Überliefert von Sahl bin Sa'd: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Morgen werde ich die Fahne einem Mann geben, durch dessen Führung Allah (den Muslimen) den Sieg gewähren wird.“ So dachten die Menschen die ganze Nacht darüber nach, wem die Fahne gegeben werden würde. Am nächsten Morgen gingen die Menschen zum Gesandten Allahs (ﷺ), und jeder von ihnen hoffte, dass ihm die Fahne gegeben würde. Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wo ist 'Ali bin Abi Talib?“ Die Menschen antworteten: „Er leidet an Augenproblemen, o Gesandter Allahs (ﷺ).“ Er sagte: „Schickt nach ihm und bringt ihn zu mir.“ Als 'Ali kam, spuckte der Prophet (ﷺ) in seine Augen und rief Gutes für ihn an, und er wurde gesund, als hätte er keine Krankheit. Der Prophet (ﷺ) gab ihm dann die Fahne. 'Ali sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Soll ich gegen sie (d. h. den Feind) kämpfen, bis sie wie wir werden?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Gehe zu ihnen stetig, bis du dich ihnen näherst, und dann lade sie zum Islam ein und informiere sie über ihre Pflichten gegenüber Allah, die der Islam ihnen vorschreibt, denn bei Allah, wenn ein Mann durch dich auf den rechten Weg geführt wird (d. h. zum Islam konvertiert), wäre es besser für dich als (eine große Anzahl) roter Kamele.“
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا حَاتِمٌ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي عُبَيْدٍ، عَنْ سَلَمَةَ، قَالَ كَانَ عَلِيٌّ قَدْ تَخَلَّفَ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي خَيْبَرَ وَكَانَ بِهِ رَمَدٌ فَقَالَ أَنَا أَتَخَلَّفُ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَخَرَجَ عَلِيٌّ فَلَحِقَ بِالنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم، فَلَمَّا كَانَ مَسَاءُ اللَّيْلَةِ الَّتِي فَتَحَهَا اللَّهُ فِي صَبَاحِهَا، قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «لأُعْطِيَنَّ الرَّايَةَ ـ أَوْ لَيَأْخُذَنَّ الرَّايَةَ ـ غَدًا رَجُلاً يُحِبُّهُ اللَّهُ وَرَسُولُهُ ـ أَوْ قَالَ يُحِبُّ اللَّهَ وَرَسُولَهُ ـ يَفْتَحُ اللَّهُ عَلَيْهِ». فَإِذَا نَحْنُ بِعَلِيٍّ وَمَا نَرْجُوهُ، فَقَالُوا هَذَا عَلِيٌّ. فَأَعْطَاهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَفَتَحَ اللَّهُ عَلَيْهِ.
Überliefert von Salama: 'Ali blieb zufällig hinter dem Propheten (ﷺ) zurück und (schloss sich ihm nicht an) während der Schlacht von Khaibar, da er Augenprobleme hatte. Dann sagte er: „Wie könnte ich hinter dem Gesandten Allahs (ﷺ) zurückbleiben?“ So machte sich 'Ali auf den Weg und folgte dem Propheten (ﷺ). Als es der Vorabend des Tages war, an dessen Morgen Allah (den Muslimen) half, es zu erobern, sagte der Gesandte Allahs (ﷺ): „Ich werde die Fahne (einem Mann geben), oder morgen wird ein Mann, den Allah und Sein Gesandter lieben, die Fahne nehmen“, oder sagte: „Ein Mann, der Allah und Seinen Gesandten liebt; und Allah wird unter seiner Führung den Sieg gewähren.“ Plötzlich kam 'Ali, den wir nicht erwartet hatten. Die Menschen sagten: „Das ist 'Ali.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) gab ihm die Fahne, und Allah gewährte unter seiner Führung den Sieg.
