Überliefert von Ibn 'Umar: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Eure Zeitspanne (d. h. die Zeitspanne der Muslime) im Vergleich zu den Zeitspannen der früheren Völker ist wie die Zeitspanne zwischen dem 'Asr-Gebet und dem Sonnenuntergang. Und euer Beispiel im Vergleich zu den Juden und den Christen ist wie das Beispiel eines Mannes, der einige Arbeiter anstellte und sie fragte: ‚Wer wird für mich bis zum Mittag für je einen Qirat arbeiten?‘ Die Juden arbeiteten einen halben Tag für je einen Qirat. Der Mann fragte: ‚Wer wird für mich vom Mittag bis zur Zeit des 'Asr (Gebets) für je einen Qirat arbeiten?‘ Die Christen arbeiteten vom Mittag bis zum 'Asr-Gebet für einen Qirat. Dann fragte der Mann: ‚Wer wird für mich vom 'Asr bis zum Sonnenuntergang für je zwei Qirats arbeiten?‘“ Der Prophet (ﷺ) fügte hinzu: „Ihr (d. h. die Muslime) seid es, die vom 'Asr bis zum Sonnenuntergang arbeiten, so werdet ihr einen doppelten Lohn erhalten. Die Juden und die Christen wurden zornig und sagten: ‚Wir haben mehr Arbeit geleistet, aber weniger Lohn erhalten.‘ Allah sagte: ‚Habe ich euch bezüglich eurer Rechte Unrecht getan?‘ Sie sagten: ‚Nein.‘ So sagte Allah: ‚Dann ist es Meine Segnung, die Ich gewähre, wem Ich will.‘“
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ عَمْرٍو، عَنْ طَاوُسٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، قَالَ سَمِعْتُ عُمَرَ ـ رضى الله عنه ـ يَقُولُ قَاتَلَ اللَّهُ فُلاَنًا، أَلَمْ يَعْلَمْ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «لَعَنَ اللَّهُ الْيَهُودَ، حُرِّمَتْ عَلَيْهِمُ الشُّحُومُ، فَجَمَّلُوهَا فَبَاعُوهَا». تَابَعَهُ جَابِرٌ وَأَبُو هُرَيْرَةَ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Überliefert von Ibn 'Abbas: Ich hörte 'Umar sagen: „Möge Allah den und den verfluchen! Weiß er nicht, dass der Prophet (ﷺ) sagte: ‚Möge Allah die Juden verfluchen, denn obwohl ihnen (der Verzehr von) Fett verboten war, verflüssigten sie es und verkauften es.‘“
Überliefert von 'Abdullah bin 'Amr: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Übermittelt (meine Lehren) den Menschen, und sei es nur ein einziger Satz, und erzählt anderen die Geschichten der Bani Israel (die euch gelehrt wurden), denn es ist keine Sünde, dies zu tun. Und wer absichtlich eine Lüge über mich erzählt, wird sicherlich seinen Platz im (Höllen-)Feuer einnehmen.“
حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ حَدَّثَنِي إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ صَالِحٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ قَالَ أَبُو سَلَمَةَ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ إِنَّ أَبَا هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «إِنَّ الْيَهُودَ وَالنَّصَارَى لاَ يَصْبُغُونَ، فَخَالِفُوهُمْ».
Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Die Juden und die Christen färben (ihr graues Haar) nicht, so tut ihr das Gegenteil von dem, was sie tun (d. h. färbt euer graues Haar und eure Bärte).“
حَدَّثَنِي مُحَمَّدٌ، قَالَ حَدَّثَنِي حَجَّاجٌ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنِ الْحَسَنِ، حَدَّثَنَا جُنْدُبُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، فِي هَذَا الْمَسْجِدِ، وَمَا نَسِينَا مُنْذُ حَدَّثَنَا، وَمَا نَخْشَى أَنْ يَكُونَ جُنْدُبٌ كَذَبَ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «كَانَ فِيمَنْ كَانَ قَبْلَكُمْ رَجُلٌ بِهِ جُرْحٌ، فَجَزِعَ فَأَخَذَ سِكِّينًا فَحَزَّ بِهَا يَدَهُ، فَمَا رَقَأَ الدَّمُ حَتَّى مَاتَ، قَالَ اللَّهُ تَعَالَى بَادَرَنِي عَبْدِي بِنَفْسِهِ، حَرَّمْتُ عَلَيْهِ الْجَنَّةَ».
