Buch 39
كتاب الكفالة

Die Bürgschaft (Kafala)

9 Überlieferungen · Nr. 2290 – 2298

وَقَالَ أَبُو الزِّنَادِ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ حَمْزَةَ بْنِ عَمْرٍو الأَسْلَمِيِّ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّ عُمَرَ ـ رضى الله عنه ـ بَعَثَهُ مُصَدِّقًا، فَوَقَعَ رَجُلٌ عَلَى جَارِيَةِ امْرَأَتِهِ، فَأَخَذَ حَمْزَةُ مِنَ الرَّجُلِ كَفِيلاً حَتَّى قَدِمَ عَلَى عُمَرَ، وَكَانَ عُمَرُ قَدْ جَلَدَهُ مِائَةَ جَلْدَةٍ، فَصَدَّقَهُمْ، وَعَذَرَهُ بِالْجَهَالَةِ. وَقَالَ جَرِيرٌ وَالأَشْعَثُ لِعَبْدِ اللَّهِ بْنِ مَسْعُودٍ فِي الْمُرْتَدِّينَ اسْتَتِبْهُمْ، وَكَفِّلْهُمْ. فَتَابُوا وَكَفَلَهُمْ عَشَائِرُهُمْ. وَقَالَ حَمَّادٌ إِذَا تَكَفَّلَ بِنَفْسٍ فَمَاتَ فَلاَ شَىْءَ عَلَيْهِ. وَقَالَ الْحَكَمُ يَضْمَنُ.

Überliefert von Muhammad bin 'Amr Al-Aslami, dass sein Vater Hamza sagte: 'Umar (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sandte ihn (d. h. Hamza) als Sadaqa-/Zakat-Eintreiber. Ein Mann hatte illegalen Geschlechtsverkehr mit der Sklavin seiner Frau begangen. Hamza nahm (persönliche) Bürgschaften für den Ehebrecher, bis sie zu 'Umar kamen. 'Umar ließ den Ehebrecher hundert Peitschenhiebe verabreichen. 'Umar bestätigte ihre Behauptung (dass der Ehebrecher bereits bestraft worden war) und entschuldigte ihn wegen Unwissenheit. Jarir Al-Ash'ath sagte zu Ibn Mas'ud bezüglich der Abtrünnigen (d. h. derjenigen, die nach der Annahme des Islam ungläubig wurden): „Lasst sie bereuen und nehmt (persönliche) Bürgschaften für sie.“ Sie bereuten und ihre Verwandten bürgten für sie. Nach Hammad: Wenn jemand für eine andere Person bürgt und diese Person stirbt, wird die Person, die bürgt, von der Verantwortung befreit. Nach Al-Hakam: Seine Verantwortung besteht weiter.

قَالَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ وَقَالَ اللَّيْثُ حَدَّثَنِي جَعْفَرُ بْنُ رَبِيعَةَ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ هُرْمُزَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «أَنَّهُ ذَكَرَ رَجُلاً مِنْ بَنِي إِسْرَائِيلَ سَأَلَ بَعْضَ بَنِي إِسْرَائِيلَ أَنْ يُسْلِفَهُ أَلْفَ دِينَارٍ، فَقَالَ ائْتِنِي بِالشُّهَدَاءِ أُشْهِدُهُمْ. فَقَالَ كَفَى بِاللَّهِ شَهِيدًا. قَالَ فَأْتِنِي بِالْكَفِيلِ. قَالَ كَفَى بِاللَّهِ كَفِيلاً. قَالَ صَدَقْتَ. فَدَفَعَهَا إِلَيْهِ إِلَى أَجَلٍ مُسَمًّى، فَخَرَجَ فِي الْبَحْرِ، فَقَضَى حَاجَتَهُ، ثُمَّ الْتَمَسَ مَرْكَبًا يَرْكَبُهَا، يَقْدَمُ عَلَيْهِ لِلأَجَلِ الَّذِي أَجَّلَهُ، فَلَمْ يَجِدْ مَرْكَبًا، فَأَخَذَ خَشَبَةً، فَنَقَرَهَا فَأَدْخَلَ فِيهَا أَلْفَ دِينَارٍ، وَصَحِيفَةً مِنْهُ إِلَى صَاحِبِهِ، ثُمَّ زَجَّجَ مَوْضِعَهَا، ثُمَّ أَتَى بِهَا إِلَى الْبَحْرِ، فَقَالَ اللَّهُمَّ إِنَّكَ تَعْلَمُ أَنِّي كُنْتُ تَسَلَّفْتُ فُلاَنًا أَلْفَ دِينَارٍ، فَسَأَلَنِي كَفِيلاً، فَقُلْتُ كَفَى بِاللَّهِ كَفِيلاً، فَرَضِيَ بِكَ، وَسَأَلَنِي شَهِيدًا، فَقُلْتُ كَفَى بِاللَّهِ شَهِيدًا، فَرَضِيَ بِكَ، وَأَنِّي جَهَدْتُ أَنْ أَجِدَ مَرْكَبًا، أَبْعَثُ إِلَيْهِ الَّذِي لَهُ فَلَمْ أَقْدِرْ، وَإِنِّي أَسْتَوْدِعُكَهَا. فَرَمَى بِهَا فِي الْبَحْرِ حَتَّى وَلَجَتْ فِيهِ، ثُمَّ انْصَرَفَ، وَهْوَ فِي ذَلِكَ يَلْتَمِسُ مَرْكَبًا، يَخْرُجُ إِلَى بَلَدِهِ، فَخَرَجَ الرَّجُلُ الَّذِي كَانَ أَسْلَفَهُ، يَنْظُرُ لَعَلَّ مَرْكَبًا قَدْ جَاءَ بِمَالِهِ، فَإِذَا بِالْخَشَبَةِ الَّتِي فِيهَا الْمَالُ، فَأَخَذَهَا لأَهْلِهِ حَطَبًا، فَلَمَّا نَشَرَهَا وَجَدَ الْمَالَ وَالصَّحِيفَةَ، ثُمَّ قَدِمَ الَّذِي كَانَ أَسْلَفَهُ، فَأَتَى بِالأَلْفِ دِينَارٍ، فَقَالَ وَاللَّهِ مَا زِلْتُ جَاهِدًا فِي طَلَبِ مَرْكَبٍ لآتِيَكَ بِمَالِكَ، فَمَا وَجَدْتُ مَرْكَبًا قَبْلَ الَّذِي أَتَيْتُ فِيهِ. قَالَ هَلْ كُنْتَ بَعَثْتَ إِلَىَّ بِشَىْءٍ قَالَ أُخْبِرُكَ أَنِّي لَمْ أَجِدْ مَرْكَبًا قَبْلَ الَّذِي جِئْتُ فِيهِ. قَالَ فَإِنَّ اللَّهَ قَدْ أَدَّى عَنْكَ الَّذِي بَعَثْتَ فِي الْخَشَبَةِ فَانْصَرِفْ بِالأَلْفِ الدِّينَارِ رَاشِدًا».

Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Ein israelitischer Mann bat einen anderen Israeli, ihm tausend Dinar zu leihen. Der zweite Mann verlangte Zeugen. Der erste antwortete: ‚Allah genügt als Zeuge.‘ Der zweite sagte: ‚Ich will einen Bürgen.‘ Der erste antwortete: ‚Allah genügt als Bürge.‘ Der zweite sagte: ‚Du hast recht‘, und lieh ihm das Geld für einen bestimmten Zeitraum. Der Schuldner überquerte das Meer. Als er seine Arbeit beendet hatte, suchte er nach einem Transportmittel, um rechtzeitig zur Rückzahlung der Schuld zu gelangen, aber er konnte keines finden. So nahm er ein Stück Holz und machte ein Loch hinein, steckte tausend Dinar und einen Brief an den Gläubiger hinein und verschloss (d. h. versiegelte) das Loch fest. Er brachte das Stück Holz zum Meer und sagte: ‚O Allah! Du weißt wohl, dass ich tausend Dinar von dem und dem geliehen habe. Er verlangte einen Bürgen von mir, aber ich sagte ihm, dass Allahs Bürgschaft genüge, und er akzeptierte Deine Bürgschaft. Dann bat er um einen Zeugen und ich sagte ihm, dass Allah als Zeuge genüge, und er akzeptierte Dich als Zeugen. Ohne Zweifel habe ich mich sehr bemüht, ein Transportmittel zu finden, damit ich sein Geld bezahlen könnte, aber ich konnte keines finden, so übergebe ich dieses Geld Dir.‘ Mit diesen Worten warf er das Stück Holz ins Meer, bis es weit hinausging, und dann ging er weg. Währenddessen begann er, nach einem Transportmittel zu suchen, um das Land des Gläubigers zu erreichen. Eines Tages kam der Gläubiger aus seinem Haus, um zu sehen, ob ein Schiff angekommen war, das sein Geld brachte, und plötzlich sah er das Stück Holz, in dem sein Geld hinterlegt worden war. Er nahm es mit nach Hause, um es zum Feuer anzuzünden. Als er es aufsägte, fand er sein Geld und den Brief darin. Kurz darauf kam der Schuldner und brachte tausend Dinar zu ihm und sagte: ‚Bei Allah, ich habe mich sehr bemüht, ein Boot zu bekommen, damit ich dir dein Geld bringen könnte, aber ich konnte keines bekommen, bevor ich mit dem gekommen bin, mit dem ich gekommen bin.‘ Der Gläubiger fragte: ‚Hast du mir etwas geschickt?‘ Der Schuldner antwortete: ‚Ich habe dir gesagt, ich konnte kein Boot bekommen außer dem, mit dem ich gekommen bin.‘ Der Gläubiger sagte: ‚Allah hat in deinem Namen das Geld geliefert, das du im Stück Holz geschickt hast. So kannst du deine tausend Dinar behalten und dich rechtgeleitet entfernen.‘“

حَدَّثَنَا الصَّلْتُ بْنُ مُحَمَّدٍ، حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ، عَنْ إِدْرِيسَ، عَنْ طَلْحَةَ بْنِ مُصَرِّفٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما – {وَلِكُلٍّ جَعَلْنَا مَوَالِيَ} قَالَ وَرَثَةً {وَالَّذِينَ عَقَدَتْ أَيْمَانُكُمْ} قَالَ كَانَ الْمُهَاجِرُونَ لَمَّا قَدِمُوا الْمَدِينَةَ يَرِثُ الْمُهَاجِرُ الأَنْصَارِيَّ دُونَ ذَوِي رَحِمِهِ لِلأُخُوَّةِ الَّتِي آخَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بَيْنَهُمْ، فَلَمَّا نَزَلَتْ {وَلِكُلٍّ جَعَلْنَا مَوَالِيَ} نَسَخَتْ، ثُمَّ قَالَ {وَالَّذِينَ عَقَدَتْ أَيْمَانُكُمْ } إِلاَّ النَّصْرَ وَالرِّفَادَةَ وَالنَّصِيحَةَ، وَقَدْ ذَهَبَ الْمِيرَاثُ وَيُوصِي لَهُ.

Überliefert von Sa'id bin Jubair: Ibn 'Abbas sagte: „In dem Vers: ‚Und für jeden haben Wir Erben bestimmt‘ (4,33).“ (Und bezüglich des Verses) ‚Und diejenigen, mit denen eure rechte Hand ein Bündnis geschlossen hat.‘ Ibn 'Abbas sagte: „Als die Auswanderer zum Propheten (ﷺ) nach Medina kamen, erbte der Auswanderer von dem Ansari, während dessen Verwandte nicht von ihm erbten, wegen des Bruderbandes, das der Prophet zwischen ihnen (d. h. den Auswanderern und den Ansar) errichtet hatte. Als der Vers: ‚Und für jeden haben Wir Erben bestimmt‘ (4,33) offenbart wurde, hob er (das Bruderband (das Bündnis) bezüglich der Erbschaft) auf.“ Dann sagte er: „Der Vers: ‚Und diejenigen, mit denen eure rechte Hand ein Bündnis geschlossen hat‘, blieb gültig bezüglich der Zusammenarbeit und gegenseitigen Beratung, während die Angelegenheit der Erbschaft ausgenommen wurde und es erlaubt wurde, etwas in seinem Testament der Person zuzuweisen, die zuvor das Recht auf Erbschaft hatte.

حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ جَعْفَرٍ، عَنْ حُمَيْدٍ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَدِمَ عَلَيْنَا عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَوْفٍ فَآخَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَيْنَهُ وَبَيْنَ سَعْدِ بْنِ الرَّبِيعِ.

Überliefert von Anas: 'Abdur-Rahman bin 'Auf kam zu uns und der Gesandte Allahs (ﷺ) errichtete ein Bruderband zwischen ihm und Sa'd bin Rabi'a.

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الصَّبَّاحِ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ زَكَرِيَّاءَ، حَدَّثَنَا عَاصِمٌ، قَالَ قُلْتُ لأَنَسٍ رضى الله عنه أَبَلَغَكَ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «لاَ حِلْفَ فِي الإِسْلاَمِ». فَقَالَ قَدْ حَالَفَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بَيْنَ قُرَيْشٍ وَالأَنْصَارِ فِي دَارِي.

Überliefert von 'Asim: Ich hörte Anas bin Malik: „Hast du jemals gehört, dass der Prophet (ﷺ) sagte: ‚Es gibt kein Bündnis im Islam‘?“ Er antwortete: „Der Prophet (ﷺ) schloss ein Bündnis zwischen Quraisch und den Ansar in meinem Haus.

حَدَّثَنَا أَبُو عَاصِمٍ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي عُبَيْدٍ، عَنْ سَلَمَةَ بْنِ الأَكْوَعِ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم أُتِيَ بِجَنَازَةٍ، لِيُصَلِّيَ عَلَيْهَا، فَقَالَ «هَلْ عَلَيْهِ مِنْ دَيْنٍ». قَالُوا لاَ. فَصَلَّى عَلَيْهِ، ثُمَّ أُتِيَ بِجَنَازَةٍ أُخْرَى، فَقَالَ «هَلْ عَلَيْهِ مَنْ دَيْنٍ». قَالُوا نَعَمْ. قَالَ «صَلُّوا عَلَى صَاحِبِكُمْ». قَالَ أَبُو قَتَادَةَ عَلَىَّ دَيْنُهُ يَا رَسُولَ اللَّهِ. فَصَلَّى عَلَيْهِ.

Überliefert von Salama bin Al-Akwa': Ein Verstorbener wurde zum Propheten (ﷺ) gebracht, damit er das Totengebet für ihn leiten möge. Er fragte: „Ist er verschuldet?“ Als die Leute verneinten, leitete er das Totengebet. Ein weiterer Verstorbener wurde gebracht und er fragte: „Ist er verschuldet?“ Sie sagten: „Ja.“ Er (weigerte sich, das Gebet zu leiten, und) sagte: „Leitet das Gebet für euren Gefährten.“ Abu Qatada sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich übernehme es, seine Schuld zu bezahlen.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) leitete dann sein Totengebet.

حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا عَمْرٌو، سَمِعَ مُحَمَّدَ بْنَ عَلِيٍّ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهم ـ قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «لَوْ قَدْ جَاءَ مَالُ الْبَحْرَيْنِ، قَدْ أَعْطَيْتُكَ هَكَذَا وَهَكَذَا وَهَكَذَا». فَلَمْ يَجِئْ مَالُ الْبَحْرَيْنِ حَتَّى قُبِضَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَلَمَّا جَاءَ مَالُ الْبَحْرَيْنِ أَمَرَ أَبُو بَكْرٍ فَنَادَى مَنْ كَانَ لَهُ عِنْدَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم عِدَةٌ أَوْ دَيْنٌ فَلْيَأْتِنَا. فَأَتَيْتُهُ، فَقُلْتُ إِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ لِي كَذَا وَكَذَا، فَحَثَى لِي حَثْيَةً فَعَدَدْتُهَا فَإِذَا هِيَ خَمْسُمِائَةٍ، وَقَالَ خُذْ مِثْلَيْهَا.

