حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ بَشَّارٍ، حَدَّثَنَا غُنْدَرٌ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، قَالَ سَمِعْتُ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ، قَالَ لَمَّا أَرَادَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَنْ يَكْتُبَ إِلَى الرُّومِ قَالُوا إِنَّهُمْ لاَ يَقْرَءُونَ كِتَابًا إِلاَّ مَخْتُومًا. فَاتَّخَذَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم خَاتَمًا مِنْ فِضَّةٍ، كَأَنِّي أَنْظُرُ إِلَى وَبِيصِهِ، وَنَقْشُهُ مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللَّهِ.
Überliefert von Anas bin Malik: Als der Prophet (ﷺ) beabsichtigte, an die Byzantiner zu schreiben, sagten die Leute: „Sie lesen keinen Brief, es sei denn, er ist versiegelt (gestempelt).“ Daher nahm der Prophet (ﷺ) einen silbernen Ring – als ob ich jetzt seinen Glanz vor mir sehe – und seine Gravur war: ‚Muhammad, Gesandter Allahs‘.
Überliefert von 'Abdullah bin As-Sa'di: Dass er zu 'Umar während seines Kalifats ging. 'Umar sagte zu ihm: „Wurde mir nicht erzählt, dass du bestimmte Arbeiten für die Leute verrichtest, aber wenn dir eine Zahlung gegeben wird, weigerst du dich, sie anzunehmen?“ 'Abdullah fügte hinzu: Ich sagte: „Ja.“ 'Umar sagte: „Warum tust du das?“ Ich sagte: „Ich habe Pferde und Sklaven und lebe in Wohlstand, und ich wünsche, dass meine Zahlung als freiwillige Spende (Sadaqah) für die Muslime aufbewahrt wird.“ 'Umar sagte: „Tu das nicht, denn ich beabsichtigte, dasselbe zu tun wie du. Der Gesandte Allahs (ﷺ) pflegte mir Geschenke zu geben, und ich pflegte zu ihm zu sagen: ‚Gib es einem Bedürftigeren als mir.‘ Einmal gab er mir etwas Geld, und ich sagte: ‚Gib es einem Bedürftigeren als mir.‘ Daraufhin sagte der Prophet (ﷺ): ‚Nimm es und behalte es in deinem Besitz und gib es dann als Almosen. Nimm, was auch immer von diesem Geld zu dir kommt, wenn du nicht begierig darauf bist und nicht danach fragst; andernfalls (d. h., wenn es nicht zu dir kommt) suche nicht, es selbst zu haben.‘“
وَعَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ حَدَّثَنِي سَالِمُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، أَنْ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُمَرَ، قَالَ سَمِعْتُ عُمَرَ، يَقُولُ كَانَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم يُعْطِينِي الْعَطَاءَ فَأَقُولُ أَعْطِهِ أَفْقَرَ إِلَيْهِ مِنِّي. حَتَّى أَعْطَانِي مَرَّةً مَالاً فَقُلْتُ أَعْطِهِ مَنْ هُوَ أَفْقَرُ إِلَيْهِ مِنِّي. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «خُذْهُ فَتَمَوَّلْهُ وَتَصَدَّقْ بِهِ، فَمَا جَاءَكَ مِنْ هَذَا الْمَالِ وَأَنْتَ غَيْرُ مُشْرِفٍ وَلاَ سَائِلٍ فَخُذْهُ، وَمَا لاَ فَلاَ تُتْبِعْهُ نَفْسَكَ».
