حَدَّثَنَا سَعِيدُ بْنُ أَبِي مَرْيَمَ، حَدَّثَنَا أَبُو غَسَّانَ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبُو حَازِمٍ، عَنْ سَهْلِ بْنِ سَعْدٍ ـ رضى الله عنه أَنَّ أُنَاسًا، مِنْ بَنِي عَمْرِو بْنِ عَوْفٍ كَانَ بَيْنَهُمْ شَىْءٌ، فَخَرَجَ إِلَيْهِمُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فِي أُنَاسٍ مِنْ أَصْحَابِهِ يُصْلِحُ بَيْنَهُمْ، فَحَضَرَتِ الصَّلاَةُ، وَلَمْ يَأْتِ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم، فَجَاءَ بِلاَلٌ، فَأَذَّنَ بِلاَلٌ بِالصَّلاَةِ، وَلَمْ يَأْتِ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَجَاءَ إِلَى أَبِي بَكْرٍ فَقَالَ إِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم حُبِسَ، وَقَدْ حَضَرَتِ الصَّلاَةُ فَهَلْ لَكَ أَنْ تَؤُمَّ النَّاسَ فَقَالَ نَعَمْ إِنْ شِئْتَ. فَأَقَامَ الصَّلاَةَ فَتَقَدَّمَ أَبُو بَكْرٍ، ثُمَّ جَاءَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم يَمْشِي فِي الصُّفُوفِ، حَتَّى قَامَ فِي الصَّفِّ الأَوَّلِ، فَأَخَذَ النَّاسُ بِالتَّصْفِيحِ حَتَّى أَكْثَرُوا، وَكَانَ أَبُو بَكْرٍ لاَ يَكَادُ يَلْتَفِتُ فِي الصَّلاَةِ، فَالْتَفَتَ فَإِذَا هُوَ بِالنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَرَاءَهُ فَأَشَارَ إِلَيْهِ بِيَدِهِ، فَأَمَرَهُ يُصَلِّي كَمَا هُوَ، فَرَفَعَ أَبُو بَكْرٍ يَدَهُ، فَحَمِدَ اللَّهَ، ثُمَّ رَجَعَ الْقَهْقَرَى وَرَاءَهُ حَتَّى دَخَلَ فِي الصَّفِّ، وَتَقَدَّمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَصَلَّى بِالنَّاسِ، فَلَمَّا فَرَغَ أَقْبَلَ عَلَى النَّاسِ فَقَالَ «يَا أَيُّهَا النَّاسُ مَا لَكُمْ إِذَا نَابَكُمْ شَىْءٌ فِي صَلاَتِكُمْ أَخَذْتُمْ بِالتَّصْفِيحِ، إِنَّمَا التَّصْفِيحُ لِلنِّسَاءِ، مَنْ نَابَهُ شَىْءٌ فِي صَلاَتِهِ فَلْيَقُلْ سُبْحَانَ اللَّهِ، فَإِنَّهُ لا يَسْمَعُهُ أَحَدٌ إِلاَّ الْتَفَتَ، يَا أَبَا بَكْرٍ مَا مَنَعَكَ حِينَ أَشَرْتُ إِلَيْكَ لَمْ تُصَلِّ بِالنَّاسِ». فَقَالَ مَا كَانَ يَنْبَغِي لاِبْنِ أَبِي قُحَافَةَ أَنْ يُصَلِّيَ بَيْنَ يَدَىِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Überliefert von Sahl bin Sa'd: Es gab einen Streit unter den Leuten des Stammes Bani 'Amr bin 'Auf. Der Prophet (ﷺ) ging zu ihnen zusammen mit einigen seiner Gefährten, um zwischen ihnen Frieden zu stiften. Die Zeit für das Gebet (Salah) kam heran, aber der Prophet (ﷺ) erschien nicht; Bilal sprach den Gebetsruf (Adhan) für das Gebet aus, aber der Prophet (ﷺ) erschien nicht, so ging Bilal zu Abu Bakr und sagte: „Die Zeit für das Gebet (Salah) ist gekommen und der Prophet (ﷺ) ist aufgehalten worden; würdest du die Menschen im Gebet anführen?“ Abu Bakr antwortete: „Ja, wenn du wünschst.“ So sprach Bilal den zweiten Gebetsruf (Iqamah) für das Gebet aus und Abu Bakr ging voran (um das Gebet anzuführen), aber der Prophet kam zwischen den Reihen gehend, bis er sich der ersten Reihe anschloss. Die Menschen begannen zu klatschen und sie klatschten zu viel, und Abu Bakr pflegte im Gebet nicht hierhin und dorthin zu schauen, aber er drehte sich um und sah den Propheten (ﷺ) hinter sich stehen. Der Prophet (ﷺ) winkte ihm mit seiner Hand, dort weiterzubeten, wo er war. Abu Bakr hob seine Hand und pries Allah und zog sich dann zurück, bis er in die (erste) Reihe kam, und der Prophet (ﷺ) ging voran und führte die Menschen im Gebet an. Als der Prophet (ﷺ) das Gebet beendet hatte, wandte er sich den Menschen zu und sagte: „O ihr Menschen! Wenn euch während des Gebets etwas widerfährt, beginnt ihr zu klatschen. Wahrlich, das Klatschen ist (erlaubt) nur für Frauen. Wenn einem von euch in seinem Gebet etwas widerfährt, soll er sagen: ‚Subhan Allah‘ (Gepriesen sei Allah), denn wer ihn (dies sagen) hört, wird seine Aufmerksamkeit auf ihn richten. O Abu Bakr! Was hinderte dich daran, die Menschen im Gebet anzuführen, als ich dir winkte (fortzufahren)?