حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ نَهَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَنِ الْمُزَابَنَةِ أَنْ يَبِيعَ ثَمَرَ حَائِطِهِ إِنْ كَانَ نَخْلاً بِتَمْرٍ كَيْلاً، وَإِنْ كَانَ كَرْمًا أَنْ يَبِيعَهُ بِزَبِيبٍ كَيْلاً أَوْ كَانَ زَرْعًا أَنْ يَبِيعَهُ بِكَيْلِ طَعَامٍ، وَنَهَى عَنْ ذَلِكَ كُلِّهِ.
Überliefert von Ibn 'Umar: Der Gesandte Allahs (ﷺ) verbot Al-Muzabana, d. h. den Verkauf nicht geernteter Datteln des eigenen Gartens gegen abgemessene getrocknete Datteln oder frischer nicht geernteter Trauben gegen abgemessene getrocknete Trauben; oder stehender Feldfrüchte gegen eine abgemessene Menge Nahrungsmittel. Er verbot alle derartigen Geschäfte.
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «أَيُّمَا امْرِئٍ أَبَّرَ نَخْلاً ثُمَّ بَاعَ أَصْلَهَا، فَلِلَّذِي أَبَّرَ ثَمَرُ النَّخْلِ، إِلاَّ أَنْ يَشْتَرِطَهُ الْمُبْتَاعُ».
Überliefert von Ibn 'Umar: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wer Dattelpalmen bestäubt und sie dann verkauft, dem gehören die Früchte, es sei denn, der Käufer bedingt, dass die Früchte ihm gehören (und der Verkäufer stimmt zu).“
حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ وَهْبٍ، حَدَّثَنَا عُمَرُ بْنُ يُونُسَ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبِي قَالَ، حَدَّثَنِي إِسْحَاقُ بْنُ أَبِي طَلْحَةَ الأَنْصَارِيُّ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّهُ قَالَ نَهَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَنِ الْمُحَاقَلَةِ، وَالْمُخَاضَرَةِ، وَالْمُلاَمَسَةِ، وَالْمُنَابَذَةِ، وَالْمُزَابَنَةِ.
Überliefert von Anas bin Malik: Der Gesandte Allahs (ﷺ) verbot Muhaqala, Mukhadara, Mulamasa, Munabadha und Muzabana. (Siehe Glossar und frühere Hadithe für die Bedeutungen dieser Begriffe.)
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ جَعْفَرٍ، عَنْ حُمَيْدٍ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم نَهَى عَنْ بَيْعِ ثَمَرِ التَّمْرِ حَتَّى تَزْهُوَ. فَقُلْنَا لأَنَسٍ مَا زَهْوُهَا قَالَ تَحْمَرُّ وَتَصْفَرُّ، أَرَأَيْتَ إِنْ مَنَعَ اللَّهُ الثَّمَرَةَ بِمَ تَسْتَحِلُّ مَالَ أَخِيكَ
Überliefert von Humaid: Anas sagte: „Der Prophet (ﷺ) verbot den Verkauf von Datteln, bis sie fast reif waren.“ Wir fragten Anas: „Was bedeutet ‚fast reif‘?“ Er antwortete: „Sie werden rot und gelb. Der Prophet (ﷺ) fügte hinzu: ‚Wenn Allah die Früchte, die sich auf den Bäumen befinden, zerstören würde, welches Recht hätte der Verkäufer dann, das Geld seines Bruders (jemand anderen) zu nehmen?‘“
حَدَّثَنَا أَبُو الْوَلِيدِ، هِشَامُ بْنُ عَبْدِ الْمَلِكِ حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ أَبِي بِشْرٍ، عَنْ مُجَاهِدٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ كُنْتُ عِنْدَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَهْوَ يَأْكُلُ جُمَّارًا، فَقَالَ «مِنَ الشَّجَرِ شَجَرَةٌ كَالرَّجُلِ الْمُؤْمِنِ». فَأَرَدْتُ أَنْ أَقُولَ هِيَ النَّخْلَةُ. فَإِذَا أَنَا أَحْدَثُهُمْ قَالَ «هِيَ النَّخْلَةُ».
