِكَ لَهُ فِيهِ، وَمَنْ أَخَذَهُ بِإِشْرَافِ نَفْسٍ لَمْ يُبَارَكْ لَهُ فِيهِ، وَكَانَ كَالَّذِي يَأْكُلُ وَلاَ يَشْبَعُ، وَالْيَدُ الْعُلْيَا خَيْرٌ مِنَ الْيَدِ السُّفْلَى». قَالَ حَكِيمٌ فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ، وَالَّذِي بَعَثَكَ بِالْحَقِّ لاَ أَرْزَأُ أَحَدًا بَعْدَكَ شَيْئًا حَتَّى أُفَارِقَ الدُّنْيَا. فَكَانَ أَبُو بَكْرٍ يَدْعُو حَكِيمًا لِيُعْطِيَهُ الْعَطَاءَ فَيَأْبَى أَنْ يَقْبَلَ مِنْهُ شَيْئًا، ثُمَّ إِنَّ عُمَرَ دَعَاهُ لِيُعْطِيَهُ فَيَأْبَى أَنْ يَقْبَلَهُ فَقَالَ يَا مَعْشَرَ الْمُسْلِمِينَ، إِنِّي أَعْرِضُ عَلَيْهِ حَقَّهُ الَّذِي قَسَمَ اللَّهُ لَهُ مِنْ هَذَا الْفَىْءِ فَيَأْبَى أَنْ يَأْخُذَهُ. فَلَمْ يَرْزَأْ حَكِيمٌ أَحَدًا مِنَ النَّاسِ بَعْدَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم حَتَّى تُوُفِّيَ رَحِمَهُ اللَّهُ.

Überliefert von 'Urwa bin Az-Zubair: Hakim bin Hizam sagte: „Ich bat den Gesandten Allahs (ﷺ) um etwas, und er gab mir, und ich bat ihn erneut, und er gab mir und sagte: ‚O Hakim! Dieser Reichtum ist grün und süß (d. h. so verlockend wie Früchte), und wer ihn ohne Gier nimmt, der wird in ihm gesegnet, und wer ihn mit Gier nimmt, der wird in ihm nicht gesegnet und er ist wie einer, der isst und niemals satt wird. Die obere (d. h. gebende) Hand ist besser als die untere (d. h. nehmende) Hand.‘ Hakim fügte hinzu: „Ich sagte: O Gesandter Allahs (ﷺ)! Bei Dem, Der dich mit der Wahrheit gesandt hat, ich werde nach dir niemals von irgendjemandem etwas verlangen, bis ich sterbe.“ Danach pflegte Abu Bakr Hakim zu rufen, um ihm etwas zu geben, aber er weigerte sich, etwas von ihm anzunehmen. Dann rief 'Umar ihn, um ihm (etwas) zu geben, aber er weigerte sich. Dann sagte 'Umar: „O Muslime! Ich bot ihm (d. h. Hakim) seinen Anteil an, den Allah ihm aus dieser Beute bestimmt hat, und er weigert sich, ihn anzunehmen.“ So bat Hakim nach dem Propheten niemanden um irgendetwas, bis er starb – möge Allah ihm Seine Barmherzigkeit erweisen.

حَدَّثَنَا بِشْرُ بْنُ مُحَمَّدٍ السَّخْتِيَانِيُّ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ، أَخْبَرَنَا يُونُسُ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي سَالِمٌ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ «كُلُّكُمْ رَاعٍ وَمَسْئُولٌ عَنْ رَعِيَّتِهِ، وَالإِمَامُ رَاعٍ وَمَسْئُولٌ عَنْ رَعِيَّتِهِ، وَالرَّجُلُ رَاعٍ فِي أَهْلِهِ وَمَسْئُولٌ عَنْ رَعِيَّتِهِ، وَالْمَرْأَةُ فِي بَيْتِ زَوْجِهَا رَاعِيَةٌ وَمَسْئُولَةٌ عَنْ رَعِيَّتِهَا، وَالْخَادِمُ فِي مَالِ سَيِّدِهِ رَاعٍ وَمَسْئُولٌ عَنْ رَعِيَّتِهِ». قَالَ وَحَسِبْتُ أَنْ قَدْ قَالَ «وَالرَّجُلُ رَاعٍ فِي مَالِ أَبِيهِ».