Überliefert von Jabir bin 'Abdullah: Einmal sagte der Prophet (ﷺ) (zu mir): „Wenn das Geld von Bahrain kommt, werde ich dir einen bestimmten Betrag davon geben.“ Der Prophet (ﷺ) hatte seinen letzten Atemzug getan, bevor das Geld von Bahrain ankam. Als das Geld von Bahrain eintraf, verkündete Abu Bakr: „Wer vom Propheten (ﷺ) etwas versprochen bekommen hat, soll zu uns kommen.“ Ich ging zu Abu Bakr und sagte: „Der Prophet (ﷺ) hat mir dies und das versprochen.“ Abu Bakr gab mir eine Handvoll Münzen und als ich sie zählte, waren es fünfhundert an der Zahl. Abu Bakr sagte dann: „Nimm das Doppelte der Menge, die du genommen hast (darüber hinaus).

حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، قَالَ ابْنُ شِهَابٍ فَأَخْبَرَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ، أَنَّ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ زَوْجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ لَمْ أَعْقِلْ أَبَوَىَّ إِلاَّ وَهُمَا يَدِينَانِ الدِّينَ. وَقَالَ أَبُو صَالِحٍ حَدَّثَنِي عَبْدُ اللَّهِ عَنْ يُونُسَ عَنِ الزُّهْرِيِّ قَالَ أَخْبَرَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ أَنَّ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ لَمْ أَعْقِلْ أَبَوَىَّ قَطُّ، إِلاَّ وَهُمَا يَدِينَانِ الدِّينَ، وَلَمْ يَمُرَّ عَلَيْنَا يَوْمٌ إِلاَّ يَأْتِينَا فِيهِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم طَرَفَىِ النَّهَارِ بُكْرَةً وَعَشِيَّةً، فَلَمَّا ابْتُلِيَ الْمُسْلِمُونَ خَرَجَ أَبُو بَكْرٍ مُهَاجِرًا قِبَلَ الْحَبَشَةِ، حَتَّى إِذَا بَلَغَ بَرْكَ الْغِمَادِ لَقِيَهُ ابْنُ الدَّغِنَةِ ـ وَهْوَ سَيِّدُ الْقَارَةِ ـ فَقَالَ أَيْنَ تُرِيدُ يَا أَبَا بَكْرٍ فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ أَخْرَجَنِي قَوْمِي فَأَنَا أُرِيدُ أَنْ أَسِيحَ فِي الأَرْضِ فَأَعْبُدَ رَبِّي. قَالَ ابْنُ الدَّغِنَةِ إِنَّ مِثْلَكَ لاَ يَخْرُجُ وَلاَ يُخْرَجُ، فَإِنَّكَ تَكْسِبُ الْمَعْدُومَ، وَتَصِلُ الرَّحِمَ، وَتَحْمِلُ الْكَلَّ، وَتَقْرِي الضَّيْفَ، وَتُعِينُ عَلَى نَوَائِبِ الْحَقِّ، وَأَنَا لَكَ جَارٌ فَارْجِعْ فَاعْبُدْ رَبَّكَ بِبِلاَدِكَ. فَارْتَحَلَ ابْنُ الدَّغِنَةِ، فَرَجَعَ مَعَ أَبِي بَكْرٍ، فَطَافَ فِي أَشْرَافِ كُفَّارِ قُرَيْشٍ، فَقَالَ لَهُمْ إِنَّ أَبَا بَكْرٍ لاَ يَخْرُجُ مِثْلُهُ، وَلاَ يُخْرَجُ، أَتُخْرِجُونَ رَجُلاً يُكْسِبُ الْمَعْدُومَ، وَيَصِلُ الرَّحِمَ، وَيَحْمِلُ الْكَلَّ، وَيَقْرِي الضَّيْفَ، وَيُعِينُ عَلَى نَوَائِبِ الْحَقِّ. فَأَنْفَذَتْ قُرَيْشٌ جِوَارَ ابْنِ الدَّغِنَةِ وَآمَنُوا أَبَا بَكْرٍ وَقَالُوا لاِبْنِ الدَّغِنَةِ مُرْ أَبَا بَكْرٍ فَلْيَعْبُدْ رَبَّهُ فِي دَارِهِ، فَلْيُصَلِّ وَلْيَقْرَأْ مَا شَاءَ، وَلاَ يُؤْذِينَا بِذَلِكَ، وَلاَ يَسْتَعْلِنْ بِهِ، فَإِنَّا قَدْ خَشِينَا أَنْ يَفْتِنَ أَبْنَاءَنَا وَنِسَاءَنَا. قَالَ ذَلِكَ ابْنُ الدَّغِنَةِ لأَبِي بَكْرٍ، فَطَفِقَ أَبُو بَكْرٍ يَعْبُدُ رَبَّهُ فِي دَارِهِ، وَلاَ يَسْتَعْلِنُ بِالصَّلاَةِ وَلاَ الْقِرَاءَةِ فِي غَيْرِ دَارِهِ، ثُمَّ بَدَا لأَبِي بَكْرٍ فَابْتَنَى مَسْجِدًا بِفِنَاءِ دَارِهِ، وَبَرَزَ فَكَانَ يُصَلِّي فِيهِ، وَيَقْرَأُ الْقُرْآنَ، فَيَتَقَصَّفُ عَلَيْهِ نِسَاءُ الْمُشْرِكِينَ وَأَبْنَاؤُهُمْ، يَعْجَبُونَ وَيَنْظُرُونَ إِلَيْهِ، وَكَانَ أَبُو بَكْرٍ رَجُلاً بَكَّاءً لاَ يَمْلِكُ دَمْعَهُ حِينَ يَقْرَأُ الْقُرْآنَ، فَأَفْزَعَ ذَلِكَ أَشْرَافَ قُرَيْشٍ مِنَ الْمُشْرِكِينَ، فَأَرْسَلُوا إِلَى ابْنِ الدَّغِنَةِ فَقَدِمَ عَلَيْهِمْ، فَقَالُوا لَهُ إِنَّا كُنَّا أَجَرْنَا أَبَا بَكْرٍ عَلَى أَنْ يَعْبُدَ رَبَّهُ فِي دَارِهِ، وَإِنَّهُ جَاوَزَ ذَلِكَ، فَابْتَنَى مَسْجِدًا بِفِنَاءِ دَارِهِ، وَأَعْلَنَ الصَّلاَةَ وَالْقِرَاءَةَ، وَقَدْ خَشِينَا أَنْ يَفْتِنَ أَبْنَاءَنَا وَنِسَاءَنَا، فَأْتِهِ فَإِنْ أَحَبَّ أَنْ يَقْتَصِرَ عَلَى أَنْ يَعْبُدَ رَبَّهُ فِي دَارِهِ فَعَلَ، وَإِنْ أَبَى إِلاَّ أَنْ يُعْلِنَ ذَلِكَ فَسَلْهُ أَنْ يَرُدَّ إِلَيْكَ ذِمَّتَكَ، فَإِنَّا كَرِهْنَا أَنْ نُخْفِرَكَ، وَلَسْنَا مُقِرِّينَ لأَبِي بَكْرٍ الاِسْتِعْلاَنَ. قَالَتْ عَائِشَةُ فَأَتَى ابْنُ الدَّغِنَةِ أَبَا بَكْرٍ، فَقَالَ قَدْ عَلِمْتَ الَّذِي عَقَدْتُ لَكَ عَلَيْهِ، فَإِمَّا أَنْ تَقْتَصِرَ عَلَى ذَلِكَ وَإِمَّا أَنْ تَرُدَّ إِلَىَّ ذِمَّتِي، فَإِنِّي لاَ أُحِبُّ أَنْ تَسْمَعَ الْعَرَبُ أَنِّي أُخْفِرْتُ فِي رَجُلٍ عَقَدْتُ لَهُ. قَالَ أَبُو بَكْرٍ إِنِّي أَرُدُّ إِلَيْكَ جِوَارَكَ، وَأَرْضَى بِجِوَارِ اللَّهِ. وَرَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَوْمَئِذٍ بِمَكَّةَ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «قَدْ أُرِيتُ دَارَ هِجْرَتِكُمْ، رَأَيْتُ سَبْخَةً ذَاتَ نَخْلٍ بَيْنَ لاَبَتَيْنِ». وَهُمَا الْحَرَّتَانِ، فَهَاجَرَ مَنْ هَاجَرَ قِبَلَ الْمَدِينَةِ حِينَ ذَكَرَ ذَلِكَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم، وَرَجَعَ إِلَى الْمَدِينَةِ بَعْضُ مَنْ كَانَ هَاجَرَ إِلَى أَرْضِ الْحَبَشَةِ، وَتَجَهَّزَ أَبُو بَكْرٍ مُهَاجِرًا، فَقَالَ لَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «عَلَى رِسْلِكَ فَإِنِّي أَرْجُو أَنْ يُؤْذَنَ لِي». قَالَ أَبُو بَكْرٍ هَلْ تَرْجُو ذَلِكَ بِأَبِي أَنْتَ قَالَ «نَعَمْ». فَحَبَسَ أَبُو بَكْرٍ نَفْسَهُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لِيَصْحَبَهُ وَعَلَفَ رَاحِلَتَيْنِ كَانَتَا عِنْدَهُ وَرَقَ السَّمُرِ أَرْبَعَةَ أَشْهُرٍ.