Überliefert von Abu Hazim: Ein Mann kam zu Sahl bin Sa'd und sagte: „Dies ist der und der“, was den Gouverneur von Medina bedeutete, „er beschimpft 'Ali mit schlechten Namen in der Nähe der Kanzel.“ Sahl fragte: „Was sagt er?“ Er (d. h. der Mann) antwortete: „Er nennt ihn (d. h. 'Ali) Abu Turab.“ Sahl lachte und sagte: „Bei Allah, niemand außer dem Propheten (ﷺ) nannte ihn mit diesem Namen, und kein Name war 'Ali lieber als dieser.“ So bat ich Sahl, mir mehr zu erzählen, und sagte: „O Abu 'Abbas! Wie (wurde dieser Name 'Ali gegeben)?“ Sahl sagte: „'Ali ging zu Fatima und kam dann heraus und schlief in der Moschee. Der Prophet (ﷺ) fragte Fatima: „Wo ist dein Cousin?“ Sie sagte: „In der Moschee.“ Der Prophet (ﷺ) ging zu ihm und fand, dass sein (d. h. 'Alis) bedeckendes Tuch von seinem Rücken gerutscht war und Staub seinen Rücken beschmutzt hatte. Der Prophet (ﷺ) begann, den Staub von seinem Rücken zu wischen, und sagte zweimal: „Steh auf! O Abu Turab (d. h. O Mann mit dem Staub).“
Überliefert von Sa'd bin 'Ubaida: Ein Mann kam zu Ibn 'Umar und fragte über 'Uthman, und Ibn 'Umar erwähnte seine guten Taten und sagte zu dem Fragesteller: „Vielleicht ärgern dich diese Tatsachen?“ Der andere sagte: „Ja.“ Ibn 'Umar sagte: „Möge Allah deine Nase in den Staub stecken (d. h. dich erniedrigen)!“ Dann fragte ihn der Mann über 'Ali. Ibn 'Umar erwähnte seine guten Taten und sagte: „Es ist alles wahr, und das ist sein Haus inmitten der Häuser des Propheten. Vielleicht haben dich diese Tatsachen verletzt?“ Der Fragesteller sagte: „Ja.“ Ibn 'Umar sagte: „Möge Allah deine Nase in den Staub stecken (d. h. dich erniedrigen oder dich Dinge tun lassen, die du hasst)! Geh weg und tue, was du gegen mich tun kannst.“
حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ بَشَّارٍ، حَدَّثَنَا غُنْدَرٌ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنِ الْحَكَمِ، سَمِعْتُ ابْنَ أَبِي لَيْلَى، قَالَ حَدَّثَنَا عَلِيٌّ، أَنَّ فَاطِمَةَ، عَلَيْهَا السَّلاَمُ شَكَتْ مَا تَلْقَى مِنْ أَثَرِ الرَّحَا، فَأَتَى النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم سَبْىٌ، فَانْطَلَقَتْ فَلَمْ تَجِدْهُ، فَوَجَدَتْ عَائِشَةَ، فَأَخْبَرَتْهَا، فَلَمَّا جَاءَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَخْبَرَتْهُ عَائِشَةُ بِمَجِيءِ فَاطِمَةَ، فَجَاءَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم إِلَيْنَا، وَقَدْ أَخَذْنَا مَضَاجِعَنَا، فَذَهَبْتُ لأَقُومَ فَقَالَ «عَلَى مَكَانِكُمَا». فَقَعَدَ بَيْنَنَا حَتَّى وَجَدْتُ بَرْدَ قَدَمَيْهِ عَلَى صَدْرِي وَقَالَ «أَلاَ أُعَلِّمُكُمَا خَيْرًا مِمَّا سَأَلْتُمَانِي إِذَا أَخَذْتُمَا مَضَاجِعَكُمَا تُكَبِّرَا أَرْبَعًا وَثَلاَثِينَ، وَتُسَبِّحَا ثَلاَثًا وَثَلاَثِينَ، وَتَحْمَدَا ثَلاَثَةً وَثَلاَثِينَ، فَهْوَ خَيْرٌ لَكُمَا مِنْ خَادِمٍ».