Überliefert von Ibn 'Umar: Ich war beim Propheten (ﷺ), während er frische Datteln aß. Er sagte: „Unter den Bäumen gibt es einen Baum, der einem gläubigen Menschen gleicht.“ Ich wollte sagen, dass es die Dattelpalme war, aber ich war der Jüngste unter ihnen (also schwieg ich). Er fügte hinzu: „Es ist die Dattelpalme.“
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنْ حُمَيْدٍ الطَّوِيلِ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ حَجَمَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَبُو طَيْبَةَ، فَأَمَرَ لَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بِصَاعٍ مِنْ تَمْرٍ، وَأَمَرَ أَهْلَهُ أَنْ يُخَفِّفُوا عَنْهُ مِنْ خَرَاجِهِ.
Überliefert von Anas bin Malik: Abu Taiba schröpfte den Gesandten Allahs (ﷺ), und so befahl der Gesandte Allahs (ﷺ), dass ihm ein Sa' Datteln bezahlt werde, und befahl seinen Herren (denn er war ein Sklave), seine Abgabe zu reduzieren.
حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ هِشَامٍ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ هِنْدٌ أُمُّ مُعَاوِيَةَ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِنَّ أَبَا سُفْيَانَ رَجُلٌ شَحِيحٌ، فَهَلْ عَلَىَّ جُنَاحٌ أَنْ آخُذَ مِنْ مَالِهِ سِرًّا قَالَ «خُذِي أَنْتِ وَبَنُوكِ مَا يَكْفِيكِ بِالْمَعْرُوفِ».
Überliefert von 'Aisha: Hind, die Mutter von Mu'awiya, sagte zum Gesandten Allahs (ﷺ): „Abu Sufyan (ihr Ehemann) ist ein Geizhals. Darf ich heimlich von seinem Geld nehmen?“ Der Prophet (ﷺ) sagte zu ihr: „Du und deine Söhne dürft nehmen, was ausreichend ist, in angemessener und fairer Weise.“
Überliefert von Hisham bin 'Urwa von seinem Vater: der hörte, wie 'Aisha sagte: „Der heilige Vers: ‚Wer unter den Vormündern reich ist, soll keinen Lohn (vom Vermögen der Waisen) nehmen; ist er aber arm, so soll er sich nehmen, was billig und angemessen ist (entsprechend seiner Arbeit)‘ (4,6) wurde bezüglich des Vormunds der Waisen offenbart, der sich um sie kümmert und ihre finanziellen Angelegenheiten in günstiger Weise verwaltet; wenn der Vormund arm ist, darf er sich davon nehmen, was billig und angemessen ist (entsprechend seiner Arbeit).“
حَدَّثَنِي مَحْمُودٌ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ جَابِرٍ ـ رضى الله عنه ـ جَعَلَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الشُّفْعَةَ فِي كُلِّ مَالٍ لَمْ يُقْسَمْ، فَإِذَا وَقَعَتِ الْحُدُودُ وَصُرِّفَتِ الطُّرُقُ فَلاَ شُفْعَةَ.
Überliefert von Jabir: Der Gesandte Allahs (ﷺ) gewährte das Vorkaufsrecht (bei dem Partner) in jedem gemeinsamen Eigentum, aber wenn die Grenzen des Eigentums abgegrenzt oder die Wege und Straßen festgelegt waren, dann gab es kein Vorkaufsrecht.
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ مَحْبُوبٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَاحِدِ، حَدَّثَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ بْنِ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ قَضَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بِالشُّفْعَةِ فِي كُلِّ مَالٍ لَمْ يُقْسَمْ، فَإِذَا وَقَعَتِ الْحُدُودُ وَصُرِّفَتِ الطُّرُقُ فَلاَ شُفْعَةَ.
Überliefert von Jabir bin `Abdullah: Der Gesandte Allahs (ﷺ) entschied die Gültigkeit des Vorkaufsrechts in jedem gemeinsamen ungeteilten Eigentum, aber wenn die Grenzen gut markiert oder die Wege und Straßen festgelegt waren, dann gab es kein Vorkaufsrecht.
Überliefert von Mussaddad von `Abdul Wahid: dasselbe wie oben, aber er sagte: "... in jeder gemeinsamen ungeteilten Sache..." Überliefert von Hisham von Ma`mar dasselbe wie oben, aber er sagte: "... in jedem Eigentum..."
