Zaid bin Khalid al-Juhani berichtete, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Soll ich euch nicht von den besten Zeugen erzählen? Er ist derjenige, der seine Aussage vorbringt oder sein Zeugnis ablegt (der Überlieferer ist unsicher), bevor er darum gebeten wird.“ 'Abd Allah bin Abi Bakr zweifelte, welches von beiden er sagte. Abu Dawud sagte: Malik sagte: Dies bezieht sich auf einen Mann, der sein Zeugnis ablegt, aber nicht weiß, für wen es bestimmt ist. Al-Hamdani sagte: „Er sollte die Behörden informieren.“ Ibn al-Sarh sagte: „Er sollte es dem Herrscher geben.“ Das Wort ikhbar (informieren) kommt in der Version von al-Hamdani vor. Ibn al-Sarh sagte: „Ibn Abi 'Amrah und nicht 'Abd al-Rahman.“
Yahya ibn Rashid sagte: Wir saßen und warteten auf Abdullah ibn Umar, der zu uns herauskam und sich setzte. Er sagte dann: Ich hörte den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen: Wenn jemandes Fürsprache als Hindernis für eine von Allah verordnete Strafe dazwischenkommt, hat er sich Allah widersetzt; wenn jemand wissentlich über etwas Falsches streitet, verbleibt er im Missfallen Allahs, bis er davon ablässt, und wenn jemand eine unwahre Anschuldigung gegen einen Muslim erhebt, wird Allah ihn in der fauligen Flüssigkeit wohnen lassen, die von den Bewohnern der Hölle fließt, bis er seine Aussage widerruft.
Die oben erwähnte Überlieferung wurde auch von Ibn 'Umar vom Propheten (ﷺ) durch eine andere Überliefererkette mit derselben Bedeutung überliefert. In dieser Version sagte er auch: „Wer in einem Streit ungerechtfertigt Beistand leistet, verdient den Zorn Allahs, des Höchsten.“
Überliefert von Khuraym Ibn Fatik: Der Gesandte Allahs (ﷺ) verrichtete das Morgengebet. Als er es beendet hatte, stand er auf und sagte dreimal: Falsches Zeugnis wurde dem Beigesellen eines Partners zu Allah gleichgestellt. Dann rezitierte er: „So meidet den Abscheu der Götzen und meidet falsches Reden als Menschen, die im Glauben an Allah rein sind, ohne Ihm etwas beizugesellen.“
Überliefert von 'Amr bin Schu'aib, der es von seinem Vater überlieferte, der sagte, dass sein Großvater sagte: Der Gesandte Allahs (ﷺ) lehnte das Zeugnis eines betrügerischen Mannes und einer betrügerischen Frau ab, sowie von jemandem, der Groll gegen seinen Bruder hegt, und er lehnte das Zeugnis von jemandem ab, der von einer Familie abhängig ist, und er erlaubte sein Zeugnis für andere. Abu Dawud sagte: Ghimr bedeutet Bosheit und Feindschaft; Qani (abhängig), ein untergeordneter Diener wie ein besonderer Diener.
Die oben erwähnte Überlieferung (Nr. 3593) wurde auch von Sulayman ibn Musa durch eine andere Überliefererkette überliefert. In dieser Version heißt es: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: Das Zeugnis eines betrügerischen Mannes oder einer betrügerischen Frau, eines Ehebrechers und einer Ehebrecherin und von jemandem, der Groll gegen seinen Bruder hegt, ist nicht zulässig.
'Uqbah bin al-Harith sagte: "Ich heiratete Umm Yahya, die Tochter von Abu Ihab. Eine schwarze Frau kam zu uns. Sie sagte, dass sie uns beide gestillt habe. Da ging ich zum Propheten (ﷺ) und erwähnte es ihm. Er wandte sich von mir ab. Ich sagte (zu ihm): Gesandter Allahs! Sie ist eine Lügnerin. Er sagte: Was weißt du? Sie hat gesagt, was sie gesagt hat. Trenne dich von ihr (deiner Frau)."
Die oben erwähnte Überlieferung wurde auch von 'Uqbah bin al-Harith mit derselben Bedeutung durch eine andere Überliefererkette überliefert. Abu Dawud sagte: Hammad bin Zaid betrachtete al-Harith bin 'Umair und sagte: Er ist einer der zuverlässigen Überlieferer von Ayyub.