“ Abu Bakr antwortete: „Es ziemte sich nicht für den Sohn von Abu Quhafa, das Gebet vor dem Propheten anzuführen.“
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا مُعْتَمِرٌ، قَالَ سَمِعْتُ أَبِي أَنَّ أَنَسًا ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قِيلَ لِلنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَوْ أَتَيْتَ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ أُبَىٍّ. فَانْطَلَقَ إِلَيْهِ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم وَرَكِبَ حِمَارًا، فَانْطَلَقَ الْمُسْلِمُونَ يَمْشُونَ مَعَهُ، وَهْىَ أَرْضٌ سَبِخَةٌ، فَلَمَّا أَتَاهُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ إِلَيْكَ عَنِّي، وَاللَّهِ لَقَدْ آذَانِي نَتْنُ حِمَارِكَ. فَقَالَ رَجُلٌ مِنَ الأَنْصَارِ مِنْهُمْ وَاللَّهِ لَحِمَارُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَطْيَبُ رِيحًا مِنْكَ. فَغَضِبَ لِعَبْدِ اللَّهِ رَجُلٌ مِنْ قَوْمِهِ فَشَتَمَا، فَغَضِبَ لِكُلِّ وَاحِدٍ مِنْهُمَا أَصْحَابُهُ، فَكَانَ بَيْنَهُمَا ضَرْبٌ بِالْجَرِيدِ وَالأَيْدِي وَالنِّعَالِ، فَبَلَغَنَا أَنَّهَا أُنْزِلَتْ {وَإِنْ طَائِفَتَانِ مِنَ الْمُؤْمِنِينَ اقْتَتَلُوا فَأَصْلِحُوا بَيْنَهُمَا}.
Überliefert von Anas: Es wurde zum Propheten (ﷺ) gesagt: „Möchtest du nicht 'Abdullah bin Ubai sehen?“ So ging der Prophet (ﷺ) zu ihm, reitend auf einem Esel, und die Muslime begleiteten ihn, gehend auf salzigem, unfruchtbarem Land. Als der Prophet (ﷺ) 'Abdullah bin Ubai erreichte, sagte dieser: „Halte dich von mir fern! Bei Allah, der üble Geruch deines Esels hat mir geschadet.“ Darauf sagte ein Ansari-Mann (zu 'Abdullah): „Bei Allah! Der Geruch des Esels des Gesandten Allahs (ﷺ) ist besser als dein Geruch.“ Darauf wurde ein Mann aus 'Abdullahs Stamm zornig um 'Abdullahs willen, und die beiden Männer beschimpften sich gegenseitig, was dazu führte, dass die Freunde der beiden Männer zornig wurden, und die beiden Gruppen begannen, mit Stöcken, Schuhen und Händen zu kämpfen. Uns wurde mitgeteilt, dass der folgende göttliche Vers (in diesem Zusammenhang) offenbart wurde: „Und wenn zwei Gruppen von Gläubigen miteinander kämpfen, so stiftet Frieden zwischen ihnen.“ (49:9)
Überliefert von Um Kulthum bint 'Uqba: Dass sie den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen hörte: „Wer zwischen den Menschen Frieden stiftet, indem er gute Informationen erfindet oder gute Dinge sagt, ist kein Lügner.“
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ الأُوَيْسِيُّ، وَإِسْحَاقُ بْنُ مُحَمَّدٍ الْفَرْوِيُّ، قَالاَ حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ جَعْفَرٍ، عَنْ أَبِي حَازِمٍ، عَنْ سَهْلِ بْنِ سَعْدٍ ـ رضى الله عنه أَنَّ أَهْلَ، قُبَاءٍ اقْتَتَلُوا حَتَّى تَرَامَوْا بِالْحِجَارَةِ، فَأُخْبِرَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بِذَلِكَ فَقَالَ «اذْهَبُوا بِنَا نُصْلِحُ بَيْنَهُمْ».