Überliefert von Ibn `Umar: Der Prophet (ﷺ) sagte: "Während drei Personen gingen, begann Regen zu fallen und sie mussten in eine Höhle in einem Berg eintreten. Ein großer Fels rollte herüber und blockierte den Eingang der Höhle. Sie sagten zueinander: 'Ruft Allah mit der besten Tat an, die ihr vollbracht habt (damit Allah den Fels entfernen möge)'. Einer von ihnen sagte: 'O Allah! Meine Eltern waren alt und ich pflegte hinauszugehen, um (meine Tiere) weiden zu lassen. Bei meiner Rückkehr melkte ich (die Tiere) und brachte die Milch in einem Gefäß zu meinen Eltern zum Trinken. Nachdem sie davon getrunken hatten, gab ich sie meinen Kindern, meiner Familie und meiner Frau. Eines Tages wurde ich aufgehalten und bei meiner Rückkehr fand ich meine Eltern schlafend vor, und ich mochte es nicht, sie aufzuwecken. Die Kinder weinten zu meinen Füßen (vor Hunger). Dieser Zustand dauerte an, bis es dämmerte. O Allah! Wenn Du es so siehst, dass ich es um Deinetwillen tat, dann entferne bitte diesen Fels, damit wir den Himmel sehen können.' So wurde der Fels ein wenig bewegt. Der zweite sagte: 'O Allah! Du weißt, dass ich in eine Cousine von mir verliebt war, wie die tiefste Liebe, die ein Mann für eine Frau haben kann, und sie sagte mir, dass ich mein Verlangen nicht erfüllt bekommen würde, es sei denn, ich zahle ihr einhundert Dinare (Goldstücke). So bemühte ich mich darum, bis ich den gewünschten Betrag zusammengetragen hatte, und als ich mich zwischen ihre Beine setzte, sagte sie mir, ich solle Allah fürchten, und bat mich, sie nicht zu entjungfern, außer rechtmäßig (durch Heirat). So stand ich auf und ließ sie. O Allah! Wenn Du es so siehst, dass ich es um Deinetwillen tat, entferne bitte diesen Fels.' So wurden zwei Drittel des Felsens entfernt. Dann sagte der dritte Mann: 'O Allah! Zweifellos weißt Du, dass ich einst einen Arbeiter für einen Faraq (drei Sa's) Hirse anstellte, und als ich ihn bezahlen wollte, weigerte er sich, es anzunehmen, so säte ich es und von seinem Ertrag kaufte ich Kühe und einen Hirten. Nach einiger Zeit kam jener Mann und forderte sein Geld. Ich sagte zu ihm: Geh zu diesen Kühen und dem Hirten und nimm sie, denn sie sind für dich. Er fragte mich, ob ich mit ihm scherze. Ich sagte ihm, dass ich nicht mit ihm scherze, und all das gehöre ihm. O Allah! Wenn Du es so siehst, dass ich es aufrichtig um Deinetwillen tat, dann entferne bitte den Fels.' So wurde der Fels vollständig vom Eingang der Höhle entfernt."
حَدَّثَنَا أَبُو النُّعْمَانِ، حَدَّثَنَا مُعْتَمِرُ بْنُ سُلَيْمَانَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَبِي عُثْمَانَ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ أَبِي بَكْرٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ كُنَّا مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ جَاءَ رَجُلٌ مُشْرِكٌ مُشْعَانٌّ طَوِيلٌ بِغَنَمٍ يَسُوقُهَا فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «بَيْعًا أَمْ عَطِيَّةً أَوْ قَالَ أَمْ هِبَةً». قَالَ لاَ بَلْ بَيْعٌ. فَاشْتَرَى مِنْهُ شَاةً.
Überliefert von `Abdur-Rahman bin Abu Bakr: Wir waren mit dem Propheten (ﷺ), als ein großer Heide mit langem, verfilztem, ungepflegtem Haar kam und seine Schafe trieb. Der Prophet (ﷺ) fragte ihn: "Sind diese Schafe zum Verkauf oder als Geschenk?" Der Heide antwortete: "Sie sind zum Verkauf." Der Prophet (ﷺ) kaufte ein Schaf von ihm.
Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: "Der Prophet (ﷺ) Abraham wanderte mit Sarah aus und betrat ein Dorf, in dem es einen König oder einen Tyrannen gab. (Dem König) wurde gesagt, dass Abraham (das Dorf) betreten hatte, begleitet von einer Frau, die eine der bezauberndsten Frauen war. So ließ der König Abraham holen und fragte: 'O Abraham! Wer ist diese Dame, die dich begleitet?' Abraham antwortete: 'Sie ist meine Schwester (d. h. im Glauben).' Dann kehrte Abraham zu ihr zurück und sagte: 'Widersprich meiner Aussage nicht, denn ich habe ihnen mitgeteilt, dass du meine Schwester bist. Bei Allah, es gibt keine wahren Gläubigen in diesem Land außer dir und mir.' Dann sandte Abraham sie zum König. Als der König zu ihr kam, stand sie auf, verrichtete die Gebetswaschung (Wudu'), betete und sagte: 'O Allah! Wenn ich an Dich und Deinen Gesandten geglaubt und meine Schamteile vor jedem außer meinem Ehemann bewahrt habe, dann lass diesen Heiden nicht die Oberhand über mich gewinnen.' Daraufhin verfiel der König in einen Zustand der Aufregung und begann, seine Beine zu bewegen. Als Sarah den Zustand des Königs sah, sagte sie: 'O Allah! Wenn er sterben sollte, werden die Leute sagen, dass ich ihn getötet habe.' Der König erlangte seine Kraft wieder und ging auf sie zu, doch sie stand wieder auf, verrichtete die Gebetswaschung (Wudu'), betete und sagte: 'O Allah! Wenn ich an Dich und Deinen Gesandten geglaubt und meine Schamteile vor allem außer meinem Ehemann bewahrt habe, dann lass diesen Heiden nicht die Oberhand über mich gewinnen.' Der König verfiel erneut in einen Zustand der Aufregung und begann, seine Beine zu bewegen. Als Sarah diesen Zustand des Königs sah, sagte sie: 'O Allah! Wenn er sterben sollte, werden die Leute sagen, dass ich ihn getötet habe.' Der König erlitt entweder zwei oder drei Anfälle, und nachdem er sich vom letzten Anfall erholt hatte, sagte er: 'Bei Allah! Du hast einen Satan zu mir gesandt. Bringt sie zu Abraham und gebt ihr Ajar.' So kam sie zurück zu Abraham und sagte: 'Allah hat den Heiden gedemütigt und uns eine Sklavin zum Dienst gegeben.'"
Überliefert von 'Aisha: Sa'd bin Abi Waqqas und 'Abu bin Zam'a stritten über einen Jungen. Sa'd sagte: "O Gesandter Allahs (ﷺ)! Dieser Junge ist der Sohn meines Bruders ('Utba bin Abi Waqqas), der mir ein Versprechen abnahm, dass ich ihn als seinen (illegalen) Sohn annehmen würde. Schau ihn an und sieh, wem er ähnelt." 'Abu bin Zam'a sagte: "O Gesandter Allahs (ﷺ)! Dies ist mein Bruder und wurde auf dem Bett meines Vaters von seiner Sklavin geboren." Der Gesandte Allahs (ﷺ) warf einen Blick auf den Jungen und fand eine eindeutige Ähnlichkeit mit 'Utba und sagte dann: "Der Junge gehört dir, o 'Abu bin Zam'a. Das Kind gehört dem Besitzer des Bettes, und der Ehebrecher bekommt nichts außer den Steinen (Verzweiflung, d. h. zu Tode gesteinigt zu werden)." Dann sagte der Prophet (ﷺ): "O Sauda bint Zama! Verhülle dich vor diesem Jungen." So sah Sauda ihn nie wieder.
Überliefert von Sa'd, dass sein Vater sagte: 'Abdur-Rahman bin 'Auf sagte zu Suhaib: 'Fürchte Allah und schreibe dich niemandem außer deinem Vater zu.' Suhaib antwortete: 'Ich möchte es nicht sagen, selbst wenn mir große Geldbeträge gegeben würden, aber ich sage, dass ich in meiner Kindheit entführt wurde.'"