Überliefert von 'Abdullah bin 'Umar: Ich habe 'Umar sagen hören: „Der Prophet (ﷺ) pflegte mir etwas Geld (Zuwendung) zu geben, und ich pflegte (zu ihm) zu sagen: ‚Gib es einem Bedürftigeren als mir.‘ Einmal gab er mir etwas Geld, und ich sagte: ‚Gib es einem Bedürftigeren als mir.‘ Der Prophet (ﷺ) sagte (zu mir): ‚Nimm es und behalte es in deinem Besitz und gib es dann als Almosen. Nimm, was auch immer von diesem Geld zu dir kommt, während du nicht begierig darauf bist und nicht danach fragst; nimm es, aber du sollst nicht nach dem streben, was dir nicht gegeben wird.‘“
Überliefert von Sahl bin Sa'd: Ich war Zeuge, als ein Ehemann und eine Ehefrau in einen Fall von Li'an verwickelt waren. Daraufhin wurde die Scheidung vollzogen. Ich war zu jener Zeit fünfzehn Jahre alt.
حَدَّثَنَا يَحْيَى، حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا ابْنُ جُرَيْجٍ، أَخْبَرَنِي ابْنُ شِهَابٍ، عَنْ سَهْلٍ، أَخِي بَنِي سَاعِدَةَ أَنَّ رَجُلاً، مِنَ الأَنْصَارِ جَاءَ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ أَرَأَيْتَ رَجُلاً وَجَدَ مَعَ امْرَأَتِهِ رَجُلاً، أَيَقْتُلُهُ فَتَلاَعَنَا فِي الْمَسْجِدِ وَأَنَا شَاهِدٌ.
Überliefert von Sahl (dem Bruder von Bani Sa'ida): Ein Mann von den Ansar kam zum Propheten (ﷺ) und sagte: „Wenn ein Mann einen anderen Mann bei seiner Ehefrau schlafend vorfindet, soll er ihn dann töten?“ Daraufhin führten jener Mann und seine Ehefrau das Li'an in der Moschee durch, während ich anwesend war.
Überliefert von Abu Huraira: Ein Mann kam zum Gesandten Allahs (ﷺ), während dieser in der Moschee war, und rief ihn an mit den Worten: „O Gesandter Allahs! Ich habe unerlaubten Geschlechtsverkehr begangen.“ Der Prophet (ﷺ) wandte sein Gesicht zur anderen Seite, doch als der Mann vier Zeugen gegen sich selbst beibrachte, sagte der Prophet (ﷺ) zu ihm: „Bist du wahnsinnig?“ Der Mann sagte: „Nein.“ Da sagte der Prophet (ﷺ) (zu seinen Gefährten): „Nehmt ihn mit und steinigt ihn zu Tode.“
قَالَ ابْنُ شِهَابٍ فَأَخْبَرَنِي مَنْ، سَمِعَ جَابِرَ بْنَ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ كُنْتُ فِيمَنْ رَجَمَهُ بِالْمُصَلَّى. رَوَاهُ يُونُسُ وَمَعْمَرٌ وَابْنُ جُرَيْجٍ عَنِ الزُّهْرِيِّ عَنْ أَبِي سَلَمَةَ عَنْ جَابِرٍ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي الرَّجْمِ.
(Fortsetzung von oben) Überliefert von Jabir bin Abdullah: Ich war einer von denen, die ihn bei der Musalla in Al-Madina steinigten (siehe Hadith 5272).
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ هِشَامٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ زَيْنَبَ ابْنَةِ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ أُمِّ سَلَمَةَ ـ رضى الله عنها ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «إِنَّمَا أَنَا بَشَرٌ، وَإِنَّكُمْ تَخْتَصِمُونَ إِلَىَّ، وَلَعَلَّ بَعْضَكُمْ أَنْ يَكُونَ أَلْحَنَ بِحُجَّتِهِ مِنْ بَعْضٍ فَأَقْضِي نَحْوَ مَا أَسْمَعُ، فَمَنْ قَضَيْتُ لَهُ بِحَقِّ أَخِيهِ شَيْئًا فَلاَ يَأْخُذْهُ، فَإِنَّمَا أَقْطَعُ لَهُ قِطْعَةً مِنَ النَّارِ».
