Buch 70
كتاب الأطعمة

Die Speisen

95 Überlieferungen · Nr. 5373 – 5466

حَدَّثَنَا خَلاَّدُ بْنُ يَحْيَى، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ عَابِسٍ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ قُلْتُ لِعَائِشَةَ أَنَهَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَنْ تُؤْكَلَ لُحُومُ الأَضَاحِيِّ فَوْقَ ثَلاَثٍ قَالَتْ مَا فَعَلَهُ إِلاَّ فِي عَامٍ جَاعَ النَّاسُ فِيهِ، فَأَرَادَ أَنْ يُطْعِمَ الْغَنِيُّ الْفَقِيرَ، وَإِنْ كُنَّا لَنَرْفَعُ الْكُرَاعَ فَنَأْكُلُهُ بَعْدَ خَمْسَ عَشْرَةَ. قِيلَ مَا اضْطَرَّكُمْ إِلَيْهِ فَضَحِكَتْ قَالَتْ مَا شَبِعَ آلُ مُحَمَّدٍ صلى الله عليه وسلم مِنْ خُبْزِ بُرٍّ مَأْدُومٍ ثَلاَثَةَ أَيَّامٍ حَتَّى لَحِقَ بِاللَّهِ. وَقَالَ ابْنُ كَثِيرٍ أَخْبَرَنَا سُفْيَانُ حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَابِسٍ بِهَذَا.

Überliefert von 'Abis: Ich fragte 'Aisha: „Hat der Prophet (ﷺ) das Essen des Fleisches der Opfertiere, die am 'Id-ul-Adha dargebracht wurden, für mehr als drei Tage verboten?“ Sie sagte: „Der Prophet (ﷺ) tat dies nur in dem Jahr, als die Menschen hungrig waren, so wollte er, dass die Reichen die Armen speisen. Aber später pflegten wir sogar einen Fuß eines Schafes aufzubewahren, um ihn fünfzehn Tage später zu essen.“ Sie wurde gefragt: „Was veranlasste euch dazu?“ Sie lächelte und sagte: „Die Familie Muhammads aß nicht bis zur Sättigung weißes Brot mit Fleischsuppe an drei aufeinanderfolgenden Tagen, bis er Allah traf.“

حَدَّثَنِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مُحَمَّدٍ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ عَمْرٍو، عَنْ عَطَاءٍ، عَنْ جَابِرٍ، قَالَ كُنَّا نَتَزَوَّدُ لُحُومَ الْهَدْىِ عَلَى عَهْدِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم إِلَى الْمَدِينَةِ. تَابَعَهُ مُحَمَّدٌ عَنِ ابْنِ عُيَيْنَةَ. وَقَالَ ابْنُ جُرَيْجٍ قُلْتُ لِعَطَاءٍ أَقَالَ حَتَّى جِئْنَا الْمَدِينَةَ قَالَ لاَ.

Überliefert von Jabir: Wir pflegten das Fleisch der Hadis (geopferten Tiere) während der Lebenszeit des Propheten nach Medina zu tragen.

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ جَعْفَرٍ، عَنْ عَمْرِو بْنِ أَبِي عَمْرٍو، مَوْلَى الْمُطَّلِبِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ حَنْطَبٍ أَنَّهُ سَمِعَ أَنَسَ بْنَ مَالِكٍ، يَقُولُ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لأَبِي طَلْحَةَ «الْتَمِسْ غُلاَمًا مِنْ غِلْمَانِكُمْ يَخْدُمُنِي». فَخَرَجَ بِي أَبُو طَلْحَةَ، يُرْدِفُنِي وَرَاءَهُ، فَكُنْتُ أَخْدُمُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم كُلَّمَا نَزَلَ، فَكُنْتُ أَسْمَعُهُ يُكْثِرُ أَنْ يَقُولَ «اللَّهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنَ الْهَمِّ وَالْحَزَنِ، وَالْعَجْزِ وَالْكَسَلِ، وَالْبُخْلِ وَالْجُبْنِ وَضَلَعِ الدَّيْنِ، وَغَلَبَةِ الرِّجَالِ». فَلَمْ أَزَلْ أَخْدُمُهُ حَتَّى أَقْبَلْنَا مِنْ خَيْبَرَ، وَأَقْبَلَ بِصَفِيَّةَ بِنْتِ حُيَىٍّ قَدْ حَازَهَا، فَكُنْتُ أَرَاهُ يُحَوِّي وَرَاءَهُ بِعَبَاءَةٍ أَوْ بِكِسَاءٍ، ثُمَّ يُرْدِفُهَا وَرَاءَهُ، حَتَّى إِذَا كُنَّا بِالصَّهْبَاءِ صَنَعَ حَيْسًا فِي نِطَعٍ، ثُمَّ أَرْسَلَنِي فَدَعَوْتُ رِجَالاً فَأَكَلُوا، وَكَانَ ذَلِكَ بِنَاءَهُ بِهَا، ثُمَّ أَقْبَلَ حَتَّى إِذَا بَدَا لَهُ أُحُدٌ قَالَ «هَذَا جَبَلٌ يُحِبُّنَا وَنُحِبُّهُ». فَلَمَّا أَشْرَفَ عَلَى الْمَدِينَةِ قَالَ «اللَّهُمَّ إِنِّي أُحَرِّمُ مَا بَيْنَ جَبَلَيْهَا مِثْلَ مَا حَرَّمَ بِهِ إِبْرَاهِيمُ مَكَّةَ، اللَّهُمَّ بَارِكْ لَهُمْ فِي مُدِّهِمْ وَصَاعِهِمْ».

Überliefert von Anas bin Malik: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte zu Abu Talha: „Suche einen deiner Jungen, der mir dient.“ Abu Talha ließ mich hinter sich (auf seinem Reittier) aufsitzen und nahm mich (zum Propheten (ﷺ)) mit. So diente ich dem Gesandten Allahs (ﷺ), wann immer er (irgendwo) abstieg (um zu bleiben). Ich hörte ihn sehr oft sagen: „O Allah! Ich suche Zuflucht bei Dir vor Sorgen, Traurigkeit, Hilflosigkeit, Faulheit, Geiz, Feigheit, vor schwerer Verschuldung und davor, von anderen Personen ungerecht überwältigt zu werden.“ Ich diente weiter, bis wir von der Schlacht von Khaibar zurückkehrten. Der Prophet (ﷺ) brachte dann Safiyya bint Huyai, die er aus der Kriegsbeute gewonnen hatte. Ich sah ihn ein Gewand oder ein Kleidungsstück zusammenfalten, damit sie hinter ihm (auf seinem Kamel) sitzen konnte. Als er As-Sahba' erreichte, bereitete er Hais zu und legte es auf ein Speisetuch. Dann sandte er mich, um Männer einzuladen, die (kamen und) aßen; und das war sein und Safiyyas Hochzeitsmahl. Dann zog der Prophet weiter, und als er den Berg Uhud sah (bemerkte), sagte er: „Dieser Berg liebt uns, und wir lieben ihn.“ Als wir uns Medina näherten, sagte er: „O Allah! Ich mache das Gebiet zwischen seinen beiden Bergen zu einem Heiligtum, wie Abraham Mekka zu einem Heiligtum gemacht hat. O Allah! Segne ihren Mudd und Sa (spezielle Arten von Maß).“

حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، حَدَّثَنَا سَيْفُ بْنُ أَبِي سُلَيْمَانَ، قَالَ سَمِعْتُ مُجَاهِدًا، يَقُولُ حَدَّثَنِي عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ أَبِي لَيْلَى، أَنَّهُمْ كَانُوا عِنْدَ حُذَيْفَةَ فَاسْتَسْقَى فَسَقَاهُ مَجُوسِيٌّ. فَلَمَّا وَضَعَ الْقَدَحَ فِي يَدِهِ رَمَاهُ بِهِ وَقَالَ لَوْلاَ أَنِّي نَهَيْتُهُ غَيْرَ مَرَّةٍ وَلاَ مَرَّتَيْنِ. كَأَنَّهُ يَقُولُ لَمْ أَفْعَلْ هَذَا، وَلَكِنِّي سَمِعْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ «لاَ تَلْبَسُوا الْحَرِيرَ وَلاَ الدِّيبَاجَ وَلاَ تَشْرَبُوا فِي آنِيَةِ الذَّهَبِ وَالْفِضَّةِ، وَلاَ تَأْكُلُوا فِي صِحَافِهَا، فَإِنَّهَا لَهُمْ فِي الدُّنْيَا وَلَنَا فِي الآخِرَةِ».

Überliefert von `Abdur-Rahman bin Abi Laila: Wir saßen in der Gesellschaft von Hudhaifa, der um Wasser bat, und ein Magier brachte ihm Wasser. Aber als er den Becher in seine Hand legte, warf er ihn nach ihm und sagte: „Hätte ich ihm das nicht mehr als einmal oder zweimal verboten?“ Er wollte sagen: „Ich hätte es nicht getan“, und fügte hinzu: „Aber ich hörte den Propheten sagen: ‚Tragt keine Seide oder Dibaja, und trinkt nicht aus silbernen oder goldenen Gefäßen, und esst nicht von Tellern aus solchen Metallen, denn solche Dinge sind für die Ungläubigen in diesem diesseitigen Leben und für uns im Jenseits.‘“

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ، عَنْ أَبِي مُوسَى الأَشْعَرِيِّ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «مَثَلُ الْمُؤْمِنِ الَّذِي يَقْرَأُ الْقُرْآنَ كَمَثَلِ الأُتْرُجَّةِ، رِيحُهَا طَيِّبٌ وَطَعْمُهَا طَيِّبٌ، وَمَثَلُ الْمُؤْمِنِ الَّذِي لاَ يَقْرَأُ الْقُرْآنَ كَمَثَلِ التَّمْرَةِ لاَ رِيحَ لَهَا وَطَعْمُهَا حُلْوٌ، وَمَثَلُ الْمُنَافِقِ الَّذِي يَقْرَأُ الْقُرْآنَ مَثَلُ الرَّيْحَانَةِ، رِيحُهَا طَيِّبٌ وَطَعْمُهَا مُرٌّ، وَمَثَلُ الْمُنَافِقِ الَّذِي لاَ يَقْرَأُ الْقُرْآنَ كَمَثَلِ الْحَنْظَلَةِ، لَيْسَ لَهَا رِيحٌ وَطَعْمُهَا مُرٌّ».