Überliefert von Jundub: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Unter den Völkern vor euch gab es einen Mann, der eine Wunde erlitt und, ungeduldig (ob ihrer Schmerzen), nahm er ein Messer und schnitt seine Hand damit auf, und das Blut hörte nicht auf zu fließen, bis er starb. Allah sagte: ‚Mein Diener beeilte sich, sich selbst den Tod zu bringen, so habe ich ihm (das Betreten) des Paradieses (Dschannah) verboten.‘“
Überliefert von Abu Huraira: dass er den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen hörte: „Allah wollte drei Israeliten prüfen, die ein Aussätziger, ein Blinder und ein Kahlköpfiger waren. So sandte er ihnen einen Engel, der zum Aussätzigen kam und sagte: ‚Welche Sache gefällt dir am meisten?‘ Er antwortete: ‚Gute Farbe und gute Haut, denn die Menschen haben eine starke Abneigung gegen mich.‘ Der Engel berührte ihn und seine Krankheit wurde geheilt, und ihm wurde eine gute Farbe und schöne Haut gegeben. Der Engel fragte ihn: ‚Welche Art von Besitz gefällt dir am besten?‘ Er antwortete: ‚Kamele (oder Kühe).‘ (Der Überlieferer ist im Zweifel, ob der Aussätzige oder der Kahlköpfige Kamele verlangte und der andere Kühe). So wurde ihm (d. h. dem Aussätzigen) eine trächtige Kamelstute gegeben, und der Engel sagte (zu ihm): ‚Möge Allah dich darin segnen.‘ Der Engel ging dann zum Kahlköpfigen und sagte: ‚Welche Sache gefällt dir am meisten?‘ Er sagte: ‚Ich mag gutes Haar und wünsche, von dieser Krankheit geheilt zu werden, denn die Menschen empfinden Abscheu vor mir.‘ Der Engel berührte ihn und seine Krankheit wurde geheilt, und ihm wurde gutes Haar gegeben. Der Engel fragte (ihn): ‚Welche Art von Besitz gefällt dir am besten?‘ Er antwortete: ‚Kühe.‘ Der Engel gab ihm eine trächtige Kuh und sagte: ‚Möge Allah dich darin segnen.‘ Der Engel ging zum Blinden und fragte: ‚Welche Sache gefällt dir am meisten?‘ Er sagte: ‚(Ich mag), dass Allah mir mein Augenlicht wiedergebe, damit ich die Menschen sehen kann.‘ Der Engel berührte seine Augen und Allah gab ihm sein Augenlicht zurück. Der Engel fragte ihn: ‚Welche Art von Besitz gefällt dir am besten?‘ Er antwortete: ‚Schafe.‘ Der Engel gab ihm ein trächtiges Schaf. Danach gebaren alle drei trächtigen Tiere Junge, und sie vermehrten sich und brachten so viel hervor, dass einer der (drei) Männer eine Herde Kamele besaß, die ein Tal füllte, und einer eine Herde Kühe besaß, die ein Tal füllte, und einer eine Herde Schafe besaß, die ein Tal füllte. Dann ging der Engel, verkleidet in Gestalt und Aussehen eines Aussätzigen, zum Aussätzigen und sagte: ‚Ich bin ein armer Mann, der auf einer Reise alle Mittel zum Lebensunterhalt verloren hat. So wird niemand mein Bedürfnis erfüllen außer Allah und dann du. Im Namen Dessen, Der dir solch schöne Farbe und schöne Haut und so viel Besitz gegeben hat, bitte ich dich, mir ein Kamel zu geben, damit ich mein Ziel erreiche.‘ Der Mann antwortete: ‚Ich habe viele Verpflichtungen (so kann ich dir nichts geben).‘ Der Engel sagte: ‚Ich glaube, ich kenne dich; warst du nicht ein Aussätziger, vor dem die Menschen starken Abscheu hatten? Warst du nicht ein armer Mann, und dann gab Allah dir (all diesen Besitz)?