Überliefert von Aisha: (der Frau des Propheten) Seit ich das Alter erreichte, in dem ich mich an Dinge erinnern konnte, sah ich meine Eltern gemäß dem rechten Glauben des Islam anbeten. Kein einziger Tag verging, an dem der Gesandte Allahs (ﷺ) uns beide nicht morgens und abends besuchte. Als die Muslime verfolgt wurden, brach Abu Bakr als Auswanderer nach Äthiopien auf. Als er einen Ort namens Bark-al-Ghimad erreichte, traf er Ibn Ad-Daghna, den Häuptling des Stammes Qara, der Abu Bakr fragte: „Wohin gehst du?“ Abu Bakr sagte: „Mein Volk hat mich aus dem Land vertrieben, und ich möchte die Welt bereisen und meinen Herrn anbeten.“ Ibn Ad-Daghna sagte: „Ein Mann wie du wird nicht fortgehen, noch wird er vertrieben werden, da du den Armen hilfst, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, gute Beziehungen zu deinen Verwandten pflegst, den Behinderten (oder den Abhängigen) hilfst, Gästen Nahrung und Unterkunft gewährst und den Menschen in ihren Nöten hilfst. Ich bin dein Beschützer. So kehre zurück und bete zu deinem Herrn in deinem Haus.“ Ibn Ad-Daghna ging mit Abu Bakr und brachte ihn zu den Häuptlingen von Quraisch und sagte zu ihnen: „Ein Mann wie Abu Bakr wird nicht fortgehen, noch wird er vertrieben werden. Vertreibt ihr einen Mann, der den Armen hilft, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, gute Beziehungen zu Verwandten pflegt, den Behinderten hilft, Gästen Nahrung und Unterkunft gewährt und den Menschen in ihren Nöten hilft?“ So erlaubte Quraisch Ibn Ad-Daghnas Schutzgarantie und sagten Abu Bakr, dass er sicher sei, und sagten zu Ibn Ad-Daghna: „Rate Abu Bakr, seinen Herrn in seinem Haus anzubeten und zu beten und zu lesen, was er möchte, und uns nicht zu verletzen und diese Dinge nicht öffentlich zu tun, denn wir fürchten, dass unsere Söhne und Frauen ihm folgen könnten.“ Ibn Ad-Daghna teilte Abu Bakr all das mit, so dass Abu Bakr weiterhin seinen Herrn in seinem Haus anbetete und nicht laut betete oder den Qur'an rezitierte, außer in seinem Haus. Später hatte Abu Bakr die Idee, eine Moschee im Hof seines Hauses zu bauen. Er verwirklichte diese Idee und begann dort öffentlich zu beten und den Qur'an zu rezitieren. Die Frauen und Nachkommen der Heiden begannen sich um ihn zu versammeln und ihn erstaunt anzusehen. Abu Bakr war eine weichherzige Person und konnte nicht anders, als beim Rezitieren des Qur'an zu weinen. Dies entsetzte die heidnischen Häuptlinge von Quraisch. Sie schickten nach Ibn Ad-Daghna, und als er kam, sagten sie: „Wir haben Abu Bakr Schutz gewährt unter der Bedingung, dass er seinen Herrn in seinem Haus anbetet, aber er hat diese Bedingung überschritten und eine Moschee im Hof seines Hauses gebaut und sein Gebet verrichtet und den Qur'an öffentlich rezitiert. Wir fürchten, dass er unsere Frauen und Nachkommen irreleitet. So geh zu ihm und sag ihm, dass er, wenn er wünscht, seinen Herrn nur in seinem Haus anbeten kann, und wenn nicht, dann sag ihm, er soll dein Schutzversprechen zurückgeben, da wir dich nicht verraten wollen, indem wir dein Versprechen widerrufen, noch können wir Abu Bakrs öffentliche Erklärung des Islam (seine Anbetung) tolerieren.“ Aisha fügte hinzu: Ibn Ad-Daghna kam zu Abu Bakr und sagte: „Du kennst die Bedingungen, unter denen ich dir Schutz gewährt habe, so solltest du entweder diese Bedingungen einhalten oder meinen Schutz widerrufen, da ich nicht möchte, dass die Araber sagen, Ibn Ad-Daghna habe einer Person das Schutzversprechen gegeben und sein Volk habe es nicht respektiert.“ Abu Bakr sagte: „Ich widerrufe dein Schutzversprechen und bin mit Allahs Schutz zufrieden.“ Zu dieser Zeit war der Gesandte Allahs (ﷺ) noch in Mekka und er sagte zu seinen Gefährten: „Euer Auswanderungsort wurde mir gezeigt. Ich habe salziges Land gesehen, mit Dattelpalmen bepflanzt und zwischen zwei Bergen gelegen, den beiden Harras.“ Als der Prophet (ﷺ) dies mitteilte, wanderten einige der Gefährten nach Medina aus, und einige derer, die nach Äthiopien ausgewandert waren, kehrten nach Medina zurück. Als Abu Bakr sich zur Auswanderung vorbereitete, sagte der Gesandte Allahs (ﷺ) zu ihm: „Warte, denn ich erwarte, die Erlaubnis zur Auswanderung zu erhalten.“ Abu Bakr fragte: „Möge mein Vater für dich geopfert werden, erwartest du das wirklich?“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) antwortete bejahend. So verschob Abu Bakr seine Abreise, um den Gesandten Allahs (ﷺ) zu begleiten, und fütterte zwei Kamele, die er hatte, vier Monate lang mit den Blättern von Samor-Bäumen.

حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم كَانَ يُؤْتَى بِالرَّجُلِ الْمُتَوَفَّى عَلَيْهِ الدَّيْنُ فَيَسْأَلُ «هَلْ تَرَكَ لِدَيْنِهِ فَضْلاً». فَإِنْ حُدِّثَ أَنَّهُ تَرَكَ لِدَيْنِهِ وَفَاءً صَلَّى، وَإِلاَّ قَالَ لِلْمُسْلِمِينَ «صَلُّوا عَلَى صَاحِبِكُمْ». فَلَمَّا فَتَحَ اللَّهُ عَلَيْهِ الْفُتُوحَ قَالَ «أَنَا أَوْلَى بِالْمُؤْمِنِينَ مِنْ أَنْفُسِهِمْ، فَمَنْ تُوُفِّيَ مِنَ الْمُؤْمِنِينَ فَتَرَكَ دَيْنًا فَعَلَىَّ قَضَاؤُهُ، وَمَنْ تَرَكَ مَالاً فَلِوَرَثَتِهِ».

Überliefert von Abu Huraira: Wann immer ein verstorbener Mann mit Schulden zum Gesandten Allahs (ﷺ) gebracht wurde, fragte er: „Hat er etwas hinterlassen, um seine Schulden zu begleichen?“ Wenn ihm mitgeteilt wurde, dass er etwas hinterlassen hatte, um seine Schulden zu begleichen, verrichtete er sein Totengebet, andernfalls sagte er den Muslimen, sie sollten das Totengebet für ihren Freund verrichten. Als Allah den Propheten (ﷺ) durch Eroberungen wohlhabend machte, sagte er: „Ich habe mehr Anspruch als andere Gläubige, der Vormund der Gläubigen zu sein. Wenn also ein Muslim stirbt und Schulden hat, bin ich für die Rückzahlung seiner Schulden verantwortlich, und wer Reichtum hinterlässt (nach seinem Tod), wird er seinen Erben gehören.“