Asch-Scha'bi sagte: Ein Muslim war im Begriff, in Daquqa' zu sterben, doch fand er keinen Muslim, der ihn zur Bezeugung seines Testaments aufrufen konnte. So rief er zwei Männer von den Leuten der Schrift als Zeugen auf. Dann kamen sie nach Kufa, und als sie sich Abu Musa al-Asch'ari näherten, informierten sie ihn über das Testament. Sie brachten sein Erbe und sein Testament. Al-Asch'ari sagte: Dies ist ein Vorfall, wie er zur Zeit des Gesandten Allahs (ﷺ) geschah und nach ihm nie wieder vorkam. So ließ er sie nach dem Nachmittagsgebet bei Allah schwören, dass sie nichts unterschlagen, noch gelogen, noch geändert, noch verborgen, noch verfälscht hätten und dass es das Testament des Mannes und sein Erbe sei. Dann vollstreckte er ihr Zeugnis.
Überliefert von Abdullah Ibn Abbas: Ein Mann von Banu Sahm zog mit Tamim ad-Dari und Adi ibn Badda' aus. Der Mann von Banu Sahm starb in einem Land, in dem kein Muslim anwesend war. Als sie mit seinem Erbe zurückkehrten, fanden sie (die Erben) keinen silbernen Becher mit Goldlinien (in seinem Besitz). Der Gesandte Allahs (ﷺ) ließ sie einen Eid ablegen. Der Becher wurde dann (bei jemandem) in Mekka gefunden. Sie sagten: Wir haben ihn von Tamim und Adi gekauft. Dann standen zwei Männer von den Erben des Mannes von Banu Sahm auf und schworen und sagten: Unser Zeugnis ist zuverlässiger als ihr Zeugnis. Sie sagten, dass der Becher ihrem Mann gehörte. Er (Ibn Abbas) sagte: Der folgende Vers wurde über sie offenbart: "O ihr, die ihr glaubt! Wenn der Tod an einen von euch herantritt..."
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ يَحْيَى بْنِ فَارِسٍ، أَنَّ الْحَكَمَ بْنَ نَافِعٍ، حَدَّثَهُمْ أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عُمَارَةَ بْنِ خُزَيْمَةَ، أَنَّ عَمَّهُ، حَدَّثَهُ وَهُوَ، مِنْ أَصْحَابِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ابْتَاعَ فَرَسًا مِنْ أَعْرَابِيٍّ فَاسْتَتْبَعَهُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم لِيَقْضِيَهُ ثَمَنَ فَرَسِهِ فَأَسْرَعَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الْمَشْىَ وَأَبْطَأَ الأَعْرَابِيُّ فَطَفِقَ رِجَالٌ يَعْتَرِضُونَ الأَعْرَابِيَّ فَيُسَاوِمُونَهُ بِالْفَرَسِ وَلاَ يَشْعُرُونَ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ابْتَاعَهُ فَنَادَى الأَعْرَابِيُّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ إِنْ كُنْتَ مُبْتَاعًا هَذَا الْفَرَسَ وَإِلاَّ بِعْتُهُ. فَقَامَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم حِينَ سَمِعَ نِدَاءَ الأَعْرَابِيِّ فَقَالَ «أَوَلَيْسَ قَدِ ابْتَعْتُهُ مِنْكَ». فَقَالَ الأَعْرَابِيُّ لاَ وَاللَّهِ مَا بِعْتُكَهُ. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «بَلَى قَدِ ابْتَعْتُهُ مِنْكَ». فَطَفِقَ الأَعْرَابِيُّ يَقُولُ هَلُمَّ شَهِيدًا. فَقَالَ خُزَيْمَةُ بْنُ ثَابِتٍ أَنَا أَشْهَدُ أَنَّكَ قَدْ بَايَعْتَهُ. فَأَقْبَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم عَلَى خُزَيْمَةَ فَقَالَ «بِمَ تَشْهَدُ». فَقَالَ بِتَصْدِيقِكَ يَا رَسُولَ اللَّهِ. فَجَعَلَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم شَهَادَةَ خُزَيْمَةَ بِشَهَادَةِ رَجُلَيْنِ.
