حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ رَافِعٍ، أَخْبَرَنَا حُجَيْنٌ، حَدَّثَنَا لَيْثٌ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ، عَنْ عَائِشَةَ، أَنَّهَا أَخْبَرَتْهُ أَنَّ فَاطِمَةَ بِنْتَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَرْسَلَتْ إِلَى أَبِي بَكْرٍ الصِّدِّيقِ تَسْأَلُهُ مِيرَاثَهَا مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِمَّا أَفَاءَ اللَّهُ عَلَيْهِ بِالْمَدِينَةِ وَفَدَكٍ وَمَا بَقِيَ مِنْ خُمْسِ خَيْبَرَ فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ «لاَ نُورَثُ مَا تَرَكْنَا صَدَقَةٌ إِنَّمَا يَأْكُلُ آلُ مُحَمَّدٍ - صلى الله عليه وسلم - فِي هَذَا الْمَالِ». وَإِنِّي وَاللَّهِ لاَ أُغَيِّرُ شَيْئًا مِنْ صَدَقَةِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَنْ حَالِهَا الَّتِي كَانَتْ عَلَيْهَا فِي عَهْدِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَلأَعْمَلَنَّ فِيهَا بِمَا عَمِلَ بِهِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَبَى أَبُو بَكْرٍ أَنْ يَدْفَعَ إِلَى فَاطِمَةَ شَيْئًا فَوَجَدَتْ فَاطِمَةُ عَلَى أَبِي بَكْرٍ فِي ذَلِكَ - قَالَ - فَهَجَرَتْهُ فَلَمْ تُكَلِّمْهُ حَتَّى تُوُفِّيَتْ وَعَاشَتْ بَعْدَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم سِتَّةَ أَشْهُرٍ فَلَمَّا تُوُفِّيَتْ دَفَنَهَا زَوْجُهَا عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ لَيْلاً وَلَمْ يُؤْذِنْ بِهَا أَبَا بَكْرٍ وَصَلَّى عَلَيْهَا عَلِيٌّ وَكَانَ لِعَلِيٍّ مِنَ النَّاسِ وِجْهَةٌ حَيَاةَ فَاطِمَةَ فَلَمَّا تُوُفِّيَتِ اسْتَنْكَرَ عَلِيٌّ وُجُوهَ النَّاسِ فَالْتَمَسَ مُصَالَحَةَ أَبِي بَكْرٍ وَمُبَايَعَتَهُ وَلَمْ يَكُنْ بَايَعَ تِلْكَ الأَشْهُرَ فَأَرْسَلَ إِلَى أَبِي بَكْرٍ أَنِ ائْتِنَا وَلاَ يَأْتِنَا مَعَكَ أَحَدٌ - كَرَاهِيَةَ مَحْضَرِ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ - فَقَالَ عُمَرُ لأَبِي بَكْرٍ وَاللَّهِ لاَ تَدْخُلْ عَلَيْهِمْ وَحْدَكَ. فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ وَمَا عَسَاهُمْ أَنْ يَفْعَلُوا بِي إِنِّي وَاللَّهِ لآتِيَنَّهُمْ. فَدَخَلَ عَلَيْهِمْ أَبُو بَكْرٍ. فَتَشَهَّدَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ ثُمَّ قَالَ إِنَّا قَدْ عَرَفْنَا يَا أَبَا بَكْرٍ فَضِيلَتَكَ وَمَا أَعْطَاكَ اللَّهُ وَلَمْ نَنْفَسْ عَلَيْكَ خَيْرًا سَاقَهُ اللَّهُ إِلَيْكَ وَلَكِنَّكَ اسْتَبْدَدْتَ عَلَيْنَا بِالأَمْرِ وَكُنَّا نَحْنُ نَرَى لَنَا حَقًّا لِقَرَابَتِنَا مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. فَلَمْ يَزَلْ يُكَلِّمُ أَبَا بَكْرٍ حَتَّى فَاضَتْ عَيْنَا أَبِي بَكْرٍ فَلَمَّا تَكَلَّمَ أَبُو بَكْرٍ قَالَ وَالَّذِي نَفْسِي بِيَدِهِ لَقَرَابَةُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَحَبُّ إِلَىَّ أَنْ أَصِلَ مِنْ قَرَابَتِي وَأَمَّا الَّذِي شَجَرَ بَيْنِي وَبَيْنَكُمْ مِنْ هَذِهِ الأَمْوَالِ فَإِنِّي لَمْ آلُ فِيهِ عَنِ الْحَقِّ وَلَمْ أَتْرُكْ أَمْرًا رَأَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَصْنَعُهُ فِيهَا إِلاَّ صَنَعْتُهُ. فَقَالَ عَلِيٌّ لأَبِي بَكْرٍ مَوْعِدُكَ الْعَشِيَّةُ لِلْبَيْعَةِ. فَلَمَّا صَلَّى أَبُو بَكْرٍ صَلاَةَ الظُّهْرِ رَقِيَ عَلَى الْمِنْبَرِ فَتَشَهَّدَ وَذَكَرَ شَأْنَ عَلِيٍّ وَتَخَلُّفَهُ عَنِ الْبَيْعَةِ وَعُذْرَهُ بِالَّذِي اعْتَذَرَ إِلَيْهِ ثُمَّ اسْتَغْفَرَ وَتَشَهَّدَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ فَعَظَّمَ حَقَّ أَبِي بَكْرٍ وَأَنَّهُ لَمْ يَحْمِلْهُ عَلَى الَّذِي صَنَعَ نَفَاسَةً عَلَى أَبِي بَكْرٍ وَلاَ إِنْكَارًا لِلَّذِي فَضَّلَهُ اللَّهُ بِهِ وَلَكِنَّا كُنَّا نَرَى لَنَا فِي الأَمْرِ نَصِيبًا فَاسْتُبِدَّ عَلَيْنَا بِهِ فَوَجَدْنَا فِي أَنْفُسِنَا فَسُرَّ بِذَلِكَ الْمُسْلِمُونَ وَقَالُوا أَصَبْتَ. فَكَانَ الْمُسْلِمُونَ إِلَى عَلِيٍّ قَرِيبًا حِينَ رَاجَعَ الأَمْرَ الْمَعْرُوفَ.