Überliefert von Ibn 'Umar: Ich hörte den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen: „Ihr alle seid Hüter und verantwortlich für eure Schutzbefohlenen: Der Herrscher (d. h. Imam) ist ein Hüter und verantwortlich für seine Untertanen; und ein Mann ist ein Hüter seiner Familie und verantwortlich für seine Schutzbefohlenen; und eine Frau ist eine Hüterin im Hause ihres Ehemannes und verantwortlich für ihre Schutzbefohlenen; und ein Diener ist ein Hüter des Vermögens seines Herrn und verantwortlich für seine Schutzbefohlenen.“ Ich denke, er sagte auch: „Und ein Mann ist ein Hüter des Vermögens seines Vaters.“

حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنْ إِسْحَاقَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي طَلْحَةَ، أَنَّهُ سَمِعَ أَنَسًا ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم لأَبِي طَلْحَةَ «أَرَى أَنْ تَجْعَلَهَا فِي الأَقْرَبِينَ». قَالَ أَبُو طَلْحَةَ أَفْعَلُ يَا رَسُولَ اللَّهِ. فَقَسَمَهَا أَبُو طَلْحَةَ فِي أَقَارِبِهِ وَبَنِي عَمِّهِ. وَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ لَمَّا نَزَلَتْ {وَأَنْذِرْ عَشِيرَتَكَ الأَقْرَبِينَ} جَعَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم يُنَادِي «يَا بَنِي فِهْرٍ، يَا بَنِي عَدِيٍّ». لِبُطُونِ قُرَيْشٍ. وَقَالَ أَبُو هُرَيْرَةَ لَمَّا نَزَلَتْ {وَأَنْذِرْ عَشِيرَتَكَ الأَقْرَبِينَ} قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «يَا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ».

Überliefert von Anas: Der Prophet (ﷺ) sagte zu Abu Talha: „Ich empfehle dir, (diesen Garten) unter deinen Verwandten aufzuteilen.“ Abu Talha sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich werde dasselbe tun.“ So teilte Abu Talha ihn unter seinen Verwandten und Cousins auf. Ibn 'Abbas sagte: „Als der koranische Vers: ‚Warne deine nächsten Verwandten.‘ (26.214) offenbart wurde, begann der Prophet (ﷺ), die verschiedenen großen Familien der Quraisch zu rufen: ‚O Bani Fihr! O Bani 'Adi!‘“ Abu Huraira sagte: „Als der Vers: ‚Warne deine nächsten Verwandten‘ offenbart wurde, sagte der Prophet (ﷺ) (mit lauter Stimme): ‚O Leute von Quraisch!‘“

حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي سَعِيدُ بْنُ الْمُسَيَّبِ، وَأَبُو سَلَمَةَ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ أَنَّ أَبَا هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حِينَ أَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ {وَأَنْذِرْ عَشِيرَتَكَ الأَقْرَبِينَ } قَالَ «يَا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ ـ أَوْ كَلِمَةً نَحْوَهَا ـ اشْتَرُوا أَنْفُسَكُمْ، لاَ أُغْنِي عَنْكُمْ مِنَ اللَّهِ شَيْئًا، يَا بَنِي عَبْدِ مَنَافٍ لاَ أُغْنِي عَنْكُمْ مِنَ اللَّهِ شَيْئًا، يَا عَبَّاسُ بْنَ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ لاَ أُغْنِي عَنْكَ مِنَ اللَّهِ شَيْئًا، وَيَا صَفِيَّةُ عَمَّةَ رَسُولِ اللَّهِ لاَ أُغْنِي عَنْكِ مِنَ اللَّهِ شَيْئًا، وَيَا فَاطِمَةُ بِنْتَ مُحَمَّدٍ سَلِينِي مَا شِئْتِ مِنْ مَالِي لاَ أُغْنِي عَنْكِ مِنَ اللَّهِ شَيْئًا». تَابَعَهُ أَصْبَغُ عَنِ ابْنِ وَهْبٍ عَنْ يُونُسَ عَنِ ابْنِ شِهَابٍ.

Überliefert von Abu Huraira: Als Allah den Vers offenbarte: „Warn deine nächsten Verwandten“, stand der Gesandte Allahs (ﷺ) auf und sagte: „O Leute von Quraisch (oder er sagte ähnliche Worte)! Kauft (d. h. rettet) euch selbst (vor dem Höllenfeuer), denn ich kann euch nicht vor Allahs Strafe retten; o Bani 'Abd Manaf! Ich kann euch nicht vor Allahs Strafe retten, o Safiya, die Tante des Gesandten Allahs (ﷺ)! Ich kann dich nicht vor Allahs Strafe retten; o Fatima bint Muhammad! Bitte mich um etwas von meinem Vermögen, aber ich kann dich nicht vor Allahs Strafe retten.“

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم رَأَى رَجُلاً يَسُوقُ بَدَنَةً، فَقَالَ لَهُ «ارْكَبْهَا». فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّهَا بَدَنَةٌ. قَالَ فِي الثَّالِثَةِ أَوِ الرَّابِعَةِ «ارْكَبْهَا، وَيْلَكَ، أَوْ وَيْحَكَ».