Überliefert von 'Ali: Fatima beklagte das Leid, das ihr durch die Handmühle zugefügt wurde. Einige Gefangene wurden zum Propheten (ﷺ) gebracht; sie kam zu ihm, fand ihn aber nicht zu Hause. 'Aisha war dort anwesend, der sie (von ihrem Wunsch nach einer Dienerin) erzählte. Als der Prophet (ﷺ) kam, informierte 'Aisha ihn über Fatimas Besuch. 'Ali fügte hinzu: „So kam der Prophet (ﷺ) zu uns, während wir zu Bett gegangen waren. Ich wollte aufstehen, aber der Prophet (ﷺ) sagte: ‚Bleib an deinem Platz.‘ Dann setzte er sich zwischen uns, bis ich die Kühle seiner Füße auf meiner Brust spürte. Dann sagte er: ‚Soll ich euch etwas lehren, das besser ist als das, worum ihr mich gebeten habt? Wenn ihr zu Bett geht, sagt: ‚Allahu-Akbar‘ vierunddreißig Mal, und ‚Subhan Allah‘ dreiunddreißig Mal, und ‚Al-hamdu li-l-lah‘ dreiunddreißig Mal, denn das ist besser für euch beide als eine Dienerin.‘“
Überliefert von Ubaida: Ali sagte (zu den Leuten des Irak): „Richtet, wie ihr zu richten pflegtet, denn ich hasse Meinungsverschiedenheiten (und ich tue mein Bestes), bis die Menschen sich als eine Gruppe vereinen, oder ich sterbe, wie meine Gefährten gestorben sind.“
Überliefert von Abu Huraira: Die Leute pflegten zu sagen: „Abu Huraira überliefert zu viele Überlieferungen.“ In der Tat pflegte ich, mich eng an den Gesandten Allahs (ﷺ) zu halten und war zufrieden mit dem, was meinen Magen füllte. Ich aß kein gesäuertes Brot und trug keine verzierten gestreiften Kleider, und niemals diente mir ein Mann oder eine Frau, und ich pflegte oft meinen Bauch gegen Kieselsteine zu drücken wegen des Hungers, und ich pflegte einen Mann zu bitten, mir einen Qur'an-Vers vorzutragen, obwohl ich ihn kannte, damit er mich zu sich nach Hause nehmen und mich speisen würde. Und der großzügigste aller Menschen gegenüber den Armen war Ja'far bin Abi Talib. Er pflegte uns zu sich nach Hause zu nehmen und uns anzubieten, was darin verfügbar war. Er bot uns sogar einen leeren gefalteten Lederbehälter (mit Butter) an, den wir aufteilten und ableckten, was darin war.
Überliefert von Ash-Shu'bi: Wann immer Ibn 'Umar Ibn Dscha'far begrüßte, pflegte er zu sagen: „As-salamu-'Alaika (d. h. Friede sei auf dir), o Sohn von Dhu-l-Dschanahein (Sohn des Zweiflügeligen).“
حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ مُحَمَّدٍ، حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ الأَنْصَارِيُّ، حَدَّثَنِي أَبِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الْمُثَنَّى، عَنْ ثُمَامَةَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَنَسٍ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، كَانَ إِذَا قَحَطُوا اسْتَسْقَى بِالْعَبَّاسِ بْنِ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ، فَقَالَ اللَّهُمَّ إِنَّا كُنَّا نَتَوَسَّلُ إِلَيْكَ بِنَبِيِّنَا صلى الله عليه وسلم فَتَسْقِينَا، وَإِنَّا نَتَوَسَّلُ إِلَيْكَ بِعَمِّ نَبِيِّنَا فَاسْقِنَا. قَالَ فَيُسْقَوْنَ.
Überliefert von Anas: Wann immer es Dürre gab, pflegte 'Umar bin Al-Khattab Allah durch Al-'Abbas bin 'Abdul Muttalib um Regen zu bitten, indem er sagte: „O Allah! Wir pflegten unseren Propheten zu bitten, Dich für uns um Regen zu ersuchen, und Du gabst uns. Nun bitten wir den Onkel unseres Propheten, Dich für uns um Regen zu ersuchen, so gib uns Regen.“ Und ihnen wurde Regen gegeben.