Überliefert vom Onkel von Umarah ibn Khuzaymah: Der Prophet (ﷺ) kaufte ein Pferd von einem Beduinen. Der Prophet (ﷺ) nahm ihn mit sich, um ihm den Preis seines Pferdes zu zahlen. Der Gesandte Allahs (ﷺ) ging schnell und der Beduine ging langsam. Die Leute hielten den Beduinen an und begannen, mit ihm um das Pferd zu feilschen, da sie nicht wussten, dass der Prophet (ﷺ) es gekauft hatte. Der Beduine rief den Gesandten Allahs (ﷺ) und sagte: Wenn du dieses Pferd willst, (dann kaufe es), sonst werde ich es verkaufen. Der Prophet (ﷺ) hielt an, als er den Ruf des Beduinen hörte, und sagte: Habe ich es nicht von dir gekauft? Der Beduine sagte: Ich schwöre bei Allah, ich habe es dir nicht verkauft. Der Prophet (ﷺ) sagte: Ja, ich habe es von dir gekauft. Der Beduine begann zu sagen: Bring einen Zeugen. Khuzaymah ibn Thabit sagte dann: Ich bezeuge, dass du es gekauft hast. Der Prophet (ﷺ) wandte sich an Khuzaymah und sagte: Auf welcher (Grundlage) bezeugst du? Er sagte: Indem ich dich für vertrauenswürdig halte, Gesandter Allahs (ﷺ)! Der Prophet (ﷺ) machte das Zeugnis von Khuzaymah dem Zeugnis von zwei Personen gleichwertig.
Die oben erwähnte Überlieferung wurde auch von 'Amr bin Dinar durch eine andere Überliefererkette und mit derselben Bedeutung überliefert. Salamah hat in seiner Version: 'Amr sagte: In den Rechten (der Menschen).
Überliefert von Abu Huraira: Der Prophet (ﷺ) entschied auf der Grundlage eines Eides und eines einzelnen Zeugen. Abu Dawud sagte: Al-Rabi' bin Sulaiman al-Mu'adhdhin erzählte mir einige zusätzliche Worte in dieser Überlieferung: Al-Schafi'i erzählte mir von 'Abd al-'Aziz. Ich erwähnte es dann Suhail, der sagte: Rabi'ah erzählte mir – und er ist meiner Meinung nach zuverlässig –, dass ich ihm dies (die Überlieferung) erzählte und ich erinnere mich nicht daran. 'Abd al-'Aziz sagte: Suhail litt an einer Krankheit, die dazu führte, dass er ein wenig seiner Intelligenz verlor, und er vergaß einige seiner Überlieferungen. Danach überlieferte Suhail Überlieferungen von Rabi'ah auf Autorität seines Vaters.
Die oben erwähnte Überlieferung wurde auch von Rabi'ah über die Kette von Abu Mus'ab mit derselben Bedeutung überliefert. Sulaiman sagte: Ich traf dann Suhail und fragte ihn nach dieser Überlieferung. Er sagte: Ich kenne sie nicht. Ich sagte zu ihm: Rabi'ah überlieferte sie mir von dir. Er sagte: Wenn Rabi'ah sie dir von mir überlieferte, dann überliefere sie von Rabi'ah auf meine Autorität.
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ عَبْدَةَ، حَدَّثَنَا عَمَّارُ بْنُ شُعَيْبِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الزُّبَيْبِ الْعَنْبَرِيُّ، حَدَّثَنِي أَبِي قَالَ، سَمِعْتُ جَدِّيَ الزُّبَيْبَ، يَقُولُ بَعَثَ نَبِيُّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم جَيْشًا إِلَى بَنِي الْعَنْبَرِ فَأَخَذُوهُمْ بِرُكْبَةٍ مِنْ نَاحِيَةِ الطَّائِفِ فَاسْتَاقُوهُمْ إِلَى نَبِيِّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَرَكِبْتُ فَسَبَقْتُهُمْ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ السَّلاَمُ عَلَيْكَ يَا نَبِيَّ اللَّهِ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ أَتَانَا جُنْدُكَ فَأَخَذُونَا وَقَدْ كُنَّا أَسْلَمْنَا وَخَضْرَمْنَا آذَانَ النَّعَمِ فَلَمَّا قَدِمَ بَلْعَنْبَرُ قَالَ لِي نَبِيُّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «هَلْ لَكُمْ بَيِّنَةٌ عَلَى أَنَّكُمْ أَسْلَمْتُمْ قَبْلَ أَنْ تُؤْخَذُوا فِي هَذِهِ الأَيَّامِ». قُلْتُ نَعَمْ. قَالَ «مَنْ بَيِّنَتُكَ». قُلْتُ سَمُرَةُ رَجُلٌ مِنْ بَنِي الْعَنْبَرِ وَرَجُلٌ آخَرُ سَمَّاهُ لَهُ فَشَهِدَ الرَّجُلُ وَأَبَى سَمُرَةُ أَنْ يَشْهَدَ فَقَالَ نَبِيُّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «قَدْ أَبَى أَنْ يَشْهَدَ لَكَ فَتَحْلِفُ مَعَ شَاهِدِكَ الآخَرِ». قُلْتُ نَعَمْ. فَاسْتَحْلَفَنِي فَحَلَفْتُ بِاللَّهِ لَقَدْ أَسْلَمْنَا يَوْمَ كَذَا وَكَذَا وَخَضْرَمْنَا آذَانَ النَّعَمِ. فَقَالَ نَبِيُّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «اذْهَبُوا فَقَاسِمُوهُمْ أَنْصَافَ الأَمْوَالِ وَلاَ تَمَسُّوا ذَرَارِيَهُمْ لَوْلاَ أَنَّ اللَّهَ لاَ يُحِبُّ ضَلاَلَةَ الْعَمَلِ مَا رَزَيْنَاكُمْ عِقَالاً». قَالَ الزُّبَيْبُ فَدَعَتْنِي أُمِّي فَقَالَتْ هَذَا الرَّجُلُ أَخَذَ زِرْبِيَّتِي فَانْصَرَفْتُ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم - يَعْنِي فَأَخْبَرْتُهُ - فَقَالَ لِي «احْبِسْهُ». فَأَخَذْتُ بِتَلْبِيبِهِ وَقُمْتُ مَعَهُ مَكَانَنَا ثُمَّ نَظَرَ إِلَيْنَا نَبِيُّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَائِمَيْنِ فَقَالَ «مَا تُرِيدُ بِأَسِيرِكَ». فَأَرْسَلْتُهُ مِنْ يَدِي فَقَامَ نَبِيُّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ لِلرَّجُلِ «رُدَّ عَلَى هَذَا زِرْبِيَّةَ أُمِّهِ الَّتِي أَخَذْتَ مِنْهَا». فَقَالَ يَا نَبِيَّ اللَّهِ إِنَّهَا خَرَجَتْ مِنْ يَدِي. قَالَ فَاخْتَلَعَ نَبِيُّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم سَيْفَ الرَّجُلِ فَأَعْطَانِيهِ. وَقَالَ لِلرَّجُلِ «اذْهَبْ فَزِدْهُ آصُعًا مِنْ طَعَامٍ». قَالَ فَزَادَنِي آصُعًا مِنْ شَعِيرٍ.
Überliefert von Zubayb ibn Tha'labah al-Anbari: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sandte ein Heer zu Banu al-Anbar. Sie ergriffen sie bei Rukbah in den Vororten von at-Ta'if und trieben sie zum Heiligen Propheten (ﷺ). Ich ritt eilig zum Heiligen Propheten (ﷺ) und sagte: Friede sei auf dir, Gesandter Allahs, und die Barmherzigkeit Allahs und Seine Segnungen. Dein Kontingent kam zu uns und nahm uns fest, aber wir hatten bereits den Islam angenommen und die Seiten der Ohren unseres Viehs eingeschnitten. Als Banu al-Anbar ankamen, sagte der Heilige Prophet (ﷺ) zu mir: Hast du einen Beweis dafür, dass du den Islam angenommen hast, bevor du heute gefangen genommen wurdest? Ich sagte: Ja. Er sagte: Wer ist dein Zeuge? Ich sagte: Samurah, ein Mann von Banu al-Anbar, und ein anderer Mann, den er nannte. Der Mann bezeugte, aber Samurah weigerte sich zu bezeugen. Der Heilige Prophet (ﷺ) sagte: Er (Samurah) hat sich geweigert, für dich zu bezeugen, also leiste einen Eid mit deinem anderen Zeugen. Ich sagte: Ja. Er diktierte mir dann einen Eid und ich schwor, dass wir den Islam an einem bestimmten Tag angenommen hatten und dass wir die Seiten der Ohren des Viehs eingeschnitten hatten. Der Heilige Prophet (ﷺ) sagte: Geh und teile die Hälfte ihres Eigentums, aber berühre ihre Kinder nicht. Hätte Allah die Verschwendung von Handlungen nicht verabscheut, hätten wir euch nicht einmal ein Seil abverlangt. Zubayb sagte: Meine Mutter rief mich und sagte: Dieser Mann hat meine Matratze genommen. Ich ging dann zum Heiligen Propheten (ﷺ) und informierte ihn. Er sagte zu mir: Halte ihn fest. Also packte ich ihn mit einem Gewand um seinen Hals und stand dort mit ihm. Dann sah der Heilige Prophet (ﷺ) uns dort stehen. Er fragte: Was beabsichtigst du (zu tun) mit deinem Gefangenen? Ich sagte: Ich werde ihn freilassen, wenn er diesem (Mann) die Matratze seiner Mutter zurückgibt, die er von ihr genommen hat. Er sagte: Prophet Allahs (ﷺ), ich habe sie nicht mehr. Er sagte: Der Heilige Prophet (ﷺ) nahm das Schwert des Mannes und gab es mir und sagte zu ihm: Geh und gib ihm einige Sa' Getreide. So gab er mir einige Sa' Gerste.