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ، أَنَّ حَكِيمَ بْنَ حِزَامٍ، أَخْبَرَهُ أَنَّهُ، قَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ، أَرَأَيْتَ أُمُورًا كُنْتُ أَتَحَنَّثُ ـ أَوْ أَتَحَنَّتُ بِهَا ـ فِي الْجَاهِلِيَّةِ مِنْ صِلَةٍ وَعَتَاقَةٍ وَصَدَقَةٍ، هَلْ لِي فِيهَا أَجْرٌ قَالَ حَكِيمٌ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «أَسْلَمْتَ عَلَى مَا سَلَفَ لَكَ مِنْ خَيْرٍ».
Überliefert von 'Urwa bin Az-Zubair: Hakim bin Hizam sagte: "O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich pflegte in der vorislamischen Zeit der Unwissenheit gute Taten zu tun, z. B. gute Beziehungen zu meinen Verwandten zu pflegen, Sklaven freizulassen und Almosen zu geben. Werde ich dafür eine Belohnung erhalten?" Der Gesandte Allahs (ﷺ) antwortete: "Du hast den Islam mit all den guten Taten angenommen, die du in der Vergangenheit getan hast."
حَدَّثَنَا زُهَيْرُ بْنُ حَرْبٍ، حَدَّثَنَا يَعْقُوبُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا أَبِي، عَنْ صَالِحٍ، قَالَ حَدَّثَنِي ابْنُ شِهَابٍ، أَنَّ عُبَيْدَ اللَّهِ بْنَ عَبْدِ اللَّهِ، أَخْبَرَهُ أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ أَخْبَرَهُ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَرَّ بِشَاةٍ مَيِّتَةٍ فَقَالَ «هَلاَّ اسْتَمْتَعْتُمْ بِإِهَابِهَا». قَالُوا إِنَّهَا مَيِّتَةٌ. قَالَ «إِنَّمَا حَرُمَ أَكْلُهَا».
Überliefert von 'Abdullah bin 'Abbas: Einst ging der Gesandte Allahs (ﷺ) an einem toten Schaf vorbei und sagte zu den Leuten: "Würdet ihr nicht von seiner Haut profitieren?" Die Leute antworteten, dass es tot sei. Der Prophet (ﷺ) sagte: "Aber nur sein Verzehr ist verboten."
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنِ ابْنِ الْمُسَيَّبِ، أَنَّهُ سَمِعَ أَبَا هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ يَقُولُ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «وَالَّذِي نَفْسِي بِيَدِهِ لَيُوشِكَنَّ أَنْ يَنْزِلَ فِيكُمُ ابْنُ مَرْيَمَ حَكَمًا مُقْسِطًا فَيَكْسِرَ الصَّلِيبَ، وَيَقْتُلَ الْخِنْزِيرَ، وَيَضَعَ الْجِزْيَةَ، وَيَفِيضَ الْمَالُ حَتَّى لاَ يَقْبَلَهُ أَحَدٌ».
Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist, der Sohn Marias (Jesus) wird bald unter euch Menschen (Muslimen) als gerechter Herrscher herabsteigen und das Kreuz zerbrechen, das Schwein töten und die Dschizya (eine Steuer, die von den Nicht-Muslimen erhoben wird, die unter dem Schutz der muslimischen Regierung stehen) abschaffen. Dann wird es reichlich Geld geben und niemand wird Almosen annehmen.
حَدَّثَنَا الْحُمَيْدِيُّ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ دِينَارٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي طَاوُسٌ، أَنَّهُ سَمِعَ ابْنَ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ يَقُولُ بَلَغَ عُمَرَ أَنَّ فُلاَنًا بَاعَ خَمْرًا فَقَالَ قَاتَلَ اللَّهُ فُلاَنًا، أَلَمْ يَعْلَمْ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «قَاتَلَ اللَّهُ الْيَهُودَ، حُرِّمَتْ عَلَيْهِمُ الشُّحُومُ فَجَمَلُوهَا فَبَاعُوهَا».