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ حَدَّثَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ، عَنْ عَائِشَةَ، أَنَّ فَاطِمَةَ ـ عَلَيْهَا السَّلاَمُ ـ أَرْسَلَتْ إِلَى أَبِي بَكْرٍ تَسْأَلُهُ مِيرَاثَهَا مِنَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِيمَا أَفَاءَ اللَّهُ عَلَى رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم، تَطْلُبُ صَدَقَةَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم الَّتِي بِالْمَدِينَةِ وَفَدَكٍ وَمَا بَقِيَ مِنْ خُمُسِ خَيْبَرَ. فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «لاَ نُورَثُ، مَا تَرَكْنَا فَهْوَ صَدَقَةٌ، إِنَّمَا يَأْكُلُ آلُ مُحَمَّدٍ مِنْ هَذَا الْمَالِ ـ يَعْنِي مَالَ اللَّهِ ـ لَيْسَ لَهُمْ أَنْ يَزِيدُوا عَلَى الْمَأْكَلِ». وَإِنِّي وَاللَّهِ لاَ أُغَيِّرُ شَيْئًا مِنْ صَدَقَاتِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم الَّتِي كَانَتْ عَلَيْهَا فِي عَهْدِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم، وَلأَعْمَلَنَّ فِيهَا بِمَا عَمِلَ فِيهَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. فَتَشَهَّدَ عَلِيٌّ، ثُمَّ قَالَ إِنَّا قَدْ عَرَفْنَا يَا أَبَا بَكْرٍ فَضِيلَتَكَ. وَذَكَرَ قَرَابَتَهُمْ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَحَقَّهُمْ. فَتَكَلَّمَ أَبُو بَكْرٍ فَقَالَ وَالَّذِي نَفْسِي بِيَدِهِ، لَقَرَابَةُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَحَبُّ إِلَىَّ أَنْ أَصِلَ مِنْ قَرَابَتِي.
Überliefert von 'Aischa: Fatima sandte jemanden zu Abu Bakr und bat ihn, ihr ihr Erbe vom Propheten (ﷺ) aus dem zu geben, was Allah Seinem Gesandten durch Fai (d. h. Beute, die ohne Kampf erlangt wurde) gegeben hatte. Sie bat um die freiwillige Spende (Sadaqah) des Propheten (ﷺ) in Medina, und Fadak, und was vom Khumus (d. h. dem Fünftel) der Beute von Khaibar übrig geblieben war. Abu Bakr sagte: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Wir (Propheten), unser Eigentum wird nicht vererbt, und was wir hinterlassen, ist freiwillige Spende (Sadaqah), aber die Familie Muhammads darf von diesem Eigentum essen, d. h. Allahs Eigentum, aber sie haben kein Recht, mehr zu nehmen als die Nahrung, die sie benötigen.‘ Bei Allah! Ich werde keine Änderung im Umgang mit der freiwilligen Spende (Sadaqah) des Propheten herbeiführen (und werde sie) so beibehalten, wie sie zu seinen (d. h. des Propheten) Lebzeiten beachtet wurden, und ich werde damit verfahren, wie der Gesandte Allahs (ﷺ) zu verfahren pflegte.“ Dann sagte 'Ali: „Ich bezeuge, dass niemand das Recht hat, angebetet zu werden außer Allah, und dass Muhammad Sein Gesandter ist“, und fügte hinzu: „O Abu Bakr! Wir erkennen deine Überlegenheit an.“ Dann erwähnte er (d. h. 'Ali) ihre eigene Verwandtschaft zum Gesandten Allahs und ihr Recht. Abu Bakr sprach dann und sagte: „Bei Allah, in Dessen Hand mein Leben ist. Ich liebe es, den Verwandten des Gesandten Allahs Gutes zu tun, mehr als meinen eigenen Verwandten.“
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ قَزَعَةَ، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ دَعَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَاطِمَةَ ابْنَتَهُ فِي شَكْوَاهُ الَّذِي قُبِضَ فِيهَا، فَسَارَّهَا بِشَىْءٍ فَبَكَتْ، ثُمَّ دَعَاهَا فَسَارَّهَا فَضَحِكَتْ، قَالَتْ فَسَأَلْتُهَا عَنْ ذَلِكَ. فَقَالَتْ سَارَّنِي النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَأَخْبَرَنِي أَنَّهُ يُقْبَضُ فِي وَجَعِهِ الَّذِي تُوُفِّيَ فِيهِ فَبَكَيْتُ، ثُمَّ سَارَّنِي فَأَخْبَرَنِي أَنِّي أَوَّلُ أَهْلِ بَيْتِهِ أَتْبَعُهُ فَضَحِكْتُ.