Überliefert von Abu Musa Al-Ash`ari: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Das Gleichnis eines Gläubigen, der den Qur'an rezitiert, ist das einer Zitrone, die gut riecht und gut schmeckt; und das Gleichnis eines Gläubigen, der den Qur'an nicht rezitiert, ist das einer Dattel, die keinen Geruch hat, aber süß schmeckt; und das Gleichnis eines Heuchlers, der den Qur'an rezitiert, ist das einer aromatischen Pflanze, die gut riecht, aber bitter schmeckt; und das Gleichnis eines Heuchlers, der den Qur'an nicht rezitiert, ist das einer Koloquinte, die keinen Geruch hat und bitter im Geschmack ist.“

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا خَالِدٌ، حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ أَنَسٍ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «فَضْلُ عَائِشَةَ عَلَى النِّسَاءِ كَفَضْلِ الثَّرِيدِ عَلَى سَائِرِ الطَّعَامِ».

Überliefert von Anas: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Die Überlegenheit von `Aisha gegenüber anderen Frauen ist wie die Überlegenheit von Tharid gegenüber anderen Arten von Speisen.“

حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، حَدَّثَنَا مَالِكٌ، عَنْ سُمَىٍّ، عَنْ أَبِي صَالِحٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «السَّفَرُ قِطْعَةٌ مِنَ الْعَذَابِ، يَمْنَعُ أَحَدَكُمْ نَوْمَهُ وَطَعَامَهُ، فَإِذَا قَضَى نَهْمَتَهُ مِنْ وَجْهِهِ فَلْيُعَجِّلْ إِلَى أَهْلِهِ».

Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Reisen ist eine Art Qual, da es einen am Schlafen und Essen hindert! Wenn einer seine Aufgabe beendet hat, sollte er schnell zu seiner Familie zurückkehren.“

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ جَعْفَرٍ، عَنْ رَبِيعَةَ، أَنَّهُ سَمِعَ الْقَاسِمَ بْنَ مُحَمَّدٍ، يَقُولُ كَانَ فِي بَرِيرَةَ ثَلاَثُ سُنَنٍ، أَرَادَتْ عَائِشَةُ أَنْ تَشْتَرِيَهَا فَتُعْتِقَهَا، فَقَالَ أَهْلُهَا، وَلَنَا الْوَلاَءُ، فَذَكَرَتْ ذَلِكَ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ «لَوْ شِئْتِ شَرَطْتِيهِ لَهُمْ، فَإِنَّمَا الْوَلاَءُ لِمَنْ أَعْتَقَ». قَالَ وَأُعْتِقَتْ فَخُيِّرَتْ فِي أَنْ تَقِرَّ تَحْتَ زَوْجِهَا أَوْ تُفَارِقَهُ، وَدَخَلَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَوْمًا بَيْتَ عَائِشَةَ وَعَلَى النَّارِ بُرْمَةٌ تَفُورُ، فَدَعَا بِالْغَدَاءِ فَأُتِيَ بِخُبْزٍ وَأُدْمٍ مِنْ أُدْمِ الْبَيْتِ فَقَالَ «أَلَمْ أَرَ لَحْمًا». قَالُوا بَلَى يَا رَسُولَ اللَّهِ، وَلَكِنَّهُ لَحْمٌ تُصُدِّقَ بِهِ عَلَى بَرِيرَةَ، فَأَهْدَتْهُ لَنَا. فَقَالَ«هُوَ صَدَقَةٌ عَلَيْهَا، وَهَدِيَّةٌ لَنَا».

Überliefert von Qasim bin Muhammad: Drei Regelungen wurden wegen Barira festgelegt: 'Aischa beabsichtigte, sie zu kaufen und freizulassen, doch die Herren Bairas sagten: „Ihr Wala' wird uns gehören.“ 'Aischa erwähnte dies dem Gesandten Allahs (ﷺ), der sagte: „Du könntest ihre Bedingung akzeptieren, wenn du wolltest, denn das Wala gehört dem, der den Sklaven freilässt.“ Barira wurde freigelassen, dann wurde ihr die Wahl gegeben, entweder bei ihrem Ehemann zu bleiben oder ihn zu verlassen; Eines Tages betrat der Gesandte Allahs (ﷺ) das Haus von 'Aischa, während auf dem Feuer ein Kochtopf mit kochendem Essen stand. Der Prophet (ﷺ) bat um das Mittagessen, und ihm wurden Brot und etwas zusätzliche Speise aus der hausgemachten Udm (z. B. Suppe) gereicht. Er fragte: „Sehe ich nicht Fleisch (gekocht)?“ Sie sagten: „Ja, o Gesandter Allahs! Aber es ist das Fleisch, das Barira als Almosen gegeben wurde und sie hat es uns als Geschenk gegeben.“ Er sagte: „Für Barira ist es Almosen, aber für uns ist es ein Geschenk.“

حَدَّثَنِي إِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْحَنْظَلِيُّ، عَنْ أَبِي أُسَامَةَ، عَنْ هِشَامٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي أَبِي، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يُحِبُّ الْحَلْوَاءَ وَالْعَسَلَ.