Es wird auf Autorität von Urwa ibn Zubair überliefert, der von 'A'ischa überlieferte, dass sie ihn informierte, dass Fatima, die Tochter des Gesandten Allahs (ﷺ), jemanden zu Abu Bakr sandte, um von ihm ihren Anteil am Erbe zu fordern, das der Gesandte Allahs (ﷺ) hinterlassen hatte, von dem, was Allah ihm in Medina und Fadak gewährt hatte, und von dem, was von einem Drittel der Einkünfte (jährlich erhalten) aus Khaibar übrig war. Abu Bakr sagte: Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Wir (Propheten) haben keine Erben; was wir hinterlassen, ist (als) Almosen (zu geben).“ Die Familie des Gesandten Allahs (ﷺ) wird von den Einkünften aus diesen Besitztümern leben, aber, bei Allah, ich werde das Almosen des Gesandten Allahs (ﷺ) nicht von dem Zustand ändern, in dem es zu seiner Zeit war. Ich werde damit dasselbe tun, was der Gesandte Allahs (Friede sei auf ihm) selbst zu tun pflegte. So weigerte sich Abu Bakr, etwas davon an Fatima zu übergeben, die deshalb zornig auf Abu Bakr wurde. Sie mied ihn und sprach nicht mit ihm bis zum Ende ihres Lebens. Sie lebte sechs Monate nach dem Tod des Gesandten Allahs (ﷺ). Als sie starb, begrub ihr Ehemann 'Ali ibn Abu Talib sie nachts. Er informierte Abu Bakr nicht über ihren Tod und verrichtete selbst das Totengebet über sie. Zu Lebzeiten Fatimas genoss 'Ali (besondere) Wertschätzung von den Menschen. Nachdem sie gestorben war, spürte er Entfremdung in den Gesichtern der Menschen ihm gegenüber. So suchte er Frieden mit Abu Bakr zu schließen und ihm die Treue zu schwören. Er hatte ihm als Kalif während dieser Monate noch nicht die Treue geschworen. Er sandte eine Person zu Abu Bakr mit der Bitte, ihn ohne Begleitung von jemandem zu besuchen (wobei er die Anwesenheit von Umar missbilligte). 'Umar sagte zu Abu Bakr: Bei Allah, du wirst sie nicht allein besuchen. Abu Bakr sagte: Was werden sie mir tun? Bei Allah, ich werde sie besuchen. Und er stattete ihnen einen Besuch allein ab. 'Ali rezitierte die Tashahhud (wie es am Anfang einer religiösen Predigt geschieht); dann sagte er: Wir erkennen deine moralische Vortrefflichkeit an und was Allah dir gewährt hat. Wir beneiden nicht die Gunst (d. h. das Kalifat), die Allah dir verliehen hat; aber du hast es (die Position des Kalifen) allein (ohne uns zu konsultieren) übernommen, und wir dachten, wir hätten ein Recht (konsultiert zu werden) aufgrund unserer Verwandtschaft mit dem Gesandten Allahs (ﷺ). Er fuhr fort, mit Abu Bakr (in diesem Sinne) zu sprechen, bis dessen Augen sich mit Tränen füllten. Dann sprach Abu Bakr und sagte: Bei Allah, in Dessen Hand mein Leben ist, die Verwandtschaft des Gesandten Allahs (ﷺ) ist mir lieber als die Verwandtschaft meiner eigenen Leute. Was den Streit betrifft, der zwischen dir und mir über diese Besitztümer entstanden ist, so bin ich nicht vom rechten Weg abgewichen und habe nicht aufgehört, in Bezug auf sie zu tun, was der Gesandte Allahs (ﷺ) zu tun pflegte. So sagte 'Ali zu Abu Bakr: Dieser Nachmittag ist (festgelegt) für (das Schwören) der Treue (zu dir). Als Abu Bakr sein Zuhr-Gebet beendet hatte, stieg er auf die Kanzel und rezitierte die Tashahhud und beschrieb den Status von 'Ali, seine Verzögerung beim Treueschwur und die Entschuldigung, die er ihm (für diese Verzögerung) vorgebracht hatte. (Danach) bat er um Gottes Vergebung. Dann rezitierte 'Ali ibn Abu Talib die Tashahhud, pries die Verdienste Abu Bakrs und (sagte, dass) seine Handlung nicht von Eifersucht auf Abu Bakr seinerseits oder seiner Weigerung, die hohe Position anzunehmen, die Allah ihm verliehen hatte, motiviert war, (hinzufügend:) Aber wir waren der Meinung, dass wir einen Anteil an der Regierung haben sollten, aber die Angelegenheit wurde entschieden, ohne uns einzubeziehen, und das missfiel uns. (Daher die Verzögerung beim Treueschwur.) Die Muslime waren mit dieser (Erklärung) zufrieden und sie sagten: Du hast das Richtige getan. Die Muslime waren (wieder) 'Ali wohlgesinnt, da er den richtigen Kurs eingeschlagen hatte.