حَدَّثَنَا نَصْرُ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ الْكُوفِيُّ، حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ بَشِيرٍ، عَنْ شَبِيبِ بْنِ بِشْرٍ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ، قَالَ أَتَى النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم رَجُلٌ يَسْتَحْمِلُهُ فَلَمْ يَجِدْ عِنْدَهُ مَا يَتَحَمَّلُهُ فَدَلَّهُ عَلَى آخَرَ فَحَمَلَهُ. فَأَتَى النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَأَخْبَرَهُ فَقَالَ «إِنَّ الدَّالَّ عَلَى الْخَيْرِ كَفَاعِلِهِ». وَفِي الْبَابِ عَنْ أَبِي مَسْعُودٍ الْبَدْرِيِّ وَبُرَيْدَةَ. قَالَ أَبُو عِيسَى هَذَا حَدِيثٌ غَرِيبٌ مِنْ هَذَا الْوَجْهِ مِنْ حَدِيثِ أَنَسٍ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Überliefert von Anas bin Malik: „Ein Mann kam zum Propheten (ﷺ), um ein Reittier zu bekommen, aber er (ﷺ) hatte nichts, worauf er ihn setzen konnte. So wurde er zu einer anderen Person geführt, die ihm ein Reittier geben sollte. Er kam zum Propheten (ﷺ), um ihn darüber zu informieren, und er sagte: ‚Wer zum Guten führt, ist wie der, der es tut.‘
حَدَّثَنَا مَحْمُودُ بْنُ غَيْلاَنَ، حَدَّثَنَا أَبُو دَاوُدَ، أَنْبَأَنَا شُعْبَةُ، عَنِ الأَعْمَشِ، قَالَ سَمِعْتُ أَبَا عَمْرٍو الشَّيْبَانِيَّ، يُحَدِّثُ عَنْ أَبِي مَسْعُودٍ الْبَدْرِيِّ، أَنَّ رَجُلاً، أَتَى النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَسْتَحْمِلُهُ فَقَالَ إِنَّهُ قَدْ أُبْدِعَ بِي. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «ائْتِ فُلاَنًا». فَأَتَاهُ فَحَمَلَهُ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «مَنْ دَلَّ عَلَى خَيْرٍ فَلَهُ مِثْلُ أَجْرِ فَاعِلِهِ أَوْ قَالَ عَامِلِهِ». قَالَ أَبُو عِيسَى هَذَا حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ وَأَبُو عَمْرٍو الشَّيْبَانِيُّ اسْمُهُ سَعْدُ بْنُ إِيَاسٍ وَأَبُو مَسْعُودٍ الْبَدْرِيُّ اسْمُهُ عُقْبَةُ بْنُ عَمْرٍو. حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ عَلِيٍّ الْخَلاَّلُ، حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ نُمَيْرٍ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي عَمْرٍو الشَّيْبَانِيِّ، عَنْ أَبِي مَسْعُودٍ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم نَحْوَهُ وَقَالَ «مِثْلُ أَجْرِ فَاعِلِهِ». وَلَمْ يَشُكَّ فِيهِ.
Überliefert von Abu Mas'ud Al-Badri: dass ein Mann zum Propheten (ﷺ) kam und nach einem Reittier suchte. Er sagte: 'Meines ist zugrunde gerichtet.' Da sagte der Gesandte Allahs (ﷺ): 'Geh zu dem und dem.' So ging er zu ihm, und er gab ihm ein Reittier. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: 'Wer zum Guten führt, für den ist derselbe Lohn wie für den, der es tut – oder – der danach handelt.'
Überliefert von Abu Musa Al-Ash'ari: dass der Prophet (ﷺ) sagte: "Legt Fürsprache ein, so werdet ihr belohnt werden, und Allah wird erfüllen, was Er will, auf der Zunge Seines Propheten."
Überliefert von 'Abdullah bin Mas'ud: dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: "Keine Seele wird zu Unrecht genommen, ohne dass ein Teil der Last ihres Blutes auf dem Sohn Adams liegt, weil er der Erste war, der Mord einführte."
Überliefert von Abu Hurairah: dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: "Wer zur Rechtleitung aufruft, der erhält einen Lohn ähnlich dem Lohn derer, die ihm folgen, ohne dass dies etwas von ihren Löhnen mindert. Und wer zur Irreleitung aufruft, der erhält eine Sünde ähnlich den Sünden derer, die ihm folgen, ohne dass dies etwas von ihren Sünden mindert."