Überliefert von Sahl bin Sa'd: Einst kämpften die Leute von Quba miteinander, bis sie Steine aufeinander warfen. Als der Gesandte Allahs (ﷺ) darüber informiert wurde, sagte er: „Lasst uns gehen, um eine Versöhnung zwischen ihnen herbeizuführen.“
Überliefert von Aisha: Der folgende Vers: „Wenn eine Frau von ihrem Ehemann Grausamkeit oder Vernachlässigung befürchtet (d. h. der Ehemann bemerkt etwas Unangenehmes an seiner Frau, wie hohes Alter oder Ähnliches, und sie scheiden lassen will, sie ihn aber bittet, sie zu behalten und für sie zu sorgen, wie er möchte). (4:128) ‚Es ist keine Sünde für sie, wenn sie sich auf dieser Grundlage versöhnen.‘“
Überliefert von Abu Huraira und Zaid bin Khalid Al-Juhani: Ein Beduine kam und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Richte zwischen uns nach den Gesetzen Allahs.“ Sein Gegner stand auf und sagte: „Er hat recht. Richte zwischen uns nach den Gesetzen Allahs.“ Der Beduine sagte: „Mein Sohn war ein Arbeiter, der für diesen Mann arbeitete, und er beging illegalen Geschlechtsverkehr mit seiner Frau. Die Leute sagten mir, mein Sohn sollte zu Tode gesteinigt werden; also zahlte ich stattdessen ein Lösegeld von hundert Schafen und einer Sklavin, um meinen Sohn zu retten. Dann fragte ich die gelehrten Gelehrten, die sagten: ‚Dein Sohn muss mit hundert Peitschenhieben ausgepeitscht und für ein Jahr verbannt werden.‘ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Zweifellos werde ich zwischen euch nach den Gesetzen Allahs richten. Die Sklavin und die Schafe sollen zu dir zurückkehren, und dein Sohn erhält hundert Peitschenhiebe und ein Jahr Verbannung.“ Dann wandte er sich an jemanden: „O Unais! Geh zur Frau dieses (Mannes) und steinige sie zu Tode.“ So ging Unais und steinigte sie zu Tode.
حَدَّثَنَا يَعْقُوبُ، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنِ الْقَاسِمِ بْنِ مُحَمَّدٍ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «مَنْ أَحْدَثَ فِي أَمْرِنَا هَذَا مَا لَيْسَ فِيهِ فَهُوَ رَدٌّ». رَوَاهُ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ جَعْفَرٍ الْمَخْرَمِيُّ وَعَبْدُ الْوَاحِدِ بْنُ أَبِي عَوْنٍ عَنْ سَعْدِ بْنِ إِبْرَاهِيمَ.
Überliefert von Aisha: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Wenn jemand etwas einführt, das nicht mit den Prinzipien unserer Religion übereinstimmt, so ist diese Sache zurückzuweisen.“
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ بَشَّارٍ، حَدَّثَنَا غُنْدَرٌ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ، قَالَ سَمِعْتُ الْبَرَاءَ بْنَ عَازِبٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ لَمَّا صَالَحَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَهْلَ الْحُدَيْبِيَةِ كَتَبَ عَلِيٌّ بَيْنَهُمْ كِتَابًا فَكَتَبَ مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. فَقَالَ الْمُشْرِكُونَ لاَ تَكْتُبْ مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللَّهِ، لَوْ كُنْتَ رَسُولاً لَمْ نُقَاتِلْكَ. فَقَالَ لِعَلِيٍّ «امْحُهُ». فَقَالَ عَلِيٌّ مَا أَنَا بِالَّذِي أَمْحَاهُ. فَمَحَاهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بِيَدِهِ، وَصَالَحَهُمْ عَلَى أَنْ يَدْخُلَ هُوَ وَأَصْحَابُهُ ثَلاَثَةَ أَيَّامٍ، وَلاَ يَدْخُلُوهَا إِلاَّ بِجُلُبَّانِ السِّلاَحِ، فَسَأَلُوهُ مَا جُلُبَّانُ السِّلاَحِ فَقَالَ الْقِرَابُ بِمَا فِيهِ.
Überliefert von Al-Bara bin `Azib: Als der Gesandte Allahs (ﷺ) einen Friedensvertrag mit den Leuten von Hudaibiya schloss, schrieb `Ali bin Abu Talib das Dokument und erwähnte darin: „Muhammad, der Gesandte Allahs (ﷺ).“ Die Heiden sagten: „Schreibe nicht: ‚Muhammad, der Gesandte Allahs (ﷺ)‘, denn wenn du ein Gesandter wärst, würden wir nicht mit dir kämpfen.“ Der Gesandte Allahs bat `Ali, es auszulöschen, aber `Ali sagte: „Ich werde nicht derjenige sein, der es auslöscht.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) löschte es aus und schloss Frieden mit ihnen unter der Bedingung, dass der Prophet (ﷺ) und seine Gefährten Mekka betreten und dort drei Tage bleiben würden und dass sie mit ihren Waffen in Behältern eintreten würden.