Überliefert von Ibn `Abbas: Einst wurde `Umar informiert, dass ein bestimmter Mann Alkohol verkaufte. `Umar sagte: „Möge Allah ihn verfluchen! Weiß er nicht, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Möge Allah die Juden verfluchen, denn Allah hatte ihnen verboten, das Fett von Tieren zu essen, aber sie schmolzen es und verkauften es.‘“
حَدَّثَنَا عَبْدَانُ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ، أَخْبَرَنَا يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، سَمِعْتُ سَعِيدَ بْنَ الْمُسَيَّبِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «قَاتَلَ اللَّهُ يَهُودًا حُرِّمَتْ عَلَيْهِمُ الشُّحُومُ فَبَاعُوهَا، وَأَكَلُوا أَثْمَانَهَا». قَالَ أَبُو عَبْد اللَّهِ قَاتَلَهُمْ اللَّهُ لَعَنَهُمْ قُتِلَ لُعِنَ الْخَرَّاصُونَ الْكَذَّابُونَ
Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Möge Allah die Juden verfluchen, denn Allah machte Fett für sie unerlaubt, aber sie verkauften es und aßen seinen Preis.“
Überliefert von Sa`id bin Abu Al-Hasan: Während ich bei Ibn `Abbas war, kam ein Mann und sagte: „O Vater von `Abbas! Mein Lebensunterhalt stammt aus meinem handwerklichen Beruf und ich mache diese Bilder.“ Ibn `Abbas sagte: „Ich werde dir nur erzählen, was ich vom Gesandten Allahs (ﷺ) gehört habe. Ich hörte ihn sagen: ‚Wer ein Bild macht, wird von Allah bestraft werden, bis er ihm Leben einhaucht, und er wird niemals in der Lage sein, ihm Leben einzuhauchen.‘“ Als dieser Mann das hörte, seufzte er und sein Gesicht wurde blass. Ibn `Abbas sagte zu ihm: „Wie schade! Wenn du darauf bestehst, Bilder zu machen, rate ich dir, Bilder von Bäumen und anderen unbelebten Objekten zu machen.“
حَدَّثَنَا مُسْلِمٌ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي الضُّحَى، عَنْ مَسْرُوقٍ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ لَمَّا نَزَلَتْ آيَاتُ سُورَةِ الْبَقَرَةِ عَنْ آخِرِهَا خَرَجَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ «حُرِّمَتِ التِّجَارَةُ فِي الْخَمْرِ».
Überliefert von `Aisha: Als die letzten Verse der Sure Al-Baqara offenbart wurden, ging der Prophet (ﷺ) (aus seinem Haus zur Moschee) hinaus und sagte: „Der Handel mit Alkohol ist unerlaubt geworden.“
حَدَّثَنِي بِشْرُ بْنُ مَرْحُومٍ، حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ سُلَيْمٍ، عَنْ إِسْمَاعِيلَ بْنِ أُمَيَّةَ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ أَبِي سَعِيدٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ «قَالَ اللَّهُ ثَلاَثَةٌ أَنَا خَصْمُهُمْ يَوْمَ الْقِيَامَةِ، رَجُلٌ أَعْطَى بِي ثُمَّ غَدَرَ، وَرَجُلٌ بَاعَ حُرًّا فَأَكَلَ ثَمَنَهُ، وَرَجُلٌ اسْتَأْجَرَ أَجِيرًا فَاسْتَوْفَى مِنْهُ، وَلَمْ يُعْطِ أَجْرَهُ».
Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Allah sagt: ‚Ich werde am Tag der Auferstehung gegen drei Personen sein: 1. Einen, der in Meinem Namen ein Bündnis eingeht, aber treulos wird. 2. Einen, der einen freien Menschen (als Sklaven) verkauft und den Preis verzehrt, 3. Und einen, der einen Arbeiter beschäftigt und die volle Arbeit von ihm erhält, ihm aber seinen Lohn nicht zahlt.'“
حَدَّثَنَا سُلَيْمَانُ بْنُ حَرْبٍ، حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ زَيْدٍ، عَنْ ثَابِتٍ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ كَانَ فِي السَّبْىِ صَفِيَّةُ، فَصَارَتْ إِلَى دَحْيَةَ الْكَلْبِيِّ، ثُمَّ صَارَتْ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Überliefert von Anas: Unter den Gefangenen war Safiya. Zuerst wurde sie Dihya Al-Kalbi gegeben und dann dem Propheten (ﷺ).