‘ Er antwortete: ‚(Das ist alles falsch), ich habe diesen Besitz durch Erbschaft von meinen Vorvätern erhalten.‘ Der Engel sagte: ‚Wenn du lügst, dann lass Allah dich so werden, wie du vorher warst.‘ Dann ging der Engel, verkleidet in Gestalt und Aussehen eines Kahlköpfigen, zum Kahlköpfigen und sagte ihm dasselbe, was er dem ersten gesagt hatte, und auch er antwortete dasselbe wie der erste. Der Engel sagte: ‚Wenn du lügst, dann lass Allah dich so werden, wie du vorher warst.‘ Der Engel, verkleidet in Gestalt eines Blinden, ging zum Blinden und sagte: ‚Ich bin ein armer Mann und ein Reisender, dessen Mittel zum Lebensunterhalt auf einer Reise erschöpft sind. Ich habe niemanden, der mir hilft außer Allah, und nach Ihm du selbst. Ich bitte dich im Namen Dessen, Der dir dein Augenlicht wiedergegeben hat, mir ein Schaf zu geben, damit ich mit seiner Hilfe meine Reise vollenden kann.‘ Der Mann sagte: ‚Zweifellos war ich blind und Allah gab mir mein Augenlicht zurück; ich war arm und Allah machte mich reich; so nimm, was du willst, von meinem Besitz. Bei Allah, ich werde dich nicht daran hindern, irgendetwas (was du brauchst) von meinem Besitz zu nehmen, das du um Allahs willen nehmen magst.‘ Der Engel antwortete: ‚Behalte deinen Besitz bei dir. Du (d. h. die drei Männer) wurdest geprüft, und Allah ist mit dir zufrieden und ist zornig auf deine beiden Gefährten.‘
Überliefert von Ibn 'Umar: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Einst waren drei Personen (aus den früheren Völkern) auf Reisen, und plötzlich begann es zu regnen, und sie suchten Zuflucht in einer Höhle. Der Eingang der Höhle schloss sich, während sie sich darin befanden. Sie sagten zueinander: ‚O ihr! Nichts kann euch retten außer der Wahrheit, so soll jeder von euch Allah um Hilfe bitten, indem er sich auf eine Tat bezieht, von der er glaubt, dass er sie aufrichtig (d. h. nur um Allahs Wohlgefallen zu erlangen) getan hat.‘ So sagte einer von ihnen: ‚O Allah! Du weißt, dass ich einen Arbeiter hatte, der für mich für einen Faraq (d. h. drei Sas) Reis arbeitete, aber er ging fort und ließ ihn (d. h. seinen Lohn) zurück. Ich säte diesen Faraq Reis und mit seinem Ertrag kaufte ich Kühe (für ihn). Später, als er zu mir kam und seinen Lohn verlangte, sagte ich (zu ihm): ‚Geh zu diesen Kühen und treibe sie weg.‘ Er sagte zu mir: ‚Aber du musst mir nur einen Faraq Reis zahlen.‘ Ich sagte zu ihm: ‚Geh zu diesen Kühen und nimm sie, denn sie sind das Produkt dieses Faraq (Reis).‘ So trieb er sie weg. O Allah! Wenn Du der Ansicht bist, dass ich das aus Furcht vor Dir getan habe, dann entferne bitte den Felsen.‘ Der Felsen verschob sich ein wenig vom Eingang der Höhle. Der zweite sagte: ‚O Allah, Du weißt, dass ich alte Eltern hatte, die ich jede Nacht mit der Milch meiner Schafe versorgte. Eines Nachts wurde ich aufgehalten, und als ich kam, waren sie eingeschlafen, während meine Frau und Kinder vor Hunger weinten. Ich ließ sie (d. h. meine Familie) nicht trinken, es sei denn, meine Eltern hatten zuerst getrunken. So mochte ich es nicht, sie aufzuwecken, und mochte es auch nicht, dass sie schliefen, ohne sie getrunken zu haben. Ich wartete weiter (darauf, dass sie aufwachten), bis es dämmerte. O Allah! Wenn Du der Ansicht bist, dass ich das aus Furcht vor Dir getan habe, dann entferne bitte den Felsen.