حَدَّثَنَا عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ مُوسَى، عَنْ إِسْرَائِيلَ، عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ، عَنِ الْبَرَاءِ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ اعْتَمَرَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فِي ذِي الْقَعْدَةِ، فَأَبَى أَهْلُ مَكَّةَ أَنْ يَدَعُوهُ يَدْخُلُ مَكَّةَ، حَتَّى قَاضَاهُمْ عَلَى أَنْ يُقِيمَ بِهَا ثَلاَثَةَ أَيَّامٍ، فَلَمَّا كَتَبُوا الْكِتَابَ كَتَبُوا هَذَا مَا قَاضَى عَلَيْهِ مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. فَقَالُوا لاَ نُقِرُّ بِهَا، فَلَوْ نَعْلَمُ أَنَّكَ رَسُولُ اللَّهِ مَا مَنَعْنَاكَ، لَكِنْ أَنْتَ مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ. قَالَ «أَنَا رَسُولُ اللَّهِ وَأَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ». ثُمَّ قَالَ لِعَلِيٍّ «امْحُ رَسُولُ اللَّهِ». قَالَ لاَ، وَاللَّهِ لاَ أَمْحُوكَ أَبَدًا، فَأَخَذَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الْكِتَابَ، فَكَتَبَ هَذَا مَا قَاضَى عَلَيْهِ مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، لاَ يَدْخُلُ مَكَّةَ سِلاَحٌ إِلاَّ فِي الْقِرَابِ، وَأَنْ لاَ يَخْرُجَ مِنْ أَهْلِهَا بِأَحَدٍ، إِنْ أَرَادَ أَنْ يَتَّبِعَهُ، وَأَنْ لاَ يَمْنَعَ أَحَدًا مِنْ أَصْحَابِهِ أَرَادَ أَنْ يُقِيمَ بِهَا. فَلَمَّا دَخَلَهَا، وَمَضَى الأَجَلُ أَتَوْا عَلِيًّا، فَقَالُوا قُلْ لِصَاحِبِكَ اخْرُجْ عَنَّا فَقَدْ مَضَى الأَجَلُ. فَخَرَجَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَتَبِعَتْهُمُ ابْنَةُ حَمْزَةَ يَا عَمِّ يَا عَمِّ. فَتَنَاوَلَهَا عَلِيٌّ فَأَخَذَ بِيَدِهَا، وَقَالَ لِفَاطِمَةَ عَلَيْهَا السَّلاَمُ دُونَكِ ابْنَةَ عَمِّكِ، احْمِلِيهَا. فَاخْتَصَمَ فِيهَا عَلِيٌّ وَزَيْدٌ وَجَعْفَرٌ، فَقَالَ عَلِيٌّ أَنَا أَحَقُّ بِهَا وَهْىَ ابْنَةُ عَمِّي. وَقَالَ جَعْفَرٌ ابْنَةُ عَمِّي وَخَالَتُهَا تَحْتِي. وَقَالَ زَيْدٌ ابْنَةُ أَخِي. فَقَضَى بِهَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم لِخَالَتِهَا. وَقَالَ «الْخَالَةُ بِمَنْزِلَةِ الأُمِّ». وَقَالَ لِعَلِيٍّ «أَنْتَ مِنِّي وَأَنَا مِنْكَ». وَقَالَ لِجَعْفَرٍ «أَشْبَهْتَ خَلْقِي وَخُلُقِي». وَقَالَ لِزَيْدٍ «أَنْتَ أَخُونَا وَمَوْلاَنَا».
Überliefert von Al-Bara: Als der Prophet (ﷺ) beabsichtigte, die `Umrah im Monat Dhul-Qada zu verrichten, ließen ihn die Leute von Mekka nicht in Mekka eintreten, bis er die Angelegenheit mit ihnen regelte, indem er versprach, nur drei Tage dort zu bleiben. Als das Vertragsdokument geschrieben wurde, wurde Folgendes erwähnt: ‚Dies sind die Bedingungen, denen Muhammad, der Gesandte Allahs (ﷺ), zugestimmt hat (Frieden zu schließen).‘ Sie sagten: „Wir werden dem nicht zustimmen, denn wenn wir glaubten, dass du der Gesandte Allahs (ﷺ) bist, würden wir dich nicht daran hindern, aber du bist Muhammad bin `Abdullah.“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Ich bin der Gesandte Allahs (ﷺ) und auch Muhammad bin `Abdullah.“ Dann sagte er zu `Ali: „Lösche (die Worte) ‚der Gesandte Allahs (ﷺ)‘ aus“, aber `Ali sagte: „Nein, bei Allah, ich werde niemals deinen Namen auslöschen.“ So nahm der Gesandte Allahs (ﷺ) das Dokument und schrieb: ‚Dies ist, worauf Muhammad bin `Abdullah sich geeinigt hat: Es werden keine Waffen nach Mekka gebracht außer in ihren Behältern, und niemand von den Leuten von Mekka darf mit ihm (d. h. dem Propheten (ﷺ)) gehen, selbst wenn er ihm folgen möchte, und er (der Prophet (ﷺ)) wird keinen seiner Gefährten daran hindern, in Mekka zu bleiben, wenn dieser bleiben möchte.‘ Als der Prophet (ﷺ) Mekka betrat und die Frist ablief, gingen die Mekkaner zu `Ali und sagten: „Sag deinem Freund (d. h. dem Propheten (ﷺ)), er soll hinausgehen, da die (vereinbarte) Frist abgelaufen ist.“ So ging der Prophet (ﷺ) aus Mekka hinaus. Die Tochter von Hamza lief ihnen (d. h. dem Propheten (ﷺ) und seinen Gefährten) nach und rief: „O Onkel! O Onkel!“ `Ali empfing sie, führte sie an der Hand und sagte zu Fatima: „Nimm die Tochter deines Onkels.