Überliefert von Anas: Der Prophet (ﷺ) sah einen Mann, der eine Badana (d. h. ein Kamel zum Opfern) trieb, und sagte zu ihm: „Reite darauf.“ Der Mann sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Es ist eine Badana.“ (Der Prophet (ﷺ) wiederholte seine Anweisung) und beim dritten oder vierten Mal sagte er: „Reite darauf, (wehe dir“ oder er sagte: „Möge Allah dir barmherzig sein).

حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ، حَدَّثَنَا مَالِكٌ، عَنْ أَبِي الزِّنَادِ، عَنِ الأَعْرَجِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم رَأَى رَجُلاً يَسُوقُ بَدَنَةً، فَقَالَ «ارْكَبْهَا». قَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّهَا بَدَنَةٌ. قَالَ «ارْكَبْهَا، وَيْلَكَ». فِي الثَّانِيَةِ أَوْ فِي الثَّالِثَةِ.

Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sah einen Mann, der eine Badana trieb, und sagte zu ihm: „Reite darauf“, und beim zweiten oder dritten Mal fügte er hinzu: „Wehe dir.“

حَدَّثَنَا مُحَمَّدٌ، أَخْبَرَنَا مَخْلَدُ بْنُ يَزِيدَ، أَخْبَرَنَا ابْنُ جُرَيْجٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي يَعْلَى، أَنَّهُ سَمِعَ عِكْرِمَةَ، يَقُولُ أَنْبَأَنَا ابْنُ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّ سَعْدَ بْنَ عُبَادَةَ ـ رضى الله عنه ـ تُوُفِّيَتْ أُمُّهُ وَهْوَ غَائِبٌ عَنْهَا، فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ أُمِّي تُوُفِّيَتْ وَأَنَا غَائِبٌ عَنْهَا، أَيَنْفَعُهَا شَىْءٌ إِنْ تَصَدَّقْتُ بِهِ عَنْهَا قَالَ «نَعَمْ». قَالَ فَإِنِّي أُشْهِدُكَ أَنَّ حَائِطِي الْمِخْرَافَ صَدَقَةٌ عَلَيْهَا.

Überliefert von Ibn 'Abbas: Die Mutter von Sa'd bin 'Ubada starb in seiner Abwesenheit. Er sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Meine Mutter starb in meiner Abwesenheit; wird es ihr von Nutzen sein, wenn ich für sie eine freiwillige Spende (Sadaqah) gebe?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Ja.“ Sa'd sagte: „Ich mache dich zum Zeugen, dass ich meinen Garten namens Al-Makhraf für sie als Wohltätigkeit gegeben habe.“

حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ كَعْبٍ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ كَعْبٍ، قَالَ سَمِعْتُ كَعْبَ بْنَ مَالِكٍ ـ رضى الله عنه. قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ، إِنَّ مِنْ تَوْبَتِي أَنْ أَنْخَلِعَ مِنْ مَالِي صَدَقَةً إِلَى اللَّهِ وَإِلَى رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم. قَالَ «أَمْسِكْ عَلَيْكَ بَعْضَ مَالِكَ فَهُوَ خَيْرٌ لَكَ». قُلْتُ فَإِنِّي أُمْسِكُ سَهْمِي الَّذِي بِخَيْبَرَ.