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ مَنِيعٍ، حَدَّثَنَا يَزِيدُ بْنُ هَارُونَ، أَخْبَرَنَا الْمَسْعُودِيُّ، عَنْ عَبْدِ الْمَلِكِ بْنِ عُمَيْرٍ، عَنِ ابْنِ جَرِيرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «مَنْ سَنَّ سُنَّةَ خَيْرٍ فَاتُّبِعَ عَلَيْهَا فَلَهُ أَجْرُهُ وَمِثْلُ أُجُورِ مَنِ اتَّبَعَهُ غَيْرَ مَنْقُوصٍ مِنْ أُجُورِهِمْ شَيْئًا وَمَنْ سَنَّ سُنَّةَ شَرٍّ فَاتُّبِعَ عَلَيْهَا كَانَ عَلَيْهِ وِزْرُهُ وَمِثْلُ أَوْزَارِ مَنِ اتَّبَعَهُ غَيْرَ مَنْقُوصٍ مِنْ أَوْزَارِهِمْ شَيْئًا». وَفِي الْبَابِ عَنْ حُذَيْفَةَ. قَالَ أَبُو عِيسَى هَذَا حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ. وَقَدْ رُوِيَ مِنْ غَيْرِ وَجْهٍ عَنْ جَرِيرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم نَحْوُ هَذَا. وَقَدْ رُوِيَ هَذَا الْحَدِيثُ عَنِ الْمُنْذِرِ بْنِ جَرِيرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ عَنْ أَبِيهِ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم. وَقَدْ رُوِيَ عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ جَرِيرٍ عَنْ أَبِيهِ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أَيْضًا.
Überliefert von Ibn Jarir bin 'Abdullah: von seinem Vater, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: "Wer eine gute Tradition beginnt, der gefolgt wird, für den ist ein Lohn, und die Gleichen ihrer Löhne derer, die ihm folgen, wobei nichts von ihren Löhnen gemindert wird. Und wer eine schlechte Tradition beginnt, der gefolgt wird, für den ist die Sünde, und die Gleichen der Sünden derer, die ihm folgen, wobei nichts von ihren Sünden gemindert wird."
Überliefert von Al-'Irbad bin Sariyah: „Eines Tages nach dem Morgengebet (Salah) ermahnte uns der Gesandte Allahs (ﷺ) derart, dass die Augen weinten und die Herzen vor Furcht erzitterten. Ein Mann sagte: ‚Wahrlich, dies ist eine Abschiedsermahnung. [Also was] befiehlst du uns, o Gesandter Allahs?‘ Er sagte: ‚Ich befehle euch, Gottesfurcht (Taqwa) gegenüber Allah zu haben und zu hören und zu gehorchen, selbst wenn es ein äthiopischer Sklave ist. Wahrlich, wer von euch lebt, wird viel Zwietracht sehen. Hütet euch vor den neu erfundenen Angelegenheiten, denn wahrlich, sie sind Irrweg. Wer von euch das sieht, der muss an meiner Sunnah und der Sunnah der rechtgeleiteten Khulafa' festhalten und daran mit den Backenzähnen festbeißen.‘“
Überliefert von Kathir bin 'Abdullah [und er ist Ibn 'Amr bin 'Awf Al-Musani]: überliefert von seinem Vater, von seinem Großvater, dass der Prophet (ﷺ) zu Bilal bin Al-Harith sagte: „Wisse.“ Er sagte: „Ich bin bereit zu wissen, o Gesandter Allahs!“ Er (ﷺ) sagte: „Dass wahrlich, wer eine Sunnah von meiner Sunnah wiederbelebt, die nach mir gestorben ist, für ihn ist ein Lohn ähnlich dem, der danach handelt, ohne etwas von ihrem Lohn zu schmälern. Und wer eine irrige Neuerung einführt, mit der Allah nicht zufrieden ist, noch Sein Gesandter, dann erhält er Sünden ähnlich dem, der danach handelt, ohne dass dies etwas von den Sünden der Menschen schmälert.‘“
Überliefert von Anas bin Malik: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte zu mir: ‚O mein Sohn! Wenn du fähig bist, (am Morgen aufzuwachen) und (am Abend zu enden), während nichts von Täuschung in deinem Herzen für irgendetwas ist, dann tue so.‘ Dann sagte er zu mir: ‚O mein Sohn! Das ist von meiner Sunnah. Wer meine Sunnah wiederbelebt, der hat mich geliebt. Und wer mich geliebt hat, der wird mit mir im Paradies (Dschannah) sein.‘“
Überliefert von Abu Hurairah: dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Lasst mich mit dem, was ich euch gelassen habe. Wenn ich euch einen Hadith überliefere, dann nehmt ihn von mir. Die Menschen vor euch wurden nur durch ihr übermäßiges Fragen und ihren Widerspruch gegen ihre Propheten zerstört.“
Überliefert von Abu Salih, der eine Überlieferung von Abu Hurairah berichtete: „Es wird bald so sein, dass die Menschen die Lebern von Kamelen schlagen (das heißt, dass sie auf ihnen eilen und reisen), um Wissen zu suchen. Aber sie werden niemanden finden, der gelehrter ist als ein Gelehrter von Al-Madinah.“