“ Zaid und Ja`far stritten sich um sie. `Ali sagte: „Ich habe mehr Anspruch auf sie, da sie die Tochter meines Onkels ist.“ Ja`far sagte: „Sie ist die Tochter meines Onkels, und ihre Tante ist meine Frau.“ Zaid sagte: „Sie ist die Tochter meines Bruders.“ Der Prophet (ﷺ) urteilte, dass sie ihrer Tante gegeben werden sollte, und sagte, dass die Tante wie die Mutter sei. Dann sagte er zu `Ali: „Du bist von mir und ich bin von dir“, und sagte zu Ja`far: „Du ähnelst mir sowohl im Charakter als auch im Aussehen“, und sagte zu Zaid: „Du bist unser Bruder (im Glauben) und unser freigelassener Sklave.“
Überliefert von Al-Bara' bin 'Azib (möge Allah mit ihm zufrieden sein): Am Tag von Hudaibiya schloss der Prophet (ﷺ), der Prophet (ﷺ), mit den Al-Muschrikun einen Friedensvertrag zu drei Bedingungen: 1. Der Prophet (ﷺ) würde ihnen jede Person von den Al-Muschrikun (Polytheisten, Götzendiener, Heiden) zurückgeben. 2. Die Al-Muschrikun-Heiden würden keinen der Muslime, die zu ihnen gingen, zurückgeben, und 3. Der Prophet (ﷺ) und seine Gefährten würden im darauffolgenden Jahr nach Makkah kommen und dort drei Tage bleiben und mit ihren Waffen in Behältnissen eintreten, z. B. Schwerter, Pfeile, Bögen usw. Abu Jandal kam gehüpft, seine Beine waren angekettet, aber der Prophet (ﷺ) gab ihn den Al-Muschrikun zurück.
Überliefert von Ibn `Umar: Der Gesandte Allahs (ﷺ) brach zur `Umrah auf, aber die Heiden von Quraish hinderten ihn daran, die Ka`ba zu erreichen. So schlachtete er sein Opfertier und ließ sich in Al-Hudaibiya den Kopf rasieren und vereinbarte mit ihnen, dass er die `Umrah im darauffolgenden Jahr verrichten und keine Waffen außer Schwertern tragen und sich in Mekka nur für den Zeitraum aufhalten würde, den sie erlaubten. So verrichtete der Prophet (ﷺ) die `Umrah im darauffolgenden Jahr und betrat Mekka gemäß dem Vertrag, und als er drei Tage blieb, befahlen ihm die Heiden fortzugehen, und er ging fort.
Überliefert von Sahl bin Abu Hathma: `Abdullah bin Sahl und Muhaiyisa bin Mas`ud bin Zaid gingen nach Khaibar, als es einen Friedensvertrag (mit den Muslimen) hatte.
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ الأَنْصَارِيُّ، قَالَ حَدَّثَنِي حُمَيْدٌ، أَنَّ أَنَسًا، حَدَّثَهُمْ أَنَّ الرُّبَيِّعَ ـ وَهْىَ ابْنَةُ النَّضْرِ ـ كَسَرَتْ ثَنِيَّةَ جَارِيَةٍ، فَطَلَبُوا الأَرْشَ وَطَلَبُوا الْعَفْوَ، فَأَبَوْا فَأَتَوُا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَأَمَرَهُمْ بِالْقِصَاصِ. فَقَالَ أَنَسُ بْنُ النَّضْرِ أَتُكْسَرُ ثَنِيَّةُ الرُّبَيِّعِ يَا رَسُولَ اللَّهِ لاَ وَالَّذِي بَعَثَكَ بِالْحَقِّ لاَ تُكْسَرُ ثَنِيَّتُهَا فَقَالَ «يَا أَنَسُ كِتَابُ اللَّهِ الْقِصَاصُ». فَرَضِيَ الْقَوْمُ وَعَفَوْا فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «إِنَّ مِنْ عِبَادِ اللَّهِ مَنْ لَوْ أَقْسَمَ عَلَى اللَّهِ لأَبَرَّهُ». زَادَ الْفَزَارِيُّ عَنْ حُمَيْدٍ عَنْ أَنَسٍ فَرَضِيَ الْقَوْمُ وَقَبِلُوا الأَرْشَ.
Überliefert von Anas: Ar-Rabi, die Tochter von An-Nadr, brach einer Frau einen Zahn, und die Verwandten von Ar-Rabi` forderten die Verwandten der Frau auf, den Irsh (Entschädigung für Wunden usw.) anzunehmen und (der Täterin) zu vergeben, aber sie lehnten ab. So gingen sie zum Propheten (ﷺ), der ihnen befahl, Vergeltung zu üben. Anas bin An-Nadr fragte: "O Gesandter Allahs! Wird der Zahn von Ar-Rabi` abgebrochen werden? Nein, bei Dem, Der dich mit der Wahrheit gesandt hat, ihr Zahn wird nicht abgebrochen werden." Der Prophet (ﷺ) sagte: "O Anas! Allahs Gesetz schreibt Vergeltung vor." Später stimmten die Verwandten der Frau zu und vergaben ihr. Der Prophet (ﷺ) sagte: "Es gibt einige von Allahs Dienern, die, wenn sie einen Eid bei Allah schwören, von Allah erhört werden, d. h. ihr Eid wird erfüllt." Anas fügte hinzu: "Die Leute stimmten zu und akzeptierten den Irsh."