Überliefert von 'Aisha: Der Prophet (ﷺ) rief während seiner Krankheit, an der er starb, seine Tochter Fatima zu sich und vertraute ihr ein Geheimnis an, woraufhin sie weinte. Dann rief er sie erneut zu sich und vertraute ihr ein Geheimnis an, woraufhin sie lachte. Als ich sie danach fragte, antwortete sie: „Der Prophet (ﷺ) sprach vertraulich zu mir und teilte mir mit, dass er im Verlauf der Krankheit, an der er starb, sterben würde, so weinte ich. Er sprach erneut vertraulich zu mir und teilte mir mit, dass ich die Erste aus seiner Familie sein würde, die ihm (nach seinem Tod) folgen würde, und darüber lachte ich.“
Überliefert von Marwan bin Al-Hakam: 'Uthman bin 'Affan wurde in dem Jahr, in dem diese Krankheit weit verbreitet war, von starkem Nasenbluten befallen, was ihn daran hinderte, die Pilgerfahrt (Haddsch) durchzuführen, und (deswegen) verfasste er sein Testament. Ein Mann von Quraisch kam zu ihm und sagte: „Bestimme deinen Nachfolger.“ 'Uthman fragte: „Haben die Leute ihn (d. h. den Nachfolger) genannt?“ Der Mann sagte: „Ja.“ 'Uthman fragte: „Wer ist das?“ Der Mann blieb still. Ein anderer Mann kam zu 'Uthman – und ich glaube, es war Al-Harith – und sagte ebenfalls: „Bestimme deinen Nachfolger.“ 'Uthman fragte: „Haben die Leute ihn genannt?“ Der Mann antwortete: „Ja.“ 'Uthman sagte: „Wer ist das?“ Der Mann blieb still. 'Uthman sagte: „Vielleicht haben sie Az-Zubair erwähnt?“ Der Mann sagte: „Ja.“ 'Uthman sagte: „Bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, er ist der Beste von ihnen, soweit ich weiß, und der Liebste von ihnen für den Gesandten Allahs (ﷺ).“
Überliefert von Marwan bin Al-Hakam: Während ich bei 'Uthman war, kam ein Mann zu ihm und sagte: „Bestimme deinen Nachfolger.“ 'Uthman sagte: „Ist ein solcher Nachfolger genannt worden?“ Er antwortete: „Ja, Az-Zubair.“ 'Uthman sagte dreimal: „Bei Allah! Wahrlich, du weißt, dass er der Beste von euch ist.“
حَدَّثَنَا مَالِكُ بْنُ إِسْمَاعِيلَ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ ـ هُوَ ابْنُ أَبِي سَلَمَةَ ـ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ الْمُنْكَدِرِ، عَنْ جَابِرٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «إِنَّ لِكُلِّ نَبِيٍّ حَوَارِيًّا، وَإِنَّ حَوَارِيَّ الزُّبَيْرُ بْنُ الْعَوَّامِ».
Überliefert von Jabir: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Jeder Prophet hatte einen Hawari (d. h. Jünger), und mein Hawari ist Az-Zubair bin Al-'Awwam.“
Überliefert von 'Abdullah bin Az-Zubair: Während der Schlacht von Al-Ahzab wurden ich und 'Umar bin Abi-Salama bei den Frauen zurückgelassen. Siehe da! Ich sah (meinen Vater) Az-Zubair auf seinem Pferd reiten, wie er zweimal oder dreimal zu den Bani Quraiza hin- und zurückging. Als ich zurückkam, sagte ich: „O mein Vater! Ich sah dich zu den Bani Quraiza hin- und zurückgehen?“ Er sagte: „Hast du mich wirklich gesehen, o mein Sohn?“ Ich sagte: „Ja.“ Er sagte: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Wer wird zu den Bani Quraiza gehen und mir ihre Nachricht bringen?‘ So ging ich, und als ich zurückkam, erwähnte der Gesandte Allahs (ﷺ) für mich beide seine Eltern und sagte: ‚Mögen mein Vater und meine Mutter für dich geopfert sein.‘“
Überliefert von 'Urwa: Am Tag der Schlacht von Al-Yarmuk sagten die Gefährten des Propheten (ﷺ) zu Az-Zubair: „Willst du die Feinde energisch angreifen, damit wir sie zusammen mit dir angreifen können?“ So griff Az-Zubair sie an, und sie fügten ihm zwei Wunden über seiner Schulter zu, und zwischen diesen beiden Wunden befand sich eine alte Narbe, die er am Tag der Schlacht von Badr erhalten hatte. Als ich ein Kind war, pflegte ich im Spiel meine Finger in diese Narben zu stecken.
حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ أَبِي بَكْرٍ الْمُقَدَّمِيُّ، حَدَّثَنَا مُعْتَمِرٌ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَبِي عُثْمَانَ، قَالَ لَمْ يَبْقَ مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي بَعْضِ تِلْكَ الأَيَّامِ الَّتِي قَاتَلَ فِيهِنَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم غَيْرُ طَلْحَةَ وَسَعْدٍ. عَنْ حَدِيثِهِمَا.
Überliefert von Abu 'Uthman: Während einer der Ghazawat, in denen der Gesandte Allahs (ﷺ) kämpfte, blieb niemand beim Propheten (ﷺ) außer Talha und Sa'd.
حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ الْمُثَنَّى، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَهَّابِ، قَالَ سَمِعْتُ يَحْيَى، قَالَ سَمِعْتُ سَعِيدَ بْنَ الْمُسَيَّبِ، قَالَ سَمِعْتُ سَعْدًا، يَقُولُ جَمَعَ لِي النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَبَوَيْهِ يَوْمَ أُحُدٍ.
Überliefert von Sa'd: Am Tag der Schlacht von Uhud erwähnte der Prophet (ﷺ) für mich beide seine Eltern (d. h. er sagte: „Mögen meine Eltern für dich geopfert werden.“).
Überliefert von Sa'd bin Abi Waqqas: Kein Mann nahm den Islam an vor dem Tag, an dem ich den Islam annahm, und zweifellos blieb ich sieben Tage lang ein Drittel der damals existierenden Muslime.
حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ عَوْنٍ، حَدَّثَنَا خَالِدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، عَنْ إِسْمَاعِيلَ، عَنْ قَيْسٍ، قَالَ سَمِعْتُ سَعْدًا ـ رضى الله عنه ـ يَقُولُ إِنِّي لأَوَّلُ الْعَرَبِ رَمَى بِسَهْمٍ فِي سَبِيلِ اللَّهِ، وَكُنَّا نَغْزُو مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَمَا لَنَا طَعَامٌ إِلاَّ وَرَقُ الشَّجَرِ، حَتَّى إِنَّ أَحَدَنَا لَيَضَعُ كَمَا يَضَعُ الْبَعِيرُ أَوِ الشَّاةُ، مَا لَهُ خِلْطٌ، ثُمَّ أَصْبَحَتْ بَنُو أَسَدٍ تُعَزِّرُنِي عَلَى الإِسْلاَمِ، لَقَدْ خِبْتُ إِذًا وَضَلَّ عَمَلِي. وَكَانُوا وَشَوْا بِهِ إِلَى عُمَرَ، قَالُوا لاَ يُحْسِنُ يُصَلِّي.
Überliefert von Qais: Ich hörte Sa'd sagen: "Ich war der Erste unter den Arabern, der einen Pfeil für die Sache Allahs schoss. Wir pflegten zusammen mit den Propheten zu kämpfen, während wir nichts zu essen hatten außer den Blättern von Bäumen, sodass der Kot eines jeden wie die Kotballen eines Kamels oder eines Schafes aussah, ohne dass etwas darin war, das ihn zusammenhielt. Heute gibt mir der Stamm Banu Asad die Schuld, den Islam nicht verstanden zu haben. Ich wäre ein Verlierer, wenn meine Taten vergeblich wären." Jene Leute beschwerten sich über Sa'd bei 'Umar und behaupteten, dass er seine Gebete nicht vollkommen verrichte.