Überliefert von Ka'b bin Malik: Ich sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Für die Annahme meiner Reue wünsche ich, mein gesamtes Vermögen um Allahs willen durch Seinen Gesandten als Wohltätigkeit zu geben.“ Er sagte: „Es ist besser für dich, einen Teil des Vermögens für dich zu behalten.“ Ich sagte: „Dann behalte ich meinen Anteil in Khaibar.“

وَقَالَ إِسْمَاعِيلُ أَخْبَرَنِي عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ إِسْحَاقَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي طَلْحَةَ،، لاَ أَعْلَمُهُ إِلاَّ عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ لَمَّا نَزَلَتْ {لَنْ تَنَالُوا الْبِرَّ حَتَّى تُنْفِقُوا مِمَّا تُحِبُّونَ} جَاءَ أَبُو طَلْحَةَ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ يَقُولُ اللَّهُ تَبَارَكَ وَتَعَالَى فِي كِتَابِهِ {لَنْ تَنَالُوا الْبِرَّ حَتَّى تُنْفِقُوا مِمَّا تُحِبُّونَ} وَإِنَّ أَحَبَّ أَمْوَالِي إِلَىَّ بِيرُحَاءَ ـ قَالَ وَكَانَتْ حَدِيقَةً كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَدْخُلُهَا وَيَسْتَظِلُّ بِهَا وَيَشْرَبُ مِنْ مَائِهَا ـ فَهِيَ إِلَى اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ وَإِلَى رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم أَرْجُو بِرَّهُ وَذُخْرَهُ، فَضَعْهَا أَىْ رَسُولَ اللَّهِ حَيْثُ أَرَاكَ اللَّهُ. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «بَخْ يَا أَبَا طَلْحَةَ، ذَلِكَ مَالٌ رَابِحٌ، قَبِلْنَاهُ مِنْكَ وَرَدَدْنَاهُ عَلَيْكَ، فَاجْعَلْهُ فِي الأَقْرَبِينَ». فَتَصَدَّقَ بِهِ أَبُو طَلْحَةَ عَلَى ذَوِي رَحِمِهِ، قَالَ وَكَانَ مِنْهُمْ أُبَىٌّ وَحَسَّانُ، قَالَ وَبَاعَ حَسَّانُ حِصَّتَهُ مِنْهُ مِنْ مُعَاوِيَةَ، فَقِيلَ لَهُ تَبِيعُ صَدَقَةَ أَبِي طَلْحَةَ فَقَالَ أَلاَ أَبِيعُ صَاعًا مِنْ تَمْرٍ بِصَاعٍ مِنْ دَرَاهِمَ قَالَ وَكَانَتْ تِلْكَ الْحَدِيقَةُ فِي مَوْضِعِ قَصْرِ بَنِي حُدَيْلَةَ الَّذِي بَنَاهُ مُعَاوِيَةُ.

Überliefert von Anas (möge Allah mit ihm zufrieden sein): Als der heilige Vers: „Ihr werdet die Frömmigkeit (Al-Birr) niemals erlangen, es sei denn, ihr gebt von dem, was ihr liebt...“ (V 3:92) offenbart wurde, ging Abu Talha zum Gesandten Allahs (ﷺ) und sagte: „O Gesandter Allahs! Allah, der Gesegnete, der Erhabene, sagte in Seinem Buch: ‚Ihr werdet die Frömmigkeit (Birr) niemals erlangen, es sei denn, ihr gebt von dem, was ihr liebt...‘ (V 3:92), und das mir liebste Eigentum ist Bairuha‘ (ein Garten, in dem der Gesandte Allahs (ﷺ) zu sitzen pflegte, um in seinem Schatten zu sitzen und von seinem Wasser zu trinken). Ich habe ihn Allah und Seinem Gesandten (ﷺ) gegeben in der Hoffnung auf Allahs Lohn im Jenseits. So, o Gesandter Allahs! Verwende ihn, wie Allah dir befiehlt, ihn zu verwenden.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Bravo! O Abu Talha, es ist fruchtbares Eigentum. Wir haben es von dir angenommen und geben es dir nun zurück. Verteile es unter deinen Verwandten.“ So verteilte Abu Talha es unter seinen Verwandten, unter denen Ubai und Hassan waren. Als Hassan seinen Anteil an diesem Garten an Mu‘awiyya verkaufte, wurde er gefragt: „Wie siehst du Abu Talhas freiwillige Spende (Sadaqah)?“ Er antwortete: „Wer sollte nicht ein Sa‘ Datteln für ein Sa‘ Geld verkaufen?“ Der Garten befand sich auf dem Hof des Palastes der Bani Jadila, den Mu‘awiya erbaut hatte.

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْفَضْلِ أَبُو النُّعْمَانِ، حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ أَبِي بِشْرٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ إِنَّ نَاسًا يَزْعُمُونَ أَنَّ هَذِهِ الآيَةَ نُسِخَتْ، وَلاَ وَاللَّهِ مَا نُسِخَتْ، وَلَكِنَّهَا مِمَّا تَهَاوَنَ النَّاسُ، هُمَا وَالِيَانِ وَالٍ يَرِثُ، وَذَاكَ الَّذِي يَرْزُقُ، وَوَالٍ لاَ يَرِثُ، فَذَاكَ الَّذِي يَقُولُ بِالْمَعْرُوفِ، يَقُولُ لاَ أَمْلِكُ لَكَ أَنْ أُعْطِيَكَ.