Überliefert von 'Aischa: Der Gesandte Allahs (ﷺ) liebte süße essbare Dinge und Honig.

حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ شَيْبَةَ، قَالَ أَخْبَرَنِي ابْنُ أَبِي الْفُدَيْكِ، عَنِ ابْنِ أَبِي ذِئْبٍ، عَنِ الْمَقْبُرِيِّ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، قَالَ كُنْتُ أَلْزَمُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم لِشِبَعِ بَطْنِي حِينَ لاَ آكُلُ الْخَمِيرَ، وَلاَ أَلْبَسُ الْحَرِيرَ، وَلاَ يَخْدُمُنِي فُلاَنٌ وَلاَ فُلاَنَةُ، وَأُلْصِقُ بَطْنِي بِالْحَصْبَاءِ، وَأَسْتَقْرِئُ الرَّجُلَ الآيَةَ وَهْىَ مَعِي كَىْ يَنْقَلِبَ بِي فَيُطْعِمَنِي، وَخَيْرُ النَّاسِ لِلْمَسَاكِينِ جَعْفَرُ بْنُ أَبِي طَالِبٍ، يَنْقَلِبُ بِنَا فَيُطْعِمُنَا مَا كَانَ فِي بَيْتِهِ، حَتَّى إِنْ كَانَ لَيُخْرِجُ إِلَيْنَا الْعُكَّةَ لَيْسَ فِيهَا شَىْءٌ، فَنَشْتَقُّهَا فَنَلْعَقُ مَا فِيهَا.

Überliefert von Abu Huraira: Ich pflegte den Gesandten Allahs (ﷺ) zu begleiten, um meinen Magen zu füllen; und das war, als ich weder gebackenes Brot aß noch Seide trug. Weder ein männlicher noch ein weiblicher Sklave pflegte mir zu dienen, und ich pflegte Steine über meinem Bauch zu binden und jemanden zu bitten, mir einen Qur'an-Vers vorzutragen, obwohl ich ihn kannte, damit er mich zu seinem Haus mitnehmen und mir zu essen geben könnte. Dscha'far bin Abi Talib war sehr freundlich zu den Armen, und er pflegte uns mitzunehmen und uns mit dem zu speisen, was auch immer in seinem Haus verfügbar war, (und wenn nichts verfügbar war), pflegte er uns den leeren (Honig- oder Butter-)Schlauch zu geben, den wir aufrissen und ableckten, was auch immer darin war.

حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ عَلِيٍّ، حَدَّثَنَا أَزْهَرُ بْنُ سَعْدٍ، عَنِ ابْنِ عَوْنٍ، عَنْ ثُمَامَةَ بْنِ أَنَسٍ، عَنْ أَنَسٍ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَتَى مَوْلًى لَهُ خَيَّاطًا، فَأُتِيَ بِدُبَّاءٍ، فَجَعَلَ يَأْكُلُهُ، فَلَمْ أَزَلْ أُحِبُّهُ مُنْذُ رَأَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَأْكُلُهُ.

Überliefert von Anas: Der Gesandte Allahs (ﷺ) ging zum (Haus) seines Sklaven, des Schneiders, und ihm wurde (ein Gericht) Kürbis angeboten, von dem er zu essen begann. Ich liebe es, Kürbis zu essen, seit ich den Gesandten Allahs (ﷺ) sah, wie er ihn aß.

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ يُوسُفَ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنْ أَبِي مَسْعُودٍ الأَنْصَارِيِّ، قَالَ كَانَ مِنَ الأَنْصَارِ رَجُلٌ يُقَالُ لَهُ أَبُو شُعَيْبٍ، وَكَانَ لَهُ غُلاَمٌ لَحَّامٌ فَقَالَ اصْنَعْ لِي طَعَامًا أَدْعُو رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم خَامِسَ خَمْسَةٍ، فَدَعَا رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم خَامِسَ خَمْسَةٍ، فَتَبِعَهُمْ رَجُلٌ فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «إِنَّكَ دَعَوْتَنَا خَامِسَ خَمْسَةٍ وَهَذَا رَجُلٌ قَدْ تَبِعَنَا، فَإِنْ شِئْتَ أَذِنْتَ لَهُ، وَإِنْ شِئْتَ تَرَكْتَهُ». قَالَ بَلْ أَذِنْتُ لَهُ. قَالَ مُحَمَّدُ بْنُ يُوسُفَ سَمِعْتُ مُحَمَّدَ بْنَ إِسْمَاعِيْلَ يَقُولُ إِذَا كَانَ الْقَوْمُ عَلَى الْمَائِدَةِ لَيْسَ لَهُمْ أَنْ يُنَاوِلُوا مِنْ مَائِدَةٍ إِلَى مَائِدَةٍ أُخْرَى وَلَكِنْ يُنَاوِلُ بَعْضُهُمْ بَعْضًا فِي تِلْكَ الْمَائِدَةِ أَوْ يَدَعُ

Überliefert von Abu Mas'ud Al-Ansari: Es gab einen Mann namens Abu Schu'aib, und er hatte einen Sklaven, der Metzger war. Er sagte (zu seinem Sklaven): „Bereite eine Mahlzeit zu, zu der ich den Gesandten Allahs (ﷺ) zusammen mit vier anderen Männern einladen kann.“ So lud er den Gesandten Allahs (ﷺ) und vier andere Männer ein, doch ein weiterer Mann folgte ihnen, woraufhin der Prophet (ﷺ) sagte: „Du hast mich als einen von fünf Gästen eingeladen, aber jetzt ist uns ein weiterer Mann gefolgt. Wenn du willst, kannst du ihn aufnehmen, und wenn du willst, kannst du ihn abweisen.“ Darauf sagte der Gastgeber: „Aber ich nehme ihn auf.“ Überliefert von Muhammad bin Isma'il: Wenn Gäste an einem Esstisch sitzen, haben sie nicht das Recht, Essen von anderen Tischen zu ihrem zu bringen, aber sie können Essen von ihrem eigenen Tisch aneinander weitergeben; andernfalls sollten sie es lassen.

حَدَّثَنِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مُنِيرٍ، سَمِعَ النَّضْرَ، أَخْبَرَنَا ابْنُ عَوْنٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي ثُمَامَةُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَنَسٍ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ كُنْتُ غُلاَمًا أَمْشِي مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَدَخَلَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلَى غُلاَمٍ لَهُ خَيَّاطٍ، فَأَتَاهُ بِقَصْعَةٍ فِيهَا طَعَامٌ وَعَلَيْهِ دُبَّاءٌ، فَجَعَلَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَتَتَبَّعُ الدُّبَّاءَ ـ قَالَ ـ فَلَمَّا رَأَيْتُ ذَلِكَ جَعَلْتُ أَجْمَعُهُ بَيْنَ يَدَيْهِ ـ قَالَ ـ فَأَقْبَلَ الْغُلاَمُ عَلَى عَمَلِهِ. قَالَ أَنَسٌ لاَ أَزَالُ أُحِبُّ الدُّبَّاءَ بَعْدَ مَا رَأَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم صَنَعَ مَا صَنَعَ.

Überliefert von Anas: Ich war ein kleiner Junge, als ich einmal mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) ging. Der Gesandte Allahs (ﷺ) betrat das Haus seines Sklaven, eines Schneiders, und dieser brachte eine Schüssel mit Essen, bedeckt mit Stücken von Kürbis. Der Gesandte Allahs begann, den Kürbis herauszupicken und zu essen. Als ich das sah, begann ich, den Kürbis zu sammeln und vor ihn zu legen. Dann kehrte der Sklave zu seiner Arbeit zurück. Anas fügte hinzu: Ich habe den Kürbis weiterhin geliebt, seit ich den Gesandten Allahs (ﷺ) das tun sah, was er tat.

حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ إِسْحَاقَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي طَلْحَةَ، أَنَّهُ سَمِعَ أَنَسَ بْنَ مَالِكٍ، أَنَّ خَيَّاطًا، دَعَا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم لِطَعَامٍ صَنَعَهُ، فَذَهَبْتُ مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَرَّبَ خُبْزَ شَعِيرٍ وَمَرَقًا فِيهِ دُبَّاءٌ وَقَدِيدٌ، فَرَأَيْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَتَتَبَّعُ الدُّبَّاءَ مِنْ حَوَالَىِ الْقَصْعَةِ، فَلَمْ أَزَلْ أُحِبُّ الدُّبَّاءَ بَعْدَ يَوْمِئِذٍ.

Überliefert von Anas bin Malik: Ein Schneider lud den Propheten (ﷺ) zu einer Mahlzeit ein, die er vorbereitet hatte, und ich ging mit dem Propheten (ﷺ). Der Schneider servierte Gerstenbrot und Suppe mit Kürbis und gepökeltem Fleisch. Ich sah den Propheten (ﷺ), wie er die Kürbisstücke aus der Schüssel herauspickte, und seitdem mag ich Kürbis.

حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، حَدَّثَنَا مَالِكُ بْنُ أَنَسٍ، عَنْ إِسْحَاقَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ رَأَيْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم أُتِيَ بِمَرَقَةٍ فِيهَا دُبَّاءٌ وَقَدِيدٌ، فَرَأَيْتُهُ يَتَتَبَّعُ الدُّبَّاءَ يَأْكُلُهَا.

Überliefert von Anas: Ich sah, wie dem Propheten (ﷺ) eine Suppe serviert wurde, die Kürbis und gepökeltes Fleisch enthielt, und ich sah ihn die Kürbisstücke herauspicken und essen.