‘ So verschob sich der Felsen und sie konnten den Himmel durch ihn sehen. Der (dritte) sagte: ‚O Allah! Du weißt, dass ich eine Cousine (d. h. die Tochter meines Onkels väterlicherseits) hatte, die mir am liebsten war, und ich versuchte, sie zu verführen, aber sie weigerte sich, es sei denn, ich zahlte ihr einhundert Dinar (d. h. Goldstücke). So sammelte ich den Betrag und brachte ihn ihr, und sie erlaubte mir, mit ihr zu schlafen. Aber als ich mich zwischen ihre Beine setzte, sagte sie: ‚Fürchte Allah und entjungfere mich nicht, außer auf rechtmäßige Weise.‘ Ich stand auf und ließ die hundert Dinar (für sie). O Allah! Wenn Du der Ansicht bist, dass ich das aus Furcht vor Dir getan habe, dann entferne bitte den Felsen. So rettete Allah sie und sie kamen (aus der Höhle) heraus.“
Überliefert von Abu Huraira: dass er den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen hörte: „Während eine Frau ihr Kind stillte, kam ein Reiter vorbei, und sie sagte: ‚O Allah! Lass mein Kind nicht sterben, bis es wie dieser (Reiter) wird.‘ Das Kind sagte: ‚O Allah! Mach mich nicht wie ihn‘, und kehrte dann zu ihrer Brust zurück (saugte daran). (Nach einer Weile) kamen sie an einer Frau vorbei, die (von den Leuten) gezogen und gereizt wurde. Die Mutter des Kindes sagte: ‚O Allah! Mach mein Kind nicht wie sie.‘ Das Kind sagte: ‚O Allah! Mach mich wie sie.‘ Dann sagte er: ‚Was den Reiter betrifft, so ist er ein Ungläubiger (Kafir), während die Frau des illegalen Geschlechtsverkehrs (fälschlich) beschuldigt wird und sie sagt: Allah genügt mir (Er kennt die Wahrheit).‘
حَدَّثَنَا سَعِيدُ بْنُ تَلِيدٍ، حَدَّثَنَا ابْنُ وَهْبٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي جَرِيرُ بْنُ حَازِمٍ، عَنْ أَيُّوبَ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ سِيرِينَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «بَيْنَمَا كَلْبٌ يُطِيفُ بِرَكِيَّةٍ كَادَ يَقْتُلُهُ الْعَطَشُ، إِذْ رَأَتْهُ بَغِيٌّ مِنْ بَغَايَا بَنِي إِسْرَائِيلَ، فَنَزَعَتْ مُوقَهَا فَسَقَتْهُ، فَغُفِرَ لَهَا بِهِ».
Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Während ein Hund um einen Brunnen herumlief und beinahe vor Durst starb, sah ihn eine israelische Prostituierte, zog ihren Schuh aus und tränkte ihn. So vergab Allah ihr wegen dieser guten Tat.“
Überliefert von Humaid bin 'Abdur-Rahman: Dass er Muawiya bin Abi Sufyan (sprechend) auf der Kanzel hörte in dem Jahr, in dem er die Pilgerfahrt (Haddsch) verrichtete. Er nahm ein Haarbüschel, das in der Hand eines Dieners war, und sagte: „O Leute von Medina! Wo sind eure Gelehrten? Ich hörte den Propheten (ﷺ) solch eine Sache wie diese (d. h. falsches Haar) verbieten, und er pflegte zu sagen: ‚Die Israeliten wurden zerstört, als ihre Frauen diese Gewohnheit (der Verwendung von falschem Haar zur Verlängerung ihrer Locken) praktizierten.‘“
حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «إِنَّهُ قَدْ كَانَ فِيمَا مَضَى قَبْلَكُمْ مِنَ الأُمَمِ مُحَدَّثُونَ، وَإِنَّهُ إِنْ كَانَ فِي أُمَّتِي هَذِهِ مِنْهُمْ، فَإِنَّهُ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ».
Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Unter den Menschen vor euch gab es ‚Muhaddithun‘ (d. h. Personen, die Dinge erahnen können, die später eintreffen, als ob diese Personen von einer göttlichen Macht inspiriert worden wären), und wenn es solche Personen unter meinen Anhängern gibt, so ist es 'Umar bin Al-Khattab.“
Überliefert von Abu Sa'id Al-Khudri: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Unter den Männern der Bani Israel gab es einen Mann, der neunundneunzig Personen ermordet hatte. Dann machte er sich auf, um zu fragen (ob seine Reue angenommen werden könnte oder nicht). Er traf auf einen Mönch und fragte ihn, ob seine Reue angenommen werden könnte. Der Mönch antwortete verneinend, und so tötete der Mann ihn. Er fuhr fort zu fragen, bis ein Mann ihm riet, zu dem und dem Dorf zu gehen. (So machte er sich dorthin auf), doch der Tod ereilte ihn unterwegs. Im Sterben wandte er seine Brust jenem Dorf zu (wo er gehofft hatte, dass seine Reue angenommen würde), und so stritten die Engel der Barmherzigkeit und die Engel der Strafe untereinander über ihn. Allah befahl dem Dorf (zu dem er unterwegs war), sich ihm zu nähern, und befahl dem Dorf (von dem er gekommen war), sich weit zu entfernen, und dann befahl Er den Engeln, die Entfernungen zwischen seinem Körper und den beiden Dörfern zu messen. So wurde festgestellt, dass er eine Spanne näher an dem Dorf war (zu dem er ging). So wurde ihm vergeben.“
Überliefert von Abu Huraira: Einst verrichtete der Gesandte Allahs (ﷺ) das Morgengebet und wandte sich dann den Menschen zu und sagte: „Während ein Mann eine Kuh trieb, ritt er plötzlich auf ihr und schlug sie. Die Kuh sagte: ‚Wir wurden nicht dafür erschaffen, sondern wir wurden für das Pflügen erschaffen.‘ Daraufhin sagten die Menschen erstaunt: ‚Gepriesen sei Allah! Eine Kuh spricht!‘ Der Prophet (ﷺ) sagte: ‚Ich glaube dies, und auch Abu Bakr und 'Umar glauben es, obwohl keiner von ihnen dort anwesend war. Während eine Person unter seinen Schafen war, griff ein Wolf an und nahm eines der Schafe. Der Mann verfolgte den Wolf, bis er es vor dem Wolf rettete, woraufhin der Wolf sagte: ‚Du hast es vor mir gerettet; aber wer wird es am Tag der wilden Tiere bewachen, wenn es keinen Hirten gibt, der sie bewacht außer mir (wegen Unruhen und Heimsuchungen)?‘“ Die Menschen sagten erstaunt: ‚Gepriesen sei Allah! Ein Wolf spricht!‘ Der Prophet (ﷺ) sagte: ‚Aber ich glaube dies, und auch Abu Bakr und 'Umar glauben dies, obwohl keiner von ihnen dort anwesend war.‘ (Siehe die Fußnote von Seite Nr. 10 Bd. 5)
Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Ein Mann kaufte ein Stück Land von einem anderen Mann, und der Käufer fand einen irdenen Krug voller Gold in dem Land. Der Käufer sagte zu dem Verkäufer: ‚Nimm dein Gold, denn ich habe nur das Land von dir gekauft, aber ich habe das Gold nicht von dir gekauft.‘ Der (frühere) Besitzer des Landes sagte: ‚Ich habe dir das Land mit allem, was darin ist, verkauft.‘ So brachten beide ihren Fall vor einen Mann, der fragte: ‚Habt ihr Kinder?‘ Einer von ihnen sagte: ‚Ich habe einen Jungen.‘ Der andere sagte: ‚Ich habe ein Mädchen.‘ Der Mann sagte: ‚Verheiratet das Mädchen mit dem Jungen und gebt das Geld für beide aus und gebt den Rest davon als freiwillige Spende (Sadaqah).‘“
Überliefert von Usama bin Zaid: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Die Pest war eine Art der Folter, die über eine Gruppe von Israeliten (oder über einige Menschen vor euch) gesandt wurde. Wenn ihr also hört, dass sie sich in einem Land ausbreitet, nähert euch ihm nicht, und wenn die Pest in einem Land auftreten sollte, in dem ihr euch befindet, dann verlasst dieses Land nicht, um vor ihr (d. h. der Pest) zu fliehen.“
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، حَدَّثَنَا دَاوُدُ بْنُ أَبِي الْفُرَاتِ، حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ بُرَيْدَةَ، عَنْ يَحْيَى بْنِ يَعْمَرَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ سَأَلْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَنِ الطَّاعُونِ، فَأَخْبَرَنِي «أَنَّهُ عَذَابٌ يَبْعَثُهُ اللَّهُ عَلَى مَنْ يَشَاءُ، وَأَنَّ اللَّهَ جَعَلَهُ رَحْمَةً لِلْمُؤْمِنِينَ، لَيْسَ مِنْ أَحَدٍ يَقَعُ الطَّاعُونُ فَيَمْكُثُ فِي بَلَدِهِ صَابِرًا مُحْتَسِبًا، يَعْلَمُ أَنَّهُ لاَ يُصِيبُهُ إِلاَّ مَا كَتَبَ اللَّهُ لَهُ، إِلاَّ كَانَ لَهُ مِثْلُ أَجْرِ شَهِيدٍ».
Überliefert von 'Aisha: (der Frau des Propheten) Ich fragte den Gesandten Allahs (ﷺ) über die Pest. Er sagte mir, dass sie eine Strafe sei, die Allah über wen er wolle sende, und Allah machte sie zu einer Quelle der Barmherzigkeit für die Gläubigen, denn wenn jemand zur Zeit einer Pestepidemie geduldig in seinem Land bleibt und auf den Lohn Allahs hofft und glaubt, dass ihm nichts widerfahren wird außer dem, was Allah für ihn geschrieben hat, so erhält er den Lohn eines Märtyrers.“
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا لَيْثٌ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها أَنَّ قُرَيْشًا، أَهَمَّهُمْ شَأْنُ الْمَرْأَةِ الْمَخْزُومِيَّةِ الَّتِي سَرَقَتْ، فَقَالَ وَمَنْ يُكَلِّمُ فِيهَا رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالُوا وَمَنْ يَجْتَرِئُ عَلَيْهِ إِلاَّ أُسَامَةُ بْنُ زَيْدٍ، حِبُّ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم، فَكَلَّمَهُ أُسَامَةُ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «أَتَشْفَعُ فِي حَدٍّ مِنْ حُدُودِ اللَّهِ». ثُمَّ قَامَ فَاخْتَطَبَ، ثُمَّ قَالَ «إِنَّمَا أَهْلَكَ الَّذِينَ قَبْلَكُمْ أَنَّهُمْ كَانُوا إِذَا سَرَقَ فِيهِمُ الشَّرِيفُ تَرَكُوهُ، وَإِذَا سَرَقَ فِيهِمُ الضَّعِيفُ أَقَامُوا عَلَيْهِ الْحَدَّ، وَايْمُ اللَّهِ، لَوْ أَنَّ فَاطِمَةَ ابْنَةَ مُحَمَّدٍ سَرَقَتْ لَقَطَعْتُ يَدَهَا».