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ مِنْهَالٍ الضَّرِيرُ، حَدَّثَنَا يَزِيدُ بْنُ زُرَيْعٍ، حَدَّثَنَا ابْنُ أَبِي عَرُوبَةَ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ أَبِي بُرْدَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ جَدِّهِ أَبِي مُوسَى الأَشْعَرِيِّ، أَنَّ رَجُلَيْنِ، ادَّعَيَا بَعِيرًا أَوْ دَابَّةً إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَيْسَتْ لِوَاحِدٍ مِنْهُمَا بَيِّنَةٌ فَجَعَلَهُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بَيْنَهُمَا.
Überliefert von Abu Musa al-Ash'ari: Zwei Männer beanspruchten ein Kamel oder ein Tier und brachten den Fall zum Heiligen Propheten (ﷺ). Da keiner von ihnen einen Beweis vorlegte, erklärte der Heilige Prophet (ﷺ), dass sie es zu gleichen Teilen teilen sollten.
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ بَشَّارٍ، حَدَّثَنَا حَجَّاجُ بْنُ مِنْهَالٍ، حَدَّثَنَا هَمَّامٌ، عَنْ قَتَادَةَ، بِمَعْنَى إِسْنَادِهِ أَنَّ رَجُلَيْنِ، ادَّعَيَا بَعِيرًا عَلَى عَهْدِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَبَعَثَ كُلُّ وَاحِدٍ مِنْهُمَا شَاهِدَيْنِ فَقَسَمَهُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بَيْنَهُمَا نِصْفَيْنِ.
Die oben erwähnte Überlieferung wurde auch von Qatadah durch eine andere Überliefererkette überliefert, mit dem Inhalt, dass zwei Männer ein Kamel beanspruchten und beide Zeugen beibrachten, woraufhin der Prophet (Friede sei auf ihm) es zwischen ihnen in zwei Hälften teilte.
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ مِنْهَالٍ، حَدَّثَنَا يَزِيدُ بْنُ زُرَيْعٍ، حَدَّثَنَا ابْنُ أَبِي عَرُوبَةَ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ خِلاَسٍ، عَنْ أَبِي رَافِعٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ رَجُلَيْنِ، اخْتَصَمَا فِي مَتَاعٍ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَيْسَ لِوَاحِدٍ مِنْهُمَا بَيِّنَةٌ فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم «اسْتَهِمَا عَلَى الْيَمِينِ مَا كَانَ أَحَبَّا ذَلِكَ أَوْ كَرِهَا».
Überliefert von Abu Huraira: Zwei Männer stritten über einen Besitz und brachten den Fall zum heiligen Propheten (ﷺ), doch keiner von ihnen konnte einen Beweis erbringen. Da sagte der heilige Prophet (ﷺ): Lost über den Eid aus, wie auch immer er sei, ob sie es mögen oder nicht.
Abu Huraira berichtete, dass der heilige Prophet (Friede sei auf ihm) sagte: Wenn zwei Männer den Eid ablehnen oder ihn mögen, wird darum gelost. Salamah sagte auf Autorität von Ma'mar, der sagte: wenn die beiden gezwungen werden, einen Eid zu leisten.
حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، حَدَّثَنَا خَالِدُ بْنُ الْحَارِثِ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ أَبِي عَرُوبَةَ، بِإِسْنَادِ ابْنِ مِنْهَالٍ مِثْلَهُ قَالَ فِي دَابَّةٍ وَلَيْسَ لَهُمَا بَيِّنَةٌ فَأَمَرَهُمَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَنْ يَسْتَهِمَا عَلَى الْيَمِينِ.
Die oben erwähnte Überlieferung wurde auch von Sa'id b. 'Urubah durch die Kette überliefert, wie von Ibn Minhal erzählt. In dieser Version heißt es: Über ein Tier, und sie hatten keinen Beweis. Da befahl der Gesandte Allahs (ﷺ), über den Eid zu losen.
Überliefert von Abdullah ibn Abbas: Der Prophet (ﷺ) sagte zu einem Mann, den er aufforderte, einen Eid zu leisten: Schwöre bei Allah, außer dem es keinen Gott gibt, dass du nichts hast, was ihm gehört, d. h. dem Kläger.