حَدَّثَنَا قَبِيصَةُ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ عَابِسٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ مَا فَعَلَهُ إِلاَّ فِي عَامٍ جَاعَ النَّاسُ، أَرَادَ أَنْ يُطْعِمَ الْغَنِيُّ الْفَقِيرَ، وَإِنْ كُنَّا لَنَرْفَعُ الْكُرَاعَ بَعْدَ خَمْسَ عَشْرَةَ، وَمَا شَبِعَ آلُ مُحَمَّدٍ صلى الله عليه وسلم مَنْ خُبْزِ بُرٍّ مَأْدُومٍ ثَلاَثًا.

Überliefert von 'Aisha: Der Prophet (ﷺ) tat das nicht (d. h. er verbot die Aufbewahrung des Fleisches der Opfertiere für drei Tage), außer (er tat es), damit die Reichen die Armen speisten. Aber später pflegten wir sogar Füße zum Kochen aufzubewahren, fünfzehn Tage später. Die Familie Muhammads aß drei aufeinanderfolgende Tage lang kein Weizenbrot mit Fleisch oder Suppe bis zur Sättigung.

حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ، قَالَ حَدَّثَنِي مَالِكٌ، عَنْ إِسْحَاقَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي طَلْحَةَ، أَنَّهُ سَمِعَ أَنَسَ بْنَ مَالِكٍ، يَقُولُ إِنَّ خَيَّاطًا دَعَا رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لِطَعَامٍ صَنَعَهُ ـ قَالَ أَنَسٌ ـ فَذَهَبْتُ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِلَى ذَلِكَ الطَّعَامِ، فَقَرَّبَ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم خُبْزًا مِنْ شَعِيرٍ وَمَرَقًا فِيهِ دُبَّاءٌ وَقَدِيدٌ ـ قَالَ أَنَسٌ ـ فَرَأَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَتَتَبَّعُ الدُّبَّاءَ مِنْ حَوْلِ الصَّحْفَةِ، فَلَمْ أَزَلْ أُحِبُّ الدُّبَّاءَ مِنْ يَوْمِئِذٍ. وَقَالَ ثُمَامَةُ عَنْ أَنَسٍ، فَجَعَلْتُ أَجْمَعُ الدُّبَّاءَ بَيْنَ يَدَيْهِ.

Überliefert von Anas bin Malik: Ein Schneider lud den Gesandten Allahs (ﷺ) zu einer Mahlzeit ein, die er vorbereitet hatte. Ich ging mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) zu dieser Mahlzeit, und der Schneider servierte dem Propheten (ﷺ) Gerstenbrot und Suppe mit Kürbis und gepökeltem Fleisch. Ich sah den Gesandten Allahs (ﷺ), wie er die Kürbisstücke aus der Schüssel herauspickte, und seitdem mag ich Kürbis.

حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ حَدَّثَنِي إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ جَعْفَرِ بْنِ أَبِي طَالِبٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ رَأَيْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَأْكُلُ الرُّطَبَ بِالْقِثَّاءِ.

Überliefert von `Abdullah bin Ja`far bin Abi Talib: Ich sah den Gesandten Allahs (ﷺ) frische Datteln mit Schlangengurke essen.

حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ زَيْدٍ، عَنْ عَبَّاسٍ الْجُرَيْرِيِّ، عَنْ أَبِي عُثْمَانَ، قَالَ تَضَيَّفْتُ أَبَا هُرَيْرَةَ سَبْعًا، فَكَانَ هُوَ وَامْرَأَتُهُ وَخَادِمُهُ يَعْتَقِبُونَ اللَّيْلَ أَثْلاَثًا، يُصَلِّي هَذَا، ثُمَّ يُوقِظُ هَذَا. وَسَمِعْتُهُ يَقُولُ قَسَمَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَيْنِ أَصْحَابِهِ تَمْرًا، فَأَصَابَنِي سَبْعُ تَمَرَاتٍ إِحْدَاهُنَّ حَشَفَةٌ.

Überliefert von Abu `Uthman: Ich war sieben Tage lang Gast von Abu Huraira. Abu Huraira, seine Frau und sein Sklave pflegten abwechselnd ein Drittel der Nacht aufzustehen und wach zu bleiben. Jeder verrichtete das Nachtgebet und weckte dann den anderen. Ich hörte Abu Huraira sagen: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) verteilte Datteln unter seinen Gefährten, und mein Anteil war sieben Datteln, von denen eine eine Hashafa war (eine Dattel, die am Baum trocknete, bevor sie vollständig reif war).“

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الصَّبَّاحِ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ زَكَرِيَّاءَ، عَنْ عَاصِمٍ، عَنْ أَبِي عُثْمَانَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَسَمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بَيْنَنَا تَمْرًا فَأَصَابَنِي مِنْهُ خَمْسٌ أَرْبَعُ تَمَرَاتٍ وَحَشَفَةٌ، ثُمَّ رَأَيْتُ الْحَشَفَةَ هِيَ أَشَدُّهُنَّ لِضِرْسِي.

Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) verteilte Datteln unter uns, und mein Anteil war fünf Datteln, von denen vier gut waren und eine eine Hashafa war, und ich fand die Hashafa am härtesten für meine Zähne.

وَقَالَ مُحَمَّدُ بْنُ يُوسُفَ عَنْ سُفْيَانَ، عَنْ مَنْصُورِ ابْنِ صَفِيَّةَ، حَدَّثَتْنِي أُمِّي، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ تُوُفِّيَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَقَدْ شَبِعْنَا مِنَ الأَسْوَدَيْنِ التَّمْرِ وَالْمَاءِ.

Aishah (möge Allah mit ihr zufrieden sein) sagte: „Als der Gesandte Allahs (ﷺ) starb, waren wir mit den zwei schwarzen Dingen zufrieden, nämlich Datteln und Wasser.“

حَدَّثَنَا سَعِيدُ بْنُ أَبِي مَرْيَمَ، حَدَّثَنَا أَبُو غَسَّانَ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبُو حَازِمٍ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ بْنِ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي رَبِيعَةَ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، رضى الله عنهما قَالَ كَانَ بِالْمَدِينَةِ يَهُودِيٌّ وَكَانَ يُسْلِفُنِي فِي تَمْرِي إِلَى الْجِدَادِ، وَكَانَتْ لِجَابِرٍ الأَرْضُ الَّتِي بِطَرِيقِ رُومَةَ فَجَلَسَتْ، فَخَلاَ عَامًا فَجَاءَنِي الْيَهُودِيُّ عِنْدَ الْجَدَادِ، وَلَمْ أَجُدَّ مِنْهَا شَيْئًا، فَجَعَلْتُ أَسْتَنْظِرُهُ إِلَى قَابِلٍ فَيَأْبَى، فَأُخْبِرَ بِذَلِكَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ لأَصْحَابِهِ «امْشُوا نَسْتَنْظِرْ لِجَابِرٍ مِنَ الْيَهُودِيِّ». فَجَاءُونِي فِي نَخْلِي فَجَعَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم يُكَلِّمُ الْيَهُودِيَّ فَيَقُولُ أَبَا الْقَاسِمِ لاَ أُنْظِرُهُ. فَلَمَّا رَأَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم قَامَ فَطَافَ فِي النَّخْلِ، ثُمَّ جَاءَهُ فَكَلَّمَهُ فَأَبَى فَقُمْتُ فَجِئْتُ بِقَلِيلِ رُطَبٍ فَوَضَعْتُهُ بَيْنَ يَدَىِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَأَكَلَ ثُمَّ قَالَ «أَيْنَ عَرِيشُكَ يَا جَابِرُ». فَأَخْبَرْتُهُ فَقَالَ «افْرُشْ لِي فِيهِ». فَفَرَشْتُهُ فَدَخَلَ فَرَقَدَ، ثُمَّ اسْتَيْقَظَ فَجِئْتُهُ بِقَبْضَةٍ أُخْرَى فَأَكَلَ مِنْهَا، ثُمَّ قَامَ فَكَلَّمَ الْيَهُودِيَّ فَأَبَى عَلَيْهِ فَقَامَ فِي الرِّطَابِ فِي النَّخْلِ الثَّانِيَةَ ثُمَّ قَالَ «يَا جَابِرُ جُدَّ وَاقْضِ». فَوَقَفَ فِي الْجَدَادِ فَجَدَدْتُ مِنْهَا مَا قَضَيْتُهُ وَفَضَلَ مِنْهُ فَخَرَجْتُ حَتَّى جِئْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَبَشَّرْتُهُ فَقَالَ «أَشْهَدُ أَنِّي رَسُولُ اللَّهِ». عُرُوشٌ وَعَرِيشٌ بِنَاءٌ وَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ مَعْرُوشَاتٍ مَا يُعَرَّشُ مِنْ الْكُرُومِ وَغَيْرِ ذَلِكَ يُقَالُ عُرُوشُهَا أَبْنِيَتُهَا