Überliefert von Ibn ‘Abbas: Manche Leute behaupten, dass die Anordnung im obigen Vers aufgehoben sei; bei Allah, sie ist nicht aufgehoben, sondern die Menschen haben aufgehört, danach zu handeln. Es gibt zwei Arten von Vormündern (die für die Erbschaft verantwortlich sind): Der eine ist der, der erbt; eine solche Person sollte (von dem, was er erbt, den Verwandten, den Waisen und den Bedürftigen usw.) geben; der andere ist der, der nicht erbt (z. B. der Vormund der Waisen): eine solche Person sollte freundlich sprechen und (zu denen, die zum Zeitpunkt der Verteilung anwesend sind) sagen: „Ich kann es euch nicht geben (da das Vermögen den Waisen gehört).“

حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ، قَالَ حَدَّثَنِي مَالِكٌ، عَنْ هِشَامٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ، رضى الله عنها أَنَّ رَجُلاً، قَالَ لِلنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم إِنَّ أُمِّي افْتُلِتَتْ نَفْسَهَا، وَأُرَاهَا لَوْ تَكَلَّمَتْ تَصَدَّقَتْ، أَفَأَتَصَدَّقُ عَنْهَا قَالَ «نَعَمْ، تَصَدَّقْ عَنْهَا».

Überliefert von ‘Aisha (möge Allah mit ihr zufrieden sein): Ein Mann sagte zum Propheten (ﷺ): „Meine Mutter starb plötzlich, und ich denke, wenn sie sprechen könnte, hätte sie eine freiwillige Spende (Sadaqah) gegeben. Darf ich in ihrem Namen eine freiwillige Spende (Sadaqah) geben?“ Er sagte: „Ja! Gib in ihrem Namen eine freiwillige Spende (Sadaqah).“

حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّ سَعْدَ بْنَ عُبَادَةَ ـ رضى الله عنه ـ اسْتَفْتَى رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ إِنَّ أُمِّي مَاتَتْ وَعَلَيْهَا نَذْرٌ. فَقَالَ «اقْضِهِ عَنْهَا».

Überliefert von Ibn ‘Abbas: Sa‘d bin Ubada konsultierte den Gesandten Allahs (ﷺ) und sagte: „Meine Mutter starb und sie hatte ein unerfülltes Gelübde.“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Erfülle es in ihrem Namen.“

حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ مُوسَى، أَخْبَرَنَا هِشَامُ بْنُ يُوسُفَ، أَنَّ ابْنَ جُرَيْجٍ، أَخْبَرَهُمْ قَالَ أَخْبَرَنِي يَعْلَى، أَنَّهُ سَمِعَ عِكْرِمَةَ، مَوْلَى ابْنِ عَبَّاسٍ يَقُولُ أَنْبَأَنَا ابْنُ عَبَّاسٍ، أَنَّ سَعْدَ بْنَ عُبَادَةَ ـ رضى الله عنهم ـ أَخَا بَنِي سَاعِدَةَ تُوُفِّيَتْ أُمُّهُ وَهْوَ غَائِبٌ، فَأَتَى النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ أُمِّي تُوُفِّيَتْ وَأَنَا غَائِبٌ عَنْهَا، فَهَلْ يَنْفَعُهَا شَىْءٌ إِنْ تَصَدَّقْتُ بِهِ عَنْهَا قَالَ «نَعَمْ». قَالَ فَإِنِّي أُشْهِدُكَ أَنَّ حَائِطِي الْمِخْرَافَ صَدَقَةٌ عَلَيْهَا.

Überliefert von Ibn ‘Abbas: Dass die Mutter von Sa‘d bin Ubada, dem Bruder der Bani Saida, in Abwesenheit von Sa‘d starb, so kam er zum Propheten (ﷺ) und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Meine Mutter starb in meiner Abwesenheit; wird es ihr nützen, wenn ich in ihrem Namen eine freiwillige Spende (Sadaqah) gebe?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Ja.“ Sa‘d sagte: „Ich nehme dich als meinen Zeugen, dass ich meinen Garten Al-Makhraf in ihrem Namen als freiwillige Spende (Sadaqah) gebe.“