Überliefert von Al-Hasan Al-Basri: Bei Allah, Al-Hasan bin `Ali führte große Bataillone wie Berge gegen Muawiya. `Amr bin Al-As sagte (zu Muawiya): "Ich sehe wahrlich Bataillone, die nicht zurückweichen werden, bevor sie ihre Gegner getötet haben." Muawiya, der wirklich der Beste der beiden Männer war, sagte zu ihm: "O `Amr! Wenn diese jene töten und jene diese töten, wer würde mir dann für die Aufgaben der Öffentlichkeit bleiben, wer würde mir für ihre Frauen bleiben, wer würde mir für ihre Kinder bleiben?" Dann sandte Muawiya zwei Quraishi-Männer aus dem Stamm von `Abd-i-Shams namens `Abdur Rahman bin Sumura und `Abdullah bin 'Amir bin Kuraiz zu Al-Hasan und sagte zu ihnen: "Geht zu diesem Mann (d. h. Al-Hasan) und verhandelt mit ihm über Frieden und sprecht und appelliert an ihn." So gingen sie zu Al-Hasan und sprachen und appellierten an ihn, den Frieden anzunehmen. Al-Hasan sagte: "Wir, die Nachkommen von `Abdul Muttalib, haben Reichtum erlangt, und die Menschen haben sich in Töten und Korruption gestürzt (und nur Geld wird sie besänftigen)." Sie sagten zu Al-Hasan: "Muawiya bietet dir dies und das an und appelliert an dich und fleht dich an, den Frieden anzunehmen." Al-Hasan sagte zu ihnen: "Aber wer wird für das verantwortlich sein, was ihr gesagt habt?" Sie sagten: "Wir werden dafür verantwortlich sein." So sagten sie zu allem, was Al-Hasan verlangte: "Wir werden dafür für dich verantwortlich sein." So schloss Al-Hasan einen Friedensvertrag mit Muawiya. Al-Hasan (Al-Basri) sagte: Ich hörte Abu Bakr sagen: "Ich sah den Gesandten Allahs (ﷺ) auf der Kanzel und Al-Hasan bin `Ali war an seiner Seite. Der Prophet (ﷺ) blickte einmal zu den Menschen und einmal zu Al-Hasan bin `Ali und sagte: 'Dieser mein Sohn ist ein Saiyid (d. h. ein Edler), und möge Allah durch ihn Frieden zwischen zwei großen Gruppen von Muslimen stiften.'"
حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ أَبِي أُوَيْسٍ، قَالَ حَدَّثَنِي أَخِي، عَنْ سُلَيْمَانَ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، عَنْ أَبِي الرِّجَالِ، مُحَمَّدِ بْنِ عَبْدِ الرَّحْمَنِ أَنَّ أُمَّهُ، عَمْرَةَ بِنْتَ عَبْدِ الرَّحْمَنِ قَالَتْ سَمِعْتُ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ تَقُولُ سَمِعَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم صَوْتَ خُصُومٍ بِالْبَابِ عَالِيَةٍ أَصْوَاتُهُمَا، وَإِذَا أَحَدُهُمَا يَسْتَوْضِعُ الآخَرَ، وَيَسْتَرْفِقُهُ فِي شَىْءٍ وَهْوَ يَقُولُ وَاللَّهِ لاَ أَفْعَلُ. فَخَرَجَ عَلَيْهِمَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ «أَيْنَ الْمُتَأَلِّي عَلَى اللَّهِ لاَ يَفْعَلُ الْمَعْرُوفَ». فَقَالَ أَنَا يَا رَسُولَ اللَّهِ، وَلَهُ أَىُّ ذَلِكَ أَحَبَّ.
Überliefert von Aisha: Einst hörte der Gesandte Allahs (ﷺ) die lauten Stimmen einiger Streitender an der Tür. Einer von ihnen bat den anderen, ihm von seiner Schuld nachzulassen und forderte ihn auf, nachsichtig zu sein, doch der andere sagte: „Bei Allah, ich werde das nicht tun.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) ging zu ihnen hinaus und sagte: „Wer ist derjenige, der bei Allah schwor, dass er keine Gefälligkeit erweisen würde?“ Jener Mann sagte: „Ich bin diese Person, o Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich werde meinem Gegner geben, was er wünscht.“
Überliefert von 'Abdullah bin Ka'b bin Malik von Ka'b bin Malik: 'Abdullah bin Abu Hadrad Al-Aslami schuldete Ka'b bin Malik etwas Geld. Eines Tages traf Letzterer Ersteren und forderte sein Recht, und ihre Stimmen wurden sehr laut. Der Prophet (ﷺ) ging an ihnen vorbei und sagte: „O Ka'b“, und winkte mit seiner Hand, als wolle er sagen: „Erlass ihm die Hälfte der Schulden.“ So nahm Ka'b die Hälfte dessen, was der andere ihm schuldete, und erließ ihm die andere Hälfte.
حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنْ هَمَّامٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «كُلُّ سُلاَمَى مِنَ النَّاسِ عَلَيْهِ صَدَقَةٌ، كُلَّ يَوْمٍ تَطْلُعُ فِيهِ الشَّمْسُ يَعْدِلُ بَيْنَ النَّاسِ صَدَقَةٌ».
Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Für jedes Gelenk des menschlichen Körpers ist eine freiwillige Spende (Sadaqah) zu geben; und für jeden Tag, an dem die Sonne aufgeht, gibt es einen Lohn einer freiwilligen Spende (Sadaqah) für denjenigen, der Gerechtigkeit unter den Menschen herstellt.“
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ، أَنَّ الزُّبَيْرَ، كَانَ يُحَدِّثُ أَنَّهُ خَاصَمَ رَجُلاً مِنَ الأَنْصَارِ قَدْ شَهِدَ بَدْرًا إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي شِرَاجٍ مِنَ الْحَرَّةِ كَانَا يَسْقِيَانِ بِهِ كِلاَهُمَا فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لِلزُّبَيْرِ «اسْقِ يَا زُبَيْرُ ثُمَّ أَرْسِلْ إِلَى جَارِكَ». فَغَضِبَ الأَنْصَارِيُّ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ آنْ كَانَ ابْنَ عَمَّتِكَ فَتَلَوَّنَ وَجْهُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ قَالَ «اسْقِ ثُمَّ احْبِسْ حَتَّى يَبْلُغَ الْجَدْرَ». فَاسْتَوْعَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حِينَئِذٍ حَقَّهُ لِلزُّبَيْرِ، وَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَبْلَ ذَلِكَ أَشَارَ عَلَى الزُّبَيْرِ بِرَأْىٍ سَعَةٍ لَهُ وَلِلأَنْصَارِيِّ، فَلَمَّا أَحْفَظَ الأَنْصَارِيُّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم اسْتَوْعَى لِلزُّبَيْرِ حَقَّهُ فِي صَرِيحِ الْحُكْمِ. قَالَ عُرْوَةُ قَالَ الزُّبَيْرُ وَاللَّهِ مَا أَحْسِبُ هَذِهِ الآيَةَ نَزَلَتْ إِلاَّ فِي ذَلِكَ {فَلاَ وَرَبِّكَ لاَ يُؤْمِنُونَ حَتَّى يُحَكِّمُوكَ فِيمَا شَجَرَ بَيْنَهُمْ} الآيَةَ.
Überliefert von 'Urwa bin Az-Zubair: Az-Zubair erzählte mir, dass er mit einem Ansari-Mann, der an (der Schlacht von) Badr teilgenommen hatte, vor dem Gesandten Allahs (ﷺ) über einen Wasserlauf stritt, den beide zur Bewässerung nutzten. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte zu Az-Zubair: „O Zubair! Bewässere (deinen Garten) zuerst und lass dann das Wasser zu deinem Nachbarn fließen.“ Der Ansari wurde wütend und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ist es, weil er dein Cousin ist?“ Daraufhin veränderte sich die Gesichtsfarbe des Gesandten Allahs (ﷺ) (vor Zorn) und er sagte (zu Az-Zubair): „Bewässere (deinen Garten) und halte dann das Wasser zurück, bis es die (die Palmen umgebenden) Mauern erreicht.“ So gab der Gesandte Allahs (ﷺ) Az-Zubair sein volles Recht. Zuvor hatte der Gesandte Allahs (ﷺ) ein großzügiges Urteil gefällt, das für Az-Zubair und den Ansari vorteilhaft war, doch als der Ansari den Gesandten Allahs (ﷺ) erzürnte, gab er Az-Zubair sein volles Recht gemäß dem offensichtlichen Gesetz. Az-Zubair sagte: „Bei Allah! Ich denke, der folgende Vers wurde bezüglich jenes Falls offenbart: ‚Doch nein, bei deinem Herrn, sie können keinen Glauben haben, bis sie dich zum Richter machen über alles, worüber sie streiten.‘ (4:65)“
حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ بَشَّارٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَهَّابِ، حَدَّثَنَا عُبَيْدُ اللَّهِ، عَنْ وَهْبِ بْنِ كَيْسَانَ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ تُوُفِّيَ أَبِي وَعَلَيْهِ دَيْنٌ، فَعَرَضْتُ عَلَى غُرَمَائِهِ أَنْ يَأْخُذُوا التَّمْرَ بِمَا عَلَيْهِ، فَأَبَوْا وَلَمْ يَرَوْا أَنَّ فِيهِ وَفَاءً، فَأَتَيْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَذَكَرْتُ ذَلِكَ لَهُ، فَقَالَ «إِذَا جَدَدْتَهُ فَوَضَعْتَهُ فِي الْمِرْبَدِ آذَنْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم». فَجَاءَ وَمَعَهُ أَبُو بَكْرٍ وَعُمَرُ فَجَلَسَ عَلَيْهِ، وَدَعَا بِالْبَرَكَةِ ثُمَّ قَالَ «ادْعُ غُرَمَاءَكَ، فَأَوْفِهِمْ». فَمَا تَرَكْتُ أَحَدًا لَهُ عَلَى أَبِي دَيْنٌ إِلاَّ قَضَيْتُهُ، وَفَضَلَ ثَلاَثَةَ عَشَرَ وَسْقًا سَبْعَةٌ عَجْوَةٌ، وَسِتَّةٌ لَوْنٌ أَوْ سِتَّةٌ عَجْوَةٌ وَسَبْعَةٌ لَوْنٌ، فَوَافَيْتُ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الْمَغْرِبَ فَذَكَرْتُ ذَلِكَ لَهُ فَضَحِكَ فَقَالَ «ائْتِ أَبَا بَكْرٍ وَعُمَرَ فَأَخْبِرْهُمَا». فَقَالاَ لَقَدْ عَلِمْنَا إِذْ صَنَعَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَا صَنَعَ أَنْ سَيَكُونُ ذَلِكَ. وَقَالَ هِشَامٌ عَنْ وَهْبٍ عَنْ جَابِرٍ صَلاَةَ الْعَصْرِ. وَلَمْ يَذْكُرْ أَبَا بَكْرٍ وَلاَ ضَحِكَ، وَقَالَ وَتَرَكَ أَبِي عَلَيْهِ ثَلاَثِينَ وَسْقًا دَيْنًا. وَقَالَ ابْنُ إِسْحَاقَ عَنْ وَهْبٍ عَنْ جَابِرٍ صَلاَةَ الظُّهْرِ.