Überliefert von Jabir bin `Abdullah: Es gab einen Juden in Medina, der mir Geld bis zur Saison des Dattelpflückens lieh. (Jabir hatte ein Stück Land, das auf dem Weg nach Ruma lag). In jenem Jahr war das Land nicht vielversprechend, so dass die Rückzahlung der Schuld um ein Jahr verzögert wurde. Der Jude kam zur Zeit des Pflückens zu mir, aber er sammelte nichts von meinem Land. Ich bat ihn, mir ein Jahr Aufschub zu gewähren, aber er lehnte ab. Diese Nachricht erreichte den Propheten (ﷺ), woraufhin er zu seinen Gefährten sagte: „Lasst uns gehen und den Juden um Aufschub für Jabir bitten.“ Sie alle kamen zu mir in meinen Garten, und der Prophet (ﷺ) begann mit dem Juden zu sprechen, aber der Jude sagte: „O Abu Qasim! Ich werde ihm keinen Aufschub gewähren.“ Als der Prophet (ﷺ) die Haltung des Juden sah, stand er auf und ging im ganzen Garten umher und kam wieder und sprach mit dem Juden, aber der Jude lehnte seine Bitte ab. Ich stand auf und brachte einige reife frische Datteln und legte sie vor den Propheten. Er aß und sagte dann zu mir: „Wo ist deine Hütte, o Jabir?“ Ich informierte ihn, und er sagte: „Breite eine Decke für mich darin aus.“ Ich breitete eine Decke aus, und er trat ein und schlief. Als er aufwachte, brachte ich ihm wieder einige Datteln, und er aß davon und stand dann auf und sprach erneut mit dem Juden, aber der Jude lehnte seine Bitte erneut ab. Dann stand der Prophet (ﷺ) zum zweiten Mal inmitten der mit frischen Datteln beladenen Palmen auf und sagte: „O Jabir! Pflücke Datteln, um deine Schuld zu begleichen.“ Der Jude blieb bei mir, während ich die Datteln pflückte, bis ich ihm all sein Recht bezahlt hatte, und es blieb noch eine zusätzliche Menge Datteln übrig. So ging ich hinaus und ging weiter, bis ich den Propheten erreichte und ihm die gute Nachricht überbrachte, woraufhin er sagte: „Ich bezeuge, dass ich der Gesandte Allahs (ﷺ) bin.“

حَدَّثَنَا عُمَرُ بْنُ حَفْصِ بْنِ غِيَاثٍ، حَدَّثَنَا أَبِي، حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ، قَالَ حَدَّثَنِي مُجَاهِدٌ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ بَيْنَا نَحْنُ عِنْدَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم جُلُوسٌ إِذْ أُتِيَ بِجُمَّارِ نَخْلَةٍ فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «إِنَّ مِنَ الشَّجَرِ لَمَا بَرَكَتُهُ كَبَرَكَةِ الْمُسْلِمِ». فَظَنَنْتُ أَنَّهُ يَعْنِي النَّخْلَةَ، فَأَرَدْتُ أَنْ أَقُولَ هِيَ النَّخْلَةُ يَا رَسُولَ اللَّهِ. ثُمَّ الْتَفَتُّ فَإِذَا أَنَا عَاشِرُ عَشَرَةٍ أَنَا أَحْدَثُهُمْ فَسَكَتُّ، فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «هِيَ النَّخْلَةُ».

Überliefert von 'Abdullah bin 'Umar: Während wir beim Propheten (ﷺ) saßen, wurden ihm frische Datteln gebracht. Der Prophet (ﷺ) sagte: „Es gibt einen Baum unter den Bäumen, der so gesegnet ist wie ein Muslim.“ Ich dachte, dass es die Dattelpalme sei, und beabsichtigte zu sagen: „Es ist die Dattelpalme, o Gesandter Allahs (ﷺ)!“, aber ich schaute hinter mich und sah, dass ich der zehnte und jüngste von zehn anwesenden Männern war, also schwieg ich. Dann sagte der Prophet (ﷺ): „Es ist die Dattelpalme.“

حَدَّثَنَا جُمْعَةُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا مَرْوَانُ، أَخْبَرَنَا هَاشِمُ بْنُ هَاشِمٍ، أَخْبَرَنَا عَامِرُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «مَنْ تَصَبَّحَ كُلَّ يَوْمٍ سَبْعَ تَمَرَاتٍ عَجْوَةً لَمْ يَضُرُّهُ فِي ذَلِكَ الْيَوْمِ سُمٌّ وَلاَ سِحْرٌ».

Überliefert von Sa'd: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Wer jeden Morgen sieben 'Ajwa-Datteln isst, den werden an dem Tag, an dem er sie isst, weder Gift noch Magie beeinträchtigen.“

حَدَّثَنَا آدَمُ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا جَبَلَةُ بْنُ سُحَيْمٍ، قَالَ أَصَابَنَا عَامُ سَنَةٍ مَعَ ابْنِ الزُّبَيْرِ فَرَزَقَنَا تَمْرًا، فَكَانَ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عُمَرَ يَمُرُّ بِنَا وَنَحْنُ نَأْكُلُ وَيَقُولُ لاَ تُقَارِنُوا فَإِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم نَهَى عَنِ الْقِرَانِ. ثُمَّ يَقُولُ إِلاَّ أَنْ يَسْتَأْذِنَ الرَّجُلُ أَخَاهُ. قَالَ شُعْبَةُ الإِذْنُ مِنْ قَوْلِ ابْنِ عُمَرَ.

Überliefert von Jabala bin Suhaim: Zur Zeit von Ibn Az-Zubair wurden wir von einer Hungersnot heimgesucht, und er versorgte uns mit Datteln als Nahrung. 'Abdullah bin 'Umar pflegte an uns vorbeizugehen, während wir aßen, und sagte: „Esst nicht zwei Datteln auf einmal, denn der Prophet (ﷺ) verbot, zwei Datteln auf einmal (in einer Versammlung) zu nehmen.“ Ibn 'Umar pflegte hinzuzufügen: „Es sei denn, man erhält die Erlaubnis seiner Gefährten.“