Überliefert von Qais bin Kathir: „Ein Mann aus Al-Madinah kam zu Abu Ad-Darda, als er in Dimaschq war. Da sagte er: ‚Was bringt dich hierher, o mein Neffe?‘ Er antwortete: ‚Ein Hadith erreichte mich, den du vom Gesandten Allahs (ﷺ) überliefert hast.‘ Er sagte: ‚Bist du nicht wegen eines Bedürfnisses gekommen?‘ Er sagte: ‚Nein.‘ Er sagte: ‚Bist du wegen Handel gekommen?‘ Er sagte: ‚Nein, ich bin nur gekommen, um diesen Hadith zu suchen.‘ Da sagte er: ‚Wahrlich, ich hörte den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen: „Wer einen Weg einschlägt, auf dem er Wissen sucht, dem macht Allah einen Weg zum Paradies (Dschannah) leicht. Und wahrlich, die Engel senken ihre Flügel aus Zufriedenheit für den Wissenssuchenden. Wahrlich, Vergebung wird für den Wissenden von jedem, der in den Himmeln und jedem, der auf der Erde ist, erbeten, sogar von den Fischen in den Gewässern. Und die Überlegenheit des Gelehrten über den Anbeter ist wie die Überlegenheit des Mondes über die übrigen Himmelskörper. Wahrlich, die Gelehrten sind die Erben der Propheten, und die Propheten hinterlassen weder Dinar noch Dirham. Das einzige Erbe der Gelehrten ist Wissen, so wer davon nimmt, der hat wahrlich den fähigsten Anteil genommen.“
Überliefert von Ibn Ashwa: von Yazid bin Salamah Al-Ju'fi, er sagte: „Yazid bin Salamah: ‚O Gesandter Allahs! Ich habe so viele Überlieferungen von dir gehört, dass ich fürchte, die letzten von ihnen werden mich die ersten vergessen lassen. So überliefere mir einen Ausspruch, der sie alle umfasst.‘ Da sagte er: ‚Habe Gottesfurcht (Taqwa) gegenüber Allah mit dem, was du lernst.‘“
Überliefert von Abu Hurairah: dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Zwei Dinge werden nicht zusammen in einem Heuchler (Munafiq) sein: Gute Manieren und Fiqh in der Religion.“
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ الأَعْلَى الصَّنْعَانِيُّ، حَدَّثَنَا سَلَمَةُ بْنُ رَجَاءٍ، حَدَّثَنَا الْوَلِيدُ بْنُ جَمِيلٍ، حَدَّثَنَا الْقَاسِمُ أَبُو عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ أَبِي أُمَامَةَ الْبَاهِلِيِّ، قَالَ ذُكِرَ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم رَجُلاَنِ أَحَدُهُمَا عَابِدٌ وَالآخَرُ عَالِمٌ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «فَضْلُ الْعَالِمِ عَلَى الْعَابِدِ كَفَضْلِي عَلَى أَدْنَاكُمْ». ثُمَّ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم «إِنَّ اللَّهَ وَمَلاَئِكَتَهُ وَأَهْلَ السَّمَوَاتِ وَالأَرْضِ حَتَّى النَّمْلَةَ فِي جُحْرِهَا وَحَتَّى الْحُوتَ لَيُصَلُّونَ عَلَى مُعَلِّمِ النَّاسِ الْخَيْرَ». قَالَ أَبُو عِيسَى هَذَا حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ غَرِيبٌ. قَالَ سَمِعْتُ أَبَا عَمَّارٍ الْحُسَيْنَ بْنَ حُرَيْثٍ الْخُزَاعِيَّ يَقُولُ سَمِعْتُ الْفُضَيْلَ بْنَ عِيَاضٍ يَقُولُ عَالِمٌ عَامِلٌ مُعَلِّمٌ يُدْعَى كَبِيرًا فِي مَلَكُوتِ السَّمَوَاتِ.
Überliefert von Abu Umamah Al-Bahili: „Zwei Männer wurden vor dem Gesandten Allahs (ﷺ) erwähnt. Einer von ihnen ein Anbeter und der andere ein Gelehrter. Da sagte der Gesandte Allahs (ﷺ): ‚Die Überlegenheit des Gelehrten über den Anbeter ist wie meine Überlegenheit über den Geringsten von euch.‘ Dann sagte der Gesandte Allahs (ﷺ): ‚Wahrlich, Allah, Seine Engel, die Bewohner der Himmel und der Erden – sogar die Ameise in ihrem Loch, sogar die Fische – sprechen Salat über den, der die Menschen lehrt, Gutes zu tun.‘“
Überliefert von Abu Sa'eed Al-Khudri: dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Der Gläubige wird niemals mit dem Guten, das er hört, zufrieden sein, bis er im Paradies (Dschannah) endet.“
Überliefert von Abu Hurairah: dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Das weise Wort ist das verlorene Eigentum des Gläubigen, wo immer er es findet, so ist er dessen würdiger.“