Überliefert von Jabir bin 'Abdullah: Mein Vater starb und war verschuldet. Ich schlug seinen Gläubigern vor, die Früchte (d. h. Datteln) meines Gartens anstelle der Schuld meines Vaters zu nehmen, doch sie lehnten das Angebot ab, da sie dachten, dass es nicht die volle Schuld decken würde. So ging ich zum Propheten (ﷺ) und erzählte ihm davon. Er sagte (zu mir): „Wenn du die Datteln pflückst und sie im Mirbad (d. h. einem Ort, an dem Datteln getrocknet werden) sammelst, rufe mich (den Gesandten Allahs (ﷺ)).“ Schließlich kam er in Begleitung von Abu Bakr und 'Umar, setzte sich auf die Datteln und bat Allah, sie zu segnen. Dann sagte er: „Rufe deine Gläubiger und gib ihnen ihre vollen Rechte.“ So bezahlte ich alle Gläubiger meines Vaters vollständig, und dennoch blieben dreizehn zusätzliche Wasq Datteln übrig, von denen sieben 'Ajwa und sechs Laun waren, oder sechs von ihnen 'Ajwa und sieben Laun. Ich traf den Gesandten Allahs (ﷺ) bei Sonnenuntergang und informierte ihn darüber. Daraufhin lächelte er und sagte: „Geh zu Abu Bakr und 'Umar und erzähle ihnen davon.“ Sie sagten: „Wir ahnten, dass das geschehen würde, da der Gesandte Allahs (ﷺ) tat, was er tat.“
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مُحَمَّدٍ، حَدَّثَنَا عُثْمَانُ بْنُ عُمَرَ، أَخْبَرَنَا يُونُسُ،. وَقَالَ اللَّيْثُ حَدَّثَنِي يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، أَخْبَرَنِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ كَعْبٍ، أَنَّ كَعْبَ بْنَ مَالِكٍ، أَخْبَرَهُ أَنَّهُ، تَقَاضَى ابْنَ أَبِي حَدْرَدٍ دَيْنًا كَانَ لَهُ عَلَيْهِ فِي عَهْدِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي الْمَسْجِدِ، فَارْتَفَعَتْ أَصْوَاتُهُمَا حَتَّى سَمِعَهَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَهْوَ فِي بَيْتٍ، فَخَرَجَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِلَيْهِمَا حَتَّى كَشَفَ سِجْفَ حُجْرَتِهِ، فَنَادَى كَعْبَ بْنَ مَالِكٍ فَقَالَ «يَا كَعْبُ». فَقَالَ لَبَّيْكَ يَا رَسُولَ اللَّهِ. فَأَشَارَ بِيَدِهِ أَنْ ضَعِ الشَّطْرَ. فَقَالَ كَعْبٌ قَدْ فَعَلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «قُمْ فَاقْضِهِ».
Überliefert von 'Abdullah bin Ka'b: Dass Ka'b bin Malik ihm erzählte, dass er zur Lebzeit des Gesandten Allahs (ﷺ) seine Schuld von Ibn Abu Hadrad in der Moschee einforderte. Ihre Stimmen wurden lauter, bis der Gesandte Allahs (ﷺ) sie hörte, während er in seinem Haus war. Da hob er den Vorhang seines Zimmers und rief Ka'b bin Malik zu: "O Ka'b!" Er antwortete: "Labbaik! O Gesandter Allahs (ﷺ)!" Er winkte ihm mit seiner Hand zu, was bedeutete, dass er die Hälfte der Schuld erlassen solle. Ka'b sagte: "Ich stimme zu, O Gesandter Allahs (ﷺ)!" Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte dann (zu Ibn Abu Hadrad): "Steh auf und zahle ihm den Rest."