Überliefert von Um Salama: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Ich bin nur ein Mensch, und ihr (Streitparteien) kommt mit euren Fällen zu mir; und es mag sein, dass einer von euch seinen Fall beredter und überzeugender darlegt als der andere, und ich fälle mein Urteil nach dem, was ich höre. Wenn ich also (irrtümlich) urteile und dem einen Bruder das Recht des anderen gebe, so soll er (der Letztere) es nicht nehmen, denn ich gebe ihm nur ein Stück Feuer.“ (Siehe Hadith Nr. 638, Bd. 3).
Überliefert von Abu Qatada: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte am Tag (der Schlacht) von Hunain: „Wer einen Ungläubigen (Kafir) getötet hat und dafür einen Beweis oder einen Zeugen hat, dem gehört die Salb (Waffen und Besitztümer des Getöteten).“ Ich stand auf, um einen Zeugen zu suchen, der bezeugen sollte, dass ich einen Ungläubigen (Kafir) getötet hatte, aber ich konnte keinen Zeugen finden und setzte mich dann hin. Dann dachte ich, dass ich den Fall dem Gesandten Allahs (ﷺ) vortragen sollte, und (als ich dies tat) sagte ein Mann von denen, die bei ihm saßen: „Die Waffen der getöteten Person, die er erwähnt hat, sind bei mir, so bitte befriedige ihn an meiner Stelle.“ Abu Bakr sagte: „Nein, er wird die Waffen nicht einem Vogel von Quraisch geben und einen von Allahs Löwen, der für die Sache Allahs und Seines Gesandten kämpft, berauben.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) stand auf und gab sie mir, und ich kaufte mit ihrem Preis einen Garten, und das war mein erster Besitz, den ich durch die Kriegsbeute erwarb. Die Leute von Hidschaz sagten: „Ein Richter soll nicht nach seinem Wissen urteilen, ob er zur Zeit, als er der Richter war, oder davor ein Zeuge war.“ Und wenn ein Prozessparteier ein Geständnis zugunsten seines Gegners vor Gericht ablegt, soll der Richter nach Ansicht einiger Gelehrter nicht gegen ihn urteilen, bis dieser zwei Zeugen aufruft, die sein Geständnis bezeugen. Und einige Leute des Irak sagten: „Ein Richter kann nach dem urteilen, was er im Gerichtssaal hört oder bezeugt (das Geständnis der Prozessparteien), aber wenn das Geständnis außerhalb des Gerichts erfolgt, soll er nicht urteilen, es sei denn, zwei Zeugen bezeugen das Geständnis.“ Einige von ihnen sagten: „Ein Richter kann nach seinem Wissen über den Fall urteilen, da er vertrauenswürdig ist, und dass ein Zeuge nur erforderlich ist, um die Wahrheit aufzudecken. Das Wissen des Richters ist mehr als das des Zeugen.“ Einige sagten: „Ein Richter kann nur in Fällen, die Eigentum betreffen, nach seinem Wissen urteilen, aber in anderen Fällen kann er es nicht.“ Al-Qasim sagte: „Ein Richter sollte nicht nach seinem Wissen urteilen, wenn andere Leute nicht wissen, was er weiß, obwohl sein Wissen mehr ist als das Zeugnis eines anderen, weil er sich selbst dem Verdacht der Muslime aussetzen und bei den Muslimen unbegründete Zweifel hervorrufen könnte.“
حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم أَتَتْهُ صَفِيَّةُ بِنْتُ حُيَىٍّ فَلَمَّا رَجَعَتِ انْطَلَقَ مَعَهَا، فَمَرَّ بِهِ رَجُلاَنِ مِنَ الأَنْصَارِ فَدَعَاهُمَا فَقَالَ «إِنَّمَا هِيَ صَفِيَّةُ». قَالاَ سُبْحَانَ اللَّهِ. قَالَ «إِنَّ الشَّيْطَانَ يَجْرِي مِنِ ابْنِ آدَمَ مَجْرَى الدَّمِ». رَوَاهُ شُعَيْبٌ وَابْنُ مُسَافِرٍ وَابْنُ أَبِي عَتِيقٍ وَإِسْحَاقُ بْنُ يَحْيَى عَنِ الزُّهْرِيِّ عَنْ عَلِيٍّ ـ يَعْنِي ابْنَ حُسَيْنٍ ـ عَنْ صَفِيَّةَ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Überliefert von Ali bin Husain: Safiya bint (Tochter von) Huyai kam zum Propheten (in die Moschee), und als sie (nach Hause) zurückkehrte, begleitete der Prophet (ﷺ) sie. Es geschah, dass zwei Männer von den Ansar an ihnen vorbeigingen und der Prophet sie rief und sagte: „Sie ist Safiya!“ Diese beiden Männer sagten: „Subhan Allah!“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Der Satan kreist im menschlichen Körper wie das Blut.“
Überliefert von Abu Burda: Der Prophet (ﷺ) sandte meinen Vater und Mu'adh bin Jabal in den Jemen und sagte (zu ihnen): „Macht den Menschen die Dinge leicht und legt ihnen keine Hindernisse in den Weg, gebt ihnen frohe Botschaft und lasst sie keine Abneigung empfinden (d. h. bewirkt nicht, dass die Menschen gute Taten hassen), und ihr beide sollt in Zusammenarbeit und gegenseitigem Einverständnis arbeiten.“ Abu Musa sagte zum Gesandten Allahs (ﷺ): „In unserem Land wird ein spezielles alkoholisches Getränk namens Al-Bit' zubereitet (zum Trinken).“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Jedes berauschende Mittel ist verboten.“
Überliefert von Abu Humaid Al-Sa'idi: Der Prophet (ﷺ) setzte einen Mann aus dem Stamm der Bani Asad namens Ibn Al-Utabiyya ein, um die Zakat (Pflichtabgabe) einzusammeln. Als er (mit dem Geld) zurückkehrte, sagte er (zum Propheten): „Dies ist für dich und dies wurde mir als Geschenk gegeben.“ Der Prophet (ﷺ) stand auf der Kanzel auf (Sufyan sagte, er stieg auf die Kanzel), und nachdem er Allah verherrlicht und gepriesen hatte, sagte er: „Was ist los mit dem Angestellten, den wir (zur Einsammlung der Zakat von der Öffentlichkeit) entsenden, dass er zurückkommt und sagt: ‚Dies ist für dich und das ist für mich?‘ Warum blieb er nicht im Haus seines Vaters und seiner Mutter, um zu sehen, ob ihm Geschenke gegeben werden oder nicht? Bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, wer etwas unrechtmäßig nimmt, wird es am Tag der Auferstehung bringen, indem er es auf seinem Nacken trägt: Wenn es ein Kamel ist, wird es grunzen; wenn es eine Kuh ist, wird es muhen; und wenn es ein Schaf ist, wird es blöken!“ Der Prophet (ﷺ) hob dann beide Hände, bis wir die Weiße seiner Achselhöhlen sahen (und er sagte): „Fürwahr! Habe ich nicht Allahs Botschaft übermittelt?“ Und er wiederholte es dreimal.
حَدَّثَنَا عُثْمَانُ بْنُ صَالِحٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ وَهْبٍ، أَخْبَرَنِي ابْنُ جُرَيْجٍ، أَنَّ نَافِعًا، أَخْبَرَهُ أَنَّ ابْنَ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ أَخْبَرَهُ قَالَ كَانَ سَالِمٌ مَوْلَى أَبِي حُذَيْفَةَ يَؤُمُّ الْمُهَاجِرِينَ الأَوَّلِينَ وَأَصْحَابَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي مَسْجِدِ قُبَاءٍ، فِيهِمْ أَبُو بَكْرٍ وَعُمَرُ وَأَبُو سَلَمَةَ وَزَيْدٌ وَعَامِرُ بْنُ رَبِيعَةَ.