Überliefert von 'Aisha: Die Leute von Quraisch sorgten sich um die Frau aus den Banu Makhzum, die einen Diebstahl begangen hatte. Sie fragten: „Wer wird für sie beim Gesandten Allahs (ﷺ) Fürsprache einlegen?“ Einige sagten: „Niemand wagt es, dies zu tun, außer Usama bin Zaid, der Geliebte des Gesandten Allahs (ﷺ).“ Als Usama darüber mit dem Gesandten Allahs sprach, sagte der Gesandte Allahs (ﷺ) (zu ihm): „Versuchst du, für jemanden in einem Fall Fürsprache einzulegen, der mit den von Allah vorgeschriebenen Strafen zusammenhängt?“ Dann stand er auf und hielt eine Predigt und sagte: „Was die Nationen vor euch zerstörte, war, dass sie, wenn ein Vornehmer unter ihnen stahl, ihn verschonten, und wenn ein Armer unter ihnen stahl, die gesetzliche Strafe Allahs über ihn verhängten. Bei Allah, wenn Fatima, die Tochter Muhammads, stehlen würde, würde ich ihr die Hand abschneiden.“
حَدَّثَنَا آدَمُ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْمَلِكِ بْنُ مَيْسَرَةَ، قَالَ سَمِعْتُ النَّزَّالَ بْنَ سَبْرَةَ الْهِلاَلِيَّ، عَنِ ابْنِ مَسْعُودٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ سَمِعْتُ رَجُلاً، قَرَأَ، وَسَمِعْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَقْرَأُ خِلاَفَهَا فَجِئْتُ بِهِ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَأَخْبَرْتُهُ فَعَرَفْتُ فِي وَجْهِهِ الْكَرَاهِيَةَ وَقَالَ «كِلاَكُمَا مُحْسِنٌ، وَلاَ تَخْتَلِفُوا، فَإِنَّ مَنْ كَانَ قَبْلَكُمُ اخْتَلَفُوا فَهَلَكُوا».
Überliefert von Ibn Mas'ud: Ich hörte eine Person einen (koranischen) Vers auf eine bestimmte Weise rezitieren, und ich hatte den Propheten (ﷺ) denselben Vers auf eine andere Weise rezitieren hören. So brachte ich ihn zum Propheten (ﷺ) und informierte ihn darüber, aber ich bemerkte das Zeichen der Missbilligung auf seinem Gesicht, und dann sagte er: „Ihr beide habt recht, so widersprecht euch nicht, denn die Nationen vor euch widersprachen sich, so wurden sie zerstört.“
Überliefert von `Abdullah: Als ob ich den Propheten (ﷺ) sah, wie er über einen der Propheten sprach, dessen Volk ihn geschlagen und zum Bluten gebracht hatte, während er das Blut von seinem Gesicht wischte und sagte: „O Allah! Vergib meinem Volk, denn sie haben kein Wissen.“
حَدَّثَنَا أَبُو الْوَلِيدِ، حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ عُقْبَةَ بْنِ عَبْدِ الْغَافِرِ، عَنْ أَبِي سَعِيدٍ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم «أَنَّ رَجُلاً كَانَ قَبْلَكُمْ رَغَسَهُ اللَّهُ مَالاً فَقَالَ لِبَنِيهِ لَمَّا حُضِرَ أَىَّ أَبٍ كُنْتُ لَكُمْ قَالُوا خَيْرَ أَبٍ. قَالَ فَإِنِّي لَمْ أَعْمَلْ خَيْرًا قَطُّ، فَإِذَا مُتُّ فَأَحْرِقُونِي ثُمَّ اسْحَقُونِي ثُمَّ ذَرُّونِي فِي يَوْمٍ عَاصِفٍ. فَفَعَلُوا، فَجَمَعَهُ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ، فَقَالَ مَا حَمَلَكَ قَالَ مَخَافَتُكَ. فَتَلَقَّاهُ بِرَحْمَتِهِ». وَقَالَ مُعَاذٌ حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ قَتَادَةَ، سَمِعْتُ عُقْبَةَ بْنَ عَبْدِ الْغَافِرِ، سَمِعْتُ أَبَا سَعِيدٍ الْخُدْرِيَّ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Überliefert von Abu Sa`id: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Unter den Menschen vor eurer Zeit gab es einen Mann, dem Allah viel Geld gegeben hatte. Als er auf dem Sterbebett lag, rief er seine Söhne und sagte: ‚Was für ein Vater bin ich für euch gewesen?‘ Sie antworteten: ‚Du bist ein guter Vater gewesen.‘ Er sagte: ‚Ich habe nie eine einzige gute Tat vollbracht; wenn ich sterbe, verbrennt mich, zermahlt meinen Körper und verstreut die entstandene Asche an einem windigen Tag.‘ Seine Söhne taten entsprechend, aber Allah versammelte seine Partikel und fragte (ihn): ‚Was hat dich dazu veranlasst?‘ Er antwortete: ‚Die Furcht vor Dir.‘ So gewährte Allah ihm Seine Barmherzigkeit (vergab ihm).