Überliefert von Ibn 'Umar: Salim, der freigelassene Sklave von Abu Hudhaifa, pflegte die frühen Muhadschirun (Auswanderer) und die Gefährten des Propheten (ﷺ) in der Quba-Moschee im Gebet anzuführen. Unter denen, die hinter ihm beteten, waren Abu Bakr, 'Umar, Abu Salama und Amir bin Rabi'a.
حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ أَبِي أُوَيْسٍ، حَدَّثَنِي إِسْمَاعِيلُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، عَنْ عَمِّهِ، مُوسَى بْنِ عُقْبَةَ قَالَ ابْنُ شِهَابٍ حَدَّثَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ، أَنَّ مَرْوَانَ بْنَ الْحَكَمِ، وَالْمِسْوَرَ بْنَ مَخْرَمَةَ، أَخْبَرَاهُ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ حِينَ أَذِنَ لَهُمُ الْمُسْلِمُونَ فِي عِتْقِ سَبْىِ هَوَازِنَ «إِنِّي لاَ أَدْرِي مَنْ أَذِنَ مِنْكُمْ مِمَّنْ لَمْ يَأْذَنْ، فَارْجِعُوا حَتَّى يَرْفَعَ إِلَيْنَا عُرَفَاؤُكُمْ أَمْرَكُمْ». فَرَجَعَ النَّاسُ فَكَلَّمَهُمْ عُرَفَاؤُهُمْ، فَرَجَعُوا إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَخْبَرُوهُ أَنَّ النَّاسَ قَدْ طَيَّبُوا وَأَذِنُوا.
Überliefert von 'Urwa bin Az-Zubair: Marwan bin Al-Hakam und Al-Miswar bin Makhrama erzählten ihm, dass als die Muslime die Erlaubnis erhielten, die Gefangenen von Hawazin freizulassen, der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: "Ich weiß nicht, wer von euch zugestimmt hat und wer nicht. Geht zurück, damit eure 'Urafa' uns eure Entscheidung vorlegen." So kehrten die Leute zurück, und ihre 'Urafa' sprachen mit ihnen und kamen dann zurück zum Gesandten Allahs (ﷺ) und teilten ihm mit, dass die Leute ihre Zustimmung freudig gegeben und (die Freilassung ihrer Gefangenen) erlaubt hatten.
Überliefert von Muhammad bin Zaid bin 'Abdullah bin 'Umar: Einige Leute sagten zu Ibn 'Umar: "Wenn wir zu unseren Herrschern gehen, sagen wir zu ihrem Lob Dinge, die dem widersprechen, was wir sagen, wenn wir sie verlassen." Ibn 'Umar sagte: "Wir pflegten dies als Heuchelei zu betrachten."
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي حَبِيبٍ، عَنْ عِرَاكٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّهُ سَمِعَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ «إِنْ شَرَّ النَّاسِ ذُو الْوَجْهَيْنِ، الَّذِي يَأْتِي هَؤُلاَءِ بِوَجْهٍ وَهَؤُلاَءِ بِوَجْهٍ».
Überliefert von Abu Huraira: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: "Der schlimmste aller Menschen ist der Doppelgesichtige, der zu einigen Leuten mit einem Gesicht kommt und zu anderen mit einem anderen Gesicht."
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ كَثِيرٍ، أَخْبَرَنَا سُفْيَانُ، عَنْ هِشَامٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ أَنَّ هِنْدَ، قَالَتْ لِلنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم إِنَّ أَبَا سُفْيَانَ رَجُلٌ شَحِيحٌ، فَأَحْتَاجُ أَنْ آخُذَ مِنْ مَالِهِ. قَالَ «خُذِي مَا يَكْفِيكِ وَوَلَدَكِ بِالْمَعْرُوفِ».
Überliefert von 'Aisha: Hind (bint 'Utba) sagte zum Propheten (ﷺ): "Abu Sufyan ist ein geiziger Mann, und ich muss etwas von seinem Vermögen nehmen." Der Prophet (ﷺ) sagte: "Nimm in angemessener Weise, was für dich und deine Kinder ausreicht."
Überliefert von Um Salama: (der Ehefrau des Propheten) Der Gesandte Allahs (ﷺ) hörte einige Leute an der Tür seiner Wohnung streiten, so ging er zu ihnen hinaus und sagte: „Ich bin nur ein Mensch, und Streitparteien mit Streitfällen kommen zu mir, und jemand von euch mag beredsamer (bei der Darlegung seines Falles) sein als der andere, wodurch ich annehmen könnte, dass er die Wahrheit sagt, und ein Urteil zu seinen Gunsten fälle. Wenn ich jemals ein Urteil zugunsten von jemandem fälle, wodurch er das Recht eines Muslims zu Unrecht nimmt, dann ist das, was er nimmt, nichts anderes als ein Stück Feuer, und es liegt an ihm, es zu nehmen oder zu lassen.“
حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ، قَالَ حَدَّثَنِي مَالِكٌ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ، عَنْ عَائِشَةَ، زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أَنَّهَا قَالَتْ كَانَ عُتْبَةُ بْنُ أَبِي وَقَّاصٍ عَهِدَ إِلَى أَخِيهِ سَعْدِ بْنِ أَبِي وَقَّاصٍ أَنَّ ابْنَ وَلِيدَةِ زَمْعَةَ مِنِّي فَاقْبِضْهُ إِلَيْكَ. فَلَمَّا كَانَ عَامُ الْفَتْحِ أَخَذَهُ سَعْدٌ فَقَالَ ابْنُ أَخِي، قَدْ كَانَ عَهِدَ إِلَىَّ فِيهِ، فَقَامَ إِلَيْهِ عَبْدُ بْنُ زَمْعَةَ فَقَالَ أَخِي وَابْنُ وَلِيدَةِ أَبِي، وُلِدَ عَلَى فِرَاشِهِ. فَتَسَاوَقَا إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ سَعْدٌ يَا رَسُولَ اللَّهِ ابْنُ أَخِي، كَانَ عَهِدَ إِلَىَّ فِيهِ. وَقَالَ عَبْدُ بْنُ زَمْعَةَ أَخِي وَابْنُ وَلِيدَةِ أَبِي، وُلِدَ عَلَى فِرَاشِهِ. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «هُوَ لَكَ يَا عَبْدُ بْنَ زَمْعَةَ». ثُمَّ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «الْوَلَدُ لِلْفِرَاشِ، وَلِلْعَاهِرِ الْحَجَرُ». ثُمَّ قَالَ لِسَوْدَةَ بِنْتِ زَمْعَةَ «احْتَجِبِي مِنْهُ»، لِمَا رَأَى مِنْ شَبَهِهِ بِعُتْبَةَ، فَمَا رَآهَا حَتَّى لَقِيَ اللَّهَ تَعَالَى.
Überliefert von 'Aisha: (der Ehefrau des Propheten) 'Utba bin Abi Waqqas sagte zu seinem Bruder Sa'd bin Abi Waqqas: „Der Sohn der Sklavin von Zam'a ist von mir, so nimm ihn in deine Obhut.“ So nahm Sa'd ihn im Jahr der Eroberung von Mekka und sagte: „(Dies ist) der Sohn meines Bruders, den mein Bruder mich gebeten hat, in meine Obhut zu nehmen.“ 'Abd bin Zam'a stand vor ihm auf und sagte: „(Er ist) mein Bruder und der Sohn der Sklavin meines Vaters, und wurde auf dem Bett meines Vaters geboren.“ So legten beide ihren Fall dem Gesandten Allahs vor. Sa'd sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Dieser Junge ist der Sohn meines Bruders, und er hat ihn mir anvertraut.“ 'Abd bin Zam'a sagte: „Dieser Junge ist mein Bruder und der Sohn der Sklavin meines Vaters, und wurde auf dem Bett meines Vaters geboren.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Der Junge gehört dir, o 'Abd bin Zam'a!“ Dann sagte der Gesandte Allahs weiter: „Das Kind gehört dem Besitzer des Bettes, und der Stein gehört dem Ehebrecher.“ Er sagte dann zu Sauda bint Zam'a: „Verschleiere (verhülle) dich vor ihm“, als er die Ähnlichkeit des Kindes mit 'Utba sah. Der Junge sah sie nie wieder, bis er Allah begegnete.