Überliefert von Rabi` bin Hirash: `Uqba sagte zu Hudhaifa: „Willst du uns nicht erzählen, was du vom Gesandten Allahs (ﷺ) gehört hast?“ Hudhaifa sagte: „Ich hörte ihn sagen: ‚Der Tod nahte einem Mann, und als er keine Hoffnung auf Überleben mehr hatte, sagte er zu seiner Familie: ‚Wenn ich sterbe, sammelt viel Holz für mich und macht ein Feuer (um mich zu verbrennen). Wenn das Feuer mein Fleisch verzehrt und meine Knochen erreicht hat, nehmt die Knochen, zermahlt sie und verstreut das entstandene Pulver an einem heißen (oder windigen) Tag ins Meer.‘ (Das wurde getan.) Aber Allah versammelte seine Partikel und fragte (ihn): ‚Warum hast du das getan?‘ Er antwortete: ‚Aus Furcht vor Dir.‘ So vergab Allah ihm.“ Überliefert von `Abdu Malik: Wie oben, mit den Worten: „An einem windigen Tag.“
Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Ein Mann pflegte den Menschen Kredite zu gewähren und sagte zu seinem Diener: ‚Wenn der Schuldner arm ist, erlass ihm, damit Allah uns vergebe.‘ Als er Allah (nach seinem Tod) begegnete, vergab Allah ihm.“
Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Ein Mann pflegte sündhafte Taten zu begehen, und als der Tod zu ihm kam, sagte er zu seinen Söhnen: ‚Nach meinem Tod verbrennt mich, dann zermahlt mich und verstreut das Pulver in die Luft, denn bei Allah, wenn Allah Macht über mich hat, wird Er mir eine solche Strafe geben, wie Er sie niemandem sonst gegeben hat.‘ Als er starb, taten seine Söhne entsprechend. Allah befahl der Erde und sagte: ‚Sammle, was du von seinen Partikeln hast.‘ Sie tat es, und siehe da! Da stand er (der Mann). Allah fragte (ihn): ‚Was hat dich dazu veranlasst, was du getan hast?‘ Er antwortete: ‚O mein Herr! Ich fürchtete Dich.‘ So vergab Allah ihm.“ Ein anderer Überlieferer sagte: „Der Mann sagte: ‚Furcht vor Dir, o Herr!‘“
حَدَّثَنِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ أَسْمَاءَ، حَدَّثَنَا جُوَيْرِيَةُ بْنُ أَسْمَاءَ، عَنْ نَافِعٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «عُذِّبَتِ امْرَأَةٌ فِي هِرَّةٍ سَجَنَتْهَا حَتَّى مَاتَتْ، فَدَخَلَتْ فِيهَا النَّارَ، لاَ هِيَ أَطْعَمَتْهَا وَلاَ سَقَتْهَا إِذْ حَبَسَتْهَا، وَلاَ هِيَ تَرَكَتْهَا تَأْكُلُ مِنْ خَشَاشِ الأَرْضِ».
Überliefert von 'Abdullah bin 'Umar: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Eine Frau wurde wegen einer Katze bestraft, die sie eingesperrt hatte, bis sie starb. Sie kam wegen ihr in die Hölle (Dschahannam), denn sie gab ihr weder Nahrung noch Wasser, da sie sie eingesperrt hatte, noch ließ sie sie frei, damit sie von den Kleintieren der Erde fressen konnte.“
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ يُونُسَ، عَنْ زُهَيْرٍ، حَدَّثَنَا مَنْصُورٌ، عَنْ رِبْعِيِّ بْنِ حِرَاشٍ، حَدَّثَنَا أَبُو مَسْعُودٍ، عُقْبَةُ قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «إِنَّ مِمَّا أَدْرَكَ النَّاسُ مِنْ كَلاَمِ النُّبُوَّةِ، إِذَا لَمْ تَسْتَحِي فَافْعَلْ مَا شِئْتَ».
Überliefert von Abu Mas'ud 'Uqba: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Eines der Worte der Propheten, die die Menschen übernommen haben, ist: ‚Wenn du dich nicht schämst, dann tue, was du willst.‘“