Überliefert von 'Abdullah: Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wenn jemand auf Verlangen eines Richters einen Eid schwört, um (das) Eigentum (eines Muslims) zu ergreifen, und er dabei lügt, wird er Allah begegnen, der zornig auf ihn ist.“ So offenbarte Allah: ‚Wahrlich! Diejenigen, die einen geringen Gewinn um den Preis von Allahs Bund und ihren Eiden kaufen...‘ (3:77) Al-Ash'ath kam, während 'Abdullah (dies) den Leuten überlieferte. Al-Ash'ath sagte: „Dieser Vers wurde über mich und einen anderen Mann offenbart, mit dem ich einen Streit über einen Brunnen hatte. Der Prophet (ﷺ) sagte (zu mir): ‚Hast du irgendeinen Beweis?‘ Ich antwortete: ‚Nein.‘ Er sagte: ‚Lass deinen Gegner einen Eid schwören.‘ Ich sagte: ‚Ich bin sicher, er würde einen (falschen) Eid schwören.‘ Daraufhin wurde offenbart: ‚Wahrlich! Diejenigen, die einen geringen Gewinn um den Preis von Allahs Bund...‘ (3:77) (Siehe Hadith Nr. 72, Bd. 6).
Überliefert von Um Salama: Der Prophet (ﷺ) hörte die Stimmen einiger Leute, die in der Nähe seines Tores stritten, so ging er zu ihnen und sagte: „Ich bin nur ein Mensch, und Streitparteien mit Streitfällen kommen zu mir, und vielleicht legt einer von ihnen seinen Fall beredsam in einer überzeugenderen und eindrucksvolleren Weise dar als der andere, und ich fälle mein Urteil zu seinen Gunsten in der Annahme, er sage die Wahrheit. Wenn ich also einem Muslim ein Recht an einen anderen gebe (aus Versehen), dann ist jenes (Eigentum) ein Stück Feuer, das zu nehmen oder zu lassen ihm obliegt.“ (Siehe Hadith Nr. 281)
Überliefert von Jabir: Der Prophet (ﷺ) erfuhr, dass einer seiner Gefährten das Versprechen gegeben hatte, seinen Sklaven nach seinem Tod freizulassen, aber da er kein anderes Eigentum als jenen Sklaven besaß, verkaufte der Prophet (ﷺ) jenen Sklaven für 800 Dirham und sandte ihm den Preis.
Überliefert von Ibn 'Umar: Der Gesandte Allahs (ﷺ) entsandte eine Armeeeinheit unter der Führung von Usama bin Zaid, und die Leute kritisierten seine Führung. Der Prophet (ﷺ) sagte (zu den Leuten): „Wenn ihr jetzt seine Führung kritisiert, dann habt ihr früher die Führung seines Vaters kritisiert. Bei Allah, er (Usamas Vater) verdiente die Führung und war einer der beliebtesten Personen für mich, und jetzt ist sein Sohn (Usama) einer der beliebtesten Personen für mich nach ihm.“ (Siehe Hadith Nr. 745, Bd. 5)
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ سَعِيدٍ، عَنِ ابْنِ جُرَيْجٍ، سَمِعْتُ ابْنَ أَبِي مُلَيْكَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «أَبْغَضُ الرِّجَالِ إِلَى اللَّهِ الأَلَدُّ الْخَصِمُ».
Überliefert von 'Aisha: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Die am meisten verhasste Person in den Augen Allahs ist die